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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

News


15.10.2018

München hat grün gewählt

Vorläufige Wahlergebnisse zur Landtagswahl 2018

910.459 Münchnerinnen und Münchner waren zur Landtagswahl 2018 stimmberechtigt. Die Wahlbeteiligung lag bei 72,5% und damit um 9,8 Prozentpunkte über der letzten Landtagswahl vor fünf Jahren. 57,8% der Wähler haben ihre Stimme an der Urne abgegeben, während 42,2% an der Briefwahl teilgenommen haben.

Mit 30,3% der Gesamtstimmen wurden erstmals die GRÜNEN stärkste Partei in München bei einer Landtagswahl, gefolgt von der CSU mit 25,2% und der SPD mit einem Gesamtstimmenanteil von 13,6%.
Die FDP erhielt einen Gesamtstimmenanteil von 8,6%, die AfD erzielte 6,2% und die FREIEN WÄHLER 6,1%. Mit 4,6% blieb DIE LINKE in München knapp unter der 5%-Marke.
Während die GRÜNEN mit einen Plus von 18,2 Prozentpunkten gegenüber der Landtagswahl 2013 die großen Gewinner in München sind, gehören CSU und SPD zu den Verlierern dieser Wahl. Die CSU blieb 11,5 Prozentpunkte, die SPD sogar 18,5 Prozentpunkte unter ihrem Vorwahl-Gesamtstimmenergebnis.

In fünf der insgesamt neun Münchner Stimmkreise gewannen die Kandidatinnen und Kandidaten der GRÜNEN das Direktmandat, in den anderen vier Münchner Stimmkreisen erzielten die Direktkandidaten der CSU ein besseres Erststimmenergebnis als ihre Herausforderer.
Das beste Stimmkreis-Ergebnis holte Ludwig Hartmann von den GRÜNEN mit 44,0% der Erststimmen im neugebildeten Stimmkreis 109 München-Mitte.
Neben dem Stimmkreis München-Mitte erhielten die GRÜNEN die meisten Erststimmen auch in den Stimmkreisen München-Milbertshofen (Katharina Schulze, 34,9%), München-Schwabing (Christian Hierneis, 34,3%), München-Giesing (Gülseren Demirel, 30,9%) und München-Moosach (Benjamin Adjej, 26,2%).
Die Stimmkreisbewerber der CSU gewannen in den Stimmkreisen München-Pasing (Josef Schmid, 31,7%), München-Ramersdorf (Markus Blume, 30,7%), München-Bogenhausen (Robert Brannekämper, 29,4%) und München-Hadern (Georg Eisenreich, 29,1%).

An welche Parteien die einzelnen Parteien Wählerstimmen verloren haben bzw. von welchen Parteien sie profitieren konnten, zeigt die Wählerwanderungsanalyse des Statistischen Amtes unter
https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtinfos/Statistik/Wahlen/Landtags-und-Bezirkswahl-2018.html
Hier ist auch der interaktive Münchner Wahlatlas abrufbar, der die Möglichkeit bietet das Wahlergebnis in den Stimmkreisen, Stadtbezirken und Stimmbezirken zu betrachten und den Wahlergebnissen der Landtagswahl 2013 sowie verschiedenen Bevölkerungsstrukturmerkmalen gegenüberzustellen.

10.10.2018

Ankündigung: Präsentation des Statistischen Amts zur Landtagswahl am 14.10.2018

Wie gewohnt finden Sie vorläufige Ergebnisse und Analysen zur Landtagswahl 2018 in der Nacht vom 14. auf den 15. Oktober 2018 auf unseren Internetseiten.

Den interaktiven Münchner Wahlatlas finden Sie hier.

Dieser bietet zudem die Möglichkeit das Wahlergebnis in den Stimmkreisen, Stadtbezirken und Stimmbezirken zu betrachten. Dabei lassen sich auch die Wahlergebnisse der aktuellen Wahl denen der Landtagswahl 2013 sowie verschiedenen Bevölkerungsstrukturmerkmalen gegenüberstellen. Fragen zur Mobilisierung von ehemaligen Nichtwählern sowie zu Stamm- und Wechselwählern beantwortet die Wählerwanderungsanalyse. Mit ansprechenden Grafiken wird hier veranschaulicht, welchen Anteil der Wählerstimmen die Parteien beibehalten konnten, an welche Parteien Wählerstimmen verloren wurden bzw. von welchen Parteien profitiert werden konnte.

Bei Vorliegen des amtlichen Endergebnisses findet eine Aktualisierung des Angebots statt.

13.08.2018

Knapp 10 000 Hybrid-Fahrzeuge in München gemeldet mit steigender Tendenz

9 937 Hybrid-Pkw waren am 30.06.2018 in München zugelassen, das entspricht 1,4 % des stadtweiten Pkw-Bestands mit 720 098 Pkw. Trotz des geringen Anteils am Gesamtbestand haben Hybrid-Fahrzeuge in der jüngsten Vergangenheit ein beachtliches Wachstum hingelegt: Von Juni 2017 bis Juni 2018 hat der Hybrid-Pkw-Bestand um 3 969 Hybrid-Fahrzeuge zugelegt, das entspricht einem Anstieg von 66,5 %. Seit Januar 2018 erhöhte sich der Hybrid-Fahrzeugbestand monatlich um durchschnittlich ca. 412 Fahrzeuge.
Etwa jeder dritte Hybrid-Pkw (32,8 %) ist ein Plug-in-Hybrid und 67,2 % fahren ohne Plug-in-Technologie. Im Vergleich zum Vorjahr haben Hybride ohne Plug-in kontinuierlich jeden Monat zugenommen (Juni 2017: 59,4 %).

Vor allem Firmen haben den Hybrid-Markt für sich entdeckt und verzeichnen hohe Zuwächse. Firmen haben ihren Bestand an Hybridfahrzeugen im Juni 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 90,8% gesteigert (+ 2 816 Pkw), bevorzugt im Ohne-Plug-in-Bereich. Im Vergleich: Im Juni 2017 zu Juni 2018 haben auch auf Privatpersonen zugelassene Hybrid-Fahrzeuge um 1 153 Pkw bzw. 40,2% zugelegt (davon + 820 Hybrid-Pkw ohne Plug-in-Technologie und + 333 Plug-in-Hybride).

Bei den Hybrid-Pkw von Firmen dominieren bei den Hybriden ohne Plug-in-Technolgie der Audi A4, S4, RS4 (910 Pkw), gefolgt von Audi A5, S5, RS5 (812 Pkw) und Toyota Prius Plus (352 Pkw). Hingegen ist bei den auf Firmen zugelassenen Plug-in-Hybriden der BMW I3 mit 593 Pkw an vorderster Front, wobei jedoch auch die auf BMW als Automobilhersteller in München zugelassenen Pkw ebenfalls in diesen Zahlen enthalten sind.

Privatpersonen ließen bei den Hybriden ohne Plug-in-Technologie vor allem Pkw von Toyota zu: Toyota Auris (743 Pkw), Toyota Yaris (682 Pkw) und Toyota Prius (490 Pkw). Bei Plug-in-Hybridfahrzeugen kommt der Hersteller BMW mit dem BMW 2er-Reihe (123 Pkw) und dem BMW I3 (70 Pkw) auf die vordersten Plätze.

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Wettergrafik Juni 2018

06.08.2018

München erlebte einen überdurchschnittlich warmen und sonnigen Juni mit wenigen Regentagen

Sonnenschein
Die Sonne schien im Juni 2018 insgesamt 252 Stunden und damit 42 Stunden länger als nach dem langjährigen Mittel der Jahre 1981 bis 2010 für Juni. Die Münchner Bevölkerung konnte im Durchschnitt 8,4 Stunden Sonne pro Tag genießen. Am längsten schien die Sonne am 4. und 20.6.2018 mit je 15 Stunden. Möglich wären maximal 16 Sonnenstunden gewesen.

Warme Tage
Der Juni 2018 verwöhnte München mit 23 warmen Tagen, ohne zu heiß zu werden: Die Temperaturen erreichten an diesen Tagen 20 °C und mehr. Darunter waren 14 Sommertage mit Temperaturen ab 25 °C. Das sind 5 Sommertage mehr als nach dem langjährigen Mittel der Jahre 1981 bis 2010. Hitzetage mit Temperaturen ab 30 °C blieben aus. Insgesamt war der Juni mit einem Tagesmittel von 18,5 °C 1,3 °C wärmer als die 17,2 °C des langjährigen Mittels der Jahre 1981 bis 2010.

Niederschlag
Im Jahr 2018 regnete es im Juni nur an 14 statt durchschnittlich 17 Tagen. Allerdings fiel mit 132 Millimetern überdurchschnittlich viel Regen im Vergleich zu 118 mm nach dem langjährigen Mittel. Fast die Hälfte des Regens fiel bei dem Unwetter am 12.06.2018, das der Münchner Berufsfeuerwehr 125 Einsätze beschert hatte. Somit wäre wohl nicht nur der Natur eine gleichmäßigere Verteilung der Niederschläge lieber gewesen.

Monatsverlauf
Der Juni 2018 begann mit 12 warmen Tagen: Die mittleren Tagestemperaturen bewegten sich zwischen 18,1 °C und 22,2 °C. Als höchste Tagestemperatur wurden 29,7 °C am 11.06.2018 gemessen. Mit dem schweren Gewitter und Starkregen mit 61,7 mm Niederschlagshöhe kündigte der Sommer am 12.06.2018 eine kurze Pause an: Am 13.06.2018 kam das Thermometer nicht über 15,5 °C hinaus. Die Sonne war nicht am Münchner Himmel zu sehen. Stattdessen regnete es 12,6 mm. Auch am 14.06.2018 war es mit einer mittleren Temperatur von 14,4 °C und einem Tageshöchstwert von 19,4 °C noch eher kühl. Bis 21.06.2018 wurde es wieder wärmer mit Tagesmittelwerten zwischen 17,0 °C und 21,8 °C bzw. Tageshöchstwerten von 22,4 °C und 29,4 °C. Erneut sank am 22.6. der Tagesmittelwert auf kühle 13,4 °C. Bis zum 30.6. stiegen die Temperaturen langsam wieder an. Nur am 28.06.2018 war es nochmal kühl bei maximal 15,7 °C ohne Sonne und bei 29,7 mm Regen. Schließlich verabschiedete sich der Juni 2018 mit einem warmen Sommertag am 30.06.2018 mit bis zu 26,7 °C.

Anmerkung:
Die Informationen basieren auf vorläufigen Daten des Deutschen Wetterdienstes. Die Erhebung erfolgte an der Klimastation München-Stadt im Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg in einer Höhe von 515 m über Normalnull. Die Werte wurden gerundet.

31.07.2018

Menschen mit Behinderungen am Jahresende 2017
11 Prozent der Münchner Bevölkerung hatten eine amtlich anerkannte Behinderung

Am 31. Dezember 2017 lebten 167 111 Menschen mit einer amtlich anerkannten Behinderung in München. Diese Zahl hatte kürzlich das Zentrum Bayern Familie und Soziales gemeldet. Auf die Münchner Einwohnerzahl berechnet waren 11 je 100 Einwohnerinnen und Einwohner am Jahresende 2017 behindert.

Einen Behindertenstatus wiesen 90 991 Frauen und 76 120 Männer auf. Bezogen auf je 100 der weiblichen bzw. männlichen Einwohner errechnet sich bei den Frauen eine Behindertenziffer von 11,8 und bei den Männern eine von 10,1.

39 491 bzw. 23,6 % der als behindert anerkannten Menschen besaßen keinen deutschen Pass.

Der größte Teil der Behinderten, nämlich 116 936 bzw. 70 %, hatte einen Grad der Behinderung von 50 Prozent und mehr und war schwerbehindert. Dies bedeutet, dass 7,7 % aller Münchner Bürger /innen von einer schweren Behinderung betroffen waren. 111 815 bzw. 95,6 % aller schwerbehinderten Menschen bekamen durch sonstige Krankheit als Ursache der Hauptbehinderung den Schwerbehindertenstatus. 2 519 bzw. 2,2 % hatten eine angeborene Behinderung.

27.07.2018

Geborene 2017

17 629 Münchner Neugeborene erblickten 2017 das Licht der Welt. Mit einem leichten Überschuss von         8 899 Buben zu 8 730 Mädchen lag die Geschlechterverteilung bei 50,5 : 49,5.

Namen
Bei den Mädchen-Namen war in München 2017, wie auch schon 2016, „Emilia“ der beliebteste weibliche Neugeborenen-Name und wurde 136-mal ausgewählt. Die Namen Emma (132 Mädchen) und Anna (130 Mädchen) waren jedoch sehr knapp dahinter platziert. Bei den Jungen war 2017 erneut der Name „Maximilian“, der 149-mal vergeben wurde, auf Platz 1 der beliebtesten männlichen Neugeborenen-Namen. „Maximilian“ führt diese Liste durchgehend seit Beginn der digitalen Erfassung 1990 an.

Mehrlingsgeburten
308 Zwillingsgeburten und 9 Drillingsgeburten konnten unter den Münchner Neugeborenen verzeichnet werden. Die 308 Zwillingsgeburten gab es in folgenden Kombinationen: 39 % der Zwillingsgeburten waren Mädchen + Junge (119 Geburten), 31 % mit der Konstellation zwei Jungen (97 Geburten) und jeweils zwei Mädchen waren mit 30 % (92 Geburten) vertreten.

Geschwister
57 % aller Münchner Neugeborenen wachsen als erstes Kind der Familie (zunächst) ohne weitere Geschwister auf. 43 % der Neugeborenen wurden von mindestens einem Geschwisterchen erwartet. Davon können 29 % der Neugeborenen mit einem Geschwisterteil spielen, 8 % mit zwei Geschwistern und 6 % sogar mit drei und mehr Geschwistern.

Münchner Kindl
1 381 (8 %) neugeborene Münchner Kindl haben Eltern, die ebenfalls beide in München geboren wurden. 24 % der Münchner Neugeborenen haben einen in München geborenen Elternteil. Im Umkehrschluss haben 68 % aller Neugeborenen keine in München geborenen Eltern.

Staatsangehörigkeit
Mit 8 210 Babys hat knapp die Hälfte (47 %) aller Münchner Neugeborenen 2017 nur die deutsche Staatsangehörigkeit. Mit 5 551 Geborenen hat ca. jedes dritte Neugeborene (31 %) neben seiner deutschen Staatsangehörigkeit noch eine weitere ausländische Staatsangehörigkeit. In den meisten Fällen ist die zweite Staatsangehörigkeit türkisch (556 Babys), gefolgt von österreichisch (382 Babys), italienisch (358 Babys), irakisch (291 Babys) und polnisch (262 Babys). 22 % (3 868 Babys) haben keine deutsche Staatsangehörigkeit.

Mütter
Durchschnittlich waren die Münchner Mütter bei der Geburt ihres Kindes 2017  33,0 Jahre alt, die erstgebärenden Münchner Mütter mit 31,3 Jahren 1,7 Jahre jünger.
Durchschnittlich 1,3 Kinder bringt eine Münchnerin im gebärfähigem Alter (15 bis 44 Jahre) im Laufe ihres Lebens hypothetisch zur Welt, wenn ihr Geburtenverhalten für den gesamten Zeitraum ihrer fruchtbaren Lebensphase mit dem aller Münchnerinnen im Alter zwischen 15 bis 44 Jahren übereinstimmen würde.

Häufigkeiten
Teilt man die 17 629 Münchner Geborenen 2017 zeitlich gleichmäßig auf das Jahr auf, ergibt sich, dass im Jahr 2017 durchschnittlich alle 29,8 Minuten ein Baby zur Welt kam.
Die geburtenstärksten Tage 2017 in München waren der 19. Juni (Montag) und 27. September (Mittwoch) mit jeweils 68 Neugeborenen, gefolgt vom 7. Juli (Freitag) und 29. September (Freitag) mit jeweils 66 Babys.

27.07.2018

Kirchenaustritte wieder etwas gestiegen

Im ersten Halbjahr 2018 sind 6 328 Münchnerinnen und Münchner aus der Kirche ausgetreten.
Damit stieg die Zahl der von den Münchner Standesämtern registrierten Kirchenaustritte nach zwei Jahren wieder fast auf den Stand des Jahres 2015. Damals verließen im ersten Halbjahr 6 456 Personen die Kirche. Die Zahl der Kirchenaustritte im ersten Halbjahr 2018 erhöhte sich im Vergleich zu den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 mit 5 616 Austritten um 12,7 % und zum Vergleichszeitraum des Jahres 2016 (5 856 Austritte) um 8,2 %.

Im Rückblick auf die letzten zehn Jahre lag die Zahl der Kirchenaustritte in der ersten Jahreshälfte nur in den Jahren 2015 (6 419), 2014 (6 946) und 2010 (7 188) höher. Andererseits gab es in den Jahren 2009, 2011 und 2012 mit maximal 5 000 Austritten auch schon deutlich geringere Austrittszahlen.

2018 wurden die meisten Kirchenaustritte im Januar (1 286) registriert. Mit deutlichem Abstand folgten die Monate April (1 061), März (1 054) und Februar (1 021). Die wenigsten Austritte (938) gab es im Mai. Aber auch im Juni erklärten nur 968 Personen ihren Austritt aus der Kirche. Wobei hier anzumerken ist, dass in den meisten Jahren im Mai und Juni die wenigsten Kirchenaustritte zu verzeichnen sind.

Bei Betrachtung der Kirchenaustritte nach den Konfessionen zeigt sich ein ähnlicher Trend. Leider liegen hier keine Monatszahlen vor, sodass im folgenden Text immer die Zahlen für das ganze Jahr herangezogen werden. Auch hier nahm die Zahl der Kirchenaustritte im Jahr 2017 gegenüber 2016 leicht zu.So traten im Jahr 2017 zwar 7 474 Katholiken aus der Kirche aus. Das waren 122 oder 1,6 % mehr als 2016, aber immer noch deutlich weniger als 2015 (8 048 Austritte) und 2014 (8 842 Austritte). Von der evangelisch-lutherischen Bevölkerung verließen 4 032 Personen im Jahr 2017 die Kirche. Im Vergleich zum Jahr 2016 waren das zwar 27 Personen mehr, aber immer noch 125 weniger als 2015 mit 4 157 Austritten. Allerdings lagen die Austritte auch 2017 noch 8,5 % über den 3 691 Kirchenaustritten des Jahres 2013.

23.07.2018

Statistisches Taschenbuch 2018 und Statistikfaltkarten 2018

Das Statistische Amt der Landeshauptstadt München gibt sein neuestes „Statistisches Taschenbuch 2018“ sowie das Zahlenleporello „München in Zahlen 2018“ heraus.

Das „Statistische Taschenbuch – München und seine Stadtbezirke“ enthält komprimiert und übersichtlich dargestellt bereits in der 38. Ausgabe statistische Informationen für die Gesamtstadt und die 25 Münchner Stadtbezirke. Jeder ist einzeln kurz und informativ beschrieben. Der Zahlenteil umfasst i.d.R. die Daten für 2017 zur Bevölkerung (einschl. der grafischen Darstellung im Bevölkerungsbaum), zur Fläche und Einwohnerdichte, zum Gesundheits-, Sozial-, und Bildungswesen. Ebenso enthalten sind Zahlen zu Wohnungen und Tourismus, zur Arbeitslosigkeit, zum Kraftfahrzeugbestand sowie die Ergebnisse vorangegangener Wahlen.

Das Statistische Taschenbuch 2018 kann zum Preis von 7,50 Euro bei folgenden Stellen bezogen werden:

Statistisches Amt der Landeshauptstadt München,
Schwanthalerstr. 68, 80336 München,

Tel. 233-82700; Fax 233- 82757

Die Druckversion des Statistischen Taschenbuches können Sie direkt über unser Bestellformular anfordern oder uns Ihren Wunsch per E-Mail mitteilen.

Stadt-Information im Rathaus, Marienplatz

Gleichzeitig wird das Zahlenleporello „München in Zahlen 2018 herausgegeben.

Wie immer erscheint die beliebte Faltkarte – im handlichen Postkartenformat – in deutscher und englischer Sprache und wird kostenfrei abgegeben.

„München in Zahlen“, das sind statistische Kurzinformationen und übersichtliche Grafiken aus den verschiedensten Bereichen des Münchner Stadtlebens. So werden z.B. die wichtigsten Eckdaten zu den geografischen Verhältnissen, zur Bevölkerung, zu Gesundheit, Sozialem, Bildungswesen, Kultur, Tourismus, zur Wirtschaft und den Bereichen Arbeitsmarkt, Bau- und Wohnungswesen und zum Verkehr beleuchtet.

Zu beziehen ist die Faltkarte über die Stadtinformation im Rathaus bzw. auf Anfrage unter obiger Telefonnummer.

16.07.2018

Das 2. Quartalsheft des Jahrgangs 2018 der Schriftenreihe „Münchner Statistik“ ist soeben erschienen.

Die Druckversion des Heftes (Schutzgebühr € 5,-) können Sie direkt über unser Bestellformular anfordern oder uns Ihren Wunsch per E-Mail mitteilen.

11.07.2018

37 413 in München lebende Kroaten fiebern dem heutigen Halbfinale entgegen

Am 11. Juli 2018 um 20 Uhr beginnt das Halbfinale der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft in Russland.
Beim Semifinale Kroatien gegen England sind in München die kroatischen Anhänger in der Überzahl. Hier leben mit Stichtag vom 30. Juni 2018 37.413 Personen mit kroatischer Staatsangehörigkeit, darunter 19.779 männlich.
Der Gegner England kann dagegen nur auf die Unterstützung von 5.083 Personen mit britischer Staatsangehörigkeit, darunter 3.115 männlich, bauen.

09.07.2018

Steigende Umsätze, viele Aufträge und ein hoher Personalstand im Bauhauptgewerbe

Von Januar bis April 2018 waren die Umsätze im Münchner Bauhauptgewerbe (siehe Anmerkungen) deutlich höher als im Vorjahr. Sie lagen zwischen 58,2 Mio. € (Januar 2018) und 96,9 Mio. € (April 2018). 2017 machten die Baubetriebe mit 20 oder mehr tätigen Personen im gleichen Zeitraum zwischen 34,4 Mio. € (Januar) und 67,9 Mio. € (April) an Umsatz.

Das Volumen der Neuaufträge beträgt für die Betriebe des Bauhauptgewerbes in München im Zeitraum Januar bis April 2018 rund 262,5 Mio. € (Vorjahr: 243,8 Mio. €) an. Fast zwei Drittel (61,1 %) davon betreffen den gewerblichen und industriellen Bau. Nicht ganz ein Viertel der Auftragssumme (23,3 %) resultiert aus Aufträgen für öffentlichen und Verkehrsbau. Der Wohnungsbau macht mit 15,6 % den geringsten Anteil an den neuen Aufträgen aus.

Insgesamt gab es im April 2018 73 Betriebe des Bauhauptgewerbes mit 20 oder mehr tätigen Personen. Diese Zahl schwankte 2017 zwischen 62 (Dezember 2017) und 69 (Februar 2017) Betrieben. 4 789 Personen bekamen im April 2018 zusammen rund 20,1 Mio. € an Entgelten für 480 000 geleistete Arbeitsstunden. Seit dem Vorliegen der Daten im Jahr 2009 sind das Höchststände an tätigen Personen und Entgelten. Im Jahr 2017 war der Personalstand im Monat November mit 4 177 tätigen Personen am höchsten gewesen. Für 429 000 Arbeitsstunden im gleichen Monat waren rund 19,1 Mio. € an Entgelten gezahlt worden. Die Entgelte entsprechen der Summe der lohnsteuerpflichtigen Bruttobezüge ohne Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung.

Anmerkungen:
Die vorliegenden Daten basieren auf Hochrechnungen des Bayerischen Landesamts für Statistik auf der Grundlage der jährlich im Juni durchgeführten Ergänzungserhebung.

Die Auswertung bezieht sich nur auf Betriebe des Bauhauptgewerbes mit 20 oder mehr tätigen Personen, da nur diese statistisch erfasst werden. Zum Bauhauptgewerbe gehört z.B. der Bau von Gebäuden, Straßen, Leitungen, Bahnverkehrsstrecken und Abbrucharbeiten.
Das Ausbaugewerbe (als eigener Zweig des Baugewerbes) wird in dieser Betrachtung nicht mit einbezogen.

13.06.2018

8.653 Russen feuern in München ihre Nationalmannschaft an

Am 14. Juni beginnt die diesjährige FIFA Fussball-Weltmeisterschaft in Russland.
Beim Eröffnungsspiel Russland gegen Saudi-Arabien sind in München die russischen Anhänger in der Überzahl. Hier leben mit Stichtag vom 30. April 2018 8.653 Personen mit russischer Staatsangehörigkeit, darunter 3.006 männlich.
Der Gegner Saudi-Arabien kann dagegen nur auf die Unterstützung von 541 Personen mit saudi-arabischer Staatsangehörigkeit, darunter 289 männlich, bauen.

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Wettergrafik April 2018

11.06.2018

Ein außergewöhnlich trockener, sonniger und warmer April 2018 sorgte in München für Rekordwerte

Sonnenstunden:
Der Frühling beschenkte München dieses Jahr mit einem außergewöhnlich sonnigen April: Die Sonne schien rund 270 Stunden. Innerhalb der letzten 70 Jahre war es nur im April 2011 mit 271 Sonnenstunden und im April 2007 mit einem Rekord von 330 Sonnenstunden noch sonniger gewesen.
Dieses Jahr gab es im April nur einen Tag, an dem die Sonne nicht einmal für eine Stunde hinter den Wolken hervorkam. An 17 Tagen konnte man die Sonne sogar 10 Stunden oder länger in München genießen. Im April des Vorjahres hatte die Sonne nur an 5 Tagen so lange geschienen. Dagegen hatte es 12 Tage mit weniger als einer Sonnenstunde gegeben. Mit insgesamt 129 Stunden Sonnenschein war der April 2017 deutlich trüber ausgefallen.
Die erste sonnige Periode im April dieses Jahres begann bereits am zweiten Tag des Monats mit 10 Sonnenstunden. Bis 8.4. schien sie täglich zwischen 7 und 13 Stunden lang.
Der 16.4. war der Tag mit der geringsten Sonnenscheindauer im April. Die Sonne schaute nur für 0,2 Stunden – also für etwas mehr als 10 Minuten – hinter den Wolken hervor. Ab dem nächsten Tag schien die Sonne mehr als 10 Stunden und leitete die sonnenreichsten Tage des Aprils ein. Vom 18. bis 21.4. schien sie täglich länger als 13 Stunden. Mit Ausnahme von drei Tagen blieb der April bis zum Schluss sehr sonnig mit täglich mehr als 10 Stunden Sonnenschein. Die sonnenreichsten Tage im April waren der 20. und 28. April mit 13,3 Stunden Sonnenschein.

Niederschlag:
Bei so viel Sonne hatte der Regen kaum eine Chance. An 21 Tagen regnete es keinen Millimeter. An den wenigen Tagen mit Niederschlag betrug dieser durchschnittlich 1,1 mm. Insgesamt fielen nur rund 10 mm Regen. Damit erlebte München den trockensten April innerhalb der letzten 70 Jahre. Selbst im Sonnenrekordjahr 2007 waren insgesamt 17 mm Regen an nur drei Regentagen gefallen.
Deutlich mehr Niederschlag gab es im Vorjahr: An 13 April-Tagen fiel mit einer durchschnittlichen Niederschlagsmenge von rund 8 mm insgesamt rund 104 mm Niederschlag – das entspricht dem Zehnfachen der diesjährigen Niederschlagsmenge.

Tagestemperaturen:
In der ersten Monatshälfte lag das Tagesmittel der Lufttemperaturen bei durchschnittlich 12,8 °C. In der zweiten Hälfte lag dieser Wert bei durchschnittlich 16,5 °C. Im Vorjahr waren beide Zeiträume mit durchschnittlich 11,5 °C und 5,3 °C deutlich kühler ausgefallen.
Die durchschnittliche Tagestemperatur lag bei 14,7 °C. Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1781 war dies die höchste Durchschnittstemperatur, die je im Monat April in München ermittelt worden ist. Zum Vergleich: 2007 lag das Tagesmittel trotz der Rekordzahl an Sonnenstunden mit 13,4 °C deutlich niedriger.
Über die höchste Temperatur im April 2018 freuten sich die Münchnerinnen und Münchner am 29.4., als das Thermometer auf sommerliche 27,8 °C kletterte. In den letzten 70 Jahren war dies die zweithöchste Temperatur, die im April in München gemessen wurde. Im Jahr 2012 wurde die Rekordtemperatur von 32,2 °C gemessen. Ansonsten erreichten die Temperaturen in der Vergangenheit lediglich in den Jahren 1968, 1996 und 2000 mehr als 27 °C.

Anmerkungen:
Die Informationen basieren auf vorläufigen Daten des Deutschen Wetterdienstes. Die Erhebung erfolgte an der Klimastation München-Stadt im Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg in einer Höhe von 515 m über Normalnull. Die Werte wurden gerundet.

29.05.2018

Das 1. Quartalsheft des Jahrgangs 2018 der Schriftenreihe „Münchner Statistik“ ist soeben erschienen.

Die Druckversion des Heftes (Schutzgebühr € 5,-) können Sie direkt über unser Bestellformular anfordern oder uns Ihren Wunsch per E-Mail mitteilen.

18.05.2018

Die Entwicklung der Handwerksbetriebe in München – Umsatzwachstum trotz Rückgang der Betriebe und der Beschäftigtenzahlen

Im April 2018 zählte München, laut der Handwerkskammer für München und Oberbayern, 20 779 Handwerksbetriebe mit jeweils 20 oder mehr tätigen Personen (siehe unten stehende Anmerkung). Im April 2017 hatte es in München insgesamt 21 163 solcher Betriebe, also 384 mehr, gegeben. Dies entspricht einem Rückgang von 1,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zahlen für die Monate Januar bis März 2018 zeigen eine ähnliche Tendenz. Gegenüber den entsprechenden Monatszahlen des Vorjahres 2017 waren diese zwischen 1,3 und 1,8 Prozent niedriger.

Die rückläufige Tendenz bei der Anzahl der Handwerksbetriebe mit 20 und mehr tätigen Personen zeigt auch ein Vergleich der Jahresdurchschnittswerte der letzten Jahre: Während es 2014 noch durchschnittlich 22 798 Handwerksbetriebe in München gab, sank die Zahl kontinuierlich auf durchschnittlich 21 278 im Jahr 2017 ab. Dies entspricht einem Rückgang von 6,7 Prozent innerhalb von vier Jahren.

Ein Blick in die Monatszahlen 2018 der Handwerkskategorien verrät: Ausschließlich die Zahl der Handwerksbetriebe für den privaten Bedarf (z. B. Friseure, Kosmetiker, Fotografen, Schneider) ist gewachsen. Die Zahlen der restlichen Kategorien Baugewerbe, Handwerk für den gewerblichen Bedarf (z. B. Technikerberufe, Gebäudereiniger, Maschinenbauer), Kfz-, Lebensmittel- und Gesundheitsgewerbe (z. B. Augenoptiker, Zahntechniker) haben kontinuierlich abgenommen.

Die Beschäftigtenzahlen der Handwerksbetriebe mit 20 und mehr tätigen Personen sind seit 2014 von durchschnittlich 78 800 auf durchschnittlich 75 300 im Jahr 2017 zurückgegangen.

Der Umsatz der Münchner Handwerksbetriebe mit 20 und mehr tätigen Personen ist hingegen seit 2014 von Jahr zu Jahr gestiegen: Im Jahr 2014 belief sich der Umsatz auf 9,6 Mrd. Euro. Im Jahr 2017 war er mit 10,8 Mrd. Euro um 1,2 Mrd. Euro höher. Das Wachstum war mit 7,7 Prozent von 2016 auf 2017 deutlich höher als in den Vorjahren.

Anmerkung:

Handwerksbetriebe mit 20 und mehr tätigen Personen werden statistisch erfasst und nach der Gewerbeart kategorisiert. Als Betriebe gelten örtliche Niederlassungen von Unternehmen, auch selbstständige Zweigniederlassungen und Arbeitsgemeinschaften. Tätige Personen sind Inhaber/-innen, tätige Mitarbeiter/-innen, Bauträger, Arbeitsgemeinschaften, Familienangehörige, die 55 Stunden oder mehr pro Monat im Betrieb mithelfen, Personen, die in einem Arbeitsverhältnis zum Betrieb stehen sowie Personen in Altersteilzeit.

Weitere Informationen

09.05.2018

Bevölkerungsbewegungen im März sowie im 1. Quartal 2018

Geburten:
Im März 2018 wurden in München 1 289 Geburten registriert, das sind fast 17 % weniger als im März 2017, mit 1 547 Geburten.
Betrachtet man die Zahlen des 1. Quartals 2018, so lagen die Geburten mit 4 187 weiterhin auf hohem Niveau. Allerdings wurden 1,2 % weniger Geburten als im 1. Quartal 2017 mit 4 238 registriert.
Naturgemäß werden nach wie vor mehr Jungen als Mädchen geboren. Im März 2018 waren es 677 Jungen und 612 Mädchen.
Die meisten Neugeborenen wurden im März 2018 aus dem 9. Stadtbezirk (Neuhausen-Nymphenburg) gemeldet.
Das häufigste Alter der Mutter bei der Geburt war im gleichen Zeitraum 35 Jahre.
Im Vergleich zum März 2008 (ehelich: 795, nicht-ehelich: 263, unbekannt: 3, gesamt: 1 061) verzeichnen die ehelich geborenen Kinder im März 2018 (ehelich: 907, nicht-ehelich: 371, unbekannt: 11, gesamt: 1 289) einen Anteilsverlust an allen Geburten von 4,6 %-Punkten von 74,9 % auf 70,3 %.

Sterbefälle:
Im März 2018 wurden in München 1 063 Sterbefälle erfasst, das ist ein Minus zum Vorjahresmonat von -4,2 %.
Betrachtet man die Sterbefälle des 1. Quartals 2018, so wurden dort mit 3 198 Sterbefällen 5,9 % weniger als im 1. Quartal 2017 mit 3 397 Sterbefällen registriert.
Die meisten Gestorbenen wurden im März 2018 aus dem (bevölkerungsreichsten) 16. Stadtbezirk (Ramersdorf - Perlach) gemeldet.

Zu- und Wegzüge:
Auch im März 2018 ergibt sich ein positiver Wanderungssaldo von +524 Personen.
Das Plus wird hauptsächlich durch ledige Personen im Alter zwischen 18 und 30 Jahren verursacht.
Verheiratete, Geschiedene und Verwitwete sowie unter 15-Jährige und ab 30-Jährige haben einen negativen Wanderungssaldo.
Im März 2018 ist der größte Wanderungs-Verlierer der 11. Stadtbezirk (Milbertshofen - Am Hart) mit -26 Personen, der größte Wanderungs-Gewinner ist der 4. Stadtbezirk (Schwabing-West) mit +79 Personen.
Im 1. Quartal 2018 (26 378 Zuzüge und 26 004 Wegzüge) wurden jeweils mehr Zu- und Wegzüge erfasst als im 1. Quartal 2017 (26 285 Zuzüge und 25 164 Wegzüge). Die Wegzüge (+3,3 %) sind jedoch stärker angestiegen als die Zuzüge +0,4 %), was sich drückend auf den – noch? – positiven Wanderungssaldo (+374) auswirkt.
Die meisten Personen über den Wanderungssaldo verlor im 1. Quartal 2018 der 17. Stadtbezirk (Obergiesing - Fasangarten) mit -152 Personen, die meisten Zugewinne über den Wanderungssaldo konnten im 1. Quartal 2018 mit +131 Personen im 5. Stadtbezirk (Au - Haidhausen) verzeichnet werden.

Umzüge:
Im März 2018 wurden 8 443 Umzüge erfasst, das ist ein Minus von 12,3 % zum Vorjahresmonat März 2017 mit 9 630 Umzügen.
Im 1. Quartal 2018 wurden 25 923 innerstädtische Umzüge registriert, davon 5 729 innerhalb des gleichen Stadtbezirks. Das waren 3,8 % weniger als im 1. Quartal 2017 mit 26 946 Umzügen.

02.05.2018

Leicht weniger Erstgebärende und ältere Mütter im Jahr 2017

In 2017 sind 17 207 Münchnerinnen „Mama“ geworden, davon 10 487 deutsche (60,9 %) und 6 720 ausländische (39,1 %) Frauen. Im Durchschnitt waren alle Mütter bei der Geburt eines oder mehrerer Kinder 33,0 Jahre (2016: 32,9 Jahre), deutsche Mütter mit durchschnittlich 34,0 Jahren jedoch 1 Jahr älter und ausländische Mütter mit 31,4 Jahren 1,6 Jahre jünger als der Gesamtdurchschnitt.

Über die Hälfte (56,2 %) aller Mütter 2017 war erstgebärend. 2017 gab es mit 9 673 erstgebärenden Müttern jedoch 303 weniger Geburten als 2016. Im Vergleich zum Vorjahr war das Durchschnittsalter der erstgebärenden Mütter 2017 um 0,1 Jahre auf 31,3 Jahre leicht angestiegen. Deutsche erstgebärende Mütter waren mit 32,3 Jahren exakt ein Jahr älter als der Durchschnitt aller erstgebärenden Mütter, während ausländische Münchnerinnen mit 29,6 Jahren den Altersdurchschnitt nach unten senkten.

Die „35 + Mütter“ stellten unter allen Müttern 2017 einen Anteil von 35,1 % (2016: 34,5 %), also mehr als jede dritte Mutter war 35 Jahre und älter. Von den deutschen Müttern waren sogar 40,6 % 35 Jahre und älter, das entspricht zwei von fünf deutschen Müttern. Hingegen bekamen „nur“ 26,5 % der ausländischen Mütter ihr Kind im Alter von 35 Jahren und älter (2016: 25,2 %), also ca. eine von vier ausländischen Müttern.

Diese Zahlen sind dem Indikatorenatlas München entnommen. Karthografische Darstellungen und weitere Zahlen sind dort abrufbar.

05.04.2018

Einbürgerungszahlen in 2017 gestiegen; auch für das 1. Quartal 2018 werden höhere Zahlen als üblich ausgewiesen

2017 bekamen 3 952 ausländische Münchner Bürgerinnen und Bürger den deutschen Pass; das waren 14,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Laut dem Kreisverwaltungsreferat der LH München wurden insgesamt 5 199 Einbürgerungsanträge im Berichtsjahr eingereicht.

54,2 Prozent der neuen deutschen Staatsangehörigen waren Frauen. 1 804 bzw. 45,6 Prozent aller Eingebürgerten waren verheiratet.

Die Eingebürgerten kamen aus 116 Staaten. 2 423 bzw. 61,3 % aller Eingebürgerten stammten aus Europa, darunter 1 604 aus den EU-Ländern. 22,2 % kamen aus Asien, 10,8 % aus Afrika und 5,1 % aus Amerika. 0,6 % waren aus Australien bzw. unbekannter/staatenloser Herkunft.

Die Türkei belegte 2017 mit 264 Einbürgerungen wie in den Vorjahren den 1. Platz der Einbürgerungsstatistik nach Herkunftsländern. Das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland kam mit 230 Einbürgerungen auf den 2. Platz. Im Jahre 2016 rangierte das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland noch auf Platz 20. Es folgten Polen (208), Kroatien (192), Bulgarien und Rumänien mit jeweils 187, siehe auch untenstehende Aufzählung.

Land der bisherigen              Anzahl der
Staatsangehörigkeit             Eingebürgerten

Türkei                                           264
Vereinigtes Königreich              230
Polen                                            208
Kroatien                                       192
Bulgarien                                     187
Rumänien                                    187
Irak                                               182
Afghanistan                                 163
Italien                                           150
Griechenland                              141

Gut 38 Prozent der Eingebürgerten lebten zwischen acht und 14 Jahren im Bundesgebiet. Bei einem Fünftel (20,4 Prozent) aller 2017 Eingebürgerten betrug die Aufenthaltsdauer zwischen 20 und 29 Jahren und 12,3 Prozent waren sogar schon 30 Jahre und länger in Deutschland wohnhaft. 362 Personen (9,2 Prozent) wurde die Einbürgerungsurkunde bereits nach einem Aufenthalt von weniger als acht Jahren ausgehändigt.

Jeder dritte Eingebürgerte (34,1 Prozent) war zwischen 30 und 39 Jahre alt. 2 449 Personen bzw. 62,0 Prozent der in 2017 Eingebürgerten haben ihre bisherige Staatsangehörigkeit behalten. Ein Großteil dieser Personen (absolut: 1 571 Personen, 64,1%), die die deutsche Staatsangehörigkeit zusätzlich zu der bereits bestehenden ihres Herkunftslandes erhielten, waren Angehörige der EU-Länder, allen voran aus dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland (227), Polen (206) und Rumänien (185).

Im 1. Quartal 2018 betrug die Gesamtzahl der Einbürgerungen bereits 1 573. Eine deutliche Steigerung ist bei den Angehörigen des Vereinigten Königreichs und Nordirland festzustellen; 118 Britinnen und Briten erhielten im 1. Quartal 2018 die deutsche Staatsbürgerschaft, im Vorjahresquartal waren dies lediglich 25 Personen.

20.03.2018

Durchblick im Dschungel der Preise ‑ mit einer Kollegin des Statistischen Amtes auf Preisermittlung unterwegs

Den ganzen „Warenkorb“ des Statistischen Bundesamtes auf einer virtuellen Einkaufsliste ‑ so gehen fünf unserer Kolleginnen und Kollegen des Statistischen Amtes der Stadt München monatlich auf Tour um Preise zu ermitteln. Von den Einzelhändlern in den Fachgeschäften um die Ecke zu den Verbrauchermärkten und den großen Discountern bis hin zu verschiedenen Dienstleistern werden dabei akribisch Preise erfasst, die repräsentativ in die Berechnung des Verbraucherpreisindexes einfließen. Dieser misst die durchschnittliche Preisentwicklung der Waren und Dienstleistungen für die Kategorien Nahrungsmittel, Bekleidung, Miete, Energie, Einrichtung, Gesundheit, Verkehr, Telekommunikation, Freizeit, Dienstleistungen etc. . Die Steigerung dieses Indexes und die sich daraus ergebende Teuerung stellt die Inflationsrate dar.

Ein Team der Abendschau des Bayerischen Rundfunks hat eine Kollegin bei ihrer Arbeit begleitet.
Den Bericht dazu finden Sie hier: https://www.br.de/mediathek/video/inflation-als-berufsalltag-mit-der-preiserheberin-unterwegs-av:5aa9011f565c0c001842b770

14.03.2018

Sie sind (werden) gefragt! Das Bayerische Landesamt für Statistik sucht Haushalte für die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2018

Für die alle fünf Jahre deutschlandweit zu aktualisierende EVS werden bis August 2018 Haushalte in Bayern gesucht, die bereit sind in einem drei Monate lang zu führenden Haushaltsbuch ihre Einnahmen und Ausgaben zu erfassen.
Damit helfen Sie mit, dass die Politik Erkenntnisse gewinnen kann, die z.B. in den Armuts- und Reichtumsbericht einfließen, die außerdem die Grundlage zur Berechnung der Regelsätze u.ä. bilden.
Ihre Vorteile? Sie profitieren als teilnehmender Haushalt von einem ausführlichen Überblick über ihre finanzielle Situation. Als Dankeschön für ihre Beteiligung an der EVS erhalten Sie zudem eine Geldprämie in Höhe von mindestens 85 Euro.

Insbesondere gesucht werden Haushalte,
- mit einem Kind zwischen 14 und 17 Jahren,
- von Landwirten und Selbstständigen,
- mit einem Einkommen unter 1 100 Euro,
- von Nichterwerbstätigen (außer Rentner/Pensionäre).

Bitte entnehmen Sie alles Weitere diesem Dokument (PDF, 130 KB):

07.03.2018

Das 4. Quartalsheft des Jahrgangs 2017 der Schriftenreihe „Münchner Statistik“ ist soeben mit folgendem Inhalt erschienen.

Die Druckversion des Heftes (Schutzgebühr € 5,-) können Sie direkt über unser Bestellformular anfordern oder uns Ihren Wunsch per E-Mail mitteilen

21.02.2018

Anstieg der Verbraucherpreise, gemessen am Verbraucherpreisindex, stärker als in den letzten vier Jahren

Die Verbraucherpreise erhöhten sich in München im Jahresdurchschnitt 2017 gegenüber 2016 um 1,6 Prozent und damit etwas geringer als im Vergleich zu Deutschland, das eine Erhöhung im gleichen Zeitraum von 1,8 Prozent aufweist. Für jeden Gebietsstand, einschließlich Bayern mit 1,7 Prozent im Vergleichszeitraum, bedeutet dies aber den größten Anstieg der letzten vier Jahre.

Dafür maßgeblich verantwortlich waren laut dem Statistischen Bundesamt in Wiesbaden die Energiepreise, da sich die Energiekosten, vor allem die Preise für Heizöl und Kraftstoffe, stärker verteuerten. Durch die höheren Rohölpreise mussten Verbraucher beim Heizöl bis zu 16 Prozent und bei Kraftstoffen 6 Prozent mehr bezahlen. Bei Gas und Fernwärme dagegen gab es leichte Preisrückgänge.

Deutlich stärker als in den drei vorhergehenden Jahren verteuerten sich verschiedene Nahrungsmittel. Das wirkte sich wie die Energiepreise im Jahresdurchschnitt 2017 erhöhend auf den Gesamtindex aus. Die Preiserhöhungen bei den Nahrungsmitteln (+ 3,1 Prozent im Jahresvergleich 2017 zu 2016) betrafen alle Gütergruppen dieser Abteilung, insbesondere wurden Verteuerungen bei den Speisefetten und Speiseölen und bei den Molkereiprodukten festgestellt, wie das Statistische Bundesamt mitteilte.

17.01.2018

Weitere Abnahme der Hauptwohnsitzbevölkerung aufgrund anhaltender Registerbereinigungen

Zum Jahresende waren in München 1 526 056 Münchnerinnen und Münchner registriert. Die Einwohnerzahl ist damit erneut gegenüber dem Vormonat zurückgegangen. Im November erfasste das Münchner Melderegister noch 1 531 608 Personen, 5 552 Personen mehr als zum Jahresende.

Grund für den Rückgang sind seit Juli 2017 durchgeführte Registerbereinigungen seitens des Kreisverwaltungsreferates der LH München (KVR) auf Grund von unzustellbaren Wahlbenachrichtigungen im Rahmen der Migrationsbeiratswahl 2017, der Bundestagswahl 2017 und des Bürgerentscheids "Raus aus der Steinkohle!". Nach Auskunft des KVR sind diese Personen aus München verzogen ohne sich abzumelden. Von der Registerbereinigung der Rückläufer der Migrationsbeiratswahl waren ausschließlich ausländische Personen betroffen. Wie das Statistische Amt zuletzt im Dezember berichtete (Rathaus-Umschau vom 22.12.2017), übertraf die Anzahl der Abmeldungen von Amts wegen im Zeitraum Juli bis November 2017 den Durchschnittswert um rund 25 000 Personen.

Die Anzahl der Abmeldungen von Amts wegen hat sich bei den ausländischen Personen im Dezember wieder weitgehend normalisiert. Zum Jahresende konnte das KVR mit der Registerbereinigung der Rückläufer aus der Bundestagswahl und dem Bürgerentscheid beginnen. Insoweit ist ein enormer Anstieg der Abmeldungen von Amts wegen bei der deutschen Bevölkerung festzustellen. Im Dezember 2017 wurden über 5 300 Deutsche aus dem Register bereinigt – der Mittelwert der Registerbereinigungen bei Deutschen liegt sonst bei rund 200 Fällen pro Monat. Die Registerbereinigungen sind nach Auskunft des KVR noch nicht abgeschlossen und werden 2018 fortgeführt.

Gegenüber 2016 (Dezember 2016: 1 542 860) ist die Münchner Einwohnerzahl um 16 804 Personen zurückgegangen, dies entspricht einer Abnahme von insgesamt 1,1 Prozent. Dabei ist bei der deutschen Bevölkerung ein Rückgang von 1 472 Personen (0,1 Prozent), bei der ausländischen Bevölkerung von 15 332 Personen (3,5 Prozent) zu verzeichnen. Der Ausländeranteil beträgt aktuell (Stand Dezember 2017) 27,6%, ein Minus von 0,7 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahresmonat.

16.01.2018

Das 3. Quartalsheft des Jahrgangs 2017 der Schriftenreihe „Münchner Statistik“ ist soeben mit folgendem Inhalt erschienen.

Die Druckversion des Heftes (Schutzgebühr € 5,-) können Sie direkt über unser Bestellformular anfordern oder uns Ihren Wunsch per E-Mail mitteilen.

21.12.2017

Trotz geringerer Einwohnerzahl – München wächst!

Mit Registerabzug zum Stand November 2017 ist die Einwohnerzahl Münchens seit Jahresbeginn um ca. 11.000 Personen zurückgegangen. Zum 31. Dezember 2016 waren noch 1.542.860 Münchnerinnen und Münchner registriert, 11 Monate später betrug die Einwohnerzahl gerade noch 1.531.608 Personen. Hauptursache dieses Bevölkerungsrückgangs sind, wie das Statistische Amt bereits im Oktober berichtet hatte, Registerbereinigungen, die das Kreisverwaltungsreferat im Nachgang der Migrationsbeiratswahlen 2017 als Folge von nicht zustellbaren Wahlbenachrichtigungen seit Juli kontinuierlich durchgeführt hat. Die 2017 vorgenommenen Registerbereinigungen liegen inzwischen um rund 25.000 Abmeldungen über dem Mittel der vergangenen Jahre.

Wird der Effekt der Registerbereinigung allerdings „herausgerechnet“, so zeigt sich deutlich, dass die Münchner Bevölkerung auch 2017 gewachsen ist.
Trotz Rückgang der Zuzüge im Vergleich zum Vorjahr – vor allem Zuzüge aus dem nicht-europäischen Ausland – berechnet sich für die ersten elf Monate in 2017 ein Wanderungsplus von etwa 7.000. Hinzu kommt der natürliche Saldo, die Differenz aus Geburten und Sterbefällen, der zu einem Plus von etwa 5.600 führt. Wanderungssaldo und natürlicher Saldo zusammen ergeben ein Gesamtwachstum von rund 13.000 Personen für 2017, das auf den ersten Blick allerdings an den Bevölkerungszahlen aufgrund der hohen Anzahl an Registerbereinigungen nicht zu erkennen ist.
Das Wachstum in 2017 fällt jedoch – verglichen mit den Vorjahren – deutlich schwächer aus. Dies liegt zum einen an der Abnahme der Zuwanderung bei etwa gleich bleibendem Niveau der Abwanderung (Registerbereinigung nicht berücksichtigt) zum anderen am Geburtenüberschuss, der 2017 unter dem Vorjahreswert bleiben wird. Während die Sterbefälle gegenüber 2016 leicht angestiegen sind, wurden im Zeitraum Januar bis November weniger Geburten registriert als 2016 (2016: 16.809 Geburten, 2017: 16.176 Geburten, Zeitraum für beide Jahre Januar - November).

01.12.2017

Elektroautos in München: 2 000er Marke „geknackt“

Am 30.09.2017 gab es erstmals über 2 000 Elektro-Pkw in München. Mit einem Anteil von nur 0,3% an allen 718 516 zugelassenen Pkw stadtweit, stellen Elektrofahrzeuge jedoch nur einen sehr kleinen Nischenmarkt dar. Trotzdem – auch wenn zu Beginn sehr zögerlich – ist der Bestand an Elektrofahrzeugen kontinuierlich gewachsen. Waren es im Dezember 2005 nur 24 registrierte Elektro-Pkw, wurde die 1 000er-Marke fast zehn Jahre später im Juni 2015 mit 1 012 Elektro-Pkw gebrochen. Seit Januar 2017 ist der Bestand mit 1 592 Fahrzeugen kontinuierlich um durchschnittlich 52 Fahrzeuge pro Monat angestiegen und hat Ende September 2017 einen Wert von 2 006 Elektro-Pkw erreicht. Davon sind mit 1 496 Elektro-Pkw drei Viertel auf Firmen zugelassen (74,6%) und ein Viertel auf private Halterinnen und Halter (510 Pkw). An der Spitze stehen Elektro-Pkw von BMW (930), gefolgt von Tesla (511), Mercedes-Benz (158), Renault (121) und VW (108). Bei den auf Firmen angemeldeten Elektro-Pkw dominiert der BMW I3 (673 Pkw + 140 BMW ohne spezifische Modellangabe), mit größerem Abstand folgen der Tesla Model S mit 241, bzw. der Tesla Model X mit 116 Elektro-Pkw. Der Sitz des Automobilherstellers BMW in München spielt bei den höheren Firmen-Zahlen an Elektro-BMW-Modellen eine sicher nicht unbedeutende Rolle. Bei Privatpersonen fiel die Entscheidung am häufigsten auf den BMW I3 (116 Pkw), dicht gefolgt von 110 Tesla Model S, 71 Smart Fortwo und 66 Renault Zoe.
Im Übrigen waren auch 281 leise Elektro-Krafträder am 30.09.2017 in München registriert.

27.11.2017

57 Vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit 7 528 Plätzen gibt es zum 15.12.2016 in München

Zum Stichtag 15.12.2016 ermittelte das Sozialreferat der Landeshauptstadt München 57 vollstationäre Pflegeeinrichtungen mit 7 528 Plätzen im Stadtgebiet. Die Bekanntgabe der Ergebnisse erfolgte mit Beschluss des Sozialausschusses vom 9. November 2017.
Es handelt sich um Pflegeeinrichtungen, die ihre Zulassung zur stationären Pflege mit Abschluss eines Versorgungsvertrages nach § 72 SGB XI erhalten haben. In den Einrichtungen leben pflegebedürftige Seniorinnen und Senioren i.d.R. mit festgestelltem Pflegebedarfsgrad (früher Pflegestufen) in Einzel- oder Doppelzimmern. Sie erhalten rund um die Uhr umfassende Grund- und Behandlungspflege, Vollverpflegung, hauswirtschaftliche Versorgung und soziale Betreuung.

Gut ein Viertel (28 %) aller Münchner Pflegeplätze standen unter Trägerschaft der Münchenstift GmbH, einer gemeinnützigen Gesellschaft der Landeshauptstadt München. 58 % entfielen auf Wohlfahrtsverbände, kirchliche Einrichtungen und gemeinnützige Träger. Der Marktanteil der privat-gewerblichen Träger lag bei 14 %.

Die höchste Anzahl an Pflegeplätzen wies am 15.12.2016 der 19. Stadtbezirk Thalkirchen – Obersendling – Forstenried – Fürstenried – Solln aus. In sieben Häusern standen 936 Plätze zur Verfügung. Es folgte der einwohnerstärkste 16. Bezirk Ramersdorf – Perlach mit 776 Plätzen in ebenfalls sieben Einrichtungen. 678 Plätze in vier Häusern fanden sich im 17. Stadtbezirk Obergiesing – Fasangarten. Mit Ausnahme von Milbertshofen – Am Hart (11.) und Hadern (20.) bot jeder Bezirk mindestens eine Pflegeeinrichtung an.

Datenquelle: Sozialreferat, Amt für Soziale Sicherung, Bedarfsermittlung zur pflegerischen Versorgung in der Landeshauptstadt München und der „Sechste Marktbericht Pflege“ des Sozialreferats.

27.11.2017

So viele Studierende wie nie in München
Mit 122 588 Immatrikulierten erneuter Rekord zum Start des WS 2017/18

In München gibt es immer mehr Studierende. Nach vorläufigen, geschätzten Ergebnissen des Landesamtes für Statistik haben sich an den Münchner Hochschulen im Wintersemester 2017/18 so viele Studentinnen und Studenten immatrikuliert wie nie zuvor. 122 588 Frauen und Männer besuchten die Vorlesungen der 18 öffentlichen und privaten Hochschulen. Im Vergleich zum vorangegangenen Wintersemester ist dies ein Plus von 2,2 Prozent.
Seit dem Wintersemester 2007/08 wuchs die Münchner Studentenschaft sogar um 36 350 bzw. 42,2 % an.

Auch die Zahl der weiblichen Studierenden stieg erneut an. Im laufenden Semester sind 58 448 bzw. 47,7 % aller Studierenden Frauen. Das sind 1 544 oder 2,7 % mehr als im Wintersemester 2016/17 und ein Anstieg um 17 401 bzw. 42,4 % gegenüber dem Wintersemester 2007/08.

Von den 122 588 Immatrikulierten schrieben sich 51 718 (42,2 %) an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) und 40 517 (33,1 %) an der Technischen Universität (TU) ein. Die Hochschule für angewandte Wissenschaften zählt derzeit 17 177 (14,0 %) junge Frauen und Männer.
Mit erheblichem Abstand folgen die Universität der Bundeswehr (3 605 bzw. 2,9 %), die Abteilung München der Katholischen Stiftungsfachhochschule (1 857) und der Standort München der Hochschule Fresenius Idstein (1 800) mit jeweils 1,5 % aller Münchner Studierenden.

15.11.2017

Brandneue Daten aus dem Statistischen Amt für das Berichtsjahr 2016 - Ein Beitrag von münchen.tv zur Neuerscheinung des Statistischen Jahrbuchs 2017 der Stadt München.

Hier das Video von münchen.tv

  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
Bildrechte: Landeshauptstadt München, Statistisches Amt

13.11.2017

München in Fakten – Das Statistische Jahrbuch 2017 der Landeshauptstadt München ist soeben erschienen

Die Neuauflage 2017 unserer beliebten Publikation beinhaltet Auswertungen des Jahres 2016, oftmals im Vergleich mit den Vorjahren. Ein breites Spektrum statistischer Daten deckt alle wichtigen kommunalen Themen der bayerischen Landeshauptstadt ab; Basisdaten zu den Münchner Stadtbezirken, zur Region München und zum Land Bayern vervollständigen das Informationsangebot. Auf insgesamt 13 Kapitel verteilt, enthält das Buch Zahlenreihen und grafische Darstellungen zu ca. 600 Stichworten, die Trends und spannende Entwicklungen aufzeigen.

So sei beispielhaft erwähnt:

• 2016 kamen 18 107 Münchner Kinder zur Welt, 9 228 Jungen und 8 879 Mädchen. Damit setzt sich der Trend der letzten Jahre auch in 2016 fort: Seit 2007 verzeichnet München einen kontinuierlichen Geburtenzuwachs. 2016 wurden insgesamt 964 Lebendgeborene mehr registriert als im Jahr zuvor, das entspricht einem Anstieg von 5,6 Prozent. Mit 1 784 Geburten war der August der mit Abstand geburtenreichste Monat in 2016, gefolgt vom Juni und Oktober mit 1 658 bzw. 1 657 Geburten.

• 2016 konnte ein Einbürgerungshoch bei Bürgerinnen und Bürgern des Vereinigten Königreiches Großbritannien und Nordirland beobachtet werden: 59 britische und nordirische Personen wurden 2016 eingebürgert, 21 davon allein im vierten Quartal. Damit landete das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland erstmals unter den Top 20 der Herkunftsländer. Zum Vergleich: Im Jahr 2015 erwarben 18 Briten und Nordiren die deutsche Staatsangehörigkeit, 2013 waren es 14, und in allen anderen Jahren seit 2003 durchschnittlich vier.

• In München gab es im Wintersemester 2015/2016 so viele Studenten wie nie zuvor. Der seit dem Wintersemester 2008/09 ununterbrochene Aufwärtstrend hielt weiter an. 117 971 Frauen und Männer besuchten die Vorlesungen der 17 öffentlichen und privaten Hochschulen. Das waren 2 835 oder 2,5 Prozent mehr als im vorhergehenden Wintersemester. Seit dem Wintersemester 2008/09 wuchs die Münchner Studentenschaft sogar um 30 253 bzw. 34,5 Prozent an. Auch die Zahl der weiblichen Kommilitonen hat im Vergleich zum Vorjahressemester weiterhin zugenommen, und zwar um 2,8 Prozent auf 55 830. Ihr Anteil an allen Studierenden, der vor 30 Jahren bei 38,6 Prozent lag, ist im Berichtssemester auf 47,3 Prozent angestiegen.

• 2016 wurden in der Stadt München 9 660 Wohnungen genehmigt. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Plus von 1 125 Wohnungen. Über 90 Prozent (8 802) werden in Neubauten entstehen.

• 2016 erreichte die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Wohnort München mit 626 608 im Juni 2016 einen Höchststand seit Beginn der Aufzeichnungen im Statistischen Amt (Juni 1998). Dies entspricht einem Anstieg von 36,6 Prozent bzw. 167 775 Beschäftigten im Vergleich zum Juni 1998. Der Frauenanteil an den SV-Beschäftigten lag dabei bei 48,4 Prozent bzw. 303 265 weiblichen Beschäftigten.

• 4,2 Prozent betrug die Arbeitslosenquote in München (bezogen auf alle zivilen Erwerbspersonen in der Landeshauptstadt) zum Stand Ende Dezember 2016. Nach der Arbeitslosenstatistik der Bundesagentur für Arbeit markiert dies, seit Einführung des „Vierten Gesetztes für moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt vom 24. Dezember 2003“, einen absoluten Tiefstand. Zum 31.12.2016 waren nur noch 35 376 Personen als arbeitslos gemeldet.

• Mit 210 735 Zulassungen fabrikneuer Fahrzeuge insgesamt (darunter 195 016 Pkw) überschritt München im Jahr 2016 erstmals die 200 000er-Marke. Das Jahr 2016 steht an der Spitze einer ganzen Reihe von Rekordjahren bei den Fahrzeug-Neuzulassungen. Betrachtet man die letzten fünf Jahre ergeben sich jährliche Zuwachswerte seit 2012 von durchschnittlich 4,6 Prozent. Im Kontext dazu steht auch der Bestand aller in München am Jahresende 2016 zugelassenen Kraftfahrzeuge. Mit einer Gesamtzahl von 813 592 wird hier ebenfalls ein neuer Höchststand ausgewiesen.

Im Rahmen einer Pressekonferenz stellte die Leiterin des Statistischen Amtes, Diplom-Statistikerin Uta Thien-Seitz, am 13.11.2017 das neue Statistische Jahrbuch Vertreterinnen und Vertretern der Münchner Presse vor. Dabei wurden in statistischer Hinsicht beispielhaft einige wichtige und interessante Zahlen aus dem Münchner Leben widergespiegelt.

Das Statistische Jahrbuch 2017 kann zum Preis von 18,-- € bei folgenden Stellen zu bezogen werden:

Statistisches Amt der Landeshauptstadt München
Statistisches Auskunftsbüro (Zi. 105),
Schwanthaler Str. 68,
80336 München

Tel. 089/233 82700, Telefax 233 82757

Im Internet über unser Bestellformular oder per E-mail

und bei der Stadtinformation im Rathaus, Marienplatz

09.11.2017

Das Bayerische Landesamt für Statistik bittet um Ihre Mitwirkung – 12 000 Haushalte in Bayern für die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2018 gesucht

In einem fünfjährigen Rhythmus wird die gesetzlich angeordnete EVS durch die Statistischen Landesämter erhoben. Sie liefert Informationen über die Einkommens-, Vermögens- und Schuldensituation, die Konsumausgaben, die Ausstattung mit Gebrauchsgütern sowie die Wohnsituation der privaten Haushalte.
Bundesweit werden dabei rund 60 000 Haushalte einbezogen, die drei Monate lang ein Haushaltsbuch führen und dabei all ihre Einnahmen und Ausgaben erfassen. Die Ergebnisse dieser Erhebung liefern der Bundesregierung wichtige Daten z.B. für den Armuts- und Reichtumsbericht, ferner bilden sie die Grundlage zur Berechnung der Regelsätze.

Bei dieser Erhebung ist es insbesondere zwingend erforderlich alle Bevölkerungsgruppen repräsentativ darzustellen. Benötigt werden Menschen aller sozialen Gruppen, die bereit sind, freiwillig Auskunft zu geben.
Egal ob Sie allein oder mit Ihrer Familie zusammen leben, ob Sie jung oder alt sind, ob Sie studieren, einer Arbeit nachgehen, Arbeit suchen oder bereits im Ruhestand sind: Sie alle können mitmachen und eine unverzichtbare Informationsquelle für Politik, Wirtschaft und Wissenschaft schaffen.

Deshalb bittet Sie das Statistische Landesamt um Ihre Mithilfe. Als Dankeschön winkt im Anschluss eine Prämie von mindestens 85 Euro.

Weitere Informationen rund um die EVS 2018 finden Sie auf folgender Internetseite: www.evs2018.de. Haben Sie darüber hinaus noch Fragen? Rufen Sie einfach unter der kostenfreien Rufnummer 0800 57 57 001 an.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

23.10.2017

2017 stieg die Zahl der in Kindertageseinrichtungen betreuten Kinder um drei Prozent

Am 1. März 2017 gab es in München 1 457 Kindertageseinrichtungen, gegenüber 2016 mit 1 433 Einrichtungen. Das ist ein Plus von 1,7 %. In den Einrichtungen standen 83 814 Plätze zur Verfügung (+3 %).
Gestiegen ist auch die Zahl der betreuten Kinder von 73 470 im März 2016 auf 75 697 im März dieses Jahres, ebenfalls ein Zuwachs um drei Prozent. Für die einzelnen Altersgruppen ergibt sich folgendes Bild. In der Gruppe der unter Dreijährigen wurden 15 821 Kinder betreut, das sind 602 oder 4 % mehr als im Vorjahr. Ähnlich verhält es sich bei den Schulkindern. Hier stieg die Zahl der betreuten Kinder von 16 807 im März 2016 um 581 (3,5 %) auf 17 388 im März 2017. Mit 42 488 entfielen die meisten betreuten Kinder auf die Gruppe der Kindergartenkinder (von drei Jahren bis zum Schuleintritt). Das ist ein Plus von 1 044 betreuten Kindern in dieser Altersgruppe.
Mehr betreute Kinder erfordern auch mehr Personal. So waren am 01. März 2017 16 456 Personen in den Kindertageseinrichtungen tätig. Im Vergleich zu den 15 599 Beschäftigten des Vorjahres war das eine Zunahme von 5,5 %.
14 274 dieser Personen arbeiteten im pädagogischen Bereich oder in der Verwaltung und damit 708 Beschäftigte oder 5 % mehr als im Jahr zuvor.

18.10.2017

Korrekturen bei der Zahl der Hauptwohnsitzbevölkerung Münchens

Die Hauptwohnsitzbevölkerung in der Landeshauptstadt München geht seit Juli 2017 durch Registerbereinigungen seitens des Kreisverwaltungsreferats kontinuierlich zurück. Dagegen blieb die Nebenwohnsitzbevölkerung im gleichen Zeitraum fast konstant bei derzeit 30 803 Einwohner/innen (Stand: 30.09.2017).

Während im Juni 2017 München noch eine Hauptwohnsitzbevölkerung von 1 548 319 Personen (davon insgesamt 441 523 Ausländer, bestehend aus 192 603 EU- und 248 928 Nicht-EU-Ausländern) aufwies, fiel diese zuletzt im September 2017 zurück auf 1 532 254 Einwohner (davon insgesamt 423 365 Ausländer, bestehend aus 180 071 EU- und 243 294 Nicht-EU-Ausländer). Prozentual entspricht dies einem Rückgang von rund einem Prozent der Einwohnerschaft. Die Quoten des Bevölkerungsrückgangs bei der ausländischen Hauptwohnsitzbevölkerung sind noch markanter: -4,1% bei allen Ausländer, -6,5% bei EU-Ausländern und -2,3% bei Nicht-EU-Ausländern).

Hauptgrund dieser Registerbereinigungen, die hauptsächlich die ausländische Hauptwohnsitzbevölkerung betreffen, ist laut Kreisverwaltungsreferat München die hohe Anzahl der nicht zugestellten Wahlbenachrichtigungen im Rahmen der Migrationsbeiratswahl 2017. Wahlberechtigt waren damals alle Einwohnerinnen und Einwohner mit ausschließlich ausländischer Staatsangehörigkeit, die am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet hatten und sich seit mindestens sechs Monaten ununterbrochen mit dem Schwerpunkt der Lebensbeziehungen in München aufhielten sowie auf Antrag auch in den letzten zwölf Jahren eingebürgerte Personen und Deutsche mit einer weiteren Staatsangehörigkeit.

Insgesamt handelt es sich um rund 23 000 Abmeldungen von Amts wegen in den Monaten Juli, August und September. Die durchschnittliche Zahl an Abmeldungen von Amts wegen umfasst für einen Drei-Monats-Zeitraum in der Regel 3 500 bis 4 000 Personen, so dass etwa 19 000 zusätzliche Abmeldungen von Amts wegen von Juli bis September 2017 erfolgten. Der Bevölkerungsrückgang betrifft trotzdem nur 16 000 Personen, da der natürliche Saldo durch Geburten und Sterbefälle sowie der Wanderungssaldo aus Zu- und Wegzügen weiterhin zu einem Bevölkerungszuwachs führen.

Weitere Informationen

12.10.2017

Das 2. Quartalsheft des Jahrgangs 2017 der Schriftenreihe „Münchner Statistik“ ist soeben mit folgendem Inhalt erschienen.

Die Druckversion des Heftes (Schutzgebühr € 5,-) können Sie direkt über unser Bestellformular anfordern oder uns Ihren Wunsch per E-Mail mitteilen

25.09.2017

München hat gewählt

Vorläufige Wahlergebnisse zur Bundestagswahl 2017

923.612 Münchnerinnen und Münchner waren zur Bundestagswahl 2017 wahlberechtigt. Die Wahlbeteiligung lag bei 78,4% und damit um 7,2 Prozentpunkte über der letzten Bundestagswahl vor vier Jahren. 308.687 Wahlberechtigte nutzten die Möglichkeit der Briefwahl. Damit haben 42,6% der Wähler ihre Stimme per Brief und 57,4% an der Urne im Wahllokal abgegeben.

Die CSU erhielt in München mit 33,9% die meisten Erststimmen, gefolgt von der SPD mit 23,4%. In allen vier Wahlkreisen konnten sich die Kandidaten der CSU gegenüber ihren Herausforderern durchsetzen.

Im Wahlkreis 217 München-Nord erhielt die CSU mit ihrem Kandidaten Bernhard Loos 32,4% der Erststimmen. Florian Post von der SPD lag mit 26,0% auf dem zweiten Rang.

Mit 36,8% der Wählerstimmen gewann im Wahlkreis 218 München-Ost die CSU mit ihrem Kandidaten Dr. Wolfgang Stefinger und erzielte einen Vorsprung von 15,6%-Punkten gegenüber Claudia Tausend von der SPD, die 21,2% erhielt. Margarete Bause von den Grünen kam auf 15,3%.

Den Wahlkreis 219 München-Süd gewann der CSU-Kandidat Michael Kuffer mit 33,0% der Erststimmen. Die SPD kam mit Sebastian Roloff auf 23,5%.

Der CSU-Kandidat Stephan Pilsinger erzielte für den Wahlkreis 220 München-West/Mitte 33,4% der Erststimmen und lag damit vor dem SPD-Kandidaten Dr. Bernhard Goodwin (23,1% der Erststimmen) und dem Kandidaten der Grünen Dieter Janecek (16,3% der Erststimmen).

Mit 30,0% der Zweitstimmen (absolut: 216.469) wurde die CSU erneut stärkste Kraft in München, gefolgt von den GRÜNEN, auf die 17,2% (absolut: 124.379) der Wählerstimmen entfielen.

Die SPD erhielt 16,2% der Zweitstimmen (absolut: 116.570) und liegt damit vor der FDP (14,2%), der AfD (8,4%) und den Linken (8,3%).

Deutliche Gewinne gegenüber der letzten Bundestagswahl 2013 konnten in erster Linie die FDP, aber auch die GRÜNE, die Linke und die AfD verbuchen. Die FDP konnte ihr Zweitstimmenergebnis um 6,5 Prozentpunkte verbessern, die AfD legte um 3,9 Prozentpunkte, die Grünen um 3,2 Prozentpunkte und die Linke um 3,7 Prozentpunkte zu. CSU und SPD hingegen lagen deutlich unter ihrem Zweitstimmenergebnis von der Bundestagswahl 2013. Beide Parteien verloren jeweils 7,8 Prozentpunkte gegenüber der Vorwahl.

An welche Parteien Wählerstimmen verloren wurden bzw. von welchen Parteien profitiert werden konnte, zeigt die Wählerwanderungsanalyse des Statistischen Amtes unter: https://www.muenchen.de/rathaus/Stadtinfos/Statistik/Wahlen/Bundestagswahl-2017.html

Hier ist auch der interaktive Münchner Wahlatlas abrufbar, der die Möglichkeit bietet das Wahlergebnis in den Wahlkreisen, Stadtbezirken, Wahlbezirken oder Briefwahlbezirken zu betrachten, den Wahlergebnissen der Bundestagswahl 2013 sowie verschiedenen Bevölkerungsstrukturmerkmalen gegenüberzustellen.

21.09.2017

Das Statistische Amt bietet in der Wahlnacht Ergebnisse und Analysen zur Bundestagswahl 2017

Zur diesjährigen Bundestagswahl vom 24.09.2017 bietet das Statistische Amt wieder eine ausführliche Analyse der Münchner Wahlergebnisse an. Vorläufige Ergebnisse und Analysen zur Bundestagswahl 2017 finden Sie in der Nacht vom 24. auf den 25. September 2017 auf unseren Internetseiten unter

www.muenchen.de/rathaus/Stadtinfos/Statistik/Wahlen/Bundestagswahl-2017.html .

Der interaktive Münchner Wahlatlas bietet zudem die Möglichkeit das Wahlergebnis in den Wahlkreisen, Stadtbezirken, Wahlbezirken oder Briefwahlbezirken zu betrachten. Dabei lassen sich auch die Wahlergebnisse der aktuellen Wahl denen der Bundestagswahl 2013 nach verschiedenen Bevölkerungsstrukturmerkmalen gegenüberstellen. Fragen zur Mobilisierung von ehemaligen Nichtwählern sowie zu Stamm- und Wechselwählern beantwortet die Wählerwanderungsanalyse. Mit ansprechenden Grafiken wird hier veranschaulicht, welchen Anteil der Wählerstimmen die Parteien beibehalten konnten, an welche Parteien Wählerstimmen verloren wurden bzw. von welchen Parteien profitiert werden konnte.

Bei Vorliegen des amtlichen Endergebnisses findet eine Aktualisierung des Angebots statt.

11.09.2017

Das Münchner Sommerwetter 2017 – heißer waren seit Messbeginn nur die Jahre 2003 und 2015

In der Meteorologie beginnt der Sommer am 1. Juni und endet am 31. August.
Mit einem Temperaturdurchschnitt von 20,2 °C war der Sommer 2017 der drittwärmste seit Messbeginn in 1781. Gegenüber der international gültigen klimatologischen Referenzperiode 1961 bis 1990 war er um 2,4 °C zu warm. Selbst im Vergleich zur wärmeren Vergleichsperiode 1981 bis 2010 betrug die Abweichung noch + 1,7 °C. Heißer waren bislang nur die Sommer 2003 (21,8 °C) und 2015 (20,9 °C).

In jedem seiner drei Monate erreichte der diesjährige Sommer Höchsttemperaturen von über 33 °C, das Maximum am 1. August in Höhe von 35,8 °C. Der kälteste Tag des Sommers war der 8. Juni, er ließ das Thermometer auf 7,2 °C sinken.
Sonnenscheindauer und Niederschlagsmenge entsprachen den langjährigen Erfahrungswerten.

Im Folgenden ein Rückblick auf die einzelnen Sommermonate:
Der sehr trockene und sonnenscheinreiche Juni war mit einer Durchschnittstemperatur von 20,3 °C nach dem Juni des Supersommers 2003 der heißeste seit Aufzeichnungsbeginn im Jahre 1781. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 war er um 3,1 °C zu warm, den langjährigen Mittelwert des international gültigen klimatologischen Beobachtungszeitraumes 1961 bis 1990 übertraf er um beachtliche 3,7 °C.
Auch der wechselhafte Hochsommermonat Juli war zu warm. Zwar nicht in dem Maße wie der Juni, aber mit einem Durchschnittswert von 20 °C überstieg auch er das Mittel der Jahre 1981 bis 2010 um 0,6 °C und das aus 1961 bis 1990 um 1,3 °C. Allerdings regnete es häufig und verglichen mit den langjährigen Mittelwerten auch zu viel. Der viele Regen wirkte sich auch auf die Sonnenscheindauer aus, die ihre Vorgaben um ca. zehn Prozent unterschritt.
Einen Wärmeüberschuss wies auch der sonnige letzte meteorologische Sommermonat August aus. Sein Temperaturmittel von 20,2 °C lag um 1,3 °C über der Erfahrungsmarke der Jahre 1981 bis 2010 und um 2,2 °C über der der Jahre 1961 bis 1990. Beim Niederschlag hat sich gegenüber den langjährigen Klimawerten ein Überschuss von rund zwanzig Prozent ergeben.

04.09.2017

Wiesn-Rückblende 2016 aus statistischer Sicht

Das 184. Oktoberfest wirft seine Schatten voraus. Am 16.9.2017 um Punkt 12 Uhr werden die wohlbekannten Worte „O’zapft is! – Auf eine friedliche Wiesn“ aus dem Schottenhamel-Festzelt in alle Welt übertragen und damit das größte Volksfest der Welt eröffnet. Achtzehn Tage lang (bis einschl. 3.10.) herrscht wieder mal Feststimmung in den 16 großen und 22 kleinen Zelten, in den Fahrbetrieben und bei den Marktkaufleuten.
Um eine gewisse Vorahnung auf das wohl berühmteste und populärste Jahresereignis der Stadt zu erhalten, befasst sich ein Artikel des Statistischen Amtes in Wort und Bild (siehe unten) in der Rückschau mit dem letztjährigen Oktoberfest. Dabei wird all das, was die Wiesn ausmacht, wie z.B. die Anzahl der Festgäste, den konsumierten Maßen, den Verzehrmengen der Wiesn-Schmankerl bis zu Fundstücken, den Einsätzen des Sicherheits- und Sanitätspersonals oder der Sonnenscheindauer usw. aus statistischer Sicht beschrieben.

17.08.2017

20,0 °C betrug die Durchschnittstemperatur im Juli 2017

Mit einer Durchschnittstemperatur von 20,0 °C ist der Hochsommermonat Juli unter den 25 heißesten Juli-Monaten seit Aufzeichnungsbeginn im Jahre 1781 zu finden. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 war er um 0,6 °C zu warm, den langjährigen Mittelwert des international gültigen klimatologischen Beobachtungszeitraumes 1961 bis 1990 übertraf er um 1,3 °C. Der bisher wärmste Juli war der aus dem Jahr 2006 mit einem Temperaturmittel von 22,8 °C, gefolgt von dem aus 2015 (22,6 °C).

08.08.2017

Verhältnis der PKW-Neuzulassungen in der Stadt München verschiebt sich durch Diesel-Verbot-Debatte

Die Debatte um ein eventuelles Diesel-Fahrverbot in der Stadt München spiegelt sich immer mehr auch in den Zulassungszahlen der PKW-Neufahrzeuge wieder.
Das Verhältnis zwischen Diesel- und Benzinfahrzeugen auf dem PKW-Neuwagenmarkt verschiebt sich dabei zugunsten der Benzinmotorvariante.

Im ersten Halbjahr 2017 wurden insgesamt 99 554 PKW-Neuzulassungen bei der Zulassungsstelle im Kreisverwaltungsreferat München registriert, fast die gleiche Anzahl wie in der Vorjahreshälfte (99 544 PKW-Neuzulassungen). Dennoch ist Bewegung auf dem Neuwagenmarkt zu spüren, denn die Benziner legten um 4,2 Prozentpunkte zu (in absoluten Zahlen: 41 135 PKW, ein Plus von 4 211 PKW-Neuzulassungen). Ihr Anteil lag damit im ersten Halbjahr 2017 bei nunmehr 41,3 Prozent aller PKW-Neuzulassungen. Die Neuzulassungen der Diesel-Pkw gingen hingegen um 4,8 Prozentpunkte zurück (in absoluten Zahlen: 56 464 PKW, ein Minus von 4 872 PKW-Neuzulassungen).
Der Dieselanteil betrug im ersten Halbjahr damit nur noch 56,7 Prozent (zum Vergleich: erstes Halbjahr 2016 = 61,6 Prozent).

Erfreulicher Nebeneffekt: Der Anteil der Elektro- und Hybridfahrzeuge stieg ebenfalls. 1 404 PKW-Neuzulassungen mit hybridem Antrieb und 523 mit Elektroantrieb im ersten Halbjahr 2017 bewirkten im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr einen Zuwachs von jeweils 0,3 Prozentpunkten (was ein Anteil an allen PKW-Neuzulassungen von 1,4 Prozent bei Hybrid- bzw. 0,5 Prozent bei Elektro-PKW bedeutete).

03.08.2017

Kirchenaustritte weiter rückläufig

Im ersten Halbjahr 2017 sind 5 196 Münchnerinnen und Münchner aus der Kirche ausgetreten.
Damit setzt sich der Trend zu weniger Kirchenaustritten, nach einem Höchstwert von 6 946 Austritten im ersten Halbjahr 2014, das dritte Jahr in Folge fort.

Die Zahl der Kirchenaustritte verringerte sich im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 um 4,1 %. Zum Vergleichszeitraum des Jahres 2014 sanken die Austritte fast um ein Viertel. Trotzdem liegt die Zahl der Kirchenaustritte immer noch um 5 % höher als im ersten Halbjahr 2013.
2017 wurden die meisten Kirchenaustritte im März (1 077) registriert, dicht gefolgt vom Januar (1 041). Die wenigsten Austritte (844) gab es im Februar. In den ersten fünf Monaten lag die Zahl der aus der Kirche Ausgetretenen jeweils unter der Vergleichszahl des Vorjahresmonats. Einzig der Juni mit 944 Kirchenaustritten überstieg den Juni des Vorjahres um 27 Austritte.

Bei Betrachtung der Kirchenaustritte nach den Konfessionen zeigt sich ein ähnlicher Trend. Leider liegen hier keine Monatszahlen vor, sodass im folgenden Text immer die Zahlen für das ganze Jahr herangezogen werden. Auch hier nahm die Zahl der Kirchenaustritte nach Höchstwerten im Jahr 2014 das zweite Jahr in Folge ab.
So traten im Jahr 2016 nur 7 352 Katholiken aus der Kirche aus. Das waren 696 oder etwa 9 % weniger als 2015 und nahezu gleich viele wie 2013 mit 7 382 Austritten.
Von der evangelisch-lutherischen Bevölkerung verließen im Jahr 2016  4 005 Personen die Kirche. Das sind knapp 4 % weniger als im Jahr 2015. Allerdings liegen die Austritte noch 8,5 % über den 3 691 Kirchenaustritten des Jahres 2013.

24.07.2017

Höchstmarke der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort München – 27,8 Prozent mehr im Juni 2016 als vor 31 Jahren

Mit 821 971 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort München wurde im Juni 2016 ein Höchststand seit Beginn der Aufzeichnungen im Statistischen Amt (Juni 1985) erreicht. Dies entspricht einem Anstieg von 27,8 Prozent bzw. von 178 969 Beschäftigten im Vergleich zum Juni 1985.
Die sozialversicherungspflichtig Beschäftigen am Arbeitsort München entsprechen jenen Personen, die in der Stadt München arbeiten – unabhängig von ihrem Wohnort (in Abgrenzung zu den Beschäftigten am Wohnort München, die in der Stadt München wohnen – unabhängig von ihrem Arbeitsort).
Bemerkenswert ist hierbei ebenso die Entwicklung des Frauenanteils an den SV-Beschäftigten am Arbeitsort: Dieser wuchs seit Jahren stetig und erreichte dann sein bisheriges Hoch im Juni 2010 und 2011 mit je 48,3 Prozent. Seitdem geht der Anteil zu Lasten der Frauen sanft aber kontinuierlich zurück und lag im Juni 2016 bei 48,1 Prozent bzw. 395 717 weiblichen Beschäftigten.

10.07.2017

März und Juni 2017 übertreffen alle bisherigen Temperaturaufzeichnungen seit 1781

Der März 2017 war der wärmste seit Beginn flächendeckender Messungen im Jahr 1781. Mit einem Temperaturmittel von 8,6 °C sorgte der März diesen Jahres für einen Wärmerekord. Platz zwei in der Münchner Temperaturreihe nimmt der März 1994 mit einem Durchschnittswert von 8,5 °C ein. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 war der März 2017 um 3,3 °C zu warm, den langjährigen Mittelwert des international gültigen klimatologischen Beobachtungszeitraumes 1961 bis 1990 übertraf er um beachtliche 4,0 °C.
Der erste meteorologische Sommermonat Juni war mit einer Durchschnittstemperatur von 20,3 °C nach dem Vergleichsmonat des Supersommers 2003 der heißeste seit Aufzeichnungsbeginn im Jahre 1781. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 war er um 3,1 °C zu warm, den langjährigen Mittelwert des international gültigen klimatologischen Beobachtungszeitraumes 1961 bis 1990 übertraf er um 3,7 °C.

03.07.2017

Die Einbürgerungen in München 2016

Im Jahr 2016 erwarben 3 443 ausländische Bürgerinnen und Bürger die deutsche Staatsangehörigkeit; das waren 43 Prozent mehr als in 2014 und 14 Prozent mehr als in 2015. 54,7 Prozent der neuen deutschen Staatsangehörigen waren weiblichen und 45,3 Prozent männlichen Geschlechts.

Die neuen deutschen Mitbürgerinnen und Mitbürger kamen aus 113 Staaten. Die größte Gruppe stammte aus der Türkei (242); es folgten Afghanistan (204), der Irak (196), Polen (172), Kroatien (168), die Ukraine (148), Rumänien (136), Bulgarien (134), Vietnam (122), Griechenland (119) und Italien (116).

Gut die Hälfte (51,2 Prozent) der Einbürgerungen entfiel auf ausländische Staatsangehörige, die sich zwischen 8 und 16 Jahren im Bundesgebiet aufhielten. Ein Viertel (24,9 Prozent) aller in 2016 Eingebürgerten lebte zwischen 17 und 25 Jahren in ihrer Wahlheimat und 15,5 Prozent waren sogar schon 26 Jahre und länger in Deutschland. 289 Personen (8,4 Prozent) wurde die Einbürgerungsurkunde bereits nach einem Aufenthalt von weniger als acht Jahren ausgehändigt.

37,7 Prozent der neuen deutschen Staatsangehörigen waren noch keine 30 Jahre alt. Im Alter von 30 bis unter 40 Jahren erhielten 34,7 Prozent die deutsche Staatsangehörigkeit. Mit Abstand folgten die 40 bis unter 50-Jährigen (18,8 Prozent) und 8,8 Prozent der Eingebürgerten hatten ein Alter von 50 Jahren oder mehr erreicht.

Ihre bisherige Staatsangehörigkeit haben 2 032 (59,0 Prozent) der in 2016 Eingebürgerten behalten, das heißt, sie erhielten die deutsche zusätzlich zu der bereits bestehenden ihres Herkunftslandes.

29.06.2017

Immer mehr Menschen in München halten sich einen Hund

2016 nahm die Zahl der Hunde im Stadtgebiet um 2,6 Prozent zu. Dieser Zuwachs entspricht dem der Vorjahre.

Am 31.12.2016 gab es 35 018 Hunde in München, das waren 896 oder 2,6 Prozent mehr als 2015. 2011, also vor fünf Jahren, lag die Zahl der in München steuerlich erfassten Hunde erst bei 30 740 und damit um 4 278 niedriger als 2016. Auch im Verhältnis zur Bevölkerung steigt die Zahl der Hundebesitzerinnen und –besitzer stetig an. So waren 2016 erstmals 2,3 Prozent der Münchnerinnen und Münchner im Besitz eines Hundes.

Die meisten Hunde, nämlich 2 725 oder 7,9 Prozent aller Hunde in München, lebten im Stadtbezirk 16 Ramersdorf - Perlach, dicht gefolgt vom Stadtbezirk 13 Bogenhausen mit 2 717 Hunden (7,8 Prozent). Auf Platz drei lag der 19. Stadtbezirk Thalkirchen - Obersendling – Forstenried – Fürstenried – Solln mit 2 385 Hunden (6,8 Prozent) und Platz vier wurde vom Stadtbezirk 15 Trudering – Riem mit 2 213 Hunden (6,3 Prozent) beansprucht. Diese Reihenfolge blieb seit 2011 unverändert.

Die wenigsten Hunde gab es im Stadtbezirk 8 Schwanthalerhöhe. Hier waren 2016 nur 403 Hunde zu Hause. Das waren lediglich 1,2 Prozent aller in München steuerlich erfassten Hunde. Etwas mehr Hunde gab es im Stadtbezirk 1 Altstadt – Lehel, nämlich 497 oder 1,4 Prozent. Mit deutlichem Abstand folgten die Stadtbezirke 3 Maxvorstadt (753) und 6 Sendling (775) mit jeweils 2,2 Prozent aller Hunde. Auch hier hat sich die Reihenfolge seit 2011 nie verändert.

Im gesamtstädtischen Durchschnitt war jede 44. Person, die ihren Hauptwohnsitz in München hatte, Halterin oder Halter eines Hundes. In den Vorjahren war nur jede 45. in München lebende Person im Besitz eines Hundes. Wobei diese Zahl in den einzelnen Stadtbezirken doch stark variiert. So hielt im 8. Stadtbezirk Schwanthalerhöhe, zumindest rechnerisch, nur jede/r 75. einen Hund: Im Vergleich zum Jahr 2015 mit 372 Hunden, ist das ein gewaltiges Plus, damals besaß nur jede 82. in diesem Stadtbezirk lebende Person einen Hund. In der Maxvorstadt war 2016 jede/r 71. männliche oder weibliche Einwohner auch Hundehalterin oder –halter. Da der 16. Stadtbezirk nicht nur von den meisten Hunden, sondern auch von den meisten Menschen bewohnt wird, entfiel auf jede/n 41. Bewohner/in ein Hund. Wohingegen im eher dünn besiedelten Stadtbezirk 23 Allach – Untermenzing die meisten der 32 248 Einwohnerinnen und Einwohner einen Hund hielten. Immerhin jede/r 30. Bewohner/in dieses Stadtbezirkes war auch Halter/in einer der 1 065 Hunde.

12.06.2017

Die Bayerische Staatsoper 2016: Über eine halbe Million Kulturinteressierte in den Vorstellungen

514 563 Theaterinteressierte besuchten im Jahr 2016 die 403 Vorstellungen der Bayerischen Staatsoper. Die Vorstellungen der Staatsoper und des Staatsballetts finden neben der Hauptspielstätte, dem Nationaltheater, im Prinzregententheater, im Cuvilliéstheater und in einer Vielzahl von kleineren Nebenspielstätten statt. Es handelt sich dabei um den Capriccio-Saal, das Ballett-Probenhaus Platzl und den Erlebnis-Oper-Raum, um nur einige zu nennen.

Mit 487 221 Theatergästen war das Nationaltheater nicht nur unter den Spielstätten der Bayerischen Staatsoper das am stärksten frequentierte, sondern auch das meistbesuchte Theater unter den weiteren öffentlichen Münchner Bühnen. Das nahezu ausverkaufte Münchner Opernhaus, das mit seinem einzigartigen Ambiente zu den schönsten europäischen Theatern und zu den renommiertesten Opernhäusern der Welt gehört, präsentierte seinem Publikum im Theaterjahr 2016 bei durchschnittlich ca. 2 040 angebotenen Plätzen je Vorstellung insgesamt 247 Darbietungen.

06.06.2017

Das 1. Quartalsheft des Jahrgangs 2017 der Schriftenreihe „Münchner Statistik“ ist soeben mit folgendem Inhalt erschienen.

Die Druckversion des Heftes (Schutzgebühr € 5,-) können Sie direkt über unser Bestellformular anfordern oder uns Ihren Wunsch per E-Mail mitteilen.

02.05.2017

Enorme Zunahme der Münchner Pendlerströme

Münchens Pendlerzahlen1) sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. So erlebte die Zahl der Einpendler im Zeitraum 2006 bis 2016 eine Steigerung von über 61 000 Beschäftigen oder rund 20 Prozent. Pendelten zehn Jahre vorher noch 306 577 Personen aus beruflichen Gründen in die Landeshauptstadt, waren es im Jahr 2016 bereits 368 251 Personen.
Bei den Auspendlern wuchs die Zahl im gleichen Zeitraum von 115 419 auf 173 407; die prozentuale Steigerung lag gar bei 50,2 Prozent.

Spitzenreiter bei den Einpendlern ist der Landkreis München
Mit 206 976 Männern und 161 265 Frauen liegt der Anteil der Männer an den Einpendlern mit 56,2 Prozent um einiges höher als der Anteil der Frauen mit 43,8 Prozent.
319 835 der einpendelnden Personen sind Deutsche, 48 310 besitzen die ausländische Staatsangehörigkeit.
Der Großteil der Einpendler kam aus Bayern (308 951 Beschäftigte). Weitere Informationen (PDF, 7 KB)
249 971 Personen pendeln davon aus Oberbayern nach München. Die benachbarten Schwaben und Niederbayern kommen mit jeweils 26 013 und 14 243 Pendlern auf Platz 2 und 3.
Bei den Landkreisen führt der Landkreis München mit 62 251 Einpendlern in das Stadtgebiet München. Anschließend kommen die Landkreise Fürstenfeldbruck und Dachau mit 35 068 und 27 241 Einpendlern.

Zahl der Auspendler aus der Landeshauptstadt in den Landkreis München dennoch höher
Der Großteil der 173 407 Münchner Auspendler pendelte in andere bayerische Gemeinden (140 175 Personen). Davon suchten 128 144 Beschäftigte (91,4 %) ihre Arbeitsstätte in Oberbayern auf. Mehr als die Hälfte der oberbayerischen Pendler (78 987) bewegten sich dabei in den Landkreis München. Dies zeigt, dass es im Jahr 2016 zwischen dem Landkreis und der kreisfreien Stadt München mehr Aus- als Einpendler gab.
Von den 173 407 Auspendlern waren circa 60 Prozent (104 388 Personen) Männer und rund 40 Prozent (69 019) weiblich.
126 629 der auspendelnden Personen besaßen die deutsche Staatsangehörigkeit, 46 778 waren Ausländer.
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1) Zu Gunsten der besseren Lesbarkeit wird auf die Ergänzung der weiblichen Form verzichtet.

02.05.2017

Höchstmarke bei der Zulassung fabrikneuer Kraftfahrzeuge im Jahr 2016

Die Zulassung fabrikneuer Kraftfahrzeuge (ohne Anhänger) überschritt im Jahr 2016 in München erstmals die 200 000er-Marke. Mit 210 735 Fahrzeugen insgesamt (darunter 195 016 Pkw) war dies eine Zunahme gegenüber dem Vorjahr um insgesamt rund sechs Prozent und über sieben Prozent in der Sparte Pkw (2015 – 198 835 absolut, 181 970 Pkw).
Das Jahr 2016 steht an der Spitze einer ganzen Reihe von Rekordjahren bei den Fahrzeug-Neuzulassungen. Betrachtet man die letzten fünf Jahre ergeben sich jährliche Zuwachswerte seit 2012 von durchschnittlich 4,6 Prozent. Wählt man den direkten Vergleich (2016 gegenüber 2012) errechnet sich eine Steigerungsquote bei den Neuzulassungen von 22,8 Prozent bei allen Fahrzeugen und von 24,6 Prozent bei den Pkws (2012 – 171 571 Fahrzeuge insg., darunter 156 515 Pkw).

Im Kontext dazu steht auch der Bestand aller in München am Jahresende 2016 zugelassenen Kraftfahrzeuge. Mit einer Gesamtzahl von 813 592 wird hier ebenfalls ein neuer Höchststand markiert, siehe dazu auch unten stehende Meldung vom 24.02.2017.

21.04.2017

Leistungen der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung in München kontinuierlich steigend

Die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung ist eine Leistungsart der Sozialhilfe, die im Vierten Kapitel des Zwölften Buches Sozialgesetzbuch (SGB XII) geregelt ist.
Einen Anspruch auf Grundsicherungsleistungen haben hilfebedürftige Personen, die das gesetzliche Renteneintrittsalter erreicht haben bzw. über 18 Jahre alt sind und auf Dauer voll erwerbsgemindert sind.

Am 31.12.2016 erhielten 18 475 Personen Grundsicherungsleistungen im Alter und bei Erwerbsminderung. Seit Einführung des SGB XII in 2005 ist dies ein Anstieg um 71 %. Im Vergleich zum Vorjahr errechnete sich ein vergleichsweise geringes Plus von 372 Bedürftigen bzw. 2 %.
Die Mehrheit der Hilfebezieher (14 757 bzw. 79,9 %) gehörte der Personengruppe der über 65-Jährigen an. Ein Fünftel (3 718) befand sich im Alter von 18 bis unter 65 Jahren.
Grundsicherungsleistungen im Alter und bei Erwerbsminderung wurden häufiger von Frauen (9 775 bzw. 52,9 %) als von Männern in Anspruch genommen. Die Dominanz der Frauen kommt allerdings nur bei der Grundsicherung im Alter zum Tragen. Im Rentenalter waren 54,2 % der Hilfeempfänger weiblichen Geschlechts, bei den erwerbsgeminderten Beziehern im Alter von 18 bis unter 65 Jahren waren dagegen die Männer mit 52,3 % in der Mehrzahl.

7 342 oder 39,7 % der Leistungsbezieher von Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung waren am Jahresende 2016 nichtdeutscher Herkunft. 54,7 % der ausländischen Hilfeempfänger waren weiblichen Geschlechts. Unter den Ausländerinnen waren mit einem Anteil von 87,3 % besonders die über 65-Jährigen betroffen.

12.04.2017

Höchstmarke der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Wohnort München: 36,6 Prozent mehr im Juni 2016 als vor 18 Jahren

Mit 626 608 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Wohnort München wurde im Juni 2016 ein Höchststand seit Beginn der Aufzeichnungen im Statistischen Amt (Juni 1998) erreicht. Dies entspricht einem Anstieg von 36,6 Prozent bzw. 167 775 Beschäftigten im Vergleich zum Juni 1998.
Die sozialversicherungspflichtig Beschäftigen am Wohnort München entsprechen jenen Personen, die in der Stadt München wohnen – unabhängig von ihrem Arbeitsort (in Abgrenzung zu den Beschäftigten am Arbeitsort München, die in der Stadt München einer Erwerbstätigkeit nachgehen – unabhängig von ihrem Wohnort).

Bemerkenswert ist hierbei die Entwicklung des Frauenanteils an den SV-Beschäftigten am Wohnort: Dieser wuchs seit Juni 1998 stetig und erreichte dann sein bisheriges Hoch im März 2010 mit 49,8 Prozent. Seitdem ging der Anteil zu Lasten der Frauen kontinuierlich zurück und lag im Juni 2016 bei 48,4 Prozent bzw. 303 265 weiblichen Beschäftigten.

05.04.2017

Einen Tag unterwegs auf Preiserhebung – die Süddeutsche Zeitung begleitet eine Kollegin unseres Hauses

Die Begriffe „Warenkorb“, „Inflationsrate“, „Verbraucherpreisindex“ hat sicher jeder schon einmal gehört, aber wie hängen sie zusammen, was verbirgt sich hinter diesen Begriffen? Die Süddeutsche Zeitung hat eine Mitarbeiterin der Preisermittlung des Statistischen Amtes bei ihrer Arbeit begleitet und nähert sich, der dem Anschein nach „trockenen“ Materie, auf spannende Weise.
Link zum Artikel in der Süddeutschen Zeitung

27.03.2017

Menschen mit Behinderungen am Jahresende 2016

Jede(r) 10. Münchner(in) hatte eine amtlich anerkannte Behinderung

Am 31. Dezember 2016 lebten 148 303 Menschen mit einer amtlich anerkannten Behinderung in München. Verglichen mit 1997, dem Beginn unserer Aufzeichnungen hat sich deren Anzahl kontinuierlich erhöht. Auf die Einwohnerzahl berechnet waren 96 je 1 000 Einwohnerinnen und Einwohner am Jahresende 2016 behindert.
Einen Behindertenstatus wiesen 67 687 Männer und 80 616 Frauen auf. Bezogen auf je 100 der männlichen bzw. weiblichen Einwohner errechnet sich bei den Männern eine Behindertenziffer von 8,9, bei den Frauen eine von 10,3.
Der größte Teil der Behinderten, nämlich 118 819 bzw. 80,1 %, war schwerbehindert. Dies bedeutet, dass jeder 13. Münchner Bürger von einer schweren Behinderung betroffen war.
34 652 der als behindert anerkannten Menschen besaßen keinen deutschen Pass. Ihr Anteil an allen Behinderten betrug 23,4 %. Bezogen auf Münchens ausländische Bevölkerung war jeder 13. Nichtdeutsche von einer Behinderung betroffen.
In einer der nächsten Ausgaben der „Münchner Statistik“ wird zu diesem Thema ein ausführlicher Artikel erscheinen.

20.03.2017

Kinobesuche 2016 in München

Das Filmangebot des Jahres 2016 lockte 4 023 145 Kinogänger/innen vor die 82 Leinwände der 38 Münchner Filmtheater. Damit hat die Münchner Kinobranche, dem langjährigen Abwärtstrend entsprechend, erneut Publikum verloren und den niedrigsten Stand seit der Aufbauphase nach dem Zweiten Weltkrieg erreicht. Mit einem Minus von 9,5 Prozent gegenüber 2015 verzeichneten die Münchner Filmtheater 2016 den höchsten Besucherrückgang der letzten zehn Jahre. Erfolgreichster Monat des Kinojahres war der Januar mit 484 497 Besuchern, gefolgt vom November (410 374). Am schlechtesten schnitt der September mit 222 697 Kinogängern ab.

In Relation zur Einwohnerzahl besuchte jeder Münchner im Jahr 2016 insgesamt 2,6-mal eine Vorstellung und nahm auf einem der 14 199 Kinosesseln Platz, von denen jeder 283-mal besetzt war.

16.03.2017

E-Mobilität: Neueste Bestandszahlen von Elektro-Pkws in München

Die Zulassung von Personenkraftwagen mit einem ausschließlichem Elektromotor gewinnt auch in München an Fahrt. Während Ende 2009 nur 39 Pkws mit einem Elektroantrieb in der Landeshauptstadt München registriert waren, fuhren zum Jahresende 2016 auf Münchens Straßen bereits 1 577 Elektro-Pkws. Das entspricht einer Bestandsmehrung innerhalb der letzten sieben Jahren um mehr als das 40-fache!

Aber auch im Vergleich der Dezember-Endbestände der jeweiligen Vorjahre errechnen sich beachtliche Wachstumsraten, so z.B. von 31,5 Prozent und 288 Fahrzeugen von 2014 auf 2015 und von 31,1 Prozent bzw. 374 Fahrzeugen von 2015 auf 2016.

Trotz der sehr erfreulichen und positiven Tendenz bei den Zulassungszahlen von Pkws mit Elektroantrieb ist natürlich noch viel „Luft nach oben“. Bei 701 131 zugelassenen Pkws (Stand: Dezember 2016) beträgt der Anteil der in der Landeshauptstadt München im Verkehr befindlichen Elektroautos lediglich rund 0,2 Prozent.

13.03.2017

Von Rekord zu Rekord – Die Zahl der in München Studierenden

Auch das Wintersemester 2016/17 wird einen neuen Höchststand erreichen

Nach vorläufigen Meldungen des Bayerischen Landesamtes für Statistik waren an den bayerischen Hochschulen im Wintersemester 2016/17 insgesamt 378 203 Studierende eingeschrieben. Im Vergleich zum vorangegangenen Wintersemester ein Plus von 0,5 Prozent. Dieser Anstieg ist zwar erheblich geringer ausgefallen als in den Vorjahren, aber die Zahl bewegt sich immer noch auf Rekordniveau. München, mit den größten bayerischen Universitäten, kann in etwa von einem ähnlichen, wenn nicht höheren Ergebnis ausgehen.

Da dem Statistischen Amt in absehbarer Zeit noch keine endgültigen Zahlen für das laufende Wintersemester vorliegen werden, zeigt nachfolgender Text die seit Jahren anhaltende Zunahme der Studenten mit den Zahlen des Wintersemesters 2015/16 auf.

In München gab es im Wintersemester 2015/2016 so viele Studenten wie nie zuvor. Der seit dem Wintersemester 2008/09 ununterbrochene Aufwärtstrend hielt weiter an. 117 971 Frauen und Männer besuchten die Vorlesungen der 17 öffentlichen und privaten Hochschulen. Das waren 2 835 oder 2,5 Prozent mehr als im vorhergehenden Wintersemester. Seit dem Wintersemester 2008/09 wuchs die Münchner Studentenschaft sogar um 30 253 bzw. 34,5 Prozent an.

Auch die Zahl der weiblichen Kommilitonen hat im Vergleich zum Vorjahressemester weiterhin zugenommen, und zwar um 2,8 Prozent auf 55 830. Ihr Anteil an allen Studierenden, der vor 30 Jahren bei 38,6 Prozent lag, ist im Berichtssemester auf 47,3 Prozent angestiegen.

Ein neuer Höchststand wurde auch bei den ausländischen Studierenden erreicht; jeder Sechste war bereits nichtdeutscher Nationalität. Im Wintersemester 2015/16 hatten sich an den Münchner Hochschulen 19 961 Studierende mit ausländischer Staatsangehörigkeit eingeschrieben. Das bedeutet ein Plus von 1 192 bzw. 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahressemester und bestätigt den nahezu ungebrochenen Aufwärtstrend nichtdeutscher Hochschüler. Belegten vor 30 Jahren 5 473 Ausländer Münchner Studienplätze waren es im Berichtssemester dreieinhalb mal so viele. Ihr Anteil erhöhte sich entsprechend von 5,5 Prozent um 11,4 Prozentpunkte auf 16,9 Prozent im Wintersemester 2015/16.

 

07.03.2017

So viele ledige Personen wie noch nie

Zum 31.12.2016 gab es einen neuen Bevölkerungsrekord in München: 1 542 860 Personen waren zu diesem Zeitpunkt mit Hauptwohnsitz in der Landeshauptstadt gemeldet.

770 956 Personen waren zum Jahresende 2016 ledig, d.h. fast jede(r) zweite Münchner(in) – ein so großer Anteil wie noch nie. Der Anteil der Ledigen unter den Männern ist jedoch stets höher als der Anteil der Ledigen unter den Frauen; im Dezember 2016 waren 52,8 Prozent der Männer und 47,2 Prozent der Frauen ledig.

Unter den 770 956 ledigen Personen sind 227 237 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren und 543 719 erwachsene Personen mit 18 Jahren und älter. Bezogen auf die erwachsenen Personen hat sich der ledige Familienstand in den letzten fünf Jahren von 40,0 Prozent im Jahr 2011 auf 41,3 Prozent im Jahr 2016 erhöht.

Die Zahl der Lebenspartnerschaften steigt kontinuierlich um rund 500 pro Jahr an. Auffällig hier ist, dass wesentlich mehr Männer (4 019) als Frauen (1 524) eine Lebenspartnerschaft eingegangen sind.

Zum 31.12.2016 waren ferner 571 741 Personen verheiratet (entspricht 37,2 Prozent), 121 165 Personen geschieden und 70 118 Personen verwitwet.

24.02.2017

Jahresendbestand 2016 der Kraftfahrzeuge in München erstmals über 800 000

Neuer Höchststand zum 31.12. 2016 beim Kraftfahrzeugbestand der Landeshauptstadt München. Erstmals wurde im Jahresendbestand der zugelassenen Fahrzeuge (ohne Anhänger) die 800 000er-Marke überschritten. Mit 813 592 Kraftfahrzeugen insgesamt war dies ein Plus von 19 540 Fahrzeugen bzw. ein Anstieg von 2,5 Prozent im Vergleich zum Jahresendbestand vom 31.12.2015 (794 052 Kfz).

Hauptsächlich verantwortlich dafür ist ein Anstieg bei den Personenkraftwagen, die ebenfalls im Vergleich der Bestände, jeweils zum 31.12., die „Schallmauer“ der 700 000, mit genau 701 131 PKWs, durchbrachen. Im Vergleich zum Vorjahreswert belief sich der Zuwachs auf 17  698 PKWs oder 2,6 Prozent.

Aber auch bei den weiteren Kfz-Arten ist eine Bestandsmehrung (2016 gegenüber 2015) festzustellen:
Kraftomnibusse: 1 447 Fahrzeuge (ein Plus von 30 Fahrzeugen, bzw. 2,1 Prozent), Lastkraftwagen: 35 086 Fahrzeuge (ein Plus von 606 Fahrzeugen, bzw. 1,8 Prozent), Zugmaschinen: 4 386 Fahrzeuge (ein Plus von 97 Fahrzeugen, bzw. 2,3 Prozent),
selbstfahrende Arbeitsmaschinen: 1 019 Fahrzeuge (ein Plus von 7 Fahrzeugen, bzw. 0,7 Prozent), sonstige Kraftfahrzeuge: 8 911 Fahrzeuge (ein Plus von 178 Fahrzeugen, bzw. 2,0 Prozent).

20.02.2017

Einbürgerungshoch bei Bürgerinnen und Bürgern des Vereinigten Königreiches Großbritannien und Nordirland

59 britische und nordirische Personen wurden 2016 eingebürgert, 21 davon allein im vierten Quartal. Damit landete das Vereinigte Königreich Großbritannien und Nordirland erstmals unter den Top 20 der Herkunftsländer.

Zum Vergleich: Im Jahr 2015 erwarben 18 Briten und Nordiren die deutsche Staatsangehörigkeit, 2013 waren es 14, und in allen anderen Jahren seit 2003 durchschnittlich vier.

Alle 59 Eingebürgerten haben ihre bisherige Staatsangehörigkeit behalten, das heißt, sie erhielten die deutsche Staatsangehörigkeit zusätzlich zur bereits bestehenden des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland.

Fast 60 Prozent dieser Eingebürgerten waren männlich. Die Altersspanne reichte von 17 bis 74 Jahren. Von den sechzehn Eingebürgerten unter 40 Jahren haben elf ihr ganzes Leben in Deutschland verbracht. Nur neun dieser eingebürgerten Männer und Frauen lebten weniger als 17 Jahre bei uns.

07.02.2017

Münchner Verbraucherpreise: 2016 im Durchschnitt um 0,6 Prozent teurer als im Vorjahr

Die Steigerungsrate des für München berechneten Verbraucherpreisindexes für das Jahr 2016 beträgt 0,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2015.

Dazu ist anzumerken, dass der Verbraucherpreisindex die durchschnittliche Preisentwicklung der Waren und Dienstleistungen misst, die private Haushalte in Anspruch nehmen.

Zur Berechnung dieses Indexes werden monatlich die Preise der sich repräsentativ in einem Warenkorb befindlichen Güter verschiedener Kategorien (Nahrungsmittel, Bekleidung, Miete, Energie, Einrichtung, Gesundheit, Verkehr, Telekommunikation, Freizeit, Dienstleistungen etc.) beobachtet.

Auf Bundesebene beträgt die Erhöhung des Verbraucherpreisindexes im Vergleich der jeweiligen Durchschnitte der Jahre 2016 gegenüber 2015 
0,5 Prozent, in Bayern 0,6 Prozent. Für die im Schnitt geringe Jahresteuerungsrate (=Inflationsrate) 2016 waren maßgeblich die relativ niedrigen Energiepreise verantwortlich. Diese verbilligten sich 2016 in den ersten elf Monaten deutlich gegenüber 2015 (Jahresschnitt -5,4 Prozent). Nahrungsmittel waren 2016 hingegen um 0,8 Prozent teurer als 2015 und wirkten im Jahresdurchschnitt eher preistreibend.

Im Dezember 2016 erhöhten sich die Verbraucherpreise gegenüber Dezember 2015 jedoch sprunghaft; in München um 1,6 Prozent, in Bayern und im Bundesgebiet um je 1,7 Prozent. Maßgeblich verantwortlich hierfür waren Teuerungen im Energiesektor und bei Nahrungsmitteln. Die Steigerungsraten im Vergleich zu den jeweiligen Vorjahresmonaten lagen von Januar bis November 2016 durchweg unterhalb eines Prozents.

23.01.2017

Rekordtrockenheit im Dezember 2016

Als Rekordmonat in puncto Trockenheit geht der Dezember 2016 mit nur fünf Millimeter Regen in die Klimastatistik ein. Die Niederschlagsmenge verfehlte die Niederschlagssumme des Vergleichszeitraumes 1981 bis 2010 um 60 mm und das Mittel der Jahre 1961 bis 1990 um 51 mm. Seit Beginn regelmäßiger Aufzeichnungen im Jahr 1879 wurde noch nie ein so trockener Dezember registriert. Der bisherige Trockenheitsrekord stammt aus dem Jahr 1890 mit sieben mm Niederschlag. In der weiteren Rangfolge finden sich die Dezembermonate 1888 (8 mm) und 2013 (9 mm). Der bislang feuchteste Dezember war der aus dem Jahr 1918 mit einer Niederschlagsmenge von 140 mm.

Der erste meteorologische Wintermonat des Winters 2016/17 war nicht nur außerordentlich trocken, er war auch sehr sonnig. Seine 95 Sonnenstunden überstiegen das Soll der Referenzperiode 1981 bis 2010 um 36 und den Klimawert 1961 bis 1990 um 43 Stunden. Mit dieser Sonnenleistung befindet sich der Dezember in der 80-jährigen Messreihe nach 2015 (143), 2013 (128) und 2006 (110) an vierter Stelle.

Die mittlere Temperatur war im Dezember, gemessen an den langjährigen Erfahrungswerten, leicht überdurchschnittlich. Gegenüber der wärmeren Vergleichsperiode 1981 bis 2010 war er um 0,2 °C zu warm, den langjährigen Mittelwert des international gültigen klimatologischen Beobachtungszeitraumes 1961 bis 1990 übertraf er um 0,7 °C.

Ausgewählte Klimawerte für das Jahr 2016
Das Wetterjahr 2016 verlief deutlich zu warm, kam aber mit einer durchschnittlichen Temperatur von 10,4 °C nicht an die extrem hohen Werte der beiden Vorjahre heran. In der Rangliste der wärmsten Jahre steht es gemeinsam mit 1994 und 2011 an sechster Stelle. Gegenüber der Vergleichsperiode 1981 bis 2010 war es um 0,7 °C zu warm, den langjährigen Mittelwert des international gültigen klimatologischen Beobachtungszeitraumes 1961 bis 1990 übertraf es um 1,3 °C.

Die Sonne hielt sich 2016 etwas bedeckt. Die 1 718 Sonnenstunden des Berichtsjahres verfehlten das Soll der Referenzperiode 1981 bis 2010 um 59 und überstiegen den Klimawert 1961 bis 1990 geringfügig um elf Stunden. Mit dieser Sonnenleistung befindet sich das Berichtsjahr in der 80-jährigen Messreihe in etwa im Mittelfeld. Die meisten Sonnenstunden konnte seit Aufzeichnungsbeginn das Jahr 2003 (2 172) für sich verbuchen.

Der Jahresniederschlag 2016 zeigte sich aus meteorologischer Sicht recht unspektakulär. Die Regenmenge in Höhe von 953 Millimeter überstieg die mittlere Niederschlagssumme des Vergleichszeitraumes 1981 bis 2010 um neun Millimeter und blieb um sechs Millimeter unter dem Mittel der Jahre 1961 bis 1990. Wie schon bei der Sonnenscheindauer, ist 2016 auch bezüglich des Niederschlags in der knapp 140-jährigen Vergleichsreihe im Mittelfeld zu finden.

Eine ausführliche Betrachtung des Wetterjahres 2016 erscheint demnächst im 1. Quartalsheft des Jahrgangs 2017 der Schriftenreihe „Münchner Statistik“.

25.01.2017

Das 4. Quartalsheft des Jahrgangs 2016 der Schriftenreihe der „Münchner Statistik“ ist soeben erschienen.

Die Druckversion des Heftes (Schutzgebühr € 5,-) können Sie direkt über unser Bestellformular anfordern oder uns Ihren Wunsch per E-Mail  mitteilen.