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25.01.2021

München wächst auch 2020 trotz negativem Wanderungssaldo

Auch im Jahr 2020 ist die Einwohnerzahl Münchens erneut gewachsen, in diesem besonderen Jahr jedoch nicht in einer Größenordnung wie gewohnt, sondern lediglich um rund + 2 000 Einwohner*innen auf 1 562 096 mit Hauptwohnsitz in München. Zwar war der natürliche Saldo in Höhe von + 5 280 (setzt sich – wie am 18.01.2021 bereits berichtet - zusammen aus 17 593 Geborenen und 12 313 Gestorbenen) weiterhin positiv, allerdings war der Wanderungssaldo, der normalerweise einen viel größeren positiven Beitrag zum Bevölkerungszuwachs leistet als der natürliche Saldo, in diesem Jahr sogar negativ. 90 459 Zugezogene und 93 921 Weggezogene führten zu einem Wanderungssaldo von - 3 462 Hauptwohnsitzpersonen. Das ist eine Entwicklung, die für München in dieser Art nicht üblich ist. Betrachtet man die Wanderungssalden der letzten 10 Jahre, so sind diese – auch wenn der Aufwärtstrend in den letzten Jahren ein wenig abgeflacht ist – im Mittel in einem niedrigen fünfstelligen Bereich. (Eine Ausnahme ist hier das Jahr 2017, in dem Registerbereinigungen stattgefunden haben, siehe hierzu auch unsere News vom 21.12.2017 sowie vom 17.01.2018.)
Dieser negative Wanderungssaldo beruht insbesondere auf der gesunkenen Zahl an Zugezogenen, die von 110 801 im Jahr 2019 auf 90 459 im Jahr 2020 zurückgegangen sind, jedoch nicht auf einer gestiegenen Zahl an Weggezogenen, die im vergangenen Jahr ebenfalls gesunken ist, und zwar von 99 961 auf 93 921. Das lässt darauf schließen, dass im Jahr 2020 grundsätzlich weniger „gewandert“ wurde, insbesondere aber dazu führte, dass weniger Leute in die Landeshauptstadt kommen wollten oder konnten (- 18,3 %), wohingegen die Zahl derer, die die Stadt verlassen haben, weniger beeinflusst wurde (- 6,0 %). Auffällig dabei ist jedoch, dass die Zahl der innerstädtischen Umzüge keineswegs abgenommen hat, sondern von 111 661 im Jahr 2019 sogar um 2,4 % auf 114 327 im Jahr 2020 zunahm.
Betrachtet man das Jahr 2020 mit seinem negativen Wanderungssaldo nach den einzelnen Monaten, so zeigt sich, dass keinesfalls im gesamten Jahresverlauf ausschließlich negative Wanderungssalden zu beobachten waren, sondern zum Jahresanfang im Januar und Februar die Wanderungssalden noch gewohnte positive Werte im mittleren dreistelligen Bereich aufwiesen. Zwar konnte der gewohnt wanderungspositive Oktober mit + 2 894 nicht an seine Vorjahreswerte heranreichen, wurde aber dennoch im Jahr 2020 der Monat mit dem höchsten Wanderungssaldo. Auch der September trug geringfügig positiv zum Jahressaldo bei und der November hatte mit + 880 Personen ebenfalls ein positiver Wanderungssaldo zu verzeichnen. Die restlichen sieben Monate März bis August sowie Dezember flossen hingegen mit negativen Wanderungssalden in einer Größe von - 219 (April) bis - 2 427 (Mai) in den Gesamtjahreswert ein und führten damit zu dem berichteten negativen Gesamtjahres-Wanderungssaldo in Höhe von - 3 462 Hauptwohnsitzpersonen.

18.01.2021

Geburten und Sterbefälle in München 2020

Im Jahr 2020 kamen in München insgesamt 17 593 Kinder zur Welt, 8 604 Mädchen und 8 989 Jungen. Im selben Zeitraum verstarben 12 313 Einwohner*innen, 6 143 Frauen und 6 170 Männer bei einer Hauptwohnsitzbevölkerung zum 31.12.2020 von insgesamt 1 562 096 Einwohner*innen, 789 819 Frauen und 772 277 Männer.

Im Vergleich zum Vorjahr waren im Jahr 2020 84 Geborene und 742 Gestorbene mehr zu verzeichnen. Das ist ein Anstieg von 0,5 % bzw. 6,4 %.

Im Saldo gab es 2020 5 280 mehr Geborene als Gestorbene. Im Vorjahr belief sich dieser natürliche Saldo noch auf 5 938, also ein Rückgang um 1,1 % im Vergleich zum Vorjahr.

Im Jahresverlauf gibt es Schwankungen der Anzahl von Geborenen, Gestorbenen und dem natürlichen Saldo.
Der September war mit 1 878 Geborenen der geburtenstärkste Monat, der April mit 1 197 der geburtenschwächste. In diesen beiden Monaten resultierten auch der größte und kleinste natürliche Saldo zwischen Geborenen und Gestorbenen (September-Saldo: + 801 mehr Geborene als Gestorbene, April-Saldo: + 19 mehr Geborene als Gestorbene).
Die meisten Sterbefälle wurden 2020 gleich zu Jahresbeginn im Januar (1 319 Gestorbene), die wenigsten im August (847 Gestorbene) verzeichnet.

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