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München leuchtet für Gerhard Schmitt-Thiel


Gerhard Schmitt-Thiel  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

(17.4.2014) In Anerkennung seines großen sozialen und kulturellen Engagements ist Gerhard Schmitt-Thiel mit der Medaille „München leuchtet – Den Freundinnen und Freunden Münchens“ in Silber ausgezeichnet worden. Oberbürgermeister Christian Ude überreichte die Medaille dem Journalisten und Fernsehmoderator jetzt im Rathaus.
Schmitt-Thiel habe sich als jahrelanger Freund Münchens erwiesen und Glanz in die Stadt hineingetragen – und das nicht nur als eine „Größe des seriösen Show-Geschäfts“, die den in der  Isar-Metropole arbeitenden und auftretenden Künstlerinnen und Künstlern verbunden sei, erklärte OB Ude.
Mehr als zwei Jahrzehnte lang habe der Journalist die Wohltätigkeitsveranstaltung „Stars in der Manege“, die einmal jährlich aus dem Circus Krone- Bau übertragen wurde, organisiert. Daneben  habe der 72-Jährige auch andere Benefiz-Veranstaltungen, vor allem zugunsten von  Kindern, auf die Beine gestellt. In seiner Laudatio ging Ude auch auf Schmitt-Thiels dauerhaftes Engagement für das Kulturzentrum Mohr-Villa in Freimann sowie auf seine Organisation von  Bücherlesungen gegen das Vergessen ein. Mit den öffentlichen Lesungen wird jeweils am 10.  Mai am Königsplatz und am Odeonsplatz an die Bücherverbrennung 1933 durch die Nationalsozialisten erinnert.
Seit 1990 ist Gerhard Schmitt-Thiel als freier Journalist, Moderator, Producer und Berater tätig. Außerdem moderiert er Galas und weitere Veranstaltungen. Seine journalistische Karriere  startete er 1969 mit einem Volontariat beim Hessischen Rundfunk, wo er zuletzt für das Kinderprogramm mitverantwortlich war. 1979 wechselte er zum Bayerischen Rundfunk nach München. Dort übernahm er die Leitung der Abteilung Quiz und Sonderprojekte. Der gebürtige  Westfale engagierte sich bereits für verschiedenste Münchner Projekte. Dazu gehört beispielsweise „Lichtblick Hasenbergl“, das Kinder und Jugendliche fördert, das Gleichberechtigungs-Projekt „Heroes“ oder der Verein „Brücke nach Kiew“, der humanitäre Nothilfe in der Ukraine leistet. Daneben ist Schmitt-Thiel Präsident des Paul-Klinger-Künstlersozialwerks. Der Verein setzt sich für die Förderung der sozialen Existenzsicherung für alle künstlerischen Berufe ein.

An der Ehrung nahmen aus dem Stadtrat Dr. Reinhard Bauer, Haimo Liebich, Klaus-Peter Rupp (alle SPD) und Gabriele Neff (FDP) sowie Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers teil.