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News


20.02.2017

Einbürgerungshoch bei Bürgerinnen und Bürgern des Vereinigten Königreiches Großbritannien und Nordirland

59 britische und nordirische Personen wurden 2016 eingebürgert, 21 davon allein im vierten Quartal. Damit landete das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland erstmals unter den Top 20 der Herkunftsländer.

Zum Vergleich: Im Jahr 2015 erwarben 18 Briten und Nordiren die deutsche Staatsangehörigkeit, 2013 waren es 14, und in allen anderen Jahren seit 2003 durchschnittlich vier.

Alle 59 Eingebürgerten haben ihre bisherige Staatsangehörigkeit behalten, das heißt, sie erhielten die deutsche Staatsangehörigkeit zusätzlich zur bereits bestehenden des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland.

Fast 60 Prozent dieser Eingebürgerten waren männlich. Die Altersspanne reichte von 17 bis 74 Jahren. Von den sechzehn Eingebürgerten unter 40 Jahren haben elf ihr ganzes Leben in Deutschland verbracht. Nur neun dieser eingebürgerten Männer und Frauen lebten weniger als 17 Jahre bei uns.

07.02.2017

Münchner Verbraucherpreise: 2016 im Durchschnitt um 0,6 Prozent teurer als im Vorjahr

Die Steigerungsrate des für München berechneten Verbraucherpreisindexes für das Jahr 2016 beträgt 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2015.

Dazu ist anzumerken, dass der Verbraucherpreisindex die durchschnittliche Preisentwicklung der Waren und Dienstleistungen misst, die private Haushalte in Anspruch nehmen.

Zur Berechnung dieses Indexes werden monatlich die Preise der sich repräsentativ in einem Warenkorb befindlichen Güter verschiedener Kategorien (Nahrungsmittel, Bekleidung, Miete, Energie, Einrichtung, Gesundheit, Verkehr, Telekommunikation, Freizeit, Dienstleistungen etc.) beobachtet.

Auf Bundesebene beträgt die Erhöhung des Verbraucherpreisindexes im Vergleich der jeweiligen Durchschnitte der Jahre 2016 gegenüber 2015 
0,5 Prozent, in Bayern 0,6 Prozent. Für die im Schnitt geringe Jahresteuerungsrate (=Inflationsrate) 2016 waren maßgeblich die relativ niedrigen Energiepreise verantwortlich. Diese verbilligten sich 2016 in den ersten elf Monaten deutlich gegenüber 2015 (Jahresschnitt -5,4 Prozent). Nahrungsmittel waren 2016 hingegen um 0,8 Prozent teurer als 2015 und wirkten im Jahresdurchschnitt eher preistreibend.

Im Dezember 2016 erhöhten sich die Verbraucherpreise gegenüber Dezember 2015 jedoch sprunghaft; in München um 1,6 Prozent, in Bayern und im Bundesgebiet um je 1,7 Prozent. Maßgeblich verantwortlich hierfür waren Teuerungen im Energiesektor und bei Nahrungsmitteln. Die Steigerungsraten im Vergleich zu den jeweiligen Vorjahresmonaten lagen von Januar bis November 2016 durchweg unterhalb eines Prozents.

25.01.2017

Das 4. Quartalsheft des Jahrgangs 2016 der Schriftenreihe der „Münchner Statistik“ ist soeben erschienen.

Die Druckversion des Heftes (Schutzgebühr € 5,-) können Sie direkt über unser Bestellformular anfordern oder uns Ihren Wunsch per E-Mail  mitteilen.

23.01.2017

Rekordtrockenheit im Dezember 2016

Als Rekordmonat in puncto Trockenheit geht der Dezember 2016 mit nur fünf Millimeter Regen in die Klimastatistik ein. Die Niederschlagsmenge verfehlte die Niederschlagssumme des Vergleichszeitraumes 1981 bis 2010 um 60 mm und das Mittel der Jahre 1961 bis 1990 um 51 mm. Seit Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen im Jahr 1879 wurde noch nie ein so trockener Dezember registriert. Der bisherige Trockenheitsrekord stammt aus dem Jahr 1890 mit sieben mm Niederschlag. In der weiteren Rangfolge finden sich die Dezembermonate 1888 (8 mm) und 2013 (9 mm). Der bislang feuchteste Dezember war der aus dem Jahr 1918 mit einer Niederschlagsmenge von 140 mm.

Der erste meteorologische Wintermonat des Winters 2016/17 war nicht nur außerordentlich trocken, er war auch sehr sonnig. Seine 95 Sonnenstunden überstiegen das Soll der Referenzperiode 1981 bis 2010 um 36 und den Klimawert 1961 bis 1990 um 43 Stunden. Mit dieser Sonnenleistung befindet sich der Dezember in der 80-jährigen Messreihe nach 2015 (143), 2013 (128) und 2006 (110) an vierter Stelle.

Die mittlere Temperatur war im Dezember, gemessen an den langjährigen Erfahrungswerten, leicht überdurchschnittlich. Gegenüber der wärmeren Vergleichsperiode 1981 bis 2010 war er um 0,2 °C zu warm, den langjährigen Mittelwert des international gültigen klimatologischen Beobachtungszeitraumes 1961 bis 1990 übertraf er um 0,7 °C.

Ausgewählte Klimawerte für das Jahr 2016
Das Wetterjahr 2016 verlief deutlich zu warm, kam aber mit einer durchschnittlichen Temperatur von 10,4 °C nicht an die extrem hohen Werte der beiden Vorjahre heran. In der Rangliste der wärmsten Jahre steht es gemeinsam mit 1994 und 2011 an sechster Stelle. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 war es um 0,7 °C zu warm, den langjährigen Mittelwert des international gültigen klimatologischen Beobachtungszeitraumes 1961 bis 1990 übertraf es um 1,3 °C.

Die Sonne hielt sich 2016 etwas bedeckt. Die 1 718 Sonnenstunden des Berichtsjahres verfehlten das Soll der Referenzperiode 1981 bis 2010 um 59 und überstiegen den Klimawert 1961 bis 1990 geringfügig um elf Stunden. Mit dieser Sonnenleistung befindet sich das Berichtsjahr in der 80-jährigen Messreihe in etwa im Mittelfeld. Die meisten Sonnenstunden konnte seit Aufzeichnungsbeginn das Jahr 2003 (2 172) für sich verbuchen.

Der Jahresniederschlag 2016 zeigte sich aus meteorologischer Sicht recht unspektakulär. Die Regenmenge in Höhe von 953 Millimeter überstieg die mittlere Niederschlagssumme des Vergleichszeitraumes 1981 bis 2010 um neun Millimeter und blieb um sechs Millimeter unter dem Mittel der Jahre 1961 bis 1990. Wie schon bei der Sonnenscheindauer, ist 2016 auch bezüglich des Niederschlags in der knapp 140-jährigen Vergleichsreihe im Mittelfeld zu finden.

Eine ausführliche Betrachtung des Wetterjahres 2016 erscheint demnächst im 1. Quartalsheft des Jahrgangs 2017 der Schriftenreihe „Münchner Statistik“.

17.01.2017

Neueste „Münchner Statistik“ mit Ergebnissen der Bürgerinnen und Bürgerbefragung zur sozialen und gesundheitlichen Lage in München erschienen

Das Sozialreferat und das Referat für Gesundheit und Umwelt führten unter Einbeziehung des Referates für Arbeit und Wirtschaft und des Statistischen Amtes gemeinsam eine „Schwerpunktbefragung der Münchner Bürgerinnen und Bürger zur sozialen und gesundheitlichen Lage 2016“ durch.

Die Ergebnisse dieser Untersuchung sind soeben im 3. Quartalsheft, des Jahrgangs 2016 der Schriftenreihe „Münchner Statistik“ erschienen.

Die Druckversion des Heftes (Schutzgebühr € 5,-) können Sie direkt über unser Bestellformular anfordern oder uns Ihren Wunsch per E-Mail mitteilen.

16.01.2017

Geburtenanstieg setzt sich auch in 2016 fort

2016 kamen 18 107 Münchner Kinder zur Welt, 9 228 Jungen und 8 879 Mädchen. Damit setzt sich der Trend der letzten Jahre auch in 2016 fort: Seit 2007 verzeichnet München einen kontinuierlichen Geburtenzuwachs. 2016 wurden insgesamt 964 Lebendgeborene mehr registriert als im Jahr zuvor, das entspricht einem Anstieg von 5,6 Prozent. Mit 1 784 Geburten war der August der mit Abstand geburtenreichste Monat in 2016, gefolgt vom Juni und Oktober mit 1 658 bzw. 1 657 Geburten.

Bei den Sterbefällen in 2016 wurde ein leichter Rückgang von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet: 2016 verstarben 11 197 Münchnerinnen und Münchner, das sind 258 Gestorbene weniger als 2015. Im Dezember wurde mit 1 067 Gestorbenen die höchste Anzahl an Sterbefällen in einem Monat registriert.

Der natürliche Saldo wuchs in 2016 auf 6 910 an - das ist gleichzeitig der höchste Geburtenüberschuss in der Geburten-Sterbefälle-Statistik der Landeshauptstadt München seit 1960. In der langjährigen Geburten-Sterbefälle-Statistik überschreitet das natürliche Saldo erstmals die 6 000-er Marke. Ein Saldo von über 5 000 wurde nur in den Jahren 1964 (5 067), 2013 (5 044), 2014 (5 657) und 2015 (5 679) erreicht.

15.11.2016

Tiefststand bei der Münchner Arbeitslosenquote – 4,3 Prozent im Oktober 2016

4,3 Prozent beträgt die Arbeitslosenquote in München (bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen in der Landeshauptstadt) zum Stand Ende Oktober 2016. Nach der Arbeitslosenstatistik der Bundesagentur für Arbeit markiert dies, seit Einführung des „Vierten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt vom 24. Dezember 2003“, einen absoluten Tiefstand.

Von insgesamt 833 278 in München verzeichneten zivilen Erwerbspersonen waren zum 31.10.2016 nur noch 35 784 Personen als arbeitslos gemeldet, davon 16 976 Frauen und 18 808 Männer.

Seit Beginn der Erfassung einer eigenen Arbeitslosenquote für die Landeshauptstadt München, ab Januar 2000, gab es zwar noch Monate, die eine bessere oder gleiche Quote vorweisen konnten (November 2000 – 4,3 Prozent, Mai 2001 – 4,2 Prozent, Juni 2001 – 4,1 Prozent, und Juli 2001 – 4,3 Prozent), dies allerdings noch vor Einführung des „Vierten Gesetzes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt vom 24. Dezember 2003“, umgangssprachlich als „Hartz IV“ bezeichnet. Wegen voneinander abweichender Bezugsgrößen sind sie deshalb aber mit den aktuellen Zahlen nur bedingt vergleichbar.

Vortrag der Leiterin des Statistischen Amtes auf einer Pressekonferenz  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Bildrechte: Landeshauptstadt München, Statistisches Amt

27.10.2016

München in Fakten – Das Statistische Jahrbuch 2016 der Landeshauptstadt München ist soeben erschienen

Die Neuauflage 2016 unserer beliebten Publikation beinhaltet Auswertungen des Jahres 2015, oftmals im Vergleich mit den Vorjahren. Ein breites Spektrum statistischer Daten deckt alle wichtigen kommunalen Themen der bayerischen Landeshauptstadt ab; Basisdaten zu den Münchner Stadtbezirken, zur Region München und zum Land Bayern vervollständigen das Informationsangebot. Auf insgesamt 13 Kapitel verteilt enthält das Buch Zahlenreihen und grafische Darstellungen zu ca. 600 Stichworten, die Trends und spannende Entwicklungen aufzeigen.

So sei beispielhaft erwähnt:

  • Der seit über zehn Jahren anhaltende Trend steigender Geburten in München hat sich auch im Jahr 2015 mit 17 143 neugeborenen Kindern fortgesetzt, noch einmal 693 mehr als im Vorjahr. Dagegen stehen 2015 11 455 Sterbefälle; im Saldo bedeutet dies einen Geburtenüberschuss von 5 688. In allen Münchner Stadtbezirken war ein positiver Saldo zu verbuchen. Das Minimum lag im Stadtbezirk 20, Hadern mit 38, das Maximum im Stadtbezirk 9, Neuhausen-Nymphenburg mit 493 Geburten.
     
  • Ein Bevölkerungszugang errechnet sich ebenfalls aus einem insgesamt positiven Wanderungssaldo aus außerstädtischen Zu- und Wegzügen mit zusammen 26 795 Personen. Das Maximum mit 3 879 ergab sich im Stadtbezirk 12, Schwabing-Freimann; lediglich im 22. Stadtbezirk (Aubing-Lochhausen-Langwied) ist ein negativer Saldo (-255) zu verzeichnen.
     
  • Die Einwohnerdichte beträgt 49 Personen je Hektar und variiert zwischen 13 im Stadtbezirk 22 (Aubing-Lochhausen-Langwied) und 157 im Stadtbezirk 4 (Schwabing-West).
     
  • Die Anzahl betreuter Kinder in den Kindertageseinrichtungen ist weiter angestiegen. Im März 2015 wurden insgesamt 71 315 Kinder in den Einrichtungen gezählt, ein Plus von 3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr (im Vergleich zu 2011: +16,8%). Mit 9,5 Prozent am meisten gestiegen ist die Anzahl betreuter Kinder im Alter von 0 bis 3 Jahren (im Vergleich zu 2011: +43,8%).
     
  • Historische Höchstmarke bei den Beschäftigtenzahlen in München
    Im Juni 2015 konnte zum ersten Mal die Marke der 600 000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Wohnort in München durchbrochen werden. Genauer wurden 602 536 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort München registriert. Der Stand im Dezember 2015 betrug bereits 615 062, davon 316 400 Männer und 299 662 Frauen.
  • Bei über 90 Prozent (7 699) der insgesamt genehmigten 8 445 Wohnungen handelt es sich um Wohneinheiten in Neubauten. Mehrheitlich wurden Wohnungen in Wohngebäuden (8 310) genehmigt, darunter 457 Wohnungen in Wohnheimen.
  • Von 683 433 Personenkraftwagen sind im Jahr 2015 507 434 privat genutzt, 175 999 stehen in gewerblicher Nutzung. 181 970 Neuzulassungen wurden 2015 registriert; damit eine Zunahme gegenüber dem Jahr 2014 um 10,4 %.

In ihrer übersichtlichen und lesefreundlichen Aufmachung wendet sich die Veröffentlichung sowohl an das Fachpublikum, wie auch an eine breite interessierte Öffentlichkeit.

Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte die Leiterin des Statistischen Amtes, Diplom-Statistikerin Uta Thien-Seitz, am 27.10.2016 das neue Statistische Jahrbuch Vertreterinnen und Vertretern der Münchner Presse vor. Dabei wurden in statistischer Hinsicht beispielhaft einige wichtige und interessante Zahlen aus dem Münchner Leben widergespiegelt.

Das Statistische Jahrbuch 2016 kann zum Preis von 18,-- € bei folgenden Stellen zu bezogen werden:

Statistisches Amt der Landeshauptstadt München
Statistisches Auskunftsbüro (Zi. 105),
Schwanthaler Str. 68, 80336 München
Tel. 089/233 82700, Telefax 233 82757

Im Internet über unser Bestellformular oder per E-mail

und bei der Stadtinformation im Rathaus, Marienplatz

Screenshot mit Diagrammen vom Monatszahlen-Monitoring  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Bildrechte: Landeshauptstadt München, Statistisches Amt

27.09.2016

Neu im Statistischen Amt: Interaktives Monatszahlen-Monitoring

Mit dem neuen Monatszahlen-Monitoring stellt das Statistische Amt seit August 2016 eine Vielzahl an Kennzahlen aus 18 verschiedenen  Themenbereichen wie Bevölkerung, Arbeitsmarkt, Wirtschaft, Kfz und Kultur auf monatlicher Basis interessierten Nutzern online zur Verfügung.
Die interaktive Anwendung bietet die Möglichkeit mit anschaulichen Grafiken die zeitliche Entwicklung von statistischen Kennzahlen zurück bis ins Jahr 2000 aufzuzeigen und Trends sowie saisonale Effekte zu erkennen.

Das monatlich aktualisierte statistische Zahlenmaterial wird in Tabellen und Grafiken präsentiert und kann als verlässliche Datengrundlage für weitere Analysen verwendet werden.
59 Kennzahlen in 266 Ausprägungen bieten dabei umfangreiche statistische Informationen über die Münchner Gesamtstadt.

 

Weitere Informationen

15.09.2016

Das 2. Quartalsheft des Jahrgangs 2016 der Schriftenreihe „Münchner Statistik“ ist soeben mit folgendem Inhalt erschienen.

Die Druckversion des Heftes (Schutzgebühr € 5,-) können Sie direkt über unser Bestellformular anfordern oder uns Ihren Wunsch per E-Mail mitteilen.

26.07.2016

Neue Statistikfaltkarten „München in Zahlen 2016“

Vom Statistischen Amt der Landeshauptstadt München wurde soeben das Zahlenleporello „München in Zahlen 2016“ in seiner neuesten Version herausgegeben.
Wie immer erscheint die beliebte Faltkarte – im handlichen Postkartenformat – in deutscher und englischer Sprache und wird kostenfrei abgegeben.
„München in Zahlen“, das sind statistische Kurzinformationen und übersichtliche Grafiken aus den verschiedensten Bereichen des Münchner Stadtlebens. So werden z.B. die wichtigsten Eckdaten zu den geografischen Verhältnissen, zur Bevölkerung, zu Gesundheit, Sozialem, Bildungswesen, Kultur, Tourismus, zur Wirtschaft und den Bereichen Arbeitsmarkt, Bau- und Wohnungswesen, Verkehr und städtische Finanzen beleuchtet.

Die Statistikfaltkarte kann kostenfrei über folgende Stellen bezogen werden:

Statistisches Amt der Landeshauptstadt München,
Schwanthalerstr. 68,
80336 München,
Tel. 233-82700; Fax 233-82757

Im Internet über unser Bestellformular oder per E-mail  

Stadtinformation im Rathaus

20.07.2016

Im Jahr 2015 rund 31 000 Einwohner/innen mehr als 2014

Die Münchner Hauptwohnsitzbevölkerung ist 2015 um 30 997 Personen angewachsen. Das sind rund 5 000 Personen mehr als in den Vorjahren 2014 und 2013. Wie in den Jahren zuvor ist ein wesentlicher Anteil des Zuwachses (84%) auf die ausländische Bevölkerung zurückzuführen: Ende 2015 lebten 26 019 ausländische Bürgerinnen und Bürger mehr im Stadtgebiet als zum Jahresbeginn.

In der Einwohnerstatistik Münchens ist dies der zweithöchste Anstieg der Hauptwohnsitzbevölkerung – lediglich im Jahr 2006 wurde mit +37 899 Personen ein größerer Zuwachs registriert. Der damalige Zuwachs ist jedoch durch die Einführung der Zweitwohnsitzsteuer mit herbeigeführt worden, welche zahlreiche Wohnungsstatusänderungen (Umwandlung von Neben- in Hauptwohnsitz) im Einwohnerregister ausgelöst hat. Nachdem bereits im Mai 2015 die 1,5 Millionen-Einwohnermarke erreicht wurde, liegt die Stadt mit einer Hauptwohnsitzbevölkerung von 1 521 678 am Ende des Jahres 2015 weiterhin auf Erfolgskurs.

18.07.2016

München in der demographischen Übersicht

1 521 678 Einwohnerinnen und Einwohner waren am 31.12.2015 mit Hauptwohnsitz in München gemeldet. Alle im Folgenden zitierten Zahlen beziehen sich auf den genannten Stichtag und haben i.d.R. diesen Bevölkerungsbestand zur Grundlage.

Die Einwohnerdichte beträgt 49 Personen je Hektar, das Minimum liegt mit 13 Einwohner/innen im Stadtbezirk 22, Aubing-Lochhausen-Langwied; das Maximum mit 157 im Stadtbezirk 4, Schwabing-West.

Der Anteil von Kindern und Jugendlichen von 0 bis unter 18 Jahren an der Gesamtbevölkerung beträgt 14,7%, der Anteil jugendlicher Bevölkerung (9,4 %) ist im Stadtbezirk 3, Maxvorstadt am geringsten; die meisten Kinder und Jugendlichen leben im Stadtbezirk 15, Trudering-Riem (20,6 % der Bezirksbevölkerung).

Bei der älteren Bevölkerung von 65 und mehr Jahren rangiert der Anteil an der Gesamtbevölkerung bei 17,5%; in den Stadtbezirken bewegt sich dieser Anteil im Minimum bei 10,9 % (Stadtbezirk 2, Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt) und im Maximum (21,8 %) in den Stadtbezirken 19 und 20 (Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln und Hadern).

Knapp die Hälfte (49,9 %) aller Münchnerinnen und Münchner sind ledig; 37,7 % sind verheiratet. Die meisten Singles findet man im Stadtbezirk 3, Maxvorstadt mit einem Anteil von 64,3 % an der dortigen Bezirksbevölkerung und folgerichtig die wenigsten Verheirateten (26,2%). Die höchste Verheirateten-Quote mit 45,3 % hat der Stadtbezirk 23, Allach-Untermenzing.

419 391 Ausländer/innen waren am 31.12.2015 mit Hauptwohnsitz gemeldet. Das entspricht einem Anteil von 27,6 % an der Gesamtbevölkerung. Die Bandbreite des Anteils der ausländischen Bevölkerung in den Stadtbezirken reicht dabei von 21,0 % im Stadtbezirk 23, Allach-Untermenzing bis 40,2 % im Stadtbezirk 11, Milbertshofen-Am Hart.

Der Anteil der Privathaushalte mit Kindern (139 193) an allen Privathaushalten (822 906) beläuft sich auf 16,9 %; der geringste Wert findet sich im 3. Stadtbezirk, Maxvorstadt (9,8 %), der höchste im Stadtbezirk 15, Trudering-Riem (26,4 %).

17 143 Neugeborene mit Hauptwohnsitz in München konnten im Jahr 2015 registriert werden. Dagegen stehen 11 455 Sterbefälle. Im Saldo bedeutet dies einen Geburtenüberschuss von 5 688. In allen Münchner Stadtbezirken war ein positiver Saldo zu verbuchen. Das Minimum lag im Stadtbezirk 20, Hadern mit 38, das Maximum im Stadtbezirk 9, Neuhausen-Nymphenburg mit 493 Geburten.

Ein Bevölkerungszugang errechnet sich ebenfalls aus einem insgesamt positiven Wanderungssaldo aus außerstädtischen Zu- und Wegzügen mit insgesamt 26 795 Personen. Das Maximum mit 3 879 ist dem Stadtbezirk 12, Schwabing-Freimann zuzurechnen; lediglich im 22. Stadtbezirk (Aubing-Lochhausen-Langwied) ist ein negativer Saldo (-255) zu verzeichnen.

Die Zahlen zu den einzelnen Themen finden Sie unter der Rubrik "Bevölkerung", Aktuelle Jahreszahlen.

Demographischer Überblick in Karten

18.07.2016

Pendleraufkommen zum neuen Höchststand der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten

Mit 797 102 sozialversicherungspflichtig (SVP) Beschäftigten zum Stichtag 30.06.2015 wurde ein neuer Höchststand für den Arbeitsort München markiert.
Doch nicht alle SVP-Beschäftigten in München kommen aus München. Die Münchner SVP-Beschäftigten sind sehr mobil. Von allen SVP-Beschäftigten sind 357 801 Einpendler (ein Anteil von 44,9 %), also Personen, die ihrer beruflichen Tätigkeit in München nachgehen aber außerhalb des Münchner Stadtgebietes ihren Wohnsitz haben.
Im Gegensatz dazu gibt es noch die Auspendler. Das sind Personen, die in München wohnen aber ihrer SVP-Beschäftigung außerhalb des Stadtgebietes nachgehen. Zum 30.06.2015 waren es 163 641 Auspendler. Im Saldo ergibt sich eine Differenz zwischen Einpendlern (in den Arbeitsort) und Auspendlern (aus dem Wohnort). Hierbei errechnete sich ein Überschuss von 194 160 Einpendlern.

Zusätzlich zu erwähnen ist noch die Tagesbevölkerung. Es handelt sich dabei um die Summe aus der Bevölkerung zum 30.06.2015 (1 503 188) und dem Pendlersaldo (194 160). Dies entspricht der Anzahl der Personen, die sich tagsüber in der jeweiligen Stadt oder Gemeinde aufhalten. Die Tagesbevölkerung betrug zum 30.06.2015 somit 1 697 348.

11.07.2016

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in München auf Höchststand

Noch nie gab es so viele sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in München als zum Stichtag 30.6.2015. Mit 384 045 Arbeitnehmerinnen und 413 057 Arbeitnehmer ist mit insgesamt 797 102 ein absoluter Höchststand am Arbeitsort München erreicht. Im Vergleich zum selben Stichtag des Jahres 2014 (insg. 776 405) beträgt die Steigerungsrate 2,7%. Dies ist sicherlich einer guten konjunkturellen Lage, dem Wachstumskurs der Wirtschaft in der Landeshauptstadt München und attraktiven Arbeitsplätzen zuzuschreiben. Die meisten Beschäftigten (667 673) finden sich im Dienstleistungsbereich. Hervorstechend: Freiberufliche, wissenschaftliche, technische Dienstleistungen etc. mit 183 916 Beschäftigten; öffentliche Verwaltung, Verteidigung, Sozialversicherung; Erziehung und Unterricht; Gesundheits- und Sozialwesen mit 155 291 Arbeitnehmer/innen und 146 269 im Handel, Verkehr und Gastgewerbe tätigen Personen. Erst an vierter Stelle folgt das Produzierende Gewerbe (128 856 Beschäftigte); darunter 96 581 im Verarbeitenden Gewerbe und 19 783 im Baugewerbe.

04.07.2016

Das Statistische Amt der Landeshauptstadt München legt die neueste Ausgabe 2016 des „Statistischen Taschenbuchs – München und seine Stadtbezirke “ vor.

Die beliebte Schriftenreihe enthält komprimierte, übersichtlich dargestellte, statistische Informationen für die Gesamtstadt und die 25 Münchner Stadtbezirke, die, jeder einzeln, kurz und informativ beschrieben werden. Der Zahlenteil umfasst i.d.R. die Daten für 2015 zur Bevölkerung (einschl. der grafischen Darstellung im Bevölkerungsbaum), zur Fläche und Einwohnerdichte, zum Gesundheits-, Sozial-, und Bildungswesen. Ebenso enthalten sind Zahlen zu Wohnungen und Tourismus, zur Arbeitslosigkeit, zum Kraftfahrzeugbestand sowie zu Wahlergebnissen.

Das Statistische Taschenbuch 2016 kann zum Preis von 7,50 Euro bei folgenden Stellen bezogen werden:

Statistisches Amt der Landeshauptstadt München,
Schwanthalerstr. 68, 80336 München,
Tel. 233-82700; Fax 233- 82757

Stadt-Information im Rathaus, Marienplatz

Die Druckversion des Statistischen Taschenbuches können Sie direkt über unser Bestellformular anfordern oder uns Ihren Wunsch per E-Mail mitteilen.

21.04.2016

Das 1. Quartalsheft des Jahrgangs 2016 der Schriftenreihe „Münchner Statistik“ ist soeben erschienen.

Die Druckversion des Heftes (Schutzgebühr € 5,-) können Sie direkt über unser
Bestellformular anfordern oder uns Ihren Wunsch per E-Mail mitteilen.

07.04.2016

Der meteorologische Winter 2015/16 ist der zweitwärmste seit Aufzeichnungsbeginn 1781

Der Winter 2015/16 war mit einer Durchschnittstemperatur von 4,5 °C nach dem Winter 2006/07 (4,6 °C) der wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1781 und verdrängte mit diesem Wert den Winter 2013/14 (3,7 °C) von seinem zweiten Platz. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 war er um 3,5 °C zu warm, den langjährigen Mittelwert des international gültigen klimatologischen Beobachtungszeitraumes 1961 bis 1990 übertraf er um beachtliche 4,1 °C.
Winter mit einem Temperaturmittel von über 4 °C gab es in der Münchner Klimageschichte erst zweimal, die 3 °C - Marke wurde bisher dreimal übertroffen und zwar von den Wintermonaten 2013/14 (3,7 °C), 1915/16 (3, 4 °C) und 1833/34 mit 3,2 °C. Der kälteste Winter in der 230-jährigen Zeitreihe war der Winter 1962/63 mit minus 7 °C, gefolgt von den Wintermonaten 1829/30 und 1928/29 mit jeweils minus 6,7 °C.

268 Sonnenstunden registrierte das Deutsche Wetteramt im Winter 2015/16. Mit dieser Sonnenleistung steht er in der Münchner Vergleichsreihe gemeinsam mit dem Winter 2001/2002 auf Platz 9 der sonnenscheinreichsten Wintermonate. 234 Sonnenstunden hätten die Meteorologen nach dem langjährigen Mittel der Jahre 1981 bis 2010 erwartet. Gegenüber dem international gültigen klimatologischen Beobachtungszeitraum 1961 bis 1990 wären es 203 gewesen. Damit verzeichnete der Winter 2015/16 ein Sonnenplus von 34 bzw. 65 Stunden.
Auf Platz 1 in der 80-jährigen Sonnenscheinstatistik steht der Winter 2007/08 (343 Std.); die Winter 1974/75 und 2013/14 belegen mit jeweils 310 Sonnenstunden den zweiten Platz. Die geringste Anzahl an Sonnenstunden wies der Winter 1943/44 (124 Std.) aus, gefolgt von den Wintermonaten 1995/96 (128 Std.), 1969/70 (132 Std.), 1977/78 (134 Std.) und 2012/13 mit 140 Stunden Sonnenschein.

Als wenig spektakulär lässt sich die Niederschlagsmenge des Winters 2015/16 in Höhe von 192 mm bezeichnen. Sie übertraf die mittlere Niederschlagssumme des Vergleichszeitraumes 1981 bis 2010 um 33 mm und das Mittel der Jahre 1961 bis 1990 um 39 mm. In der rund 140 – jährigen Münchner Vergleichsreihe der niederschlagsreichsten Winter steht er an 27. Stelle. Der Winter 1899/1900 war der nasseste (317 mm) und die Wintermonate 1981/82 und 1971/72 waren mit jeweils 58 mm Niederschlag die trockensten.

10.03.2016

Historische Höchstmarke bei den Beschäftigtenzahlen in München

Im Juni 2015 konnte zum ersten Mal die Marke der 600 000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Wohnort in München durchbrochen werden. Genauer wurden 602 536 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort München registriert.

Dies sind 132 779 oder 28,3% mehr Beschäftigte als noch im Jahr 2005, in dem 469 757 SV-Beschäftigte von der Bundesagentur für Arbeit erfasst wurden. Damit ist die Steigerung der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Wohnort sogar höher als die des allgemeinen Bevölkerungszuwachses. Im Juni 2015 wurden „nur“ 222 206 oder 17,3% mehr Personen (mit Hauptwohnsitz in München) ausgewiesen als im Juni 2005.

Die höchste Steigerungsrate in diesem Zeitraum, nämlich mit 60,2% mehr Beschäftigten, verzeichnete dabei die Gruppe der Ausländer/innen. Von den 602 536 SV-Beschäftigten am Wohnort München besaßen 446 966 Beschäftigte die deutsche und 155 570 eine ausländische Staatsangehörigkeit. 309 955 Beschäftigte von allen waren männlichen und 292 581 weiblichen Geschlechts.

08.02.2016

Mikrozensus-Befragung auch in München

Die wichtigste Grundlage für die Ermittlung von Daten zu den Privaten Haushalten ist der seit 1957 bestehende Mikrozensus, die kleine (Mikro) Volkszählung (Zensus). In Bayern wird die Befragung in jedem Jahr in etwa 60 000 privaten Haushalten und Gemeinschaftsunterkünften mit insgesamt rund 125 000 Personen durchgeführt. Diese Anzahl entspricht einem Prozent der bayerischen Bevölkerung.
In München sind 15 Interviewer/innen im Einsatz, die über das ganze Jahr verteilt die Befragungen an rund 1 100 Anschriften vornehmen. Mit dem umfangreichen Fragebogen werden Informationen zu persönlichen Merkmalen wie Alter, Familienstand, Staatsangehörigkeit, Schul- und Berufsausbildung, Erwerbstätigkeit und Altersvorsorge abgefragt.

19.01.2016

Das 4. Quartalsheft des Jahrgangs 2015 der Schriftenreihe „Münchner Statistik“ ist soeben Inhalt erschienen:

Die Druckversion des Heftes (Schutzgebühr € 5,-) können Sie direkt über unser
Bestellformular anfordern oder uns Ihren Wunsch per E-Mail mitteilen.

18.01.2016

18.01.2016
Erneut ein Geburtenrekord in München


Auch im Jahr 2015 konnte – zum neunten Mal in Folge – ein neuer Geburtenrekord in München verzeichnet werden. 17 143 Kinder wurden 2015 geboren. Dies sind 693 oder 4,2% mehr Kinder als noch im Jahr 2014, in dem 16 450 Kinder zur Welt kamen. Damit ist die Steigerung der Geburten noch einmal höher als bisher. Im Jahr 2014 wurden „nur“ 499 oder 3,1% Kinder mehr geboren als im Jahr 2013.

Auch 2015 hatten erneut die Jungen die Nase vorn. Von ihnen wurden 8 739 geboren. Mädchen kamen 8 404 zur Welt.
Die meisten Geburten, nämlich 1 911 im Jahr 2015 wurden im September registriert, die wenigsten – nur 988 – im Februar.

Zur Zahl der Geburten zählen auch die Kinder, die in München ihren Hauptwohnsitz haben, aber in einer Klinik außerhalb Münchens geboren wurden. Hingegen gehören Kinder, die nicht in München wohnen, aber in einer Münchner Klinik auf die Welt kamen, nicht dazu.

15.01.2016

Wetterrekorde im Dezember 2015; wärmstes Jahr seit Messbeginn

143 Sonnenstunden registrierte das Deutsche Wetteramt im Dezember 2015. Mit dieser Sonnenleistung ist er der sonnigste Dezember seit Aufzeichnungsbeginn im Jahr 1936. 59 Sonnenstunden hätten die Meteorologen nach dem Vergleichszeitraum 1981 bis 2010 erwartet. Gegenüber dem international gültigen klimatologischen Beobachtungszeitraum 1961 bis 1990 wären es 52 gewesen. Damit verzeichnete der Dezember 2015 ein Sonnenplus von 84 bzw. 91 Stunden.
An zweiter und dritter Stelle in der 80 jährigen-Sonnenscheinstatistik stehen der Dezember 2013 (128 Std.) und der von 2006 (110 Std.).

Mit einer Durchschnittstemperatur von 5,8 °C war der Dezember 2015 außerdem der wärmste seit Aufzeichnungsbeginn im Jahre 1781. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 war er um 4,5 °C zu warm, den langjährigen Mittelwert des international gültigen klimatologischen Beobachtungszeitraumes 1961 bis 1990 übertraf er um beachtliche 5,2 °C. In der weiteren Rangfolge finden sich die Dezember 1915 (4,9 °C), 1833 (4,8 °C) und die aus den Jahren 1979 und 1918 mit einem Temperaturmittel von jeweils 4,1 °C. Auffällig ist, dass es in den letzten fünf Jahren, die vom Jahresdurchschnitt her gesehen zu den wärmsten zählen, keinen Dezember gab, der nur annähernd so warm war wie der von 2015. Der wärmste war in dieser Zeit der Dezember 2011 mit einer mittleren Temperatur von 4,0 °C.

Nach dem absoluten Rekordjahr 2014, das mit einer Durchschnittstemperatur von 11,0 °C das mit Abstand wärmste seit Messbeginn war, ging gleich das nächste Jahr in die Münchner Klimageschichte ein. 2015 sorgte für einen neuen Wärmerekord. Mit einem Temperaturmittel von 11,1 °C toppte es 2014 um 0,1 °C. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 war es um 1,4 °C zu warm, den langjährigen Mittelwert des international gültigen klimatologischen Beobachtungszeitraumes 1961 bis 1990 übertraf es um beachtliche 2,0 °C.
2015 verdrängte somit 2014 von seiner Spitzenposition. Auf den weiteren Plätzen folgen die Jahre 2007 und 2000 (je 10,6 °C), 2002 (10,5 °C), 2011 und 1994 mit jeweils 10,4 °C. Es fällt auf, dass neun der zehn wärmsten Jahre erst seit 2000 gemessen worden sind.

Im demnächst erscheinenden 1. Quartalsheft des Jahrgangs 2016 der Veröffentlichungsreihe „Münchner Statistik“ wird in einem Beitrag ausführlich auf die Wettergeschehnisse des Jahres 2015 eingegangen. Der Veröffentlichungshinweis dazu findet sich dann ebenfalls unter dieser Rubrik.