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OB Reiter zum geplanten Verkauf der Eisenbahnergenossenschaftswohnungen


Pressemitteilung vom 19.06.18

"Auch dem Bundesverkehrsministerium als Aufsichtsbehörde für das Bundeseisenbahnvermögen sollte die schwierige Wohnungssituation insbesondere in den Ballungsräumen bekannt sein. Die Wohnungen der Eisenbahnergenossenschaften haben über Jahrzehnte tausenden Münchnerinnen und Münchnern bezahlbare Mieten garantiert. Dass nun ausgerechnet der Bund erwägt, diese Wohnungen zum Höchstpreis zu verkaufen, und den Bewohnern damit quasi den Stuhl vor die Türe stellt, ist für mich nicht hinnehmbar.

Die Bundesregierung, insbesondere das Bundesverkehrsministerium muss deshalb tätig werden und diese Vernichtung bezahlbaren Wohnraums stoppen. Aus diesem Grund lade ich Vertreter des Bundesverkehrsministeriums, des Bundeseisenbahnvermögens und der Eisenbahnbaugenossenschaft ins Münchner Rathaus ein, um gemeinsam eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung zu erarbeiten."