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Stadtteilbesuch in Obergiesing


Vor der Ichoschule, Obergiesing: OB Reiter mit Schülerinnen und Schülern und dem Rektor der Ichoschule, Martin Rothenaicher  (Foto: Presseamt)  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

OB Reiter auf Stadtteilbesuch in Obergiesing

(1.2.2019)  Verschiedene Örtlichkeiten in Obergiesing hat Oberbürgermeister Dieter Reiter jetzt besucht. Die ersten Stationen waren der Alpenplatz und der Edelweißplatz. Die Bürgerinnen und Bürger hatten im Rahmen einer Veranstaltung am 24.1.2019 den Wunsch geäußert, die Aufenthaltsqualität an den beiden Plätzen zu steigern.
Oberbürgermeister Dieter Reiter: „Die beiden Plätze sind bereits begrünt und schön gestaltet. Was fehlt, sind Sitzmöglichkeiten, einerseits für ältere Menschen zum Pausieren und Erholen, andererseits natürlich auch als Treffpunkt für diejenigen, die keine Wirtschaft aufsuchen möchten oder sich dies nicht immer leisten können. Ich werde daher das Baureferat beauftragen, mit den Anwohnerinnen und Anwohnern am Alpenplatz und Edelweißplatz einen Bürgerworkshop durchzuführen. Die dort gefundenen Vorschläge sollen dann umgesetzt werden, um die beiden Orte noch attraktiver zu gestalten.“

Danach ließ sich der Oberbürgermeister vom Rektor der Ichoschule und den Schülersprechern über die dortige verkehrliche Situation informieren. Die Schule liegt in einer Tempo-30-Zone, allerdings wurde bereits seitens der Schule und der Eltern beanstandet, dass die Geschwindigkeitsbeschränkung nicht eingehalten werde, was sich auch im Rahmen des Termins bestätigte.
Oberbürgermeister Dieter Reiter: „Gerade Kinder sind im Straßenverkehr als Fußgänger besonders gefährdet, da sie die Verkehrssituation nicht so gut einschätzen können wie Erwachsene. Es ist verantwortungslos, die Höchstgeschwindigkeit vor Schulen und Kitas zu überschreiten. Im Falle der Ichoschule werde ich das Kreisverwaltungsreferat beauftragen, an den beiden umgebenden Straßen Dialogdisplays aufzustellen und regelmäßig Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen, um die Kinder so gut wie möglich zu schützen.“

Verkehrssicherheit war auch das Thema der nächsten beiden Stationen. Die Tegernseer Landstraße kreuzt die Lincolnstraße und die Fasangartenstraße. Der Oberbürgermeister war informiert worden, dass es an beiden Kreuzungen mehrfach bereits zu gefährlichen Situationen gekommen war.
Oberbürgermeister Dieter Reiter: „Ich habe mir beide Kreuzungen selbst angesehen und bin der Ansicht, dass die Sicherheit dort verbessert werden muss. Daher werde ich das Kreisverwaltungsreferat beauftragen, an diesen Stellen entweder eine rote Markierung der Radwege zu veranlassen. Alternativ könnte ich mir auch ein Signallicht vorstellen, das auf kreuzende Radfahrer hinweist. Ich möchte gefährliche Situationen so gut es geht vermeiden und verhindern, dass es zu Unfällen mit Verletzten oder Schlimmerem kommt.“

Am Weißenseepark löste der Oberbürgermeister ein Versprechen ein und traf sich mit mehreren Hundebesitzern, die um eine bessere Beleuchtung des Parks auch auf bestimmten Nebenwegen gebeten hatten.
Oberbürgermeister Dieter Reiter: „Sehr gerne werde ich für eine bessere Beleuchtung des Parks sorgen, zwar ist der Hauptweg des Parks beleuchtet, aber die Wege, die von den Hundebesitzern genutzt werden, bisher noch nicht. Gerade Hundebesitzerinnen sollen sich natürlich auch in der Dämmerung oder im Dunkeln sicher fühlen.“

Der Abschluss des Besuchs fand in der Oberen Grasstraße am illegal abgerissenen Uhrmacherhäusl statt, eingeladen hatte die Gruppe HeimatGiesing, die sich über aktuelle Entwicklungen informieren wollte.
Oberbürgermeister Dieter Reiter: „Ich bin beeindruckt, dass auch sechzehn Monate nach dem illegalen Abriss immer noch Mahnwachen stattfinden. Die Stadt wird bei ihrer bisherigen Linie bleiben und weiterhin alle rechtlich möglichen Mittel ausschöpfen, um die Verantwortlichen zu einer vollen Wiederherstellung des Hauses verpflichten zu lassen. Leider scheint das Gerichtsverfahren ins Stocken geraten zu sein, deshalb werde ich mich an den Präsidenten des Verwaltungsgerichts wenden und um Beschleunigung des Verfahrens bitten. Die Giesingerinnen und Giesinger möchten wie ich wissen, wie es weitergeht und ich bin sicher, dass das tolle Engagement vor Ort dafür sorgen wird, dass kein Gras über die Sache wachsen wird.“