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Open Data der Landeshauptstadt München


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Open Data

Offene Datensätze

Offene Datensätze (Open Data) sind Datenbestände, die von Staat und Verwaltung im Interesse der Allgemeinheit frei zugänglich gemacht werden. Offene Daten sind dabei ein wichtiger Teil von Open Government und schaffen die gewünschte Transparenz.

Open Data umfassen z.B. Geo- und Umweltdaten, statistische Daten oder Dokumente der Verwaltung. In der Praxis könnten das auch Standortdaten zu Spielplätzen oder Toiletten sein.

Sie aber auch Wirtschaftsunternehmen oder Vereine haben die Möglichkeit, mit den bereitgestellten Daten im Sinne der Allgemeinheit zu arbeiten. So können beispielsweise mobile Anwendung (sog. App) für das Smartphone erstellt werden.

Das Angebot an hinterlegten Datensätzen der Stadt München auf dem Open Data Portal (OSP) unter https://www.opengov-muenchen.de wird sukzessive ausgebaut. Die zur Verfügung gestellten offenen Daten folgen dabei folgenden Grundsätzen:

  • Vollständigkeit
    Die Daten werden zu bestimmten Themen so vollständig wie möglich veröffentlicht. Formeln und Erklärungen zur Berechnung der Daten werden daher mitgeliefert.
  • Primärquelle
    Die Daten werden mit dem höchstmöglichen Feinheitsgrad gesammelt und veröffentlicht und nicht in aggregierten oder modifizierten Formaten.
  • Aktualität
    Die Daten sollen möglichst aktuell sein. Sie werden veröffentlicht, sobald sie erhoben und zusammengestellt wurden.
  • Zugänglichkeit
    Die Informationen sind ohne physische und technische Hürden barrierefrei zugänglich. Programmierschnittstellen (APIs) sowie eine einfache Suche und eine leichte Auffindbarkeit der Daten unterstützen die Zugänglichkeit.
  • Maschinenlesbarkeit
    Es werden Datenformate verwendet, die von einem Rechner weiterverarbeitet werden können. Während z. B. eine PDF-Datei für die Nutzer gut lesbar ist, bleibt sie für eine automatische Weiterverwendung schwer zugänglich. Als maschinenlesbar gelten u. a. die folgenden Formate: .txt, .csv, .json, .xml, .rss.
  • Diskriminierungsfreiheit
    Nach diesem Prinzip hat jede Person zu jedem Zeitpunkt Zugriff auf die Daten, ohne sich dabei identifizieren oder eine Rechtfertigung für ihr Handeln abgeben zu müssen.
  • Offene Standards
    Die gespeicherten Daten sind so zugänglich und lesbar, dass keine Notwendigkeit zur Anschaffung einer bestimmten Software und damit verbundener Lizenzkosten besteht.
  • Lizenzierung
    Maximale Offenheit beinhaltet, öffentliche Informationen eindeutig als Werk der Regierung auszuweisen und für die Allgemeinheit ohne Restriktionen oder Auferlegung von Nutzungsbedingungen zugänglich zu machen.
  • Dauerhaftigkeit
    Die einmal online gestellten Informationen sind mit einer angemessenen Dokumentation der Versionen über eine lange Zeit hinweg zu finden.
  • Nutzungskosten
    Die Erhebung von Gebühren schließt die Nutzung von Daten aus und wird daher vermieden.

Das bekannteste Ergebnis für Anwendungen auf Basis offener Daten der Stadt ist München Transparent.

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Open-Data-Portal der Stadt München

Open Data Portal

Am 21. Februar 2015 startete das Open-Data-Portal München in den Live-Betrieb. Auf dem Portal veröffentlicht die Landeshauptstadt München offene Daten aus verschiedenen Themenbereichen der Verwaltung in maschinenlesbarer Form, wie zum Beispiel aktuelle Bevölkerungsstatistiken, Wahlergebnisse oder auch die Bierpreise auf dem Oktoberfest.

Personenbezogene Daten sowie Betriebs‐ und Geschäftsgeheimnisse werden nicht als Offene Daten freigegeben.

Diese Seite ist auch direkt via www.muenchen.de/opendata erreichbar.

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Open Data Hackathon

Zum internationalen Open Data Day veranstaltet die Stadt München einen Hackathon.

Kommen Sie gerne vorbei und erleben Sie, welchen Nutzen offene Daten erzeugen können.