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Respekt. Für Lesben! Schwule! Transgender! Los!


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Foto: Presseamt, Michael Nagy; v.l.n.r. Andreas Unterforsthuber, OB Dieter ...

Die Community der Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender (LGBT - Lesbian, Gay, Bisexual, Transgender) ist seit Jahrzehnten schwerpunktmäßig im Glockenbachviertel angesiedelt. Sowohl die Bars, Kneipen und sonstigen Treffpunkte als auch die sozialen Einrichtungen wie das Sub, LeTRa oder das diversity-Jugendzentrum sind dort beheimatet. Gerade im Glockenbachviertel wird schwullesbisches Leben in München sichtbar.

Seit Jahren kann jedoch beobachtet werden, dass die Veränderungen im Glockenbachviertel (Stichwort Gentrifizierung) auch Auswirkungen auf die LGBT-Community haben.
Viele neue Bars und Clubs haben sich im Glockenbachviertel angesiedelt und sind Ziel von meist jungen Menschen, die bislang keine oder wenige Berührungspunkte mit Lesben, Schwulen oder Transgendern hatten.

Leider mehren sich mit dieser Entwicklung aber auch die Berichte über respektloses Verhalten gegenüber Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern: homophobe Sprüche vor Lokalen, Beleidigungen auf der Straße, Anpöbeleien, Bedrohungen und Beschimpfungen kommen wieder verstärkt vor.

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Respektkampagne Motiv Junge

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Respektkampagne Motiv Mädchen

Dazu Oberbürgermeister Dieter Reiter:
„Die Vielfalt der Stadtgesellschaft braucht Respekt und Anerkennung von Unterschiedlichkeit, dafür steht die Landeshauptstadt München und dafür stehe auch ich als Oberbürgermeister. Deshalb mein Appell: München l(i)ebt Vielfalt – setzen Sie sich ein für ein respektvolles Miteinander!“

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Die Respektkampagne der Landeshauptstadt München

„München l(i)ebt Vielfalt“
Unter diesem Motto startet die Landeshauptstadt München zum Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT) am 17.05. eine Kampagne, die mehr Respekt gegenüber Lesben, Schwulen und Transgendern fordert.

Parallel dazu finden im Zeitraum zwischen dem 17.05. und dem CSD am 09.07.2016 viele Veranstaltungen der LGBT-Community im Glockenbachviertel statt. Dies wird durch das "Aktionsbündnis Vielfalt statt Einfalt - München" gemeinsam mit der CSD GmbH koordiniert und organisiert.

Die Landeshauptstadt München wirbt an den U-Bahnhöfen Sendlinger Tor und Fraunhoferstraße mit Plakaten. Die Plakate und Postkarten der Aktion werden auch mit einem Begleitschreiben des Kreisverwaltungsreferenten an alle gastronomischen Betriebe im Viertel versandt mit der Bitte, diese gut sichtbar aufzuhängen.
Diese Aktion ist eine Kooperation zwischen der Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen, dem Stadtjugendamt und dem Kreisverwaltungsreferat

Zur Gestaltung der Kampagne

Sie besteht aus einem Projektlogo ("München l(i)ebt Vielfalt"), welches allen beteiligten Vereinen und Gruppen zur Verfügung gestellt wird und 2 Plakatmotiven, die von der Landeshauptstadt München veröffentlicht werden.

Auf den Plakaten der Kampagne (2 Motive) werden ein junger Mann / eine junge Frau gezeigt. Die Botschaft besteht in einer Auflösung / Dekonstruierung des Begriffs "respektlos" in:
Respekt. Für Lesben, Schwule, Transgender. Los!
Damit wird eine Zielgruppe angesprochen und erreicht, die sich im Altersspektrum von 16 - ca. 30 Jahren befindet. Auch die Farbgebung der Plakate, die sich an gender-Klischees orientiert (blau / rot), ist auf die Zielgruppen ausgerichtet und trägt dazu bei, die eigentliche Kernbotschaft (Respekt!) zu transportieren.

Folgende Materialien der Kampagne können hier bestellt werden:

Poster blau und / oder rot in A 1
Poster blau und / oder rot in A 2
Postkarten blau und / oder rot