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München für Demokratie, Toleranz, Respekt


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Die Münchner Handlungsstrategie

Gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit

München ist die Weltstadt mit Herz: Eine Stadt der Vielfalt, in der Menschen mit unterschiedlichen Lebensentwürfen und unterschiedlichen sozialen, kulturellen und religiösen Hintergründen ihre Heimat haben. In München gibt es ein starkes Zusammengehörigkeitsgefühl und eine ausgeprägte Toleranz.

Die Ideologien des Rechtsextremismus, des Rassismus und der Ungleichwertigkeit von Menschen (Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit) stehen unserer demokratischen Gesellschaft entgegen. Diese Ideologien zielen darauf, Teilen der Bevölkerung grundlegende Rechte abzusprechen. Sie sind gegen die Menschenwürde gerichtet und stellen die demokratischen Verfahren zum Ausgleich unterschiedlicher Interessen in Frage. Sie greifen den gesellschaftlichen Konsens an, Konflikte friedlich auf der Basis des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland und der darüber hinaus geltenden internationalen Menschenrechtskonventionen zu lösen.

Auf diese Ideologien gibt München mit seiner Handlungsstrategie – analog zu vielen anderen Kommunen und Bundesländern - eine dreifache Antwort: Es gilt, die Toleranz für und den Respekt gegenüber der Unterschiedlichkeit der Münchner Bürgerinnen und Bürger zu stärken, die Bedeutung demokratischer Grundprinzipien zu unterstreichen und eine an der Menschenwürde ausgerichtete Alltagspraxis des Zusammenlebens zu sichern.

Für eine effiziente Bekämpfung von Rechtsextremismus, Rassismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in allen Spielarten bedarf es verschiedener Akteure mit ihren je eigenen Stärken: Die erfreulichen und ermutigenden Beispiele zivilgesellschaftlicher Initiativen, die sich engagieren gegen menschenverachtende Ideologien, sind die Grundlage dieser Arbeit. Es wäre aber verfehlt, die Zivilgesellschaft allein für die Eindämmung von Rechtsextremismus, Rassismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit in die Verantwortung zu nehmen. Gefordert sind alle staatlichen Verwaltungen (in Bund, Land und der Kommune selbst), die auf unterschiedliche Weise mit Phänomenen des Rechtsextremismus und Rassismus konfrontiert sind und auf diese Herausforderung präventiv und repressiv reagieren müssen. Dazu gehört auch, dass die Verwaltung der Landeshauptstadt München ihren Umgang mit Menschen, die benachteiligt und diskriminiert werden, reflektiert. Dies wird in München – beispielsweise im Bereich der Frauengleichstellung, der Inklusion, der interkulturellen Öffnung der Verwaltung und durch die Sensibilisierungsmaßnahmen der Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen – bereits erfolgreich betrieben. Eine Politik der sozialen und politischen Integration – deren Ziel ein „München für Alle“ ist - ist zentraler Bestandteil einer Strategie gegen Rechtsextremismus und Rassismus und Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit.

Mehr erfahren Sie in der Broschüre Das Münchner Handlungskonzept. (PDF, 886 KB)