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Veranstaltungen und Termine


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Veranstaltungen und Termine der LGBTI*-Community

In München ist nie nix los - das gilt auch für Lesben, Schwule, Bi-, Trans* und Inter* (LGBTI*)!

Auf dieser Seite finden Sie Veranstaltungen der Gruppen, Vereine und nichtkommerziellen Einrichtungen der LGBT-Community in München.

Termine für LGBTI* in München

MONGAY - schwullesbisches Kino
Jeden Montag präsentiert MONGAY schwullesbische Filme der Extraklasse.
Programm für den nächsten Monat:
Mongay

Beginn immer um 21.15 Uhr
City-Kino, Sonnenstr. 12


L-FILMNACHT:
www.l-film-nacht.de/
GAY-FILMNACHT:
www.gay-filmnacht.de/muenchen.html

Beginn immer 21.00 Uhr
CinemaxX am Isartor
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2018
Straßenfeste, CSD, Oktoberfest...

Die Koordinierungsstelle hat die jährlich wiederkommenden Termine für Feste und Feiern der Community zusammengefasst. Sie sind hier zu finden:
Straßenfeste, CSD, Oktoberfest...

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19.07.2018 - 16.08.2018
Kinofilm Landrauschen

Am 19.7. kommt der Film "Landrauschen" die Münchener Kinos: Museum Lichtspiele und City. Außerdem auch zu sehen im Breitwand Kino Seefeld.  Landrauschen ist ein Film eines jungen, unabhängigen Kollektivs. Er hat  dieses Jahr u.a. 3 Preise des Max Ophüls Preises gewonnen - einer der  wichtigsten Preise des deutschen Nachwuchsfilms. Im Film "Landrauschen" geht es darum, wie es für einen modernen jungen Menschen heutzutage ist, in einem Dorf auf dem Land zu leben. Es geht unter anderem um Rosa,  gespielt von Nadine Sauter. Nadine hat viel ihrer eigenen Geschichte in  den Charakter gelegt: sie hat sich damals als erste Frau in ihrem  Heimatdorf geoutet. Der Film zeigt ihren Alltag zwischen CSD und  Musikkapelle.
Hier der Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=7F3-POCfOL0

Zeit: 17:00 - 22:00 Uhr
Ort: München: Museum Lichtspiele, City und Breitwand Kino Seefeld
Eintritt: je nach Kino, ca. 6,50-13 €
Veranstalter: Arsenal Filmverleih / Produktionsfirma Miller&MüllerFilm / die teilnehmenden Kinos
Webadresse: https://landrauschen-film.de/
Email-Adresse: johannes@landrauschen-film.de

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06.08.2018
Ausstellung "Nachtstücke"
Der Künstler Robert C. Rore zeigt seine erotischen Malereien im Sub

Das Nächtliche und seine vielfältigen Stimmungen übt auf Maler seit dem frühen 16. Jahrhundert tiefe Faszination aus. Die Bilderreihe "Nachtstücke", mit denen Robert C. Rore ein neues Kapitel in der Darstellung der Nacht aufgeschlagen hat, umfasst keinen Zyklus, zeigt keine folgerichtige Geschichte. Das erzählerische Moment steckt jeweils im einzelnen Bild. Es wird eine Handlung angedeutet, die bewusst uneindeutig bleibt. So bezieht Robert C. Rore den Betrachter und dessen Phantasie ein. Ihm bleibt es überlassen, die Andeutungen zu Ende zu denken. Durch diesen Kunstgriff gelingt es Robert C. Rore, die Neugierde zu wecken und wach zu halten. Es knistert vor Erotik, aber der sexuelle Akt selbst - wenn er denn geschehen wird oder bereits vorüber ist - passiert im Verborgenen. Rore offenbart ganz unverhohlen sein Männerideal: knackige Kerle mit starken Oberarmen, ausgeprägte Brustmuskeln, Waschbrettbauch und stramme Oberschenkeln. Wir zeigen zehn Arbeiten der Serie Nachtstücke, alles (Aquatinta-) Radierungen, sowie zwei weitere, mehrfarbige Drucke. Montag, 6. August, 19 Uhr.

Zeit: 19:00 - 22:00 Uhr
Ort: Sub, Müllerstraße 14, 80469 München
Eintritt: frei
Veranstalter: Sub e.V.
Webadresse: www.subonline.org
Email-Adresse: michael.plass@subonline.org
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09.08.2018 & 23.08.2018 & 13.09.2018
Die PreP-Beratung im Sub
Alles über die Prä-Expositionsprophylaxe

Die Prä-Expositionsprophylaxe (PrEP) ergänzt das Kondom und "Schutz durch Therapie", wenn es um den Schutz vor HIV geht. PrEP – das heißt: Eine Tablette am Tag, aber auch: regelmäßige Tests auf HIV und andere sexuell übertragbare Infektionen plus Nierenchecks. Die PrEP verändert alles. Sie bietet bei regelmäßiger Einnahme einen zuverlässigen Schutz beim Sex, Sicherheit und ein Stück Freiheit. PrEP-User erklären in der Einzelberatung, worauf es ankommt, was die Vor- und Nachteile sind. Infos unter prep@subonline.org.

Zeit: 19:00 - 21:00 Uhr
Ort: Sub, Müllerstraße 14, 80469 München
Eintritt: frei
Veranstalter: Sub e.V.
Webadresse: www.subonline.org

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18.08.2018
Hans-Sachs-Straßenfest

Wir werden 32 Jahre alt. Let's party again!

Das Schwule Straßenfest in der Hans-Sachs-Straße kennt jede*r in München. Dass wir damit unseren Geburtstag feiern, wissen allerdings nur die wenigsten. Mit 10.000 Teilnehmer*innen hat sich das Hans-Sachs-Straßenfest etabliert und begeistert längst nicht mehr nur die Community. Auch Familien kommen inzwischen gerne vorbei. Das nächste Mal wieder am Samstag, den 18. August. Das Hans-Sachs-Straßenfest ist nicht irgendein Straßenfest. Natürlich versorgen unsere Wirt*innen die Gäste mit Speisen und Getränken; daneben bietet das Sub dieses Jahr einen DJ-Truck mit vier ehrenamtlichen DJs: Drei kommen aus dem Sub und eine lesbische DJane ist dabei. Sie legen von 13 Uhr bis 24 Uhr auf. An den Straßenrändern informieren die Münchner Szenevereine über ihre Arbeit. Der NY.Club übernimmt die offizielle Party danach. Wir werden 32 Jahre alt, das Hans-Sachs-Straßenfest selbst hat dann 28-jähriges Jubiläum. Genug Anlässe für eine gute Party.

Zeit: 13:00 - 23:45 Uhr
Ort: Ickstatt- und Hans-Sachs-Straße
Eintritt: frei
Veranstalter: Sub e.V.
Webadresse: www.subonline.org

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24.08.2018
Der HIV-Test im Sub

Wir testen auf HIV, Syphilis, Hepatitis, Chlamydien und Gonokokken (Tripper)

Wir testen auf HIV, Syphilis, Hepatitis, Chlamydien und Gonokokken (Tripper). Die Aktion ist kostenlos und anonym. Komm am Freitag, 24. August, in die Müllerstraße 14. Von 17 Uhr bis 19.30 Uhr kannst Du Dich beraten und testen lassen. Wir sind selbst alle schwule Männer und wissen Bescheid. Die Ergebnisse gibt es dann am Mittwoch, 29. August, zwischen 17 Uhr und 18 Uhr ebenfalls im Sub. Anmeldung und Beratung in den hinteren Gruppenräumen; Eingang über das Café.

Zeit: 17:00 - 19:30 Uhr
Ort: Sub, Müllerstraße 14, 80469 München
Eintritt: frei
Veranstalter: Sub, RGU, Münchner Aids-Hilfe
Webadresse: www.subonline.org

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04.09.2018
Schwul. Trans*. Und Teil der Szene

Diskussion zur Lage von Trans*-Schwulen in der Community

Wie schaffen wir Raum für schwule Trans*-Männer? Trans*- und Cis*-Schwule sind Teil der Community, leben häufig aber immer noch eher nebeneinander statt miteinander. Cis* sagt man, wenn sich eine Person mit dem bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht identifiziert. Dieses Nebeneinander wollen die Kampagne „Ich weiß, was ich tu“, kurz IWWIT, der Deutschen AIDS-Hilfe und das Sub gemeinsam in ein Miteinander verwandeln. Alexander Hahne, ein schwuler Trans*-Mann, der sich auch bei IWWIT engagiert, und Christian Schabel-Blessing von TransMann e.V., erzählen beim Talk im Sub von ihren Erfahrungen in der schwulen Szene und bieten Raum für Diskussionen. Bei unserem Gespräch geht es unter anderem um Fragen wie: Warum haben so viele Cis*-Männer Berührungsängste mit Trans*-Männern? Oder: Wie ist es, als schwuler Trans*-Mann in der Gay-Community zu leben? Gesellschaftlich erfährt das Thema Trans* momentan mehr Aufmerksamkeit. Viele Unsicherheiten und Halbwissen, aber auch Vorurteile und Ablehnung begleiten den Diskurs. Auch Männer* aus der schwulen Community tun sich mitunter schwer, den richtigen Ton zu treffen. Wie spreche ich richtig über und mit Trans*-Personen? Muss ich besonders vorsichtig sein? Außerdem wollen wir als Community schauen, was schon erreicht wurde und wo es noch Potential für Verbesserungen gibt. Um in den direkten Austausch zu treten, sind auch Michael Plaß, der das Sub-Zentrum leitet, und Thomas Rappel, Sozialbeauftragter des Münchner Fetischclubs MLC, sowie Robin K. Wulfert von der Trans* Inter* Beratungsstelle am beim Gespräch dabei. Zur Diskussion sind alle herzlich eingeladen! 

Zeit: 19:30 - 22:00 Uhr
Ort: Sub, Müllerstraße 14, 80469 München
Eintritt: frei
Veranstalter: TransMann e.V., Trans* Inter* Beratungsstelle, Deutsche AIDS-Hilfe, MLC, Sub e.V.
Webadresse: www.subonline.org

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07.09.2018
Der HIV-Test im Sub

Wir testen auf HIV, Syphilis, Hepatitis, Chlamydien und Gonokokken (Tripper)

Wir testen auf HIV, Syphilis, Hepatitis, Chlamydien und Gonokokken (Tripper). Die Aktion ist kostenlos und anonym. Komm am Freitag, 7. September, in die Müllerstraße 14. Von 17 Uhr bis 19.30 Uhr kannst Du Dich beraten und testen lassen. Wir sind selbst alle schwule Männer und wissen Bescheid. Die Ergebnisse gibt es dann am Mittwoch, 12. September, zwischen 17 Uhr und 18 Uhr ebenfalls im Sub. Anmeldung und Beratung in den hinteren Gruppenräumen; Eingang über das Café.

Zeit: 17:00 - 19:30 Uhr
Ort: Sub, Müllerstraße 14, 80469 München
Eintritt: frei
Veranstalter: Sub, RGU, Münchner Aids-Hilfe
Webadresse: www.subonline.org

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11.09.2018
PrEP-Basics

Ein Vortrag über die Prä-Expositionsprophylaxe

Ein knapper Vortrag für alle, die sich noch nicht richtig auskennen oder sich fragen, was das überhaupt sein soll, die Prä-Expositionsprophylaxe. Die neue Safer-Sex Strategie - die PrEP schützt vor HIV wie das Kondom, die Therapie. Aber was ist das eigentlich? Wo bekomme ich die PrEP? Warum sollte ich sie nehmen? Wann nicht? Und was ist mit anderen sexuell übertragbaren Krankheiten? Viele Fragen und noch mehr Halbwissen: Höchste Zeit für komprimierte Expertise! Dienstag, 11. September. Der Eintritt ist frei!

Zeit: 19:30 - 22:00 Uhr
Ort: Sub, Müllerstraße 14, 80469 München
Eintritt: frei
Veranstalter: Sub e.V.
Webadresse: www.subonline.org

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18.09.2018
"Ich hab ja nichts gegen Schwule, aber..."
Johannes Kram kommt zur Lesung ins Sub

Nach der Ehe für alle verfestigt sich der Eindruck, für Lesben und Schwule sei so gut wie alles erreicht. Dabei ist Diskriminierung in Deutschland Alltag, nur etwa ein Drittel aller Homosexuellen etwa ist „out“ am Arbeitsplatz, tief sitzende Ressentiments gegen Lesben und Schwule sind nie aufgearbeitet worden. In der Mitte der Gesellschaft sind homophobe Denkmuster weit verbreitet, auch wenn diese nicht als solche wahrgenommen werden. Das liberale, aufgeklärte Selbstbild macht eine konstruktive selbstkritische Auseinandersetzung oft besonders schwer: „Homophob? Ich doch nicht. Meine besten Freunde sind doch homosexuell!“ Kram bringt den „deutschen Sonderweg“ bei der im Vergleich zu anderen westlichen Staaten spät und leidenschaftslos eingeführten Ehe für alle in Verbindung mit der deutschen Spezialität der Homosexuellenverfolgung und dem Paragrafen 175, die nie Bestandteil gesamtgesellschaftlicher Debatten war. Kram ist überzeugt: Wenn Heterosexuelle Homophobie nicht reflexhaft von sich weisen, sondern sich mit der strukturellen, gesellschaftlichen, aber auch mit der versteckten individuellen Homophobie beschäftigen, könnten sie eine Menge über sich selbst und die Verfasstheit unserer Gesellschaft lernen. Die schrecklich nette Homophobie in der Mitte der Gesellschaft - Lesung mit dem Autoren Johannes Kram („Nollendorfblog“). Dienstag, 18. September, 19.30 Uhr.

Zeit: 19:30 - 22:00 Uhr
Ort: Sub, Müllerstraße 14, 80469 München
Eintritt: frei
Veranstalter: Sub e.V.
Webadresse: www.subonline.org

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17.10.2018
Pasinger Fabrik: "Everything is going to be fine" mit Naomi Lawrence und Patricia Scherer
Ausstellung im Rahmen der Eventreihe "Ukraine: Learning From A Good Neighbour 1918 - 2018"

Im Herbst plant die Pasinger Fabrik eine Veranstaltungsreihe aus Anlass der Bayerischen Revolution 1918 und zieht Parallelen zu den Umwälzungen in unserem Nachbarland Ukraine. Auch dort fand 1918 eine Revolution statt, dann wieder Anfang der 90er, 2004 und 2013/14. "Learning from a good neighbour" lautet denn auch das Motto der Ausstellungen, Diskussionen und Lesungen dazu. Eine Installation präsentieren die in der Münchner Szene bekannten Künstlerinnen Naomi Lawrence und Patricia Scherer: Flexibilität, Kreativität und Demut sind die Antwort der Ukrainer*innen auf unvorhersehbare Ereignisse oder schwierige Umstände – politisch, wirtschaftlich und sozial. Diesem Leitgedanken folgen die beiden Frauen bei gemeinsamen künstlerischen Projekten wie "Learning from a good neighbour: Greetings from the Revolution! Activist or Artist … communicating in picturesque photo landscapes." Gezeigt wird eine ukrainisch-deutsche Nachbarschaftsszenerie als raumgreifende Installation. Alle Klischees werden in überzeichnender Weise bedient und ad absurdum geführt. Das Gartenzwergidyll auf deutscher Seite verkehrt sich in ein makaberes Schlachtfeld mit mordenden und gemeuchelten Figuren. Auf der anderen Seite des Zaunes befriedigt eine tote Kuh die Schadenfreude der Nachbarn. Die vermeintlich über jede Form von Spießertum erhabenen Protagonisten "Aktivist", Hägar, der Schreckliche, auf deutscher Seite, und "Artist", auf ukrainischer, Thekla, erweisen sich als Teil eines mikrokosmischen bürgerlichen Dünkeltums. Beide bewegen sich auf dem gleichen Terrain von Gesetzmäßigkeiten – und so ist es kein Zufall, dass die ordnende Kraft der Bürokratie den Nachbarn die Möglichkeit eröffnet, zueinander kommen und voneinander lernen zu können. Am Eröffnungstag der Ausstellung stellen zwei Sachbearbeiterinnen – eine ukrainische und eine deutsche – Passierscheine an die Besucher*innen aus und geben ihnen dazu Postkarten, die sie sich als Nachbar*innen gegenseitig schreiben und vor Ort in einen Briefkasten werfen können. Dazu erhalten die Anwesenden von den Sachbearbeiterinnen exakte Anweisungen via Megaphon. Die Installation sowie die Interaktion sollen in erster Linie darauf aufmerksam machen, dass es immer einen Weg zueinander gibt und damit auch die Möglichkeit, voneinander zu lernen. Gesamtprogramm unter http://pasinger-fabrik.com.

Zeit: 19:00 - 22:00 Uhr
Ort: Pasinger Fabrik, August-Exter-Str. 1, München
Eintritt: frei, z.T. Eintritt
Veranstalter: Pasinger Fabrik, Generalkonsulat der Ukraine, Friedrich-Ebert-Stiftung, Münchner Volkshochschule, Munich Kyiv Queer, Kulturreferat der Stadt München
Webadresse: www.MunichKyivQueer.org,