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LiMux - Die IT-Evolution


Das Bild zeigt einen computeranimierten Pinguin mit Stadtwappen und den Schriftzug "LiMux - Die IT-Evolution".  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Über das Projekt "LiMux - die IT-Evolution"

„LiMux“ ist ein Kunstwort aus dem Namen des freien Betriebssystems „Linux“ und dem „M“ für München. Es ist der Name für das von 2005 bis 2013 durchgeführte IT-Projekt, das in voller Länge „LiMux – die IT-Evolution“ hieß.

Auslöser für dieses Projekt war der Antrag eines Stadtratsmitgliedes im Jahr 2001, dass Alternativen zu den Systemen der Firma Microsoft aufgezeigt werden sollten. Daraus resultierte der Stadtratsbeschluss 2003, für die PC-basierten Arbeitsplätze der Stadtverwaltung Open Source Programme einzusetzen und Fachverfahren in der Regel webbasiert zu beschaffen bzw. zu entwickeln.

Zur Umsetzung dieses Beschlusses wurde 2005 das Projekt „LiMux“ gestartet, mit dem primären Ziel rund 80 Prozent der städtischen Arbeitsplätze von Windows auf Linux umzustellen.

Während der Projektlaufzeit wurden einige Neuerungen eingeführt. So beispielsweise eine Zertifizierung der Gebrauchstauglichkeit (Tüv-IT), ein zum damaligen Zeitpunkt innovatives E-Learningsystem (Gewinner des european E-Learning Awards 2007), die Optimierung von IT-Prozessen sowie eine stärkere Konsolidierung und Standardisierung von Softwarelösungen u. a. Office.

Im Herbst 2013 konnte das Projekt erfolgreich abgeschlossen werden. Der LiMux-Arbeitsplatz wird seitdem als Standard-Service zur Verfügung gestellt und ist mittlerweile bei über 18.000 Arbeitsplätzen im Einsatz.

 

Aktueller Stand

2015 beauftragte der Stadtrat eine externe Begutachtung der IT, um folgende Fragen zu klären:

  • Ist die städtische IT leistungsfähig genug, um den Ansprüchen an eine moderne Großstadtverwaltung gerecht zu werden?
  • Kann sie die Bedürfnisse ihrer Nutzerinnen und Nutzer jederzeit zufriedenstellend abdecken?
  • Wie effizient ist die IT-Organisation?
  • Wie wirtschaftlich ist sie?

Auf Basis dieses Gutachtens, das 2016 vorgelegt wurde, beschloss der Stadtrat Anfang 2017 eine Neuorganisation der städtischen IT.

In diesem Rahmen wurde die Verwaltung auch beauftragt, ein Konzept zu erstellen, wie auf Basis eines neu zu entwickelnden Windows-Basis-Clients bis spätestens Ende 2020 eine stadtweit einheitliche Client-Architektur geschaffen werden kann.

Wenn dieses Konzept vorliegt, wird der Stadtrat eine endgültige Entscheidung treffen.