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Daten für die vielfältige Gesellschaft


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Wie wir künftig Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsdaten erfassen können

Dokumentation des Fachgesprächs am 11. September 2019 in München

Die Münchner Stadtgesellschaft ändert sich rasant: Sie wird immer pluraler und vielfältiger. In wenigen Jahren werden mehr als der Hälfte der Menschen, die hier leben, einen sogenannten „Migrationshintergrund“ haben.

Verwaltung verwaltet Gesellschaft nicht nur, sie gestaltet diese auch. Dies beginnt bereits mit der Erhebung von Daten über die in unserer Stadt lebenden Menschen. Mit der Art und Weise der Datenerhebung durch die Verwaltung prägen wir den Blick auf die Stadtgesellschaft und deren Selbstwahrnehmung.

Daher stellt sich heute mit erheblicher Dringlichkeit die Frage: Wie erfassen wir Daten für die vielfältige Gesellschaft? Konkret geht es darum, wie künftig Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsdaten erfasst werden können, insbesondere wenn man davon ausgeht, dass der „Migrationshintergrund“ für die Zukunft keine ausreichend präzise, aussagekräftige und tragfähige Kategorie ist, um unsere plurale Stadtgesellschaft angemessen abzubilden.

Die Broschüre soll diese Reflektionsprozesse innerhalb der Verwaltung begleiten und praktische Anregungen geben, wie man Prozesse der Datenerhebung rassismus- und diskriminierungskritisch angehen kann.