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Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen, Mädchen und Jungen


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Internationaler Tag gegen Gewalt am 25. November

Am 25.11.1960 wurden in der Dominikanischen Republik drei Regimegegnerinnen, die Schwestern Mirabal, bekannt als „las mariposas“ (die Schmetterlinge), auf Befehl des Diktators Trujillo verschleppt, vergewaltigt und ermordet. Ihre politische Arbeit galt dem Sturz der Diktatur und dem Widerstand gegen die sexuelle Versklavung der Frauen. 1961 riefen lateinamerikanische Feministinnen diesen Tag zum Widerstandstag gegen Gewalt an Frauen aus, 1999 wurde er zum internationalen Aktionstag durch die Vereinten Nationen deklariert. Weltweit finden an diesem Tag Aktionen zur Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt an Frauen statt.

Am Montag, 25. November 2019, fand in München im Rathaus die zentrale Veranstaltung zum Aktionstag statt.

Anne Roth, Referentin für Netzpolitik hielt den Vortrag "Digitale Gewalt im "Smart Home":

Er weiß, wo ich bin, taucht plötzlich auf, sieht mich mit einer Kamera und hört alles mit dem Smartphone und den Lauschsprechern von Alexa, Cortana, Google Home mit. Er schaltet die Heizung aus, ändert den digitalen Türcode, das Licht geht plötzlich an und aus... Immer mehr Betroffene häuslicher Gewalt erzählen von vernetzten Geräten, die sich scheinbar gegen sie verschworen haben. Wer die vernetzten Geräte bedienen kann, kann Macht und Kontrolle ausüben. Er hat das Passwort und damit die Macht! Wie (Ex-)Partner mit neuen Technologien stalken und terrorisieren, ihre Kontrolle zuhause fortsetzen, wenn frau sich trennt, was frau (man) dagegen tun kann.

Die Präsentation zu diesem Vortrag kann hier (PDF, 35964 KB) herunter geladen werden.

 

Zonta sagt Nein zu Gewalt an Frauen - Aktionsplakat  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Aktion der (Münchner) Zonta Clubs

Am 25. November ab 17 Uhr leuchteten in München über zehn öffentliche Gebäude in orange. Sie unterstützen damit die gemeinsame Aktion der vier lokalen ZONTA Clubs zum Thema Gewalt gegen Frauen / „ZONTA Says NO“.

Die Münchner ZONTA Clubs engagieren sich bereits seit Jahren im Rahmen von „ZONTA Says NO“. 100 Jahre nach Gründung von ZONTA setzte die Gemeinschaftsaktion der vier ZONTA Clubs in diesem Jahr durch die Beleuchtung von über zehn öffentlichen Institutionen und Unternehmen ein besonderes Zeichen.

2019 beteiligten sich in München: Allianz Arena, Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales, BMW World, Gasteig, Fernsehturm im Olympiapark, Werkviertel Wheel of Munich, Künstlerhaus, Prinzregenten-Theater, Stadtwerke München mit dem Heizkraftwerk Süd, Technische Universität-Klinikum rechts der Isar, Technische Universität München (Arcisstrasse) an der Aktion.

 

ZONTA in München

ZONTA ist ein überparteilicher, überkonfessioneller und weltanschaulich neutraler Zusammenschluss engagierter berufstätiger Frauen, die sich für die Verbesserung der Stellung von Frauen in rechtlicher, politischer und wirtschaftlicher Hinsicht einsetzen. www.zonta.org

In München gibt es vier Clubs:

ZC München I, ZC München II, ZC München-City, ZC München-Friedensengel
www.zonta-muenchen-i.de, www.zonta-muenchen-2.de, www.zontaclub-muenchencity.de