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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Aufgaben und Kontakt


Koordinierungsstelle | Erinnerungszeichen

Etwa 10.000 Frauen, Männer und Kinder verloren während der NS-Diktatur in München ihr Leben aufgrund rassistischer, politischer und religiöser Verfolgung, wegen ihrer sexuellen Orientierung, ihrer tatsächlichen oder angeblichen Krankheiten oder ihres unangepassten Verhaltens.

Zum Gedenken an diese Menschen können an ihren einstigen Lebensmittelpunkten auf Antrag Erinnerungszeichen in Form von Tafeln an Hauswänden und Stelen vor Häusern auf öffentlichem Grund angebracht werden.
Mit der Durchführung des Projektes ist die Koordinierungsstelle | Erinnerungszeichen im Stadtarchiv München beauftragt.

Die Koordinierungsstelle | Erinnerungszeichen bearbeitet die Anträge für Erinnerungszeichen an die Opfer des NS-Regimes in München. Sie hilft den Initiatorinnen und Initiatoren bei ihren Recherchen.

Als Grundlage zur Erfassung der Namen aller Münchner Todesopfer des Nationalsozialismus erstellt die Koordinierungsstelle | Erinnerungszeichen eine Datenbank für die wissenschaftliche Forschung zu den Münchner Opfern des NS-Regimes und organisiert in enger Zusammenarbeit mit Verbänden, Schulen sowie Trägern der Bildungs- und Erinnerungsarbeit themenspezifische Veranstaltungen, wie beispielsweise Seminare, Workshops oder Kolloquien.

 

Kontakt

Landeshauptstadt München

Direktorium
Stadtarchiv

Winzererstraße 68
80797 München

Leitung:
Barbara Hutzelmann und Maximilian Strnad