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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Das Projekt E- und Open-Government


    Münchner Online Verwaltungsdienste  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

    Unser Leitbild

    Neben Bürger_innen, Unternehmen, anderen Behörden, Vereinen und vielen anderen Externen zählen wir auch die Mitarbeiter_innen der Stadtverwaltung zu den „Nutzern“ des E- und Open-Governments. Mit Blick auf diese Zielgruppen richtet sich unsere Arbeit an folgenden Zielen aus:

    • Nutzerfreundlich
      Wir folgen dem Prinzip „User-First“. Unsere Online-Dienste entwickeln wir konsequent aus Sicht des Nutzers für den Nutzer. Wir stellen einfache, klar verständliche und effiziente Online-Dienste für jedermann bereit.
    • Attraktiv
      Wir stellen EINEN zentralen Marktplatz für alle Online-Dienste bereit. Durch die Einrichtung einer attraktiven zentralen Anlaufstelle wird das gesamte Angebot an Verwaltungsleistungen gebündelt. Konkrete Online-Dienste sind dabei leicht auffindbar, verständlich dargestellt und intuitiv nutzbar. Wir betreiben regelmäßige Öffentlichkeitsarbeit, um das Angebot bekannt zu machen.
    • Digital
      Wir verlagern Behördengänge auf den Online-Kanal. Rund um die Uhr. Von Überall. Auch mobil. Bei Fragen zur Nutzung bieten wir Unterstützung an (Support). Unsere Online-Dienste sind gut zugänglich, zeichnen sich durch eine leichte Sprache aus (kein Verwaltungsdeutsch) und sind mehrsprachig – damit sind sie barrierefrei in weitem Sinne.
    • Effizient
      Anträge und Anliegen werden durch E-Government-Angebote effizienter, schneller und flexibler bearbeitet. Dafür priorisieren wir die zu digitalisierenden Verwaltungsleistungen. Wir schaffen einheitliche und wiederverwendbare Lösungen. Durch den Einsatz von Basiskomponenten sowie durch die Verwendung einer einheitlichen Datenbasis und Schnittstellen ermöglichen wir den Fachabteilungen, sich auf ihre Kernaufgaben zu konzentrieren.
    • Kooperation
      Wir fördern den Austausch zwischen Zivilgesellschaft und Verwaltung. Dafür stellen wir Werkzeuge und Online-Plattformen zum gezielten Austausch von Wissen und Ideen zur Verfügung. Bürger_innen helfen mit, öffentliche Aufgaben zu erfüllen. Wir stärken die Zusammenarbeit aller Verwaltungsebenen und mit dem privaten Sektor.
    • Transparenz
      Durch die Veröffentlichung von offenen Verwaltungsdaten (Open-Data) schaffen wir Transparenz und neue Informationsmöglichkeiten über das kommunale Handeln. Das Angebot an Open-Data wird sukzessive weiter ausgebaut. Darüber hinaus sind wir im regelmäßigen Dialog mit der Open-Data-Community, denn nur die Nutzung von Datensätzen schafft Mehrwert.
    • Partizipation
      Wir beziehen die Bürger_innen stärker mit ein. Wir stellen Online-Beteiligungsplattformen zur Mitwirkung an kommunalen Entscheidungsfindungs- und Willensbildungsprozessen zur Verfügung. Online-Partizipation ermöglicht zudem einen Austausch von Meinungen.
    • Innovativ
      Wir beobachten regelmäßig den Markt nach neuen Entwicklungen und lernen dabei von anderen. Neue Technologien werden analysiert und Innovationen auf ihre Nutzbarkeit in der Verwaltung geprüft, aufgegriffen und umgesetzt. Dabei gewähren wir Freiräume. Um eine schnelle Bereitstellung von Innovationen zu gewährleisten, verfolgen wir in Zukunft eine agile Vorgehensweise. Wir stellen unsere Online-Dienste und Prozesse immer wieder auf den Prüfstand. Um schnell zu Lösung zu kommen, sind wir auch bereit Fehler zu machen, aus denen wir lernen.
    Leitbild des E- und Open-Government Projektes Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

    Das Leitbild des Projektes eoGov München

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    Auf dem Weg zur modernen Stadtverwaltung

    München beteiligt sich bereits seit einigen Jahren an der E- und Open-Government-Diskussion. Als einer der Pioniere auf dem Gebiet bot die Landeshauptstadt mit dem Online-Wunschkennzeichen bereits 1998 einen echten E-Government-Service an.

    Einen gewaltigen Anstoß erhielt das Thema E- und Open-Government durch das im Juli 2013 beschlossene E-Government-Gesetz (EGovG). Damit ebnete der Gesetzgeber den Weg für Online-Verwaltungsdienste auch für Länder und Kommunen. Es folgte das Bayerische E-Government-Gesetz, dass Ende 2015 beschlossen worden ist.

    Das Projekt E- und Open-Government wird im Rahmen einer vom Stadtrat beschlossenen Strategie in mehreren Stufen durchgeführt und umfasst die Bereiche „E-Government“ und „Open Government“.

    E-Government  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    E-Government

    E-Government

    E-Government bedeutet die Ergänzung der Verwaltungsprozesse durch digitale Abwicklungsmöglichkeiten über das Internet. Das Projekt beschäftigt sich also mit der Frage, wie Ihnen aber auch Unternehmen und Vereinen neue Kommunikations- und Zugangswege zur öffentlichen Verwaltung ermöglicht werden können.

    Mit ihren Online-Angeboten antwortet die Landeshauptstadt München auf den gesteigerten Serviceanspruch an die Verwaltung sowie auf die Anforderungen der Gesellschaft im Bezug auf Einsatz und Nutzen des Internets. Im Online-Service-Portal (OSP) unter www.muenchen.de/online-services stehen bereits einige Online-Dienste zur Verfügung, die im Rahmen des Projektes laufend erweitert werden.

    Open Government  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    Open Government

    Open-Government

    Der zweite Bereich, Open Government, stellt die Transparenz im Verwaltungshandeln und Ihre Mitwirkung an der politischen Willensbildung in den Mittelpunkt.

    In diesem Kontext wird auch das Thema Open Data weiter vorangetrieben. Offene Verwaltungsdaten sind jene Datenbestände der Verwaltung, die im Interesse der Allgemeinheit frei zugänglich gemacht werden. Auf dem Open-Data-Portal der Landeshauptstadt München werden offene Daten aus verschiedenen Themenbereichen der Verwaltung auf einer zentralen Plattform zur Verfügung gestellt.

    MOGDy Logo mit Stadtsilhouette  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    MOGDy
    © Landeshauptstadt München

    Das Vorgänger-Projekt MOGDy

    Das Pilotprojekt MOGDy (ausgesprochen wie das bayerische „I mog di“) stellte 2010 den Einstieg der Landeshauptstadt München in die Öffnung der Verwaltung mit und durch Informationstechnologie dar.

    MOGDy ist eine Abkürzung für den Munich Open Government Day und war kein einzelner Tag, sondern eine mehrmonatige Online-Zusammenarbeit zur Zukunft des "Digitalen Münchens". Kernpunkt war die Beschäftigung mit der Frage, wie eine Öffnung der Verwaltung Nutzen für Bürgerinnen und Bürger schaffen kann.

    Als erste Stufe des MOGDy Projekts startete am 01.12.2010 ein Ideenwettbewerb auf einer dafür eingerichteten Online-Plattform. In einer Bürgerveranstaltung wurde die Liste finalisiert und der Stadtverwaltung übergeben. Gleichzeitig diente die Veranstaltung als Auftakt zum Programmierwettbewerb, mit dem die Stadt einen Anreize für die Entwicklergemeinde bot, um aus den veröffentlichten Daten nützliche Programme zu erstellen.

    Das Projekt MOGDy erreichte beim 11. eGovernment-Wettbewerb in Berlin in der Kategorie “Innovativstes Projekt” den dritten Platz und erhielt beim European Public Sector Award ein "Best Practice Certificate". Daraus resultierte der Start des E- und Open-Government-Projektes.

    Kontakt

    Landeshauptstadt München

    Referat für Informations- und Telekommunikationstechnik
    E- und Open-Government

    Marsstraße 22
    80335 München