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Schwabing-Freimann


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Geschichte und historische Grunddaten

Alte Heide:

Entstehung: Die im Jahr 1918 von ortsansässigen Industriebetrieben (Krauss-Maffei, BMW, Deutsche Reichsbahn und so weiter) zum Zwecke der Errichtung von Wohnungen für ihre Betriebsangehörigen gegründete gemeinnützige Wohnbaugesellschaft "Alte Haide" baute 1919 nach Plänen von Theodor Fischer zwei Häuser nördlich des Nordfriedhofs, die 1920 auch unter der Ortsbezeichnung "Alte Heide" erstmals im Adressbuch erscheinen.
Stadtbezirk 2001: 12 - Schwabing-Freimann.

Auensiedlung:

Entstehung: Die Auensiedlung zwischen der Freisinger Landstraße und den Isarauen nördlich Freimann, auf dem Grund eines Bauern von Fröttmaning, entstand nach 1948 als wilde (ungenehmigte) Siedlung. 1953 wohnten bereits 23 Familien dort. Als der Abbruch und die Umsiedlung zur Debatte standen, gingen die Siedler am 18. November 1951 daran, eine Interessengemeinschaft zu gründen und legten sich den Namen "Auensiedlung" zu. Die Interessengemeinschaft Auensiedlung an der Freisinger Landstraße wurde am 14. Juni 1952 gegründet. Der Stadtrat legitimierte die Siedlung am 16. Februar 1953.
Stadtbezirk 2001: 12 - Schwabing-Freimann

Aumeister:

Entstehung: Für das nach der Anlage des Englischen Gartens aus dem Lehel an den Nordrand der Hirschau verlegte Haus des Aujägermeisters wurde 1810/11 an Stelle eines ehemaligen hölzernen Gartenwirtschaftsgebäudes durch den Hofmaurermeister Joseph Deiglmayr ein neues Wirtschaftsgebäude errichtet, der heutige "Aumeister". Der Wald- und Aumeister hatte nicht nur das Wild in diesem Teil der Isarauen zu hegen, sondern auch die Teilnehmer an den HofjaGemeinden zu bewirten. Bald wurde der Aumeister von Ausflüglern aufgesucht und zu einer beliebten Gastwirtschaft.
Stadtbezirk 2001: 12 - Schwabing-Freimann

Behelfsheimsiedlung:

Siehe Kieferngarten.

Biederstein, Gemeinde Schwabing:

Erstnennung: 1784 Oktober 17 Biederstein.
Bedeutung des Namens: "Stein" als häufiger Name für "Schloß", "Burg". "Bider" = brav, wacker, bieder wie in "Biedermann", "Biedermaier". Lage: An der gleichnamigen Straße in Schwabing. Gemeindebildung: 1818, Teil der Gemeinde Schwabing. Eingemeindung: 20. November 1890.
Stadtbezirk 2001: 12 - Schwabing-Freimann

Emilienhof:

Entstehung: Die Wohnanlage Emilienhof, nördlich der Siedlung Alte Heide, zwischen Dietersheimer, Wandlet-, Domangk- und Garchinger Straße, wurde 1952 bis 1958 erbaut. Benannt ist sie nach Ehefrau und Tochter Emilie des Bauunternehmers Karl Stöhr. Typischer Wohnanlagen-Name auf -hof.
Stadtbezirk 2001: 12 - Schwabing-Freimann


Euro-Industriepark:

Entstehung: Der Name geht zurück auf eine Firma "Euro-Boden Gesellschaft mbH" des Kaufmanns Anton Ditt, Gründer des Euro-Industrieparks. Ditt begann 1963 auf diesem der Deutschen Bundesbahn gehörigen Grund mit der Erschließung für gewerbliche Bebauung und Nutzung. 1968 wurde mit 40 Firmen das Richtfest gefeiert. Keine Wohnsiedlung.
Stadtbezirk 2001: 12 - Schwabing-Freimann

Floriansmühle, Gemeinde Freimann:

Entstehung: Ursprünglich ein zu Kultursheim gehöriger landwirtschaftlicher Betrieb. 1895 meldete Johann Nepomuk Kiblbeck den Betrieb einer Mahlmühle an. 1932 eröffnete der Inhaber Karl Kaltenbach ein öffentliches Familienbad.
Stadtbezirk 2001: 12 - Schwabing-Freimann

Freimann:

Erstnennung: 948/957 ad Frienmannun.
Bedeutung des Namens: Zu den freien Männern (Personen, die persönlich frei, mit dem Boden aber zinsbar waren = Freimänner, Barschalken). Gemeindebildung: 1818, mit Kultursheim, Lappen. Lage: Alter Ortskern um die St.-Nikolaus-, früher St.-Margaret-Kirche, Heinrich-Groh-Straße 11. Ab 1927 wurde neben dem Reichsbahn-Ausbesserungswerk eine Großsiedlung gebaut, ab 1932 die Reichskleinsiedlung Freimann, zwischen der Freisinger Landstraße und dem Schleißheimer Kanal, an der Kulturheimstraße (Einweihung am 31. Juli 1933). Eingemeindung: 01. Oktober 1931.
Stadtbezirk 2001: 12 - Schwabing-Freimann

Freimanner Heide:

Entstehung: Diesen Namen für die Siedlung an der Heidemannstraße beschloß auf Empfehlung der Bürgerversammlung des damaligen 22. Stadtbezirks der Verwaltungsausschuß des Stadtrats am 20. September 1988. Er wurde von der Vollversammlung am 28. September 1988 bestätigt. Zu dieser Zeit waren bereits zwei Drittel der (seit 1984 gebauten) Wohnungen fertiggestellt. Die Grundsteinlegung war am 27. Juni 1985. Der Name nimmt auf die um Freimann ausgebreitete Heidelandschaft Bezug. Unberührt von diesen Tatbeständen wird die Siedlung vor allem von Architekten und Architektur-Historikern unter dem Namen "Gartenstadt Heidemannstraße" oder "Siedlung Heidemannstraße", auf Stadtplänen (ADAC) auch mit dem Namen "Fröttmaninger Heide" geführt.
Stadtbezirk 2001: 12 - Schwabing-Freimann

Fröttmaning, Gemeinde Freimann

Erstnennung: 815 April 19 ad Freddamaringun; in loco Freddimaringa.
Bedeutung des Namens: Vom Namen Fridumar (= der Friedfertige) abgeleitet. Gemeindebildung: 1818, Teil der Gemeinde Garching. Lage: Ortskern um die Kirche Heilig Kreuz, Freisinger Landstraße 235, am Autobahnkreuz München-Nord. Vom Ort außer der Kirche nichts mehr vorhanden. Eingemeindung: 01. Oktober 1931/01. April 1935. Fröttmaning erhielt bei der Eingemeindung von Freimann 1931 gemäß Entschließung des Staatsministeriums des Innern vom 25.07.1931 einen Sonderstatus als selbständige Ortschaft. Nach Inkrafttreten der Deutschen Gemeindeordnung vom 30. Januar 1935 wurde "die bisher innerhalb der Stadt München bestehende selbständige Ortschaft Fröttmaning ab 01. April 1935 …. aufgelöst und [ging] mit allen Rechten und Pflichten auf die Stadt München über".
Stadtbezirk 2001: 12 - Schwabing-Freimann

Fröttmaninger Heide:

Siehe Freimanner Heide.

Gartensiedlung Freimann:

Siehe Kieferngarten.

Gartenstadt Heidemannstraße:

Siehe Freimanner Heide.

Großkopfsiedlung:

Siehe Kieferngarten.

Großlappen:

Siehe Lappen.

Grusonsiedlung:

Siehe Kieferngarten.

Hirschau, Gemeinde Schwabing:

Erstnennung: 1808 Hirschau.
Entstehung: Name von den Hirschen und dem Wildreichtum in den Isarauen nördlich der Stadt. Schon 1613 zeigt die Karte von Vollckmer äsende Hirsche an der Stelle des späteren Englischen Gartens. Der Name Hirschau seit 1808 auf den Stadtkarten eingetragen, davor, zum Beispiel 1712, abwechselnd auch Hirschanger genannt. Von 1798 bis 1804 als Fortsetzung des Englischen Gartens bis zum Aumeister angelegt. Gemeindebildung: 1818, Teil der Gemeinde Schwabing. Eingemeindung: 20. November 1890.
Stadtbezirk 2001: 12 - Schwabing-Freimann

Kieferngarten:

Entstehung: Nachdem sich schon im September 1946 eine "Interessenvereinigung Siedlergemeinschaft München-Nord e.V." gegründet hatte, entstand auf dem ehemaligen Schießplatz nördlich der Heidemannstraße ab 1947 die zunächst wilde Siedlung mit Behelfsheimen. Schon im März 1949 nennt sich die Interessenvereinigung "Siedlervereinigung Kieferngarten", seit September 1952 "Siedlerschaft Kieferngarten". 1950 wurde die Kieferngartenstraße benannt. Sie war jedoch zu dieser Zeit noch unbebaut. Der Stadtrat sprach 1952 von den "Schießplatzsiedlungen" und von der "Gartensiedlung Freimann". Mitte der 50er Jahre gab es dort drei Siedlerschaften, 1. die Siedlerschaft München-Nord/West in der sogenannten "Grusonsiedlung" (benannt nach der Grusonstraße), 2. die Siedlerschaft Kieferngarten und 3. die Siedlerschaft München-Nord/Ost. Letztere beide schlossen sich am 1. März 1956 zur "Siedlerschaft Kieferngarten München-Freimann e.V." zusammen. Aufgegangen sind in der Kieferngarten-Siedlung auch die sogenannte Großkopf-Siedlung (benannt nach dem Brauereiarbeiter und späteren Vorsitzenden der Siedlerschaft München-Nord, Johann Großkopf) und die "Behelfsheimsiedlung". Der Name Kieferngarten wurde vom Hauptausschuß des Stadtrats am 19. März 1968 als Name für einen U-Bahnhof beschlossen.
Stadtbezirk 2001: 12 - Schwabing-Freimann

Kleinlappen:

Siehe Lappen.

Kulturheim, Gemeinde Freimann:

Erstnennung: 1808 Kultursheim (Cultursheim).
Bedeutung des Namens: Von der Kultivierung des dortigen Auen-Grundes. Das "s" verlor der Name erst 1952, "weil es grammatikalisch nicht begründet ist". Gemeindebildung: 1818, Teil der Gemeinde Freimann. Eingemeindung: 01. Oktober 1931.
Stadtbezirk 2001: 12 - Schwabing-Freimann

Lappen (Groß-, Klein-), Gemeinde Freimann:

Erstnennung: ca. 1167 - ca. 1170/71 Louppen.
Bedeutung des Namens: Wahrscheinlich von "Labach" = morastige Gegend, oder von "loub" = Laubwald. Gemeindebildung: 1818, Teil der Gemeinde Freimann. Eingemeindung: 1. Oktober 1931.
Stadtbezirk 2001: 12 - Schwabing-Freimann

Mitterschwabing:

Erstnennung: 1774 Januar 22 Mitter-Schwäbing.
Entstehung: Vom Geheimen Rat, Kämmerer und Obristjägermeister Johann Theodor von Waldkirch erworbenes Lusthaus mit Garten im Dorf Schwabing, herüberhalb der Straß, und 40 Tagwerk Wiesmahd, von Kurfürst Max III. Joseph am 22. Januar 1774 zu einem gefreiten Edelsitz, "Mitter-Schwäbing genannt", erhoben. Das Schlößchen, später nach seinem neuen Besitzer, dem Philosophen Franz von Baader, "Baaderschlößchen" genannt, stand bis um 1890 an der Stelle der heutigen Schwabinger Brauerei (Leopold-, Ecke Feilitzschstraße).
Stadtbezirk 2001: 12 - Schwabing-Freimann

Neufeld:

Erstnennung: 1793 Neufeld.
Entstehung: Besitz des Grafen Joseph von Lodron, 1789 von Kurfürst Karl Theodor zum Rittersitz erhoben, 1793 unter dem Namen Neufeld mit Niedergerichtsbarkeit über drei dazugehörige Anwesen ausgestattet. 1802 von Hofmarschall Ludwig von Gohren erworben und seither nach ihm "Gohrenschlößl" genannt.
Stadtbezirk 2001: 12 – Schwabing-Freimann.

Neufreimann, Gemeinde Freimann:

Erstnennung: 20. März 1858. Die ersten Häuser lagen um 1858 an der Ingolstädter Straße, zwischen der Milbertshofener/Domagkstraße im Süden und Hürnbeckstraße im Norden. Eingemeindung; 01. Oktober 1931.
Stadtbezirk 2001: teils 11 – Milbertshofen–Am Hart (Häuser westlich der Ingolstädter Straße), teils 12 – Schwabing-Freimann (Häuser östlich der Ingolstädter Straße)

Neuherberg, Gemeinde Freimann:

Erstnennung: 1549 Juli 10 New herberg.
Entstehung: Neue Herberge oder Neues Haus. Da schon 1582 zur Schwaige eine Taferne gehört, dürfte mit "Herberge" hier "Gasthaus" gemeint sein. Das Gut "Neuschwaig oder Neuherberg" kam 1618 an den Landesherrn. Ein Gutachten der kurfürstlichen Hofkammer von 1783 nennt Neuherberg "die seit 1635 bis 1755 in Verfall gestandene und bis dahin per ironiam betitelt gewesene kalte Herberg". "Kaltherberge" war demnach ein Spottname, erstmals 1720 genannt. Nach dem Wörterbuch der Gebrüder Grimm war eine kalte Herberge ein Gasthaus mit minderwertigem Komfort (zum Beispiel nur kalte Verpflegung). Der Stadtrat beschließt schon am 13. März 1934 den Bau einer Kleinsiedlung nördlich der Siedlung "Am Hart" mit der amtlichen Bezeichnung "Neuherberge". Wegen des Einspruchs vor allem des Reichspostministeriums (es gab auch in der Gemeinde Oberschleißheim eine Siedlung Neuherberg), später auch der Generaldirektion der staatlichen Archive, verzögerte sich die Namengebung und es musste am 19. Mai 1938 festgestellt werden: "Die Benennung der Siedlung Neuherberge ist noch nicht spruchreif". Die Genehmigung des Reichsstatthalters stand immer noch aus. Danach erfolgten bei der zuständigen Dienststelle Wiedervorlagen des Vorgangs bis 1946. Am 17. September 1946 erklärt das Wiederaufbaureferat: "Nach Lage der derzeitigen Verhältnisse erscheint eine Weiterbehandlung der Angelegenheit nicht mehr notwendig". Die Kleinsiedlung "Neuherberge" wurde im August 1936 auf städtischem Grund fertiggestellt. Am 27. August wurden im großen Sitzungssaal des Rathauses den Siedlern die Siedlerverträge übergeben. Eingemeindung: 01. Oktober 1931.
Stadtbezirk 2001: 12 - Schwabing-Freimann

Neuschwabing, Gemeinde Schwabing:

Enststehung: Einzelne Häuser stehen bereits laut Stadtkarte 1858 an beiden Seiten der Ingolstädter (heute Leopold-) Straße, zwischen der Griegstraße im Süden und der Milbertshofener/Domagkstraße im Norden.
Stadtbezirk 2001: teils 11 – Milbertshofen-Am Hart (Häuser westlich der Ingolstädter Straße), teils 12 – Schwabing-Freimann (Häuser östlich der Ingolstädter Straße

Parkstadt Schwabing:

Entstehung: Ein Ende des Jahres 2000 bereits im Bau befindliches Büro-, Hotel- und Geschäftszentrum mit Wohngebiet, dessen Kernstück ein 650 Meter langer Parkstreifen sein soll. Name wohl Erfindung des "Projektbeirates Parkstadt Schwabing". Lage: Zwischen Schenkendorfstraße, Bundesautobahn nach Nürnberg, Domagkstraße und ehemaliger Güterbahntrasse zum Bundesbahn-Ausbesserungswerk Freimann.
Stadtbezirk 2001: 12 – Schwabing-Freimann

Röck-Siedlung:

Entstehung: Georg Röck, Vertreter und ehemaliger Betriebsleiter des "Biohum-Werkes München-Großlappen" beabsichtigte, ein Unternehmen für die Verwertung des in Großlappen anfallenden Klärschlammes für Düngungszwecke zu errichten, erhielt aber keine Baugenehmigung. Das bereits erworbene Gelände wurde dann größtenteils weiterveräußert und bebaut. Von den zahlreichen widerrechtlich (wild) gebauten Häusern in Fröttmaning, nördlich der Müllverwertungsanlage Großlappen, und an der Bundesstraße 11 gelegen, heißt es schon im Juni 1953, sie müßten saniert werden.
Stadtbezirk 2001: 12 Schwabing-Freimann

Schwabing:

Erstnennung: ungefähr 782 Suuapinga.
Bedeutung des Namens: Vom Namen Swapo = Schwabe. Siedlung eines Swapo oder eines Schwaben. Gemeindebildung: 1818, mit Biederstein, Hirschau, Riesenfeld. Lage: Alter Ortskern westlich der Kirche St. Silvester, früher Ursula, Biedersteiner Straße 1a. Stadterhebung: 01. Januar 1887. Eingemeindung: 20. November 1890.
Stadtbezirk 2001: 12 - Schwabing-Freimann

Siedlung Heidemannstraße:

Siehe Freimanner Heide.

Suresnes:

Erstnennung: 1718 Mai 5 Sourenne.
Entstehung: Am 05. Mai 1718 vom Kurfürsten Max Emanuel für seinen geheimen und Kabinettsekretär Ignaz von Wilhelm unter dem Namen Sourenne zu einem adeligen Sitz erhoben und mit Niedergerichtsbarkeit ausgestattet. Das Schloß mit Garten an der Werneckstraße in Schwabing ist noch erhalten.
Stadtbezirk 2001: 12 – Schwabing-Freimann

Studentenstadt:

Entstehung: Der Stadtplanungsausschuß des Stadtrats beschloß am 25. März 1965 eine Satzung für den Bau einer "Studentenstadt Ungererstraße" als Wohnheime für Studenten. Die Vollversammlung bestätigte den Beschluß am 07. April 1965.
Stadtbezirk 2001: 12 - Schwabing-Freimann.