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Begriffserklärungen


Erläuterungen zu den Jahreszahlen


Flugverkehr

Flugzeugbewegungen
Flugzeugbewegungen umfassen Starts und Landungen von Flugzeugen oder Hubschraubern.  Hierzu gehören auch Landungen mit nur kurzer Bodenberührung und unmittelbar anschließendem Start (Durchstart).

Nicht gewerblicher Verkehr
Dazu gehören:
a) Flüge des Werkverkehrs, die der Beförderung von Personen und Gütern im eigenen Geschäftsinteresse dienen und nicht im Auftrag Dritter gegen Bezahlung durchgeführt werden. Dazu gehören u.a. Geschäftsflüge der Industrie- und Handelsunternehmen mit eigenen oder unentgeltlich überlassenen, fremden Luftfahrzeugen.
b) Überführungsflüge ohne Nutzlast (Leerflüge) – ausgenommen Taxiverkehr – zum Zwecke der Bereitstellung von Flugzeugen oder Rückflüge zum Heimathafen.
c) Flüge des sonstigen nichtgewerblichen Verkehrs, die nicht im Auftrag Dritter gegen Bezahlung durchgeführt werden und nicht in der o.a. Flugart durchgeführt werden. Dazu zählen u.a. private Reiseflüge, Schulflüge von nichtgewerblichen Flugschulen, Regierungsflüge, Trainings- und Pilotentestflüge.

Transit (Durchgang)
Fluggäste bzw. Luftfracht- und Luftpostsendungen, die nach Zwischenlandung in München mit demselben Flugzeug weiterbefördert werden. Transitreisende bzw. Transitfracht werden/wird nur einmal erfasst.

Kraftfahrzeuge

Bestand an Kraftfahrzeugen
Der Bestand an Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeuganhängern wird dem örtlichen Fahrzeugregister entnommen und monatlich in stadtbezirksweiser Gliederung direkt von der Kraftfahrzeug- Zulassungsstelle der Landeshauptstadt München geliefert.
Bei den Zahlen über den Bestand werden zugelassene bzw. angemeldete Kraftfahrzeuge und Kraftfahrzeuganhänger mit amtlichem Kennzeichen erfasst, die zum fließenden Verkehr gehören.
Zu den Kraftfahrzeugen zählen Krafträder (einschließlich Leichtkrafträder und Motorroller), Personenkraftwagen (mit höchstens 8 Sitzplätzen außer dem Fahrersitz), Kraftomnibusse, Lastkraftwagen, Zugmaschinen (einschließlich Sattelzugmaschinen), selbstfahrende Arbeitsmaschinen, sowie sonstige Kraftfahrzeuge (z.B. Krankenkraftwagen, Feuerwehrfahrzeuge, u.ä.).
Nicht einbezogen werden außer Betrieb gesetzte Fahrzeuge, Fahrzeuge der Bundeswehr, Fahrzeuge mit roten bzw. Kurzzeitkennzeichen, sowie Fahrzeuge mit Ausfuhrkennzeichen.

Neuzulassung von Kraftfahrzeugen
Eine Neuzulassung ist eine erstmalige Zulassung und Registrierung eines fabrikneuen Fahrzeugs, das in Deutschland ein amtliches Kennzeichen erhalten hat und somit berechtigt ist, am öffentlichen Straßenverkehr
teilzunehmen. Nicht darunter fallen Fahrzeuge, die bereits im Ausland eine Straßenzulassung hatten oder solche, die in Deutschland schon registriert waren und außer Betrieb gesetzt wurden.

Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG)
Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) plant, organisiert und betreibt den U-Bahn-, Tram- und Stadtbusverkehr in München und einigen Umlandgemeinden. Die MVG ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung in kommunaler Trägerschaft des Landeshauptstadt München. Sie ist ein
Tochterunternehmen der Stadtwerke München GmbH. Die MVG arbeitet mit den übrigen Partnern im Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) zusammen. Sie wendet gemeinsam mit den übrigen Verkehrsunternehmen im MVV den MVV-Gemeinschaftstarif an.

Linienlänge ist die Summe der Länge aller Linien eines Verkehrssystems. Strecken, die von mehreren Linien gemeinsam genutzt werden, werden dabei mehrfach gezählt.

Nutzplatzkilometer sind die gefahrenen Zug- bzw. Wagenkilometer mal dem zur Verfügung stehenden Platzangebot (Sitz- und Stehplätze).

Streckenlänge bezeichnet die Länge aller vom Linienverkehr des Verkehrssystems befahrenen Strecken, unabhängig von der Anzahl der Linien.

Münchner Verkehrs- und Tarifverbund – MVV
Im MVV arbeiten die Verkehrsunternehmen sowie die ÖPNV-Aufgabenträger Landeshauptstadt München, Freistaat Bayern und die Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding, Freising, Fürstenfeldbruck, München und Starnberg zusammen.
Die Verbundgesellschaft MVV GmbH wird von den ÖPNV-Aufgabenträgern getragen. Sie betreibt Verbundverkehrsforschung, erstellt den regionalen Nahverkehrsplan, führt die konzeptionelle Verkehrsplanung durch, betreibt die unternehmensübergreifende Fahrgastinformation und das unternehmensübergreifende Marketing. Die MVV GmbH plant, vergibt und führt das Controlling für den MVV-Regionalbusverkehr in den acht Verbundlandkreisen durch. Sie gestaltet den Gemeinschaftstarif, führt die Einnahmenaufteilung durch und koordiniert die Aufgabenträger und Verkehrsunternehmen im Verbundsystem.

Verkehrsunternehmen im MVV sind:
DB Regio AG (S-Bahn, Regionalverkehr)
Münchner Verkehrsgesellschaft mbH MVG (U-Bahn, Tram, Stadtbus)
Bayerische Oberlandbahn GmbH (BOB)
Vogtlandbahn GmbH
Regionalverkehr Oberbayern GmbH (RVO) und
weitere über 50 Verkehrsunternehmen im Regionalbusverkehr.

Straßenverkehrsunfälle
Es handelt sich um Unfälle, zu denen die Polizei herangezogen wurde.

Unfälle mit Personenschäden
Ein Unfall mit Getöteten ist ein Verkehrsunfall, bei dem mindestens ein Verkehrsteilnehmer getötet wurde.
Hierzu werden Verunglückte gezählt, die innerhalb von 30 Tagen nach einem Verkehrsunfall an den Unfallfolgen gestorben sind.

Bei einem Unfall mit Schwerverletzten wurde mindestens ein Verkehrsteilnehmer schwer verletzt, aber keine Person getötet.
Schwerverletzte Personen sind diejenigen Verunglückten, die unmittelbar nach einem Verkehrsunfall für mindestens 24 Stunden zur stationären Behandlung in eine Krankenanstalt eingeliefert wurden.
Wenn bei einem Verkehrsunfall mindestens ein Verkehrsteilnehmer leichte Verletzungen erlitt, handelt es sich um einen Unfall mit Leichtverletzten.
Als Leichtverletzt zählen die Verunglückten, für die nach einem Verkehrsunfall kein Krankenhausaufenthalt notwendig wurde, bzw. die weniger als 24 Stunden stationär behandelt wurden.

Sonstige schwerwiegende Unfälle mit Sachschäden
Ein schwerwiegender Unfall mit Sachschaden stellt einen Straftatbestand oder eine Ordnungswidrigkeit (Bußgeld) dar, wenn gleichzeitig mindestens ein Kfz aufgrund eines Unfallschadens von der Unfallstelle abgeschleppt werden muss, weil es nicht mehr fahrbereit ist.
Dies betrifft auch Unfälle mit Alkoholeinwirkung.

Zu den sonstigen Sachschadensunfällen ohne Alkoholeinwirkung werden alle anderen Unfälle gerechnet, so zählen dazu alle diejenigen ohne Straftatbestand oder Ordnungswidrigkeit, unabhängig ob ein beteiligtes Kfz fahrbereit war oder nicht, sowie Unfälle mit Straftatbestand oder Ordnungswidrigkeit (Bußgeld),wenn alle Kfz noch fahrbereit sind, der Unfall aber ohne Alkoholeinwirkung geschah.