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Max-Spohr-Preis für die Landeshauptstadt München


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Foto: Anke Kristina Schäfer, Mainz

München wird für Diversity-Engagement ausgezeichnet

Am 25.09.2012 wurde der renommierte Max-Spohr-Preis des Völklinger Kreises an die Landeshauptstadt München und die Deutsche Telekom verliehen.

Der deutschlandweit einzigartige Preis würdigt Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, die Diversity-Management umfassend umsetzen und auch ihre schwulen, lesbischen und transgender Beschäftigten fördern. Die Preisverleihung unter der Schirmherrschaft von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, wurde von den Preisträgern 2010, Commerzbank und IBM Deutschland, ausgerichtet. Klaus-Peter Müller, Aufsichtsratsvorsitzender der Commerzbank AG, war Ehrengast und Festredner.

René Behr, Vorstand Diversity des Völklinger Kreis: „Die vielfältigen Lebensentwürfe, persönlichen Hintergründe und Erfahrungen, die in Deutschland existieren, sind ein wichtiger Standortfaktor. München und Deutsche Telekom beweisen, dass sich ein konstruktiver Umgang mit der Mitarbeitervielfalt auszahlt, ob im öffentlichen Sektor oder in der Wirtschaft. Der MSP bietet Arbeitgebern regelmäßig eine Plattform, ihren Verdienst um Diversity öffentlich zu präsentieren. Wir denken, dass diese Best-Practice-Beispiele weitere Arbeitgeber ermutigen werden, Vielfalt zu fördern und als Vorteil zu nutzen.“

Erfreut erklärte Münchens Oberbürgermeister, Christian Ude: „Als aufgeschlossene und erfolgsorientierte Weltstadt bietet München den unterschiedlichsten Menschen ein Zuhause. Diese Anerkennung, dass wir auch als öffentlicher Arbeitgeber unsere Mitarbeitervielfalt angemessen pflegen und fördern, ist eine besondere Ehre und zusätzliche Motivation.“

Geehrt wurde die Landeshauptstadt München vor allem für das hohe Engagement der Stadtspitze und des Stadtrats für die Bevölkerungsgruppe der Lesben, Schwulen und Transgender in München.
Besonders hervorgehoben wurde zudem die Arbeit der Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen, die die Gleichstellungs- und Antidiskriminierungspolitik der Stadt für diese Bevölkerungsgruppen bündelt und umsetzt. Die seit 10 Jahren bestehende Stelle im Direktorium habe wertvolle Beiträge zur Förderung von Vielfalt und Gleichstellung geleistet und sei bundesweit eine nachahmenswerte Einrichtung.
Auch die vielfältigen Bemühungen des Personal- und Organisationsreferats, auf der Arbeitgeberinnenseite gegen Diskriminierung und für Gleichstellung einzutreten, fanden eine große Würdigung. Besonders angemerkt wurde die klare Benennung von „sexueller Identität“ in allen Antidiskriminierungsregelungen für den Personalbereich der Stadt.

Die Preisverleihung fand im Auditorium der Commerzbank in Frankfurt am Main statt. Für die Landeshauptstadt München nahmen in Vertretung von Oberbürgermeister Christian Ude Stadtrat Thomas Niederbühl (rosa liste) und der Leiter der Koordinierungsstelle, Andreas Unterforsthuber, den Preis entgegen.
Thomas Niederbühl bedankte sich bei der Jury und beim Völklinger Kreis: „Die Tatsache, dass die Landeshauptstadt München als erste öffentliche Verwaltung diesen Preis erhält, bestätigt uns in unserem hohen Engagement für Lesben, Schwule und Transgender in München. Wir sehen dies als unerlässlichen Beitrag zur Sicherung des sozialen Friedens und für eine bunte und offene Stadtgesellschaft“.