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Bildrechte: Landeshauptstadt München, Statistisches Amt

19.02.2020

Statistisches Amt goes Twitter

Im Datenangebot des Statistischen Amtes der LH München verbergen sich eine Menge Informationen, die sicher für viele Menschen, auch außerhalb Münchens, interessant, wissenswert, aufschlussreich, unterhaltsam oder einfach kurios sind.
Neben seinem umfangreichen Internetauftritt erweitert das Statistische Amt seine mediale Präsenz um eine weitere Komponente und wird ab jetzt auch das Kommunikationsnetzwerk Twitter nutzen um Sie mit Tweets zu aktuellen Entwicklungen in der Stadt München zu informieren.
Sie finden uns in Twitter unter: @StatistikMuc

Liken Sie uns, teilen und kommentieren Sie unsere Beiträge und begleiten Sie unsere Arbeit. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns folgen und wir uns mit Ihnen verbunden fühlen dürfen.

10.02.2020

Rekordhoch bei den Einbürgerungen 2019

2019 verlieh das zuständige Kreisverwaltungsreferat der LH München an 6 520 Personen die deutsche Staatsbürgerschaft. Das ist ein neuer Rekord seit dem Jahr 1987, dem Beginn der statistischen Aufzeichnung der Einbürgerungszahlen in München. Bereits 2018 hatte die Zahl der Einbürgerungen mit insgesamt 5 866 Personen einen Rekordstand erreicht. Wie gewohnt war im Jahr 2019 die Zahl der Personen aus der Türkei unter den Eingebürgerten auf hohem Niveau mit 505 Einbürgerungen. Jedoch lag die Türkei nur noch auf Platz 3 der häufigsten Herkunftsländer. Einerseits sind 528 britische Einbürgerungen ein neuer Rekord für dieses Herkunftsland, andererseits überrascht der Irak mit 567 Einbürgerungen. Damit steht der Irak nach acht Jahren wieder an der Spitze der häufigsten Herkunftsländer. 2011 wurden 427 irakische Staatsangehörige eingebürgert, während die türkische Staatsangehörigkeit mit 298 Einbürgerungen auf Platz 2 war. Von 2012 bis 2018 war die Türkei ununterbrochen das häufigste Herkunftsland mit 211 bis 484 Einbürgerungen in München. Der Irak folgte direkt dahinter von 2012 bis 2015 mit 183 bis 322 Einbürgerungen. 2016 verdrängten 204 Einbürgerungen mit afghanischer Herkunft den Irak mit 196 Einbürgerungen auf den dritten Platz. 2017 dominierten die europäischen Herkunftsländer Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland, Polen, Kroatien, Rumänien und Bulgarien die Plätze hinter der Türkei. Der Irak belegte Platz 7 der häufigsten Staatsangehörigkeiten, da 182 Einbürgerungen immer noch vergleichsweise viel ist. 2018 stieg diese Zahl um rund 73 % auf 314 Einbürgerungen, sodass der Irak auf Platz 3 der häufigsten Herkunftsländer hinter der Türkei und dem Vereinigten Königreich stand. Erneut erhöhten sich 2019 im Vergleich zum Vorjahr die irakischen Einbürgerungen um rund 81 % auf 567 eingebürgerte Personen.

Anmerkung: Alle Angaben zu Herkunftsländern und Staatsangehörigkeiten beziehen sich auf die bisherige erste Staatsangehörigkeit einer Person. Zweite Staatsangehörigkeiten wurden nicht berücksichtigt.

06.02.2020

Die britische Bevölkerung in München

Zum Austritt des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland aus der EU mit Ablauf des 31.01.2020 sollen die Zahlen der britischen Hauptwohnsitzbevölkerung in München im Zeitverlauf der Jahre 2006 bis 2019 (jeweils zum 31.12.) betrachtet werden.
Grundsätzlich erhöhte sich die Zahl der britischen Bevölkerung in München im betrachteten Zeitraum jährlich, mit Ausnahme der Jahre 2009 (Melderegisterbereinigungen auf Basis der Steuer-ID) und 2017 (Melderegisterbereinigungen auf Basis der Rückläufer der Migrationsbeiratswahl), so dass sich die Zahl der Personen in München, die die britische Staatsangehörigkeit besitzt, von 5 597 im Dezember 2006 auf 8 483 im Dezember 2019 erhöhte und damit dem allgemeinen Bevölkerungszuwachs in München folgte.

Betrachtet man diese Personen allerdings differenzierter nach möglichen weiteren Staatsangehörigkeiten, so zeigten sich insbesondere in den letzten Jahren seit dem Referendum über den Verbleib des Vereinigten Königreichs in der Europäischen Union am 23.06.2016 deutliche Unterschiede zum Verlauf der Vorjahre. Somit sank die bis 2016 noch jährlich steigende Zahl der Personen mit ausschließlich britischer Staatsangehörigkeit in München seit 2017 jährlich und hat im Dezember 2019 ihren langjährigen Tiefstand von 3 945 erreicht. Im Gegenzug dazu stieg die Zahl der britisch-deutschen Hauptwohnsitzpersonen in München in den letzten Jahren wesentlich stärker an: während es in den Jahren bis 2016 jährlich einen Zuwachs von weniger als 200 deutsch-britischen Personen in München gab, waren es im Jahr 2017 bereits 281 und in den Jahren 2018 und 2019 sogar 612 und 609 mehr als im jeweiligen Vorjahr. Diese Veränderung ist vor allem auf die steigenden Einbürgerungszahlen unter der britischen Bevölkerung zurückzuführen, die in den letzten Jahren auf mittlere dreistellige Werte gestiegen sind.

03.02.2020

Die Entwicklung der Münchner Bevölkerung in München

In der Landeshauptstadt sind zum 31. Dezember 2019  1 560 042 Personen mit ihrem Hauptwohnsitz registriert, dies entspricht einem relativen Bevölkerungszuwachs von 1,2 % bzw. einem absolutem Bevölkerungszuwachs von 17 831 Personen im Vergleich zum Vorjahr. Das absolute Bevölkerungswachstum ist somit um 1 676 Personen höher als im Vorjahr.

Die Hauptwohnsitzbevölkerung in München ist in den letzten Jahren weiterhin stetig gewachsen. Eine Ausnahme im Jahr 2017 war durch eine Registerbereinigung von Juli 2017 bis Januar 2018 begründet. Siehe hierzu unter „Weitere Angebote“ im News-Archiv unsere Meldungen vom 18.10.2017, 21.12.2017 und 17.01.2018.

Zum Stand 31. Dezember 2019 liegt der Anteil der Münchnerinnen bei 50,6 % (789 041 Personen). Über die Jahre hinweg ist das weibliche Geschlecht in München stets leicht in der Überzahl.

München verzeichnet zum Stand 31. Dezember 2019 1 115 288 Hauptwohnsitzpersonen mit deutscher Staatsangehörigkeit, von diesen besitzen 258 600 Personen einen Migrationshintergrund. Der Anteil der Nichtdeutschen in München beträgt 28,5 %.

23.01.2020

Arbeitslosenquote in München im Jahr 2019 auf niedrigstem Stand in den letzten zehn Jahren

Die Stadt München hat im Jahr 2019 eine durchschnittliche Arbeitslosenquote von 3,5 Prozent aufzuweisen, was den niedrigsten Wert in den letzten zehn Jahren darstellt.

Nach einem leichten Rückgang von 5,6 Prozent im Jahr 2010 auf 5,0 Prozent im Jahr 2012 lag die Quote in den Jahren 2013 und 2014 jeweils bei 5,2 Prozent. Seit 2015 sinkt die Quote stetig. 2018 wurde im betrachteten Zeitraum mit 3,8 Prozent erstmals eine Quote unter vier Prozent erreicht.

In untenstehendem Link wird in grafischer Darstellung die Entwicklung der durchschnittlichen Arbeitslosigkeit der letzten zehn Jahre aufgezeigt.
Mehr Zahlen zum Arbeitsmarkt in München finden Sie in unserem Monatszahlenmonitoring.

21.01.2020

Ergebnisse der Raddauerzählstellen in München 2019

Insgesamt wurden 2019 an sechs Raddauerzählstellen in München 4 051 559 Radlerinnen und Radler gezählt.

Während an Wochentagen durchschnittlich jede der sechs Messstellen von 2 048 Rädern frequentiert wird, sind an den Wochenenden mit 1 352 deutlich weniger unterwegs als sonst.

An gewöhnlichen Wochen-Arbeitstagen liegen die Hauptverkehrszeiten erwartungsgemäß zwischen 06:00 Uhr und 09:00 Uhr am Morgen und zwischen 16:00 Uhr und 19:00 Uhr am Abend. An den Wochenenden dagegen beginnen die Münchner erst gegen frühen Nachmittag zu radeln. Der Radverkehr konzentriert sich hier zwischen 13:00 Uhr und 17:00 Uhr. Das durchschnittliche Fahrrad-Verkehrsaufkommen nach Tageszeit und Wocheneinteilung ist über den untenstehenden Link visuell dargestellt.

Auch steigt und sinkt das Radverkehrsaufkommen je nach Jahreszeit. So sind im Sommer mit insgesamt 1 473 048 deutlich mehr Münchner Radler und Radlerinnen unterwegs als in den anderen Jahreszeiten. Gefolgt vom Herbst mit insgesamt 1 089 578 Radlern und vom Frühling mit 975 820 Radlern, liegt aber der Winter mit nur 513 113 Radlern deutlich zurück. Die grafische Darstellung ist ebenfalls über den Link einsehbar.

Eine ausführliche Analyse der beiden Vorjahre (2017 und 2018) befasst sich mit detaillierten Auswertungen der Daten aus dem Dauerbetrieb der Zählstellen.

21.01.2020

Das 3. Quartalsheft des Jahrgangs 2019 der Schriftenreihe „Münchner Statistik“ ist soeben erschienen

Die Druckversion des Heftes (Schutzgebühr € 5,-) können Sie direkt über unser Bestellformular anfordern oder uns Ihren Wunsch per E-Mail mitteilen

13.01.2020

Höchststände bei den Studierendenzahlen in München

Die ersten Meldungen mit vorläufigen Zahlen zu den Studierenden im Wintersemester 2019/20 zeigen für fast alle Hochschulen mit Standorten in München ein Wachstum im Vergleich zum Wintersemester 2018/2019. Für die zwei größten Münchner Hochschulen mit allen ihren bayerischen Standorten, meldet das Bayerische Landesamt für Statistik rund 53 200 Studierende an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und rund 41 840 Studierende an der Technischen Universität (TU).

Seit dem Wintersemester 2018/2019 gibt es drei private Fachhochschulen mehr in der Münchner Bildungslandschaft, nämlich die IB-Hochschule Berlin, die International School of Management Dortmund und die Internationale Hochschule Bad-Honnef-Bonn. Seither gibt es in München 22 Hochschulen, an denen im vergangenen Wintersemester rund 131 000 Studierende immatrikuliert waren. Das sind etwa 3 600 Studierende mehr als im Wintersemester 2017/2018. Auf die drei neuen Hochschulen sind rund 1 700 Studierende dieses Zugangs zurückzuführen. Von den 22 Hochschulen waren die meisten Studierenden an einer der großen Universitäten eingeschrieben. 51 164 Studierende, also 39,0 % aller Studierenden der Münchner Hochschulen studierten an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und 40 632 Studierende, also 31,0 % studierten an der Technischen Universität (TU). Dabei enthielten die Studierendenzahlen der TU und LMU auch die Standorte im Landkreis München (3 581), Garching (16 372), Weihenstephan (4 478), Straubing (288) und Heilbronn.

Während im Wintersemester 2018/2019 an der LMU die Frauen mit 60,3 % (30 877) überwogen, war das Verhältnis an der TU mit einem Frauenanteil in Höhe von 35,2 % (14 286) umgekehrt. Den größten Männeranteil unter den Münchner Hochschulen findet man bei der Universität der Bundeswehr in Neubiberg mit 84,4 % Männer von insgesamt 3 271 Studierenden. Bei den übrigen Hochschulen lag der Herrenanteil bei maximal 68,4 %.

Ein ähnlich großes Ungleichgewicht wie bei der Universität der Bundeswehr gab es bei Hochschulen mit höherem Damenanteil gleich dreimal. Den höchsten Frauenanteil findet man an der Katholischen Stiftungsfachhochschule mit 83,3 % bzw. 1 442 Frauen. Dicht dahinter folgen die AMD Akademie Mode & Design Hamburg mit 82,7 % bzw. 301 Frauen und die Hochschule für angewandte Sprachen / SDI mit 82,5 % bzw. 316 Frauen. Bei allen anderen Hochschulen mit höherem Damenanteil liegt der prozentuale Wert bei maximal 72,7 %.

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