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Strategische Neuausrichtung der IT ruft internationales Echo hervor


Informationen zu einem weltumspannenden Forschungsprojekt

Die Smart City-Studie ist ein weltumspannendes, multinationales Forschungsprojekt mit Rückkoppelung zur Verwaltungspraxis mit dem Ziel, (a) ein theoretisches Rahmenwerk für weitergehende Forschung zum Thema und (b) einen Leitfaden mit Empfehlungen und Anleitungen für praktische Smart-City-Initiativen zu entwickeln. München ist mit dem Projekt MIT-KonkreT - „Strategische Neuausrichtung der IT der Stadt München“ in dieser Studie vertreten. Zu den Städten in der Untersuchung zählen ferner Megametropolen wie New York City, Mexico City und Shanghai, Großstädte wie Macau, Philadelphia, Quebec und Seattle sowie eine Reihe kleinerer Großstädte.

Das angestrebte theoretische Rahmenwerk wird auf Grundlage von Erhebungen bei ausgewählten „Smart City“-Initiativen in verschiedenen Ballungszentren und Großräumen weltweit entwickelt. Bei der Studie geht es nicht um eine Bewertung und Rangordnung der einzelnen Initiativen, sondern um den Versuch, ein neues Verständnis für die spezifischen Herausforderungen und Lösungsansätze von Service-Integration und anderen Maßnahmen auf kommunaler Ebene zu entwickeln, die helfen, eine City und eine kommunale Verwaltung „smart“ zu machen. Fragestellungen betreffen den Begriff der „Smart City“ selbst, das Management, die Technologie, die politischen und initiativenbezogenen Steuerungsaspekte sowie deren Auswirkungen auf Wirtschaft, gewachsenen Infrastrukturen und die natürliche Umwelt.

Das Projekt insgesamt wird teilweise vom „Social Sciences and Humanities Research Council“ Kanadas sowie den Heimatinstitutionen der einzelnen Mitglieder der Forschungsteams gefördert. Das Forschungsteam, das sich mit der strategischen Neuausrichtung der IT befasst, kommt von der University of Washington in Seattle.
In einem ersten Schritt verschafft sich das Team durch strukturierte Interviews einen Überblick über das Projekt. In der Stadt München wurden dazu insgesamt 16 Interviews mit Vertreterinnen und Vertreter des ehrenamtlichen Stadtrats, in Spitzenpositionen der Verwaltung allgemein und der IT im Besonderen geführt.

„Die Stadt München hat ein beeindruckendes Vorhaben auf den Weg gebracht, dass die IT nachhaltige über einen langen Zeitraum prägen wird“, so Prof. Dr. Hans J. Scholl von der University of Washington.

Sobald die Interviews mit den verschiedenen Städten ausgewertet sind, wird voraussichtlich noch in diesem Jahr ein Zwischenergebnis erarbeitet und eine erste Veröffentlichung zur Studie erfolgen.