zum Seitenanfang
Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

News


06.08.2019

Arbeitslosenquote in München weiterhin sehr niedrig

Der aufgrund saisonaler Schwankungen konjunkturell üblicherweise eher schwache Juli zeigt sich 2019 mit einer Arbeitslosenquote von 3,4 Prozent von seiner starken Seite. Die Arbeitslosenquote befindet sich seit April 2019 konstant bei diesem Anteil und ist in den Sommermonaten nicht angestiegen.

Zum 31.07.2019 waren 30 126 Arbeitslose in München erfasst.

Im Vergleich dazu waren im Jahr 2018 im Juli 31 358 Arbeitslose gemeldet, was einer Arbeitslosenquote von 3,6 Prozent entsprach.

30.07.2019

Jede vierte Person in München ist nicht deutsch –
die Altersverteilungen der 14 häufigsten ausländischen Nationalitäten

Zum 30. Juni 2019 lebten 1 548 389 Menschen mit Hauptwohnsitz in München, davon 1 110 917 Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit (71,7%). Der Ausländeranteil in München liegt mit 437 472 Personen bei 28,3%, also ca. jede/r vierte Münchner/in hat nicht die deutsche Staatsangehörigkeit.

Es gibt sechs ausländische Nationen in München, deren Bevölkerungszahl jeweils über 20 000 Personen liegt: die meisten Ausländer/innen kommen aus Kroatien (38 448) und der Türkei (37 892), gefolgt von Italien (28 147), Griechenland (26 575), Österreich (20 980) und Bosnien-Herzegowina (20 208). Von acht weiteren Nationalitäten leben zwischen 10 000 bis 20 000 Personen in München. Diese sind aus Polen (18 990), Rumänien (18 306), Serbien (14 143), Bulgarien (12 863), Irak (12 199), Kosovo (11 609), Frankreich (10 443) und Indien (10 029).

In der Grafik ist die Altersverteilung der 14 häufigsten ausländischen Nationalitäten in München zu sehen. Dabei sind Alterspyramiden mit den verschiedensten Formen vorhanden: dünnstämmig bis zu einem Alter von ca. 20 Jahren (türkisch, österreichisch, serbisch), schlank (griechisch, österreichisch, serbisch, irakisch, kosovarisch, französisch), ab 70 Jahren im Vergleich zu den anderen Altersgruppen kaum besetzt (polnisch, rumänisch, bulgarisch, irakisch, kosovarisch, indisch) und auffällig breit bei den 30-Jährigen (indisch), kinderstark (kroatisch, irakisch), usw.
Ein Männerüberschuss fällt vor allem bei den Italienern, Rumänen, Irakern und Indern auf.

18.07.2019

Über 2,6 Millionen Besucher/innen - neuer Besucherrekord im Tierpark Hellabrunn

So viele Menschen wie noch nie, nämlich 2 680 201 besuchten 2018 den Münchner Tierpark Hellabrunn. Die Inhaberinnen und Inhaber von Jahres-, Dauer-, Familien- und anderen Mehrfachkarten stellten mit 1 440 680 Besuchen nicht nur die die weitaus größte Besuchergruppe, sondern erstmals mehr als die Hälfte aller Tierparkbesucher. An 558 918 Erwachsene und 245 323 Kinder wurden Tageskarten verkauft. Für 69 623 Kinder und Jugendliche fand der Tierparkbesuch im Rahmen einer Klassenveranstaltung statt.

740 Tierarten mit etwa 18 400 Tieren konnten entlang der 15 Kilometer Spazierweg im 40 Hektar großen Tierpark betrachtet werden. Damit gab es zum dritten Mal in Folge etwas weniger Tiere und Tierarten als im Vorjahr. Die bisher meisten Tiere wurden im Jahr 2015 gezählt, nämlich 19 364 Tiere, verteilt auf 771 Tierarten.

Die Aufzeichnungen des Statistischen Amtes München beginnen im Jahr 1985 mit 1 267 920 Tierparkbesucherinnen und -besucher. Erst 2014 wurde die zwei Millionenmarke geknackt. Damals sorgten die Eisbärzwillinge Nela und Nobby ab März für Besucherrekorde. Weitere sieben Monate in Folge wurden jeweils mehr als 100 000, im April sogar über 200 000, Tageskarten an Erwachsene, Kinder und Familien verkauft. Nur einmal, im Jahr 1995, konnten in allerdings nur sieben Monaten (April bis Oktober) jeweils über 100 000 Eintrittskarten verkauft werden. Üblicherweise sind es pro Jahr vier Monate (meist April, Mai, Juli, August) mit so vielen verkauften Tageskarten.

15.07.2019

Statistisches Taschenbuch 2019 und Statistikfaltkarten 2019

Das Statistische Amt der Landeshauptstadt München gibt sein neuestes „Statistisches Taschenbuch 2019“ sowie das Zahlenleporello „München in Zahlen 2019“ heraus.

Das „Statistische Taschenbuch – München und seine Stadtbezirke“ enthält komprimiert und übersichtlich dargestellt bereits in der 39. Ausgabe statistische Informationen für die Gesamtstadt und die 25 Münchner Stadtbezirke. Jeder ist einzeln kurz und informativ beschrieben. Der Zahlenteil umfasst i.d.R. die Daten für 2018 zur Bevölkerung (einschließlich der grafischen Darstellung im Bevölkerungsbaum), zur Fläche und Einwohnerdichte, zum Gesundheits-, Sozial-, und Bildungswesen. Ebenso enthalten sind Zahlen zu Wohnungen und Tourismus, zur Arbeitslosigkeit, zum Kraftfahrzeugbestand sowie die Ergebnisse vorangegangener Wahlen, einschließlich der Europawahl vom Mai 2019.

Das Statistische Taschenbuch 2019 kann zum Preis von 7,50 Euro bei folgenden Stellen bezogen werden:

Statistisches Amt der Landeshauptstadt München,
Schwanthalerstr. 68, 80336 München,

Tel. 233-82700; Fax 233- 82757

Die Druckversion des Statistischen Taschenbuches können Sie direkt über unser Bestellformular anfordern oder uns Ihren Wunsch per E-Mail mitteilen.

Stadt-Information im Rathaus, Marienplatz

Gleichzeitig wird das Zahlenleporello „München in Zahlen 2019“ herausgegeben.

Wie immer erscheint die beliebte Faltkarte – im handlichen Postkartenformat – in deutscher und englischer Sprache und wird kostenfrei abgegeben.

„München in Zahlen“, das sind statistische Kurzinformationen und übersichtliche Grafiken aus den verschiedensten Bereichen des Münchner Stadtlebens. So werden z.B. die wichtigsten Eckdaten zu den geografischen Verhältnissen, zur Bevölkerung, zu Gesundheit, Sozialem, Bildungswesen, Kultur, Tourismus, zur Wirtschaft und den Bereichen Arbeitsmarkt, Bau- und Wohnungswesen und zum Verkehr beleuchtet.

Zu beziehen ist die Faltkarte über die Stadtinformation im Rathaus bzw. auf Anfrage unter obiger Telefonnummer.

08.07.2019

Das Wetter im Juni 2019: insgesamt zu wenig Regen, neue Höchstwerte bei der Sonnenscheindauer und den Temperaturen

Heiße Tage, Sommertage, warme Tage:
Nach einem kühlen Mai brachte der Juni endlich den Sommer in die Stadt. Jeder Junitag war ein warmer Tag mit Maximalwerten ab 20 °C. Darunter waren 22 Sommertage mit Maximalwerten ab 25 °C. Die Messstation registrierte an sieben Tagen sogar Höchstwerte von 30 °C und mehr. Nach dem langjährigen Mittel wären lediglich 1,5 heiße Tage und 9,2 Sommertage zu erwarten gewesen. Damit teilt sich 2019 zusammen mit dem Jahr 2003 den ersten Platz in der Rangliste der Jahre mit den meisten heißen Tagen im Juni seit Beginn dieser Aufzeichnungen im Jahr 1781. Bei der Anzahl der Sommertage liegt 2019 auf dem zweiten Platz hinter 2003 (26 Sommertagen).

Sonnenschein:
Mit insgesamt 318,5 Sonnenstunden toppt der Juni nicht nur das langjährige Mittel (210 Stunden) um mehr als 100 Stunden. Er ist der sonnigste Juni seit Beginn dieser Aufzeichnungen im Jahr 1936 in München. Auf Platz 2 wurde das Jahr 1976 mit 317 Stunden Sonnenschein verdrängt.

Regen:
17 Tage mit Niederschlag brachten 68,7 mm Wasser. Während die Zahl der Regentage genau dem langjährigen Mittel entspricht, blieb die Regenmenge weit hinter den erwartbaren 118 mm zurück. Noch dazu waren drei Viertel der Gesamtregenmenge an nur drei Tagen gefallen. Der meiste Regen (18,8 mm) prasselte am Pfingstmontag auf München nieder, teilweise in Form von großen Hagelkörnern. Das offizielle Stadtportal muenchen.de berichtete von über 200 Polizei- und über 700 Feuerwehreinsätzen.

Temperaturen:
Kein Tropfen Regen mehr fiel in der letzten Juniwoche. Sie brachte die große Hitzewelle: Die Maximalwerte lagen sieben Tage zwischen 28,7 und 35,2 °C. Der letzte Tag im Juni war nicht nur der heißeste Tag des Monats, sondern auch im langjährigen Vergleich der Maximalwerte im Juni eines Jahres. Nur im Juni 2013 waren ebenfalls 35,2 °C gemessen worden (Aufzeichnungen seit 1948). Bei der Rangliste der Tiefstwerte im Monat Juni eines Jahres gibt es ebenfalls Auffälligkeiten. Während der Juni 1962 mit einem Minimum von 0,5 °C die Liste anführt, ist der Juni 2019 auf dem drittletzten Platz mit einem Minimum von 9,7 °C. 2016 und 2003 sind auf den letzten Plätzen mit 9,8 bzw. 11,0 °C. Schließlich reiht sich 2019 mit 20,9 °C auf dem zweiten Platz in der Rangliste der höchsten Durchschnittstemperaturen im Juni seit 1781 ein. Auf dem ersten Platz bleibt das Rekordjahr 2003 mit 22,1 °C mittlerer Temperatur. Das langjährige Mittel liegt mit 17,2 °C deutlich unter beiden Werten.

03.06.2019

Neu: Monatliche Daten zum Münchner Pkw-Bestand nach Kraftstoffarten

Im März 2019 waren 3 633 Elektro-Pkw in München zugelassen, davon 1 112 auf Privatpersonen. Zum Vormonat Februar 2019 haben die Elektro-Pkws um 5,1 % zugenommen, zum Vorjahresmonat März 2018 sogar um 46,8 %. Die Zahlen zu den Elektro-Pkw und den weiteren Kraftstoffarten (Benzin, Diesel, Flüssiggas, Erdgas und Hybrid) jeweils unterschieden nach Privat- und Firmen-Pkw werden ab sofort monatlich aktualisiert und rückwirkend bis Januar 2002 im Monatszahlen-Monitoring München tabellarisch und grafisch aufbereitet.

03.06.2019

Mehr als 37 000 Hunde leben in München

2018 stieg die Zahl der in München steuerlich erfassten Hunde gegenüber 2017 um 2,6 % auf 37 099 an. Weitere 221 Hunde konnten keiner Münchner Adresse zugeordnet werden.
Am 31.12. 2013 lag die Zahl der in München gemeldeten Hunde erst bei 32 437 und damit um 4 662, oder 14,4 % niedriger. Auch im Verhältnis zur Bevölkerung (mit Hauptwohnsitz in München gemeldete Personen) steigt die Zahl der Hundebesitzerinnen und -besitzer stetig an. So hielten sich 2018 erstmals 2,4 % der Bevölkerung einen Hund. 2013 waren dies nur 2,2 %.

Den höchsten Zuwachs an Hunden im Vergleich zu 2017 konnten die Stadtbezirke 12 Schwabing – Freimann (+93) und Neuhausen – Nymphenburg (+91) verzeichnen.
Die meisten Hunde, nämlich 2 886 oder 7,8 %, lebten im Stadtbezirk 16 Ramersdorf – Perlach. Dicht gefolgt vom Stadtbezirk 13 Bogenhausen mit 2 833 Hunden (7,6 %). An dritter Stelle lag der 19. Stadtbezirk Thalkirchen - Obersendling – Forstenried – Fürstenried – Solln mit 2 545 Hunden (6,9 %) und Platz vier wurde vom Stadtbezirk 15 Trudering – Riem mit 2 286 Hunden (6,2 %) beansprucht. Seit 2010 hat sich diese Reihenfolge nicht verändert.

In den Stadtbezirken 8 Schwanthalerhöhe und 1 Altstadt – Lehel gab es mit 465, bzw. 557 Hunden, trotz eines Zuwachses von je über 6 % gegenüber 2017, die wenigsten Hunde. Allerdings sind diese beiden Stadtbezirke auch die mit der geringsten Bevölkerung. Im Stadtbezirk 1 führte das Plus daher zu einer überdurchschnittlich hohen Halterquote. Jede 38. Person in diesem Bezirk hielt einen Hund. Obwohl im 8. Stadtbezirk im Verhältnis zur Bevölkerung nach wie vor die wenigsten Hunde leben, hielt sich 2018 jede/r 64. einen Hund. 2017 war das jede 68. und 2013 sogar nur jede 91. Person.
Für die Gesamtstadt lag die Quote, wie bereits 2017, bei 42. Das ist eine deutliche Zunahme gegenüber 2013, als nur jede 46. Person einen Hund besaß. Wobei diese Quote in den einzelnen Stadtbezirken stark variiert. Die meisten Hunde im Verhältnis zur Bevölkerung gab es in den Stadtbezirken 23 Allach – Untermenzing  und 13 Bogenhausen. Immerhin jede/r 31. Bewohner/in dieser Stadtbezirke war auch Besitzer/in eines Hundes.

Weitere Zahlen zu den einzelnen Stadtbezirken sind in der angefügten Tabelle zu finden.

27.05.2019

Rekordwahlbeteiligung bei einer Europawahl in München

Vorläufige Wahlergebnisse zur Europawahl 2019

928 090 Münchnerinnen und Münchner waren zur Europawahl 2019 stimmberechtigt. Die Wahlbeteiligung lag bei 65,4 %, damit um 19,6 Prozentpunkte über der letzten Europawahl vor fünf Jahren und generell am höchsten bei einer Europawahl überhaupt. 54,7% der Wähler haben ihre Stimme an der Urne abgegeben, während 45,3% an der Briefwahl teilgenommen haben.

Mit 31,2% der Stimmen wurden erstmals die GRÜNEN stärkste Partei in München bei einer Europawahl, gefolgt von der CSU mit 26,9% und der SPD mit einem Stimmenanteil von 11,4%. Die AfD erhielt einen Stimmenanteil von 6,0%, die FDP erzielte 5,3%, die ÖDP 3,6%, DIE LINKE 3,2% der Stimmen. Die PARTEI kam auf 2,7% und die FREIEN WÄHLER auf 2,4%. Volt erreichte bei ihrem ersten Antritt 2,2%, alle anderen Parteien 1,0% der Stimmen oder weniger.

Während die GRÜNEN mit einem Plus von 11,6 Prozentpunkten gegenüber der Europawahl 2014 die großen Gewinner in München sind, konnte die CSU ihren Stimmenanteil beibehalten. Die SPD blieb 14,3 Prozentpunkte unter ihrem Vorwahlergebnis und gehört damit zu den Verlierern der Wahl.

An welche Parteien die einzelnen Parteien Wählerstimmen verloren haben bzw. von welchen Parteien sie profitieren konnten, zeigt die Wählerwanderungsanalyse des Statistischen Amtes unter
https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtinfos/Statistik/Wahlen/Europawahl-2019.html
Hier ist auch der interaktive Münchner Wahlatlas abrufbar, der die Möglichkeit bietet das Wahlergebnis in den Stadtbezirken und Wahlbezirken zu betrachten und den Wahlergebnissen der Europawahl 2014 sowie verschiedenen Bevölkerungsstrukturmerkmalen gegenüberzustellen.

22.05.2019

Die Europawahl am 26.05.2019 in München auf den Seiten des Statistischen Amtes

Die Wahlberechtigten in München

Wie das Wahlamt des Kreisverwaltungsreferats heute mitteilt, sind für die Europawahl am kommenden Sonntag, 26.05.2019 aktuell 928 149 Wählerinnen und Wähler im Münchner Wählerverzeichnis eingetragen – darunter sind 9 509 Personen Unionsbürger*innen aus anderen EU-Mitgliedstaaten. Die Zahl der Wahlberechtigten wird sich bis zum Wahltag noch verändern, da bis dahin das Wählerverzeichnis fortgeschrieben und zum Beispiel um Sterbefälle bereinigt wird.

Starke Nachfrage bei der Briefwahl

Bisher haben 288 190 Personen Briefwahlunterlagen beantragt. Das bedeutet, dass sich 31 Prozent der Wahlberechtigten in München für eine Wahlteilnahme per Brief entschieden haben.

Präsentation erster Ergebnisse auf den Seiten des Statistischen Amtes

Wie gewohnt finden Sie vorläufige Ergebnisse und Analysen zur Europawahl 2019 in der Nacht vom 26. auf den 27. Mai 2019 auf unseren Internetseiten.

Den in der Wahlnacht aktualisierten interaktiven Münchner Wahlatlas finden Sie ebenfalls auf diesen Seiten. Im Wahlatlas werden die Wahlergebnisse der Europawahl 2019 und der Europawahl 2014, sowie Strukturindikatoren (z.B. zur Bevölkerung) kartographisch, tabellarisch und im Streudiagramm dargestellt.

Bei Vorliegen des amtlichen Endergebnisses findet eine Aktualisierung des Angebots statt.

22.05.2019

Der Anteil der Unfälle mit Getöteten durch abbiegende LKWs an den Unfällen mit Getöteten insgesamt liegt in den letzten fünf Jahren bei durchschnittlich 11 Prozent

In den letzten fünf Jahren kam es im Münchner Stadtgebiet zu zehn Unfällen mit Getöteten durch abbiegende LKWs. Dies ergibt einen Anteil von 11 Prozent an den 93 Unfällen mit Getöteten insgesamt.
Bei den zehn LKW-Abbiege-Unfällen der Jahre 2014 bis 2018 mit Getöteten verloren drei Menschen, die zu Fuß und sieben, die mit dem Fahrrad unterwegs waren ihr Leben. Trauriger Spitzenreiter ist das Jahr 2016 mit drei Unfällen mit Getöteten durch abbiegende LKWs, was 20 Prozent an den 15 Unfällen dieses Jahres mit Getöteten entspricht. 2017 ereignete sich nur ein Unfall mit Getöteten durch abbiegende LKWs, 2018 waren es zwei Unfälle dieser Art.

14.05.2019

Die medizinische Versorgung der Bevölkerung in München

Nicht nur die Münchner Bevölkerung wächst. Auch das gesamte medizinische Fachpersonal in München wächst mit. Die aktuellen Daten der kassen-(zahn-)ärztlichen Vereinigungen geben Auskunft über die medizinischen Fachkräfte, die mit Zulassung dieser Vereinigungen gesetzlich krankenversicherte Personen behandeln. 2018 versorgten 3 944 Ärztinnen und Ärzte im Bereich Humanmedizin die Münchner Bevölkerung. Seit 2014 ist die Zahl dieser ärztlichen Fachkräfte um 255 (+ 7 %) gestiegen. Im Bereich der Zahnmedizin gab es 1 766 Fachkräfte, von denen 110 zusätzlich Kieferorthopädie praktizieren. Insgesamt gab es 12 % mehr zahnärztliche Fachkräfte als 2014. Im Teilbereich der Kieferorthopädie war der Anstieg geringer: 2018 gab es nur 5 % mehr Fachkräfte als 2014. In der psychologischen Psychotherapie gab es zuletzt 917 Fachkräfte für Erwachsene (+ 31 % seit 2014) und 203 psychologische Fachkräfte für Kinder und Jugendliche (+ 34 % seit 2014).

Betrachtet man zusätzlich, wie viele Personen mit Hauptwohnsitz in München eine ärztliche bzw. psychologische Fachkraft rein rechnerisch versorgt, hat sich die Quote in jedem der Bereiche seit 2014 verbessert (s. Tabelle): Eine ärztliche Fachkraft musste 2018 weniger Personen versorgen als noch 2014.

In den einzelnen Stadtbezirken und in den einzelnen Fachrichtungen kann die Entwicklung der medizinischen Versorgung vom allgemeinen Trend abweichen. Daten für einzelne Stadtbezirke finden Sie im Indikatorenatlas.

06.05.2019

Weniger Getötete im Straßenverkehr insgesamt, aber mehr getötete Fahrradfahrer

Im Jahr 2018 kam es auf dem Stadtgebiet der Landeshauptstadt München bei Straßenverkehrsunfällen zu insgesamt 18 Getöteten. Dies waren sechs Personen weniger als im Jahr 2017, in dem 24 Personen im Straßenverkehr getötet wurden.
Sieben der im Jahr 2018 tödlich Verunglückten starben als Fahrradfahrer/-innen und vier als Fußgänger/-innen, was zusammen 61 Prozent aller Getöteten entspricht. Fünf Personen kamen mit einem Kraftrad, eine in einem PKW und eine in einem LKW zu Tode.
Im zehnjährigen Vergleich gab es mit sieben getöteten Fahrradfahrern so viele wie noch nie in einem Jahr.
In vier Fällen war der Fahrradfahrer der Hauptunfallverursacher, dabei konnte zweimal die genaue Unfallursache nicht bestimmt werden (andere Fehler beim Fahrzeugführer), einmal wurde ein Vorfahrt regelndes Verkehrszeichen, einmal die Verkehrsregelung durch Ampeln oder Polizisten missachtet.
Bei den drei Unfällen, bei denen der Fahrradfahrer nicht der Hauptunfallverursacher war, kam es einmal zu einem Unfall beim Wenden bzw. Rückwärtsfahren eines LKWs sowie zweimal zu Abbiegeunfällen durch einen LKW. Bei einem dieser Abbiegeunfälle war der Fahrradfahrer auf einer für ihn verbotenen Fahrbahn unterwegs.

23.04.2019

Das 1. Quartalsheft des Jahrgangs 2019 der Schriftenreihe „Münchner Statistik“ ist soeben erschienen

Die Druckversion des Heftes (Schutzgebühr € 5,-) können Sie direkt über unser Bestellformular anfordern oder uns Ihren Wunsch per E-Mail mitteilen

23.04.2019

Die Einwohnerdichte Münchens steigt und steigt

Die Einwohnerzahl Münchens ist in den letzten 19 Jahren von 1 247 934 Personen (2000) auf 1 542 211 (2018) angestiegen, das entspricht einem Plus von 23,6%. Die Gesamtfläche der Stadt beträgt seit 2000 ca. 311 km2, das entspricht ca. 43 600 FIFA-/ UEFA-Standard-Fußballfeldern (68 x 105 Meter).  Auf einem Quadratkilometer Grundfläche Münchens (ca. 2,4 mal die Theresienwiese) wohnten im Jahr 2000 noch 4 016 Einwohner/innen, 2005 waren es schon 130 Münchner/innen mehr, weitere fünf Jahre später bereits 4 449 Personen.  2018 wohnten je Quadratkilometer 4 963 Einwohner/innen.

Die Einwohnerdichte, auch grafisch als Karte nach Stadtbezirken und Stadtbezirksteilen  dargestellt, finden Sie im Indikatorenatlas München. Auch finden Sie dort 64 weitere interessante Indikatoren aus den Themenbereichen Arbeitsmarkt, Bauen, Bevölkerung, Gesundheit, Grundschüler/-innen, Kinderbetreuung, Verkehr und Wahlen.

17.04.2019

Indikatorenatlas München für Themen Bauen, Bevölkerung und Verkehr 2018 verfügbar

Der Indikatorenatlas München, bestehend aus 65 jährlich berechneten Indikatoren, wurde aktuell in den Themenbereichen Bauen, Bevölkerung und Verkehr für das Jahr 2018 aktualisiert.

Bauindikatoren: Baugenehmigungen und Baufertigstellungen

Bevölkerungsindikatoren:  aus den Bereichen Altersstruktur, Ausländer/-innen, Migrationshintergrund, Frauenanteil, Religionszugehörigkeit, Geburten/Sterbefälle, Haushalte, Mobilität und Siedlungsstruktur

Verkehrsindikatoren: z.B. Personenwagendichte

Weitere Informationen

10.04.2019

Für mehr als 15 000 Kinder gab es im September 2017 einen neuen Platz in einer Kindertageseinrichtung

Ein Trost für alle Eltern, die einen Platz für ihr Kind suchen, ist vielleicht die Tatsache, dass im September 2017 15 365 Kinder erstmals in die besuchte Einrichtung aufgenommen wurden. Darunter waren 3 387 Kinder in der Altersgruppe der unter Dreijährigen. Das heißt, dass etwa jedes fünfte Kind in dieser Altersgruppe im September einen neuen Platz in einer Einrichtung fand. Da gerade im Kleinkindbereich lange Eingewöhnungsphasen üblich sind, wurden weitere 2 533 Plätze erst in den Monaten Oktober und November 2017 an neue Kinder vergeben. Damit lag der Anteil der im Herbst neu in eine Einrichtung aufgenommenen Kleinkinder schon bei 37 %. Nochmal 2 288 Kinder dieser Altersgruppe wurden zwischen Dezember 2017 und 1. März 2018 neu in einer Einrichtung untergebracht, sodass seit September 2017 insgesamt 8 208 Plätze für Kinder unter drei Jahren neu belegt werden konnten. Damit kamen während des Betrachtungszeitraumes etwas mehr als die Hälfte aller Kinder dieser Altersgruppe neu in eine Einrichtung.

Bei den Kindergartenkindern sieht es mit der Chance auf einen Platz in einer Einrichtung nicht ganz so gut aus. 7 571 Kinder dieser Altersgruppe, das waren 17,5 % aller betreuten Kindergartenkinder, wurden im September 2017 neu in eine Einrichtung aufgenommen. Für weitere 4 417 Kinder fand sich in den Monaten Oktober 2017 bis 1. März 2018 ein Platz in einer Einrichtung. Während des Betrachtungszeitraumes wurden insgesamt 11 988 Kindergartenkinder, und damit jedes vierte Kind dieser Altersgruppe, neu in eine Einrichtung aufgenommen. Wie nicht anders zu erwarten, stellten die Dreijährigen mit 63,5 % (7 616 Kinder) den größten Anteil der neuen Kinder in den Einrichtungen. Der weitaus größte Teil von ihnen, nämlich 4 675 Kinder, konnte bereits ab September eine Einrichtung besuchen. Das bedeutet, dass 62 % der im September neu in einer Einrichtung untergebrachten Kinder zu dieser Gruppe gehörten. Weitere 2 941 dreijährige Kinder konnten in den folgenden Monaten aufgenommen werden. Ihr Anteil an allen neuen Kindern lag in den einzelnen Monaten zwischen 62 und 69 %. Doch auch 502 sechs und sieben Jahre alte Kinder fanden während des Betrachtungszeitraumes einen neuen Platz in einer Einrichtung. Auch hier begann für den weitaus größten Teil, nämlich für 296 Kinder oder 59 % aller Kinder dieses Alters, der Besuch der Einrichtung im September.

Wieder etwas bessere Aussichten auf einen Platz für ihr Kind haben Eltern von Kindern, die bereits zur Schule gehen. Auch hier gilt, dass die meisten Plätze im September neu belegt wurden. 4 407 Kinder konnten zu diesem Zeitpunkt neu untergebracht werden. Damit war im September etwa jedes vierte Kind neu in einer Einrichtung. Von allen 4 995 Hortkindern, die während des Betrachtungszeitraumes, also von September 2017 bis 1. März 2018, erstmals in dieser Einrichtung betreut wurden, begann für 88 % der Besuch der Einrichtung im September 2017. Die weitaus meisten Kinder, die im September neu in eine Einrichtung kamen, waren fünf bis sieben Jahre alt. Nur 690 waren bereits älter.

Inwieweit alle diese Kinder zuvor bereits eine andere Einrichtung besuchten, geht aus dieser Auswertung leider nicht hervor. Insgesamt kann aber festgehalten werden, dass in der Zeit vom September 2017 bis 1. März 2018 25 191 Kinder neu in eine Einrichtung aufgenommen wurden. Das war immerhin ein Drittel der 76 998 Kinder die am 1. März 2018 eine Einrichtung besuchten. Die Frage, ob dieses Angebot für die etwas über 200 000 in München wohnberechtigten Kinder (= Personen im Alter von 0 bis unter 14 Jahren) ausreicht, und wie viele davon überhaupt einen Platz in einer Kindertageseinrichtung benötigen, kann mit diesen Ausführungen allerdings nicht beantwortet werden.

08.04.2019

Zahl der Umzüge in München sinkt auch im Jahr 2018 weiter

Die absolute Zahl der Umzüge sank im Jahr 2018 auf 107 434, ein Minus von -1,3% im Vergleich zum Vorjahr. Kurios ist dabei, dass die Anzahl der Münchner Umzüge, im Jahr 2018 exakt den gleichen Wert erreicht haben wie im Jahr 2013. Dies ist seit 2015 bereits das dritte Jahr in Folge, dass die Münchner Umzugszahlen (Jahr 2016 = 112 317 Umzüge in abs., ein Minus von -0,4% zum Vorjahr; Jahr 2017 = 108 888 Umzüge in abs., ein Minus von 3,1% zum Vorjahr) sinken.
Ein Grund für die sinkenden Zahlen dürfte das hohe Mietniveau, das die Münchnerinnen und Münchner in den sogenannten "Lock-in-Effekt" drängt, sein.
Dieser Effekt besagt, dass viele Menschen trotz Platzmangel sich gezwungen sehen in ihren alten Wohnungen auszuharren, da sie sich die aktuellen Angebotsmieten nicht mehr leisten können.

08.04.2019

Kindertagesbetreuung in München im März 2018 – die Zahl der Betreuungsplätze ist weiter gestiegen

Wie jedes Jahr um diese Zeit warten momentan viele Eltern auf die Zusage für einen Platz in einer Kindertageseinrichtung. Mangels aktuellerer Daten erfolgt daher an dieser Stelle ein kurzer Rückblick auf die Situation vor etwa einem Jahr, das heißt, die in diesem Text verwendeten Angaben entsprechen dem Stand am 1. März 2018. Inzwischen wurden allerdings weitere Einrichtungen eröffnet, und auch für diesen Herbst ist eine Zunahme des Angebots zu erwarten.
Im März 2018 wurden in München in 1 456 Einrichtungen 84 839 Plätze angeboten. Zehn Jahre zuvor, also im März 2008, gab es nur 56 401 Plätze in 1 085 Einrichtungen. Damit erhöhte sich die Zahl der Einrichtungen um 34 %, die Zahl der Plätze sogar um 50 %. Insgesamt wurden 2018 76 998 Kinder betreut. Das bedeutet, dass am Erhebungsstichtag 9,3 % der Plätze (7 841) nicht belegt waren. Dies entspricht dem Wert der Jahre seit 2015, in denen das Angebot von Plätzen jeweils knapp 10 % über der Zahl der betreuten Kinder lag. Diese Zahl der nichtbelegten Plätze mag auf den ersten Blick sehr hoch erscheinen. Aber umgerechnet auf die Anzahl der Einrichtungen und die durchschnittliche Gruppenstärke ergeben sich ein bis zwei unbesetzte Plätze je Gruppe am Stichtag.

Auch die Zahl der betreuten Kinder nahm im genannten Zeitraum um 42 % zu.
Der höchste Anstieg konnte in der Altersgruppe der 0 bis unter 3-Jährigen (Krippenkinder) verzeichnet werden. Die Anzahl der Kinder in dieser Gruppe hat sich seit dem Jahr 2008 mehr als verdoppelt. Allerdings lag ihr Anteil mit 16 164 Kindern bei gerade mal 21 %. Im Jahr 2008 besuchten 7 867 Kinder unter drei Jahren eine Kindertageseinrichtung. Das waren nur 15 % aller betreuten Kinder.
Die nächstgrößte Gruppe der betreuten Kinder sind jene, die bereits die Schule besuchen. Das waren im März 2008 12 333 Kinder. Deren Zahl stieg bis 2018 um 42 % auf 17 555. Der Anteil der Schulkinder an allen in Einrichtungen betreuten Kindern blieb unverändert bei 23 %. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass in dieser Auswertung nur Hortplätze in Kindertageseinrichtungen betrachtet werden. Die in den letzten Jahren ebenfalls stark ausgebaute Mittags- oder Ganztagsbetreuung in den Schulen bleibt unberücksichtigt.
Ebenfalls gestiegen ist die Zahl der Kinder ab 3 Jahren bis zum Schuleintritt, also die Gruppe der Kindergartenkinder. Mehr als die Hälfte aller betreuten Kinder gehören in diese Gruppe. Im März 2018 besuchten 43 279 Kindergartenkinder eine Einrichtung. Das waren 29 % mehr als 2008, als nur 33 861 Kinder dieser Altersgruppe betreut wurden.

02.04.2019

Das Durchschnittsalter der Deutschen in München sinkt, das der Ausländer/innen steigt

Die Einwohnerzahl Münchens stieg von 2000 bis 2018 um 294 276 Personen auf 1 542 210 Personen
an - das entspricht einer Zunahme von 23,6% - also fast um ein Viertel. Im selben Betrachtungszeitraum hat sich auch das Durchschnittsalter der Münchner Bevölkerung verändert: lag der Altersdurchschnitt im Jahr 2000 bei 41,6 Jahren, so ist er bis 2018 um 0,4 Jahre auf 41,2 Jahre gesunken.

Eine Unterscheidung nach deutschen und ausländischen Münchnern zeigt große Unterschiede, auch bei der Betrachtung nach Stadtbezirken.

Deutsche
Um 143 133 Personen hat die deutsche Bevölkerung in München von 2000 auf 2018 zugenommen, das entspricht einem Plus von 14,8%. Im selben Betrachtungszeitraum hat der Altersdurchschnitt der Deutschen um 1,4 Jahre abgenommen: waren die Deutschen in München im Jahr 2000 durchschnittlich noch 43,6 Jahre alt, so waren sie 2018 im Schnitt nur noch 42,1 Jahre alt. In 20 von 25 Stadtbezirken hat der Altersdurchschnitt der Deutschen abgenommen. Die fünf Stadtbezirke, in denen das Durchschnittsalter angestiegen ist, sind: 21 Pasing - Obermenzing (+0,2 Jahre), 16 Ramersdorf - Perlach (+0,3 Jahre), 23 Allach - Untermenzing (+0,3 Jahre), 20 Hadern (+0,4 Jahre) und 13 Bogenhausen (+0,6 Jahre). Die größten „Verjüngungen“ bei der deutschen Bevölkerung sind in den Stadtbezirken 17 Obergiesing - Fasangarten (-3,4 Jahre), 03 Maxvorstadt (-3,1 Jahre), 11 Milbertshofen - Am Hart (-3,1 Jahre) und 08 Schwanthalerhöhe (-3,1 Jahre) festzustellen.

Die durchschnittlich jüngsten Deutschen in München leben - sowohl 2000 (40,8 Jahre) als auch 2018 (37,7 Jahre) - im Stadtbezirk 08 Schwanthalerhöhe. Der Stadtbezirk mit den ältesten Deutschen war 2000 Stadtbezirk 25 Laim (46,0 Jahre) und 2018 Stadtbezirk 20 Hadern (45,1 Jahre).

Ausländer/innen
Die ausländische Bevölkerung in München ist in den letzten 19 Jahren von 282 148 Personen auf 433 291 Ausländer/innen angestiegen, also um mehr als die Hälfte (+53,6%). Ebenso hat das Durchschnittsalter von 35,0 Jahren (2000) auf 38,8 Jahre (2018) zugelegt, d.h. die/der ausländische Münchner/in ist 2018 im Schnitt 3,8 Jahre älter als noch im Jahr 2000. In der Stadtbezirksbetrachtung fällt auf, dass die Veränderung des Durchschnittsalters von 2000 zu 2018 durchgehend positiv ist, d.h. die Ausländer/innen im Durchschnitt in allen Stadtbezirken älter geworden sind. In sieben Stadtbezirken fällt der Anstieg des Altersdurchschnitts mit fünf Jahren und mehr besonders auf: Stadtbezirk 16 Ramersdorf - Perlach (+ 6,5 Jahre), Stadtbezirk 14 Berg am Laim (+5,9 Jahre), Stadtbezirk 24 Feldmoching - Hasenbergl (+5,7 Jahre), ebenso die Stadtbezirke 10 Moosach (+5,2 Jahre), 11 Milbertshofen - Am Hart (+5,1 Jahre), 20 Hadern (+5,1 Jahre) und 17 Obergiesing - Fasangarten (+5,0 Jahre).

Im Stadtbezirk 22 Aubing - Lochhausen - Langwied wohnten im Jahr 2000 die jüngsten Ausländer/innen der Stadt mit einem Durchschnittsalter von 32,3 Jahren. Im Jahr 2018 wurde dieser Stadtbezirk durch 12 Schwabing - Freimann abgelöst (35,6 Jahre). Ebenso gab es einen Wechsel beim „ältesten ausländischen Stadtbezirk“: 2000 war dies 01 Altstadt - Lehel mit 38,2 Jahren, 2018 Stadtbezirk 08 Schwanthalerhöhe mit 42,1 Jahren.

Gesamtbevölkerung
Bei Betrachtung der Gesamtbevölkerung gleicht sich die Abnahme des Durchschnittsalters um 1,4 Jahre bei den Deutschen und der Anstieg des Altersdurchschnitts um 3,8 Jahre bei den Ausländern nahezu aus. Alle Münchnerinnen und Münchner sind im Schnitt 41,6 Jahre alt und damit im Vergleich zum Stand vor 19 Jahren um 0,4 Jahre jünger geworden.

28.03.2019

Das 4. Quartalsheft des Jahrgangs 2018 der Schriftenreihe „Münchner Statistik“ ist soeben erschienen

Die Druckversion des Heftes (Schutzgebühr € 5,-) können Sie direkt über unser Bestellformular anfordern oder uns Ihren Wunsch per E-Mail mitteilen.

25.03.2019

Abnehmender Trend bei der Zahl der Apotheken hält an: Niedrigste Zahl an Apotheken seit 2006 erreicht

364 Apotheken gab es im Dezember 2018 in München. Das sind drei Apotheken weniger als im Vorjahr und 43 Apotheken weniger als im Jahr 2006. Da die Bevölkerung mit Hauptwohnsitz in München im gleichen Zeitraum von rund 1 326 000 auf rund 1 542 000 gewachsen ist, ist auch die durchschnittliche Anzahl der Personen, die durch eine Apotheke versorgt werden, gestiegen. Im Jahr 2006 versorgte eine Apotheke durchschnittlich 3 258 Personen. Im Dezember 2018 wurde nun ein neuer Rekordwert erreicht: 4 237 Personen werden durchschnittlich von einer Apotheke versorgt. Das sind rund 1 000 Personen mehr pro Apotheke als noch im Jahr 2006.

Innerhalb der einzelnen Stadtbezirke variiert die Entwicklung. Im Stadtbezirk 1 (Altstadt-Lehel) gibt es im Vergleich zum Jahr 2006 sogar zwei Apotheken mehr. Jede dieser Apotheken versorgt durchschnittlich 844 Personen aus der Münchner Bevölkerung (2006: 821 Personen). Das ist unter allen Stadtbezirken die niedrigste Anzahl von Personen pro Apotheke. In allen anderen Stadtbezirken versorgt eine Apotheke durchschnittlich zwischen 1 986 Personen (Stadtbezirk 2 Ludwigvorstadt-Isarvorstadt) und 8 134 Personen (Stadtbezirk 15 Trudering-Riem).

Den größten Anstieg bei der Versorgungsquote verzeichnete der Stadtbezirk 18 (Untergiesing-Harlaching). Im Durchschnitt versorgt nun eine Apotheke rund 6 600 Personen. Das sind über 2 600 Personen mehr als 2006. Im Vergleich zum Jahr 2006 gibt es vier Apotheken weniger. Im gleichen Zeitraum ist die Bevölkerung im Stadtbezirk 18 um rund 5 100 Personen gewachsen.

13.03.2019

Wanderungsbewegungen in München im Januar 2019

Im Januar 2019 wurde in der Landeshauptstadt München ein positiver Wanderungssaldo (Zuzüge minus Wegzüge) von +143 Hauptwohnsitzpersonen erfasst.

Dies ergibt sich aus 8 782 Personen, die in diesem Monat nach München zugezogen sind, und 8 639 Personen, die im gleichen Zeitraum dagegen ihren Hauptwohnsitz von München weg verlagert haben. (Tabelle 1) (PDF, 70 KB)
Bei Betrachtung der Wanderungsstatistik nach Altersklassen ist zu erkennen, dass insbesondere 20- bis 29-jährige Personen mit einem Saldo von +1 152 Personen für den insgesamt positiven Wanderungssaldo verantwortlich sind.
Innerhalb der Altersklasse der 20- bis 29-Jährigen haben die Deutschen mit +524 Personen den größten Anteil. (Zum Vergleich: EU-Ausländer: +292 Personen, Nicht-EU-Ausländer: +336 Personen).
Betrachtet man nur das Wanderungsverhalten dieser 20- bis 29-jährigen Deutschen, stellt man fest, dass Bayern (mit einem Saldo von +377) und Baden-Württemberg (mit einem Saldo von +177) mit Abstand die höchsten, positiven Wanderungssaldi aufweisen. (Tabelle 2) (PDF, 72 KB)

Innerhalb des bayerischen Wanderungssaldos der 20- bis 29-Jährigen Deutschen stellt der Regierungsbezirk Oberbayern mit einem Saldo von +151 Personen den größten Anteil. Innerhalb des Regierungsbezirks trägt die (Planungs-)Region 14 mit +97 Personen am meisten zum Saldo bei.

Der Wanderungssaldo für den Januar 2019 ist zwar insgesamt noch positiv, allerdings handelt es sich bei diesem Monat um einen der schwächsten Monate der letzten zehn Jahre. Zum Vergleich: Der Median des Wanderungssaldos aller Monate der letzten zehn Jahre lag bei +1 425. Die für den Januar 2019 beobachteten Tendenzen hinsichtlich der Regionalität sind jedoch in der Regel für alle anderen Monate ebenso zu beobachten.

13.03.2019

Vorläufige Verkehrsunfallzahlen 2018 nach Wochentag und Uhrzeit

Im Jahr 2018 ereigneten sich laut vorläufiger Zahlen 6 418 schwerwiegende Verkehrsunfälle. Im Vergleich zum Vorjahr 2017 mit 6 040 schwerwiegenden Verkehrsunfällen waren dies 378 Verkehrsunfälle mehr. Unter schwerwiegenden Verkehrsunfällen versteht man Unfälle, zu denen die Polizei herangezogen wurde und bei denen ein Personenschaden oder ein schwerwiegender Sachschaden vorliegt.

Wie in angefügtem Schaubild zu sehen, gab es die meisten Unfälle mittwochs bzw. donnerstags mit 1 062 bzw. 1 036 Unfällen. Werktags zwischen 9 und 10 Uhr sowie zwischen 17 und 18 Uhr ereigneten sich ebenfalls besonders viele Unfälle.

Negative Spitzenreiter waren Dienstag zwischen 17 und 18 Uhr, Mittwoch zwischen 18 und 19 Uhr, Donnerstag zwischen 17 und 18 Uhr mit 116, 107 und 106 schwerwiegenden Unfällen sowie Mittwoch zwischen 8 und 9 Uhr mit 104 schwerwiegenden Unfällen.

Die wenigsten Unfälle waren werktags in den Nachtstunden zwischen 0 und 5 Uhr mit fast ausschließlich einstelligen schwerwiegenden Unfallzahlen zu beobachten. Am Wochenende passierten zu dieser Zeit etwas mehr Unfälle.

An Wochenenden ereigneten sich insgesamt 1 304 Unfälle, was bei 28,5 % der Tage des Jahres nur 21,6 % aller Verkehrsunfälle des Jahres entspricht.

06.03.2019

Ledige Personen und Einpersonenhaushalte

Zum 31.12.2018 waren 772 330 und damit 50,1 %, also etwas mehr als die Hälfte der 1 542 211 in München gemeldeten Hauptwohnsitzpersonen ledig.

Von den insgesamt 825 847 zum 31.12.2018 bestehenden Privathaushalten waren 446 350 Einpersonenhaushalte. Das ist ein Anteil von 54,5 %. Dies wird fälschlicherweise oft so interpretiert, dass auch 54,5 % der in München gemeldeten Hauptwohnsitzpersonen in Einpersonenhaushalten wohnen. Das ist nicht korrekt, da nur die 446 350 Personen – und damit ein Anteil von rund 29 % der Münchnerinnen und Münchner – in Einpersonenhaushalten leben. Alle anderen Personen wohnen in Haushalten mit mehr als einer Person.

Einpersonenhaushalte, die bisweilen auch Singlehaushalte genannt werden, bestehen auch nicht nur aus ledigen Personen. Diese machen zwar 64,0 % der Bevölkerung in Einpersonenhaushalten aus, aber auch geschiedene, verwitwete und verheiratete Personen bilden mit 17,0 %, 10,9 % und 7,9 % einen Einpersonenhaushalt.

  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Münchner PKW-Zahlen, © Statistisches Amt München

20.02.2019

Münchner Pkw-Zahlen zum 31.12.2018 im Überblick

Zum 31.12.2018 gab es in der Landeshauptstadt München insgesamt 832 524 gemeldete Kraftfahrzeuge, davon 714 658 Personenkraftwagen (Pkw). Die Pkw-Dichte in München lag bei 463 Pkw je 1 000 Münchnerinnen und Münchner mit Hauptwohnsitz. Also fast jeder Zweite, unabhängig vom Alter, kann einen Pkw auf sich verbuchen.

191 186 Firmen-Pkw ergeben einen Anteil von 26,8 % am Münchner Pkw-Bestand. Das bedeutet ganz grob: drei Viertel der gemeldeten Pkw sind auf Privatpersonen zugelassen. Die folgenden Ausführungen beziehen sich nur auf diese 523 472 Privat-Pkw.

9,6 Jahre alt sind die Privat-Pkw im Durchschnitt. 25 722 Privat-Pkw, das entspricht 4,9 %, waren zum 31.12.2018 frisch zugelassen und noch kein Jahr alt gewesen.

Die meisten privaten Pkw – und zwar 125 512 – sind Kompaktklasse-Pkw: 24,0 % entschieden sich für ein Kompaktklasse-Modell – bevorzugt VW Golf und BMW 1er-Reihe. Kleinwagen (15,9 %) und Mittelklasse-Pkw (14,7 %) waren auch sehr gefragt. SUVs und Geländewagen ergeben mit ihren 59 829 zugelassenen Fahrzeugen einen Anteil von 11,4 % am Münchner Privat-Pkw-Bestand.

Am 31.12.2018 waren 353 855 der insgesamt 523 472 privat zugelassenen Pkw deutsche Marken (Audi, BMW, Ford, Mercedes-Benz, Opel, Porsche, Sachsenring, Smart, VW), dies entspricht einem Anteil von 67,6 %. Hiervon sind VW-Pkw (93 667) am häufigsten privat zugelassen, gefolgt von 87 385 BMW-Pkw.

Münchens beliebtestes Pkw-Modell, das private Halterinnen und Halter besitzen, ist der VW Golf. Insgesamt 35 180 Fahrzeuge dieses Modells fahren durch München. Der 3er-BMW mit 24 189 Fahrzeugen und 16 467 1er-BMW entfallen auf die Plätze 2 und 3.

358 206 der 523 472 privat zugelassenen Münchner Pkw sind Benzinfahrzeuge – das entspricht 68,4 %. Der Anteil der Diesel-Fahrzeuge liegt bei 29,8 %, sonstige Motorarten bei 1,8 %.

27,7 % Euro 5-Pkw (145 097) und 25,0 % Euro 6-Pkw (130 634) sind unter den privat zugelassenen Pkw registriert. Das entspricht etwas mehr als der Hälfte aller privat zugelassenen Münchner Pkw.

Farbenfroh kann man die Münchner „Fahrzeugflotte“ nicht gerade nennen. 57,9 % aller privat zugelassenen Pkw sind entweder grau (174 024 Fahrzeuge) oder schwarz (129 310 Fahrzeuge).

191 237 Pkw in München sind auf Frauen zugelassen (36,5 %) – etwas mehr als jeder dritte private Pkw. Männer machen mit 63,4 % immer noch den Löwenanteil aus. Personenmehrheiten, Ehepaare und Zulassungen auf Herr/Frau sind mit 0,1 % eine geringe Ausnahme.

Der durchschnittliche Münchner Pkw-Halter/in ist 52,3 Jahre alt. 166 477 (31,8 %) der zugelassenen Privat-Pkw sind auf Personen im Alter von 60 Jahren und älter registriert. 24 672 private Pkw-Halter/innen (4,7 %) sind sogar 80 Jahre und älter.

12.02.2019

Über 85 000 Sozialwohnungen im Bestand des Amtes für Wohnen und Migration

Das Amt für Wohnen und Migration verfügte am 31.12.2018 über 85 070 „Sozialwohnungen“. Hierbei wird unterschieden nach Wohnungen mit Belegungsbindungsvertrag und geförderten Wohnungen. Bei ersteren handelte es sich um 41 430 Wohnungen, die aufgrund des Belegungsbindungsvertrages (BBV) an das Amt für Wohnen und Migration freigemeldet und von diesem belegt werden. Mindestens 35 851 dieser Wohnungen befanden sich im Besitz der städtischen Wohnungsbaugesellschaften, für die übrigen 5 579 Wohnungen fehlen Angaben zum Eigentümer.
Weiteren 43 640 Wohnungen waren Miet-, Genossenschafts- oder Eigentumswohnungen, die mit öffentlichen Mitteln gefördert wurden und daher bis zum Ablauf der letzten Förderung nur mit Zustimmung des Amtes für Wohnen und Migration belegt werden dürfen. Bei 1 926 Wohnungen endet diese Förderung innerhalb der nächsten zwei Jahre, während weitere 6 343 Wohnungen frühestens in 50 Jahren aus der Sozialbindung fallen.

Insgesamt 60 652 Wohnungen, und damit 71 % aller Sozialwohnungen, befanden sich im Besitz der städtischen Wohnungsgesellschaften. Vor zwei Jahren, am 31.12.2016 lag dieser Anteil noch bei 76 %. Mit einem Anteil von 34 % an allen Wohnungen war die GEWOFAG mit 29 213 Wohnungen die größte Einzeleigentümerin, dicht gefolgt von der GWG, deren 25 290 Wohnungen noch 30 % aller Wohnungen ausmachten. Die 18 336 Wohnungen (22 %) im Besitz sonstiger Eigentümer sind ausschließlich öffentlich geförderte Wohnungen. Bei 6 082 Wohnungen fehlte die Angabe eines Eigentümers.

Die meisten Sozialwohnungen, nämlich 10 289, gab es im Stadtbezirk 16 Ramersdorf – Perlach. Als nächstes folgte der Stadtbezirk 11 Milbertshofen – Am Hart mit 8 942 Wohnungen. Nur noch 6 083 Sozialwohnungen befanden sich im Stadtbezirk 9 Neuhausen - Nymphenburg, der damit an dritter Stelle lag. Die wenigsten Sozialwohnungen waren in den Stadtbezirken 23 Allach – Untermenzing (428) und 1 Altstadt – Lehel (528) zu finden. 2 472 Wohnungen lagen außerhalb des Stadtgebietes.

Bei der Angabe der Räume je Wohnung werden auch halbe Zimmer (kleiner als 10 Quadratmeter) als ganzer Raum gezählt. Am häufigsten waren Wohnungen mit zwei Räumen. Immerhin 32 979 oder 39 % der Wohnungen entfielen in diese Kategorie. Als nächstes folgten 26 618 Wohnungen (31 %) mit drei Räumen. Den dritten Platz konnten mit 15 % die 12 639 Vierraumwohnungen für sich beanspruchen. Den Rest teilten sich 10 618 Wohnungen mit einem Raum, 1 340 Wohnungen mit fünf und mehr Räumen und 876 Wohnungen ohne Angabe zur Anzahl der Räume.

Ein kleiner Anteil der Sozialwohnungen ist für Haushalte mit besonderen Merkmalen reserviert.
So wurden 3 084 Wohnungen, oder knapp 4 % aller Sozialwohnungen, nur an städtische Bedienstete vermietet. 2 317 Wohnungen waren für junge Ehepaare reserviert und 2 035 für ältere Menschen. Weitere 1 780 Wohnungen standen ausschließlich Haushalten mit drei und mehr Kindern oder Großfamilien zur Verfügung.

  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Wettergrafik 2018, © Statistisches Amt München

04.02.2019

Rückblick auf das Wetter 2018 – das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1781

2018 war bundesweit das wärmste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnungen in Deutschland im Jahr 1881. In München wird das Wetter schon ein Jahrhundert länger, nämlich seit 1781 aufgezeichnet. Seither gab es auch in München kein wärmeres Jahr als 2018: Das Tagesmittel lag durchschnittlich bei 11,3 °C. Das ist fast ein Grad wärmer als 2017, in dem es durchschnittlich 10,4 °C hatte. Das langjährige Mittel auf Basis der Messwerte der Jahre 1981 bis 2010 ist mit 9,7 °C deutlich niedriger als das Tagesmittel 2018.

Der kälteste Tag des Jahres war am 28. Februar mit –13,4 °C. Der wärmste Tag war der der 9. August mit 35,1 °C.

Sonnenverwöhntes München

Die Sonne schien insgesamt rund 2168 Stunden in München oder durchschnittlich rund 6 Stunden täglich. Damit gehörte München zu den sonnenreichsten Städten im Jahr 2018 laut der aktuellen Klimakarte des Deutschen Wetterdienstes. Gleichzeitig liegt der Wert 391 Stunden über dem langjährigen Mittel, das für München durchschnittlich 1777 Stunden Sonnenschein vorsieht.

Für ein Sonnenbad im Englischen Garten gab es im Juli die meisten Gelegenheiten. Mit rund 314 Stunden Sonnenschein war er der sonnenreichste Monat im Jahr 2018. An insgesamt 61 Tagen des Jahres schien die Sonne hingegen gar nicht in München. Solche trüben Tage gab es am häufigsten im November und Dezember. Denn da kam die Sonne nur an jedem dritten Tag hinter den Wolken hervor.

Zu viele Tage ohne Niederschlag

2018 fielen an 159 Tagen insgesamt rund 945 mm Niederschlag in München. Wem 2018 als ein sehr trockenes Jahr in Erinnerung geblieben ist, wird erstaunt sein: Die Niederschlagsmenge von 945 mm kommt dem langjährigen Mittel sehr nah. Es liegt mit 944 mm sogar noch darunter. Besonders wenig Niederschlag gab es im April mit 10 mm. Am meisten regnete es im Folgemonat Mai mit 141 mm.

Ein Blick auf die Zahl der Regentage zeigt: Im Vergleich zum langjährigen Mittel, das 184 Tage mit Niederschlag pro Jahr vorsieht, war 2018 mit 159 solchen Tagen tatsächlich trockener. Das heißt, dass sich die Regenmenge auf weniger Tage mit Niederschlag verteilt hat. Besonders in Erinnerung bleibt der 12. Juni 2018 mit Starkregen und Überflutungen. An diesem Tag fielen fast 62 mm an Niederschlag. An allen übrigen Tagen fielen an einem Tag maximal 29 mm. Die Webseite der Landeshauptstadt München berichtete von 125 Einsätzen und 500 beschäftigten Einsatzkräften der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr München wegen unterspülter Gehwege, vollgelaufener Tiefgaragen, Hochwasser in Unterführungen und Gefahren durch herabfallende Äste. Verletzt wurde laut Bericht niemand.

Weitere Informationen

24.01.2019

Das 3. Quartalsheft des Jahrgangs 2018 der Schriftenreihe „Münchner Statistik“ ist soeben erschienen

Die Druckversion des Heftes (Schutzgebühr € 5,-) können Sie direkt über unser Bestellformular anfordern oder uns Ihren Wunsch per E-Mail mitteilen.

21.01.2019

Kirchenaustritte im zweiten Halbjahr 2018 deutlich gestiegen

Im Jahr 2018 sind 13 879 Münchnerinnen und Münchner aus der Kirche ausgetreten. Das waren so viele wie noch nie in diesem Jahrtausend. Eine ähnlich hohe Zahl an Kirchenaustritten (13 838) wurde im Jahr 2014 registriert. Auch im Jahr 2015 lagen die Kirchenaustritte mit 12 647 deutlich über dem Durchschnitt der letzten Jahre. Dagegen gab es im Jahr 2004 mit 6 987 Austritten nur etwa halb so viele wie 2018.

6 328 Personen sind im ersten Halbjahr ausgetreten. Das waren 45,6 % aller Kirchenaustritte des Jahres 2018. Im Rückblick auf die letzten 10 Jahre lag die Zahl der Kirchenaustritte in der ersten Jahreshälfte in den Jahren 2010 (7 188), 2014 (6 946) und 2015 (6 456) höher. Andererseits gab es in den Jahren 2009, 2011 und 2012 mit maximal 5 000 Austritten auch schon deutlich geringere Austrittszahlen.

Nahezu explodiert ist die Zahl der Kirchenaustritte in der zweiten Jahreshälfte. Da in der Regel die Kirchenaustritte in der ersten Jahreshälfte etwas geringer ausfallen als im zweiten Halbjahr, wären etwa 6 500 Austritte für das zweite Halbjahr zu erwarten gewesen. Die Standesämter registrierten stattdessen 7 551 Personen, die aus der Kirche ausgetreten sind. Das waren mehr als im gesamten Jahr 2007 mit 7 297 Austritten und so viele wie noch nie in einem Halbjahr. In fünf der sechs Monate lag die Zahl der Kirchenaustritte höher als in den Vergleichsmonaten der letzten neun Jahre.

Die meisten Kirchenaustritte wurden im Oktober (1 395) registriert. Knapp dahinter folgten die Monate Dezember (1 364), und August (1 332). Die wenigsten Austritte gab es im Mai (938) und Juni (968).

Gemessen an der Hauptwohnsitzbevölkerung Münchens am 31.12.2018 sind etwa 0,90 % der Münchnerinnen und Münchner, oder jede/r 111., im vergangen Jahr aus der Kirche ausgetreten.

Bei dieser Betrachtungsweise zeigt sich auch eine etwas andere Reihenfolge als bei den absoluten Zahlen. Einen höheren Anteil an Kirchenaustritten gab es nämlich im Jahr 2014. Damals verließen 0,93 % der Bevölkerung die Kirche, oder jede/r 108. An dritter Stelle folgt das Jahr 2010 mit einem Anteil von 0,89 %. Damit wäre damals rechnerisch jede/r 112. Münchnerin oder Münchner aus der Kirche ausgetreten.

08.01.2019

Münchner Arbeitsmarkt auch im Dezember 2018 ungebremst

Der am Arbeitsmarkt aufgrund saisonaler Schwankungen normalerweise eher schwache Dezember zeigt sich 2018 mit einer Arbeitslosenquote von 3,4 Prozent von seiner starken Seite.

Zum 31.12.2018 waren 29 886 Arbeitslose in München erfasst. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote im Jahr 2018 beträgt 3,8 Prozent, so dass der Dezember sogar einen niedrigeren Wert als der Jahresdurchschnitt hat.

Im Vergleich dazu lag im Krisenjahr 2008 die Arbeitslosenquote im Dezember bei 5,2 Prozent; das waren 37 394 Arbeitslose. In den letzten fünf Jahren seit 2013 ist die Arbeitslosigkeit im Dezember rückläufig.

Weitere Zahlen zum Arbeitsmarkt in der Landeshauptstadt München befinden sich im Monatszahlenmonitoring des Statistischen Amtes unter: http://www.mstatistik-muenchen.de/monatszahlenmonitoring/atlas.html?indicator=i102&date=Dez&select=14%2C15%2C16%2C17%2C18%2C19&select2=JAHR&indicator2=i102

Weitere Angebote

News - Archiv