zum Seitenanfang
Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

München stärkt Kampf gegen Rechts


Pressemitteilung vom 20.11.2019

(20.11.2019) Der Verwaltungs- und Personalausschuss des Stadtrats hat in seiner heutigen Sitzung einstimmig beschlossen, die Arbeit gegen Rechtsextremismus und für ein demokratisches München deutlich auszubauen. Ab dem kommenden Jahr stehen für den Einsatz gegen Rassismus, Antisemitismus und andere Formen von Demokratie- und Menschenfeindlichkeit zusätzliche Mittel in Höhe von 330.000 Euro zur Verfügung. 280.000 Euro davon gehen an die zivilgesellschaftlichen Informations- und Beratungsstellen innerhalb des von der Fachstelle für Demokratie koordinierten Kommunalen Netzwerks. Konkret werden das Engagement der Fachinformationsstelle Rechtsextremismus in München (firm) im Bereich Recherche, Dokumentation und Information, die Arbeit der Beratungsstelle BEFORE, die Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt und Diskriminierung berät und unterstützt, sowie die demokratiepädagogischen Angebote des Bildungskollektivs „Die Pastinaken“ und des Kreisjugendrings München-Stadt gestärkt.

Oberbürgermeister Dieter Reiter: „Mit dem heutigen Beschluss setzen wir als Landeshauptstadt ein deutliches Zeichen: für ein weltoffenes, vielfältiges und demokratisches München sowie gegen jede Art von Rassismus, Antisemitismus und Menschenfeindlichkeit. Im Einsatz für Demokratie und Menschenrechte setzen wir auch weiterhin auf einen engen Schulterschluss mit der Zivilgesellschaft. Denn unsere Demokratie können wir als Stadtrat und -verwaltung nur gemeinsam mit der Münchner Stadtgesellschaft mit Leben füllen und verteidigen.“

Das Kommunale Netzwerk gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Antisemitismus und Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit vereint städtische und zivilgesellschaftliche Informations-, Bildungs- und Beratungsangebote. „Es setzt bewusst auf eine Vielzahl spezialisierter Stellen, eine arbeitsteilige Struktur und wechselseitige Ergänzung, um den vielfältigen Herausforderungen im Einsatz für Demokratie und Menschenrechte sowie gegen Rassismus, Antisemitismus und andere Formen von Demokratie- und Menschenfeindlichkeit gerecht zu werden“, so die Leiterin der Fachstelle für Demokratie, Dr. Miriam Heigl.