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München leuchtet für Asta Scheib


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2. Bürgermeister Josef Schmid mit Asta Scheib

in Silber

Rathaus Umschau, 09.02.2017

In Anerkennung ihres herausragenden schriftstellerischen Wirkens hat die Stadt München Asta Scheib mit der Medaille „München leuchtet – Den Freundinnen und Freunden Münchens“ in Silber ausgezeichnet. Bürgermeister Josef Schmid überreichte der Autorin die Medaille im Hauberisser-Zimmer des Rathauses. „Asta Scheib hat mit ihrem gesamten Werk, das von journalistischen Texten über Romane bis hin zu Drehbüchern reicht, gezeigt, wie unglaublich vielseitig sie ist. Deshalb freut es mich sehr, dieser renommierten Autorin die Medaille ,München leuchtet‘ überreichen zu dürfen“, sagte Schmid.

Asta Scheib wuchs im Bergischen Land auf und schrieb bereits während ihrer Ausbildung zur Textilingenieurin erste Texte. Sie verfasste zunächst Artikel für Zeitschriften und Tageszeitungen und arbeitete später als fest angestellte Zeitschriftenredakteurin. Unter ihrem Namen erschienen zahlreiche Autorenporträts. Ihre Erzählung „Langsame Tage“ wurde 1974 von Rainer Werner Fassbinder für den WDR unter dem Titel „Angst vor der Angst“ verfilmt. Die Begegnung mit Fassbinder bezeichnet sie heute selbst als Initialzündung, die ihr Kraft und Selbstvertrauen für ihre Arbeit als Autorin gegeben habe.

Bekannt wurde die in München lebende Asta Scheib vor allem durch ihre Romanbiographien, in deren Mittelpunkt sie gerne Frauen stellt, die aus eigener Kraft ihr Leben verändert haben. Neben ihren Romanen und Romanbiographien hat Scheib auch zahlreiche Essays, Kurzgeschichten, Sachbücher, zwei Lyrikbände und auch Drehbücher, beispielsweise für den Tatort verfasst.

Asta Scheib wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. So erhielt sie beispielsweise den Ernst-Hoferichter-Preis, das Bundesverdienstkreuz für Verdienste um die deutsche Sprache sowie den Bayerischen Verdienstorden. An der Ehrung nahmen die ehrenamtlichen Stadtratsmitglieder Richard Quaas (CSU-Fraktion), Alexander Reissl, Haimo Liebich und Julia Schönfeld-Knorr (alle SPD-Fraktion) sowie Kulturreferent Dr. Hans-Georg Küppers teil.