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Nachwahlbefragung 2017


Studie "Nachwahlbefragung von Münchner Bürger*innen zur Bundestagswahl 2017"

Gegenstand der Studie ist eine Nachwahlbefragung zur Bundestagswahl 2017 in München, in der sowohl Wähler*innen als auch Nichtwähler*innen befragt wurden. Der Fokus der Untersuchung lag einerseits darauf, Unterschiede z.B. hinsichtlich der Einstellungen zu bestimmten politischen Themen zwischen Wähler*innen und Nichtwähler*innen zu identifizieren. Andererseits sollte analysiert werden, welche Bedingungen dazu beitragen können, Nichtwähler*innen zur Teilnahme an der Wahl zu motivieren. Die Untersuchung knüpft an eine Reihe von Nichtwähler*innenstudien aus München und aus dem Bundesgebiet an und greift deren Fragestellungen zum Teil auf.

Hinsichtlich möglicher Unterschiede zwischen Wähler*innen und Nichtwähler*innen stehen Merkmale des sozio-ökonomischen Status (Bildung, berufliche Stellung, Einkommen) sowie Einstellungen zu bundespolitischen und insbesondere stadtspezifischen Themenbereichen im Mittelpunkt. Die Studie trägt dazu bei,

  • unterschiedliche (Nicht-)Wähler/innengruppen zu identifizieren
  • Motive darzustellen, die zur Entscheidung von Wahl oder Nichtwahl führen
  • Einstellungen zu bestimmten bundespolitischen und stadtspezifischen Themen sowie langfristig
  • stabile Einstellungskonstrukte zu erfassen, die eine mögliche Wahlbeteiligung beeinflussen.


Für die Untersuchung wurden im Anschluss an die Bundestagswahl am 24.09.2017 zwischen Mitte Oktober und Ende November 2017 Daten erhoben. Grundgesamtheit waren alle Wahlberechtigten mit Erstwohnsitz in München. An der Nachwahlbefragung haben sich insgesamt 998 wahlberechtigte Münchnerinnen und Münchner beteiligt.


Um dem Stadtratsantrag "Veröffentlichung und Diskussion der Ergebnisse der Studie über die "Nichtwähler/innen im Rahmen eines Fachgesprächs" (Antrag 14-20 / A3624 - Herr StR Christian Vorländer, Herr StR Christian Müller, Herr StR Gerhard Mayer, Frau StRin Julia Schönfeld-Knor, Frau StRin Kathrin Abele (Download siehe untenstehend "Unterlagen") Rechnung zu tragen, organisierte die Fachstelle für Demokratie für interessierte Stadträtinnen und Stadträte aus den Fraktionen und Gruppierungen des Münchner Stadtrates sowie für die interessierte Fachöffentlichkeit einen Expertenvortrag mit anschließender Diskussion. Die Studie in Langfassung und die Kurzfassung mit Empfehlungen stehen hier als Download zur Verfügung: