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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Projekte der beiden Stadtverwaltungen


    Bekräftitung der Kooperationsvereinbarung durch Hep Monatzeder  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

    Kooperationsvereinbarung mit der Stadt Harare

    Nach jahrelanger Eiszeit zwischen beiden Stadtverwaltungen konnte nach der Stadtrats- und Bürgermeisterwahl im März 2008 die Partnerschaft wieder belebt werden. Dies besiegelten die Städte mit einer Kooperationsvereinbarung im Oktober 2009 und vereinbarten Projekte zum fachlichen Erfahrungsaustausch zu initiieren, um den demokratisch orientierten Kräften in Harare zur Seite zu stehen und Harare bei der Bewältigung ihrer enormen Probleme zu unterstützen. Trotz der schwierigen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen auf nationaler Ebene konnten verschiedene Projekte umgesetzt werden. Die Städte vereinbarten ihre Kooperationen zu intensivieren und die Schwerpunkte auf folgende Bereiche zu legen: Abfallwirtschaft, Energiegewinnung und Klimaschutz, Geoinformationssysteme, Informationstechnologie sowie Stadtratsarbeit. Dazu wurde eine neue Kooperationsvereinbarung im Oktober 2015 geschlossen.

    Kooperation in Sachen Klima

    Die Landeshauptstadt München nimmt seit 2017 gemeinsam mit ihrer Partnerstadt Harare am Förderprogramm „Kommunale Klimapartnerschaften“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung teil. Das Programm unterstützt Kommunen dabei, innerhalb von zwei Jahren ein Handlungsprogramm für gemeinsame Aktivitäten zu Klimaschutz und Klimawandel zu entwickeln. Mit der Stadt Harare ist vereinbart, sich dabei primär auf den Sektor Verkehrsplanung zu konzentrieren.
    Partner aus Harare sind die Planungsabteilung, die Abteilung für internationale Beziehungen sowie die Umweltorganisation Environment Africa, aus München das Mobilitätsreferat der Fachbereich Europa und Internationales des Referats für Arbeit und Wirtschaft sowie Green City Projekt GmbH.

    Kooperation zum Einsatz von Geoinformationssystemen in Harare

    Seit 2014 tauschen sich die Städte München und Harare zu Geoinformationssystemen (GIS) aus.

    Gemeinsam mit der südafrikanischen Stadt eThekwini (früher Durban) nahmen die Partnerstädte 2014 und 2015 dazu an dem von der GIZ (Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit GmbH) durchgeführten Projekt ZIGESA-Trialogue – kurz für Zimbabwe-Germany-South Africa – teil, das die Erprobung von kommunalen Lernpartnerschaften zum Ziel hatte. Schwerpunkt dieser Lernpartnerschaft war ein Konzept für den Einsatz eines Geodatensystems in Harare zu etablieren. Mehr zum ZIGESA-Projekt

    Um künftig verstärkt zum Thema GIS zusammenzuarbeiten – wie auch in der Kooperationsvereinbarung vom Oktober 2015 festgehalten – bewarben sich die Partnerstädte 2015 erfolgreich mit einem Projekt für das Förderprogramm Nakopa des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Das Projekt „Einsatz eines Geoinformationssystems in Harare“, das mit rund 90.000 € gefördert wird, hatte zum Ziel. , bis Juni 2018 eine tragfähige Strategie für die Implementierung eines GIS in der Stadt Harare aufzustellen und ein regionales Know-How-Netzwerk zusammen mit den Städten Bulawayo (Simbabwe) und Durban (Südafrika) zu etablieren. Dazu reisten Münchner Expert*innen wiederholt zu Beratereinsätzen nach Harare und organisierten Hospitationen in München sowie Schulungen in Harare und Durban. Zur Unterstützung der Landvermesser wurde auch eine Basis-Messstation für Harare angeschafft. Mehr zum Nakopa-Projekt

    Stadtratsaustausch  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

    Erfahrungsaustausch in der Stadtratsarbeit

    Die Ukraine gilt als das Land in Europa mit der höchsten HIV-Neuinfektionsrate, wovon Kiew als Ballungszentrum besonders betroffen ist. Um die Münchner Erfahrungen bei der Prävention, der medizinischen Versorgung und der Betreuung HIV-Infizierter an die Partnerstadt weiterzugeben, wurde ein Fachaustausch zwischen beiden Städten initiiert. Ein von 2013 bis 2015 laufendes Projekt zur Qualifizierung und Bewusstseinsbildung von medizinischem Personal und Sozialarbeiterinnen und -arbeitern in Kiew konnte mit finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung realisiert werden.

    Projekt "IT-Konzept für die Stadt Harare"

    Von 2011 bis 2015 arbeiten die Partnerstädte an der Entwicklung und Umsetzung von technischen und organisatorischen Lösungen zum Aufbau einer robusten und nachhaltigen IT-Infrastruktur für die Stadtverwaltung Harare. Ziel ist es, die Leistungsfähigkeit der Verwaltung zu erhöhen und ihre Arbeit transparenter zu machen, insbesondere in Bezug auf das kommunale Rechnungswesen, die Gebührenerhebung und die zeitnahe Fertigstellung der Jahresbilanzen. Finanziert wird das Projekt durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

    Mehr zum Projekt „IT-Konzept für Harare"