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München leuchtet für Franz Lindinger


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Bürgermeisterin Christine Strobl und Franz Lindinger

in Silber

Wenn es um soziale Arbeit geht, dann muss in München ein Name fallen: der von Franz Lindinger. Mehr als 30 Jahre hat Lindinger sich im Stadtbezirk Milbertshofen – Am Hart stark gemacht für die Münchner Altenhilfe sowie für die Kinder- und Jugendarbeit. Für sein unermüdliches soziales und sozialpolitisches Engagement hat die Landeshauptstadt München Franz Lindinger jetzt mit der Medaille „München leuchtet – Den Freundinnen und Freunden Münchens“ in Silber ausgezeichnet.

Im Beisein von langjährigen Wegbegleitern und der Familie Lindingers überreichte Bürgermeisterin Christine Strobl im Rathaus die Medaille. „Diese Auszeichnung ist die Würdigung eines Lebenswerks, für das es Überzeugung und Durchhaltevermögen braucht“, sagte Strobl und resümierte: „Franz Lindinger hat geholfen, München in einem bestimmten Bereich zu einem besseren Ort zu machen.“

Franz Lindinger ist Mitbegründer des Vereins Stadtteilarbeit; mehr als drei Jahrzehnte führte er auch dessen Geschäfte. Die Angebote des Vereins reichen von Krippen, Kindergärten und Horten über die Elternarbeit bis hin zum betreuten Wohnen für ältere Menschen. Ein besonderes Augenmerk legte Lindinger bei der Altenhilfe auf die seniorengerechte Anpassung von Wohnungen sowie das barrierefreie Wohnen. Nicht zuletzt organisiert der Verein Stadtteilarbeit „Präventive Hausbesuche“ bei älteren Menschen mit Migrationshintergrund.

Gerade auch im Bereich der Integration setzte Lindinger Akzente. Zu Tausenden waren einst Menschen aus Italien, Griechenland, der Türkei und dem ehemaligen Jugoslawien nach München gekommen, um hier Arbeit zu finden. Viele ließen sich in Werkswohnungen in Milbertshofen nieder. Lindinger forcierte deshalb die interkulturelle Arbeit mit Jugendlichen, Frauen oder Eltern der ersten, zweiten und dritten Generation von Gastarbeitern.

Einen Namen gemacht hat sich Lindinger zudem als Mitglied des Kinder- und Jugendhilfeausschusses des Stadtrats. Darüber hinaus hat er seine Expertise als Vorstandsmitglied des Münchner Trichters, einer Kooperationsgemeinschaft freier Träger der Münchner Kinder- und Jugendhilfe, sowie im Bündnis München Sozial eingebracht.

An der Ehrung nahmen auch die Stadträtinnen Beatrix Burkhardt (CSU-Fraktion), Anne Hübner (SPD-Fraktion), Gülseren Demirel und Jutta Koller (beide Fraktion Die Grünen – Rosa Liste) sowie Sozialreferentin Dorothee Schiwy teil.