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Friedenspromenade 40


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Donatus Schneck

geboren 03.03.1925
in Stuttgart,
inhaftiert 08.03.1943
im Polizeigefängnis München,
gestorben Ende August 1944
nach einem Bombenangriff
im KZ Buchenwald

Donatus Schneck kam am 3. März 1925 in Stuttgart zur Welt. Seine am 1.Juli 1894 geborene Mutter Sofie stammte aus Moos im Landkreis Radolfzell. Vater Josef Schneck wurde 1882 in Rippberg in Baden geboren und handelte mit Antiquitäten und Streichinstrumenten. Schwester Paula Schneck war 1917 in Düsseldorf geboren worden. Auf Donatus folgten 1926 Elisabeth, 1927 Gisela und 1930 Josef Maria. Über das Leben der Familie ist nur wenig bekannt. In München wohnte die Familie in der Friedenspromenade 40 (damals 42). Paula Schneck schenkte 1940 ihrem Töchterchen Renate das Leben. Wie alle Münchner Sinti und Roma ließ die Polizei auch die Familie Schneck – einschließlich der noch nicht dreijährigen Renate – am 8. März 1943 verhaften und deportierte sie am 13. März 1943 in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Die SS verschleppte Donatus Schneck von dort in das Konzentrationslager Buchenwald, wo er Ende August 1944 bei einem Bombenangriff getötet wurde. Seine Eltern Josef und Sofie Schneck, seine Geschwister Gisela, Josef Maria und Paula sowie seine Nichte Renate verhungerten im so genannten Zigeunerlager in Auschwitz-Birkenau; nur seine Schwester Elisabeth überlebte den Völkermord an den Sinti und Roma.