Aktuelle Corona-Infos der Stadt unter www.muenchen.de/corona
zum Seitenanfang
Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Wirtschaft


  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Statistisches Amt München

Strukturelle Daten und Auswirkungen im Bereich Wirtschaft

Im folgenden Abschnitt sind aktuelle ökonomische Entwicklungen der Landeshauptstadt München dargestellt. Durch die Ausrufung des Katastrophenfalls am 16. März 2020 wurden der Einzelhandel, Gastronomie und Hotellerie sowie personennahe Dienstleistungen  auf ein Minimum heruntergefahren oder untersagt. Welche Konsequenzen hat dies für den Münchner Tourismus? Wie entwickelt sich die Zahl der Gewerbean- und abmeldungen? Wie viele Betriebe und Beschäftigte verzeichnet das Verarbeitende Gewerbe und welche Auswirkungen hat die Corona-Krise auf die Zahl der Insolvenzen?

Die monatlichen Statistiken werden laufend aktualisiert.

  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Statistisches Amt München

Gewerbe und Handwerk

Die Gewerbean- und -abmeldungen unterliegen jahreszeitlichen und konjunkturellen Schwankungen. In konjunkturellen Schwächephasen konnten in der Vergangenheit verstärkt Gewerbeanmeldungen beobachtet werden. In Zeiten des Aufschwungs kommt es dagegen zu weniger Neugründungen. Wie sich die Zahl der Neugründungen bzw. Aufgaben von Gewerbebetrieben im „Corona-Jahr 2020“ entwickelt,  zeigt nebenstehende Grafik.

  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Statistisches Amt München

Verarbeitendes Gewerbe - Umsatz

Das Jahr 2020 startete mit einem Gesamtumsatz von mehr als 3 Mrd. Euro vielversprechend für das Verarbeitende Gewerbe in München. Während in den vorangegangenen Jahren mit steigenden Temperaturen auch die Umsätze stiegen, musste das Verarbeitende Gewerbe ab März 2020 einen Einbruch erleben.

  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Statistisches Amt München

Verarbeitendes Gewerbe - Arbeitsstunden

In den Münchner Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes mit mindestens 50 Beschäftigten wurden 2018 und 2019 monatlich im Durchschnitt 12,65 Millionen Arbeitsstunden erbracht. Im April diesen Jahres wurden weniger als 9,8 Millionen Arbeitsstunden verzeichnet.

  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Statistisches Amt München

Tourismus

Seit Jahren wurden für den Münchner Tourismus immer neue Höchststände vermeldet. Durch die seit Mitte März 2020 verhängten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie wurde die Tourismusbranche hart getroffen. Gäste- und Übernachtungszahlen erholen sich seither nur langsam.

  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Statistisches Amt München

Steuereinnahmen

Gewerbesteuer

Die Gewerbesteuer ist eine Steuer, die auf den Ertrag eines Gewerbes erhoben wird.
Das Jahresanordnungssoll setzt sich zusammen aus den Vorauszahlungen für das laufende Jahr zuzüglich des Saldos der Veranlagungen (Nachzahlungen abzüglich Erstattungen) für die Vorjahre.
Durch die Corona-Krise werden für die Kommunen in Deutschland durch den wirtschaftlichen Abschwung zum Teil massive Einbrüche bei den Gewerbesteuereinnahmen erwartet.
Eine Übersicht über die aktuelle Entwicklung des Jahresanordnungssolls der Gewerbesteuer in München im Vergleich zur Entwicklung früherer Jahre finden Sie hier.

  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Statistisches Amt München

Steuereinnahmen

Einkommenssteuer

Die Einkommensteuer ist eine Steuer, die auf das Einkommen natürlicher Personen erhoben wird. Infolge der negativen Auswirkungen der Corona-Krise auf den Arbeitsmarkt rechnen die Kommunen mit deutlichen Einbrüchen bei den Einnahmen aus dieser Steuer. Eine Übersicht über die aktuelle Entwicklung der Einnahmen aus der Einkommensteuer in München im Vergleich zur Entwicklung früherer Jahre finden Sie hier.

Insolvenzen

Seit März 2020 ist die Insolvenzantragspflicht für Unternehmen, deren wirtschaftliche Notlage auf den Folgen der Covid-19-Pandemie beruht und die dennoch Aussicht auf Sanierung haben, zunächst bis 30. September 2020 ausgesetzt worden. Ab Oktober gilt die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht nunmehr in eingeschränktem Umfang bis Ende 2020 fort.
Vor diesem Hintergrund spiegelt sich der Einfluss der Corona-Krise auf die Zahl der beantragten Insolvenzverfahren von Münchner Unternehmen bislang nur begrenzt wider. Die Entwicklung bis einschließlich Juli veranschaulichen oben stehende Grafiken.