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Bildung für nachhaltige Entwicklung


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Björn Pertoft

BNE befähigt Menschen zu einem zukunftsfähigen Denken und Handeln

„Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) bezeichnet ein ganzheitliches Bildungskonzept, das Lernende dazu befähigt vor dem Hintergrund globaler, ökologischer, ökonomischer und sozialer Herausforderungen informierte Entscheidungen zu treffen und verantwortungsbewusst zum Schutz der Umwelt, für eine nachhaltige Wirtschaft und eine gerechte Gesellschaft zu handeln – für aktuelle und künftige Generationen.“ (Quelle: BMBF)

Wie verstehen wir Bildung im 21. Jahrhundert? Wie gewährleisten wir Chancengerechtigkeit? Wie muss ein widerstandsfähiges Bildungssystem aussehen, um künftige Krisen zu verhindern oder besser mit ihnen umzugehen? Antworten auf diese Fragen gilt es gemeinsam zu finden. BNE bietet ein lösungsorientiertes Bildungskonzept für eine resiliente und partizipative Bildung.

BNE befähigt Menschen zu einem zukunftsfähigen Denken und Handeln. Sie fördert Partizipation und Solidarität und ermöglicht es Menschen, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und verantwortungsvolle, nachhaltige Entscheidungen zu treffen.

Den internationalen Rahmen geben dabei die 17 Nachhaltigkeitsziele (SDGs) der Vereinten Nationen. BNE bildet hier den Wertekern von Bildungsziel 4 und ist in Teilziel 4.7 näher erläutert. 2015 hat die UNESCO außerdem das Weltaktionsprogramm BNE (WAP-BNE) ausgerufen, an dessen Umsetzung sich Deutschland mit dem 2017 verabschiedeten Nationalen Aktionsplan BNE (NAP-BNE) beteiligt.

2020 ist die UNSESCO mit dem Programm "Education for Sustainable Development: Towards achieving the SDGs" (BNE 2030) in eine neue BNE-Dekade gestartet. Die BNE 2030-Roadmap fasst die zentralen Inhalte des neuen BNE-Programms zusammen. Sie zeigt, wie Bildung für nachhaltige Entwicklung in den nächsten zehn Jahren umgesetzt wird und dient als Fahrplan für Mitgliedsstaaten sowie BNE-Akteur*innen."

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