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Bogenhausen


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Am Hierlbach:

Entstehung: Die ungenehmigte (wilde) Siedlung "Am Hierlbach", nordöstlich von Johanneskirchen, hart an der Stadtgrenze (südlich des Feringasees), entstand in Teilen schon 1937/38. Der Name rührt von der 1954 benannten Straße "Am Hierlbach", wobei der Bachname vermutlich wiederum auf eine Bauernfamilie Hierl zurückgeht.
Stadtbezirk 2001: 13 - Bogenhausen

Am Prielhof:

Entstehung: Die Villenkolonie oder "Einfamilienhaus-Anlage am Prielhof", eine Ein- und Zweifamilienhausanlage an der Ismaninger und Englschalkinger Straße, dann durchschnitten von der Effnerstraße (zur Kolonie gehören die Normannenstraße, Frithjof-, Rudlieb-, Ortnit-, Asgard-, Odin- und Muspelheimstraße, deshalb auch Name "Normannen-Siedlung" vorgeschlagen), wurde 1934 zu bauen begonnen. Der Name ist an die Straßeneinkehr (Gasthaus) "Prielhof" angelehnt, die dem Baugelände vorgelagert war. Diese Einkehr hatte ihren Namen wiederum vom Prielhof, der bereits 1288/1304 belegt ist, sowie vom Priel-Wald und einer Straße "Am Priel". Die Kolonie ist nicht zu verwechseln mit der "Gartensiedlung Bogenhausen-Priel" siehe dort.
Stadtbezirk 2001: 13 - Bogenhausen

Arabellapark:

Entstehung: Der Name des Wohngebietes ist abgeleitet von der 1964 nach der Oper Arabella von Richard Strauss benannten Straße. Diese 1965 noch unbebaut. Zunächst experimentierte man mit Namen wie "Richard-Strauss-Stadt", "Neubogenhausen", "Neue Parkstadt", "Bogenhausen II" und "Parkstadt II" oder "Parkstadt Bogenhausen II". Am 05. Juli 1966 nennt der Kommunalausschuß des Stadtrats die Siedlung erstmals "Baugebiet Bogenhausen II, Arabella-Park". Baubeginn der Siedlung war 1966.
Stadtbezirk 2001: 13 - Bogenhausen.

Atriumsiedlung Bogenhausen:

Entstehung: Das Wohngebiet liegt an der Stelle, an der die Delpstraße (früher Wasserburger Straße) auf die Denninger Straße trifft. Die Häuser wurden 1932 im Stil römischer Häuser gebaut, also nur ebenerdig und treppenlos. Dabei stoßen zwei Trakte rechtwinklig aneinander, während die dritte und vierte Seite durch Gartenmauern das Grundstück zum Quadrat schließen.
Stadtbezirk 2001: 13 - Bogenhausen.

Bogenhausen:

Erstnennung: 768/769 Pupinhusir.
Bedeutung des Namens: Haus/Häuser des Poapo/Poppo/Pubo. Gemeindebildung: 1818, mit Sternwarte, Ziegelstadel am Priel [auch Brunnthal, Neuberghausen]. Lage: Alter Ortskern an der St.-Georgs-Kirche, Bogenhauser Kirchplatz 1, und an der Ismaninger und Hompeschstraße. Eingemeindung: 1. Januar 1892.
Stadtbezirk 2001: 13 - Bogenhausen.

Brunnthal, Gemeinde Bogenhausen:

Erstnennung: 1544 November 3 Pruntal.
Entstehung: Das Brunnhaus im Tal, unterhalb des Isarhanges von Bogenhausen, ist schon am 03. November 1544 belegt. Die Wirtschaftskonzession auf dem Bade- und Heilanstaltsanwesen wurde letztmals 1891 erteilt (Bad Brunnthal). Eingemeindung: 01. Januar 1892.
Stadtbezirk 2001: 13 - Bogenhausen.

Cosimapark:

Entstehung: Name des Wohngebietes von der bereits 1933 nach der Gemahlin Richard Wagners benannten Cosimastraße abgeleitet. Die Straße war 1933 noch unbebaut. Baubeginn der Siedlung war 1963. 1968 war sie weitgehend fertiggestellt. Da trug sie auch schon den Namen "Cosimapark", der wahrscheinlich von der Münchner Grundbesitz-Verwaltungsgesellschaft als Bauherrin gebildet wurde.
Stadtbezirk 2001: 13 - Bogenhausen.

Daglfing:

Erstnennung: 839 Dezember 10 ad Tagolfingas.
Bedeutung des Namens: Vom Namen Tagolf/Thachulf. Gemeindebildung: 1818 selbständige Gemeinde. Nach dem Verzeichnis vom 05. Juli 1818 bilden Daglfing, Englschalking und Johanneskirchen je eine eigene Gemeinde, Zamdorf eine gemeinsam mit Denning und Steinhausen. 1820 besteht aber die Gemeinde Daglfing aus 4 Dörfern (wohl Daglfing, Englschalking, Johanneskirchen, Zamdorf), 1 Weiler (Denning) und 1 Einöde (Steinhausen). Die Bildung der Gemeinden in der 1818 vorgesehenen Form ist also nicht durchgeführt worden. Hier wurde noch öfter umgebildet: 1911 und bei der Eingemeindung bildeten Daglfing, Denning, Englschalking und Johanneskirchen die Gemeinde Daglfing. Zamdorf war 28. August 1875 auf eigenen Wunsch der Gemeinde Berg am Laim zugeschlagen worden. Lage: Alter Ortskern um die Kirche St. Philipp und Jakob, Kohlbrennerstraße 21. Eingemeindung: 01. Januar 1930.
Stadtbezirk 2001: 13 - Bogenhausen.

Denning, Gemeinde Daglfing:

Erstnennung: etwa 1200 Tenningen.
Bedeutung des Namens: Wohl vom Namen Tenno abgeleitet. Gemeindebildung: 1818, Teil der Gemeinde Zamdorf, 1820 Teil der Gemeinde Daglfing, vgl. dort. Eingemeindung: 1. Januar 1930 (als Ortschaft weiterbestehend bis 30. November 1930). Stadtbezirk 2001: 13 - Bogenhausen.

Englschalking, Gemeinde Daglfing:

Erstnennung: 1231/1234 Engelschalchingen.
Bedeutung des Namens: Vom Namen Engelschalch. Gemeindebildung: 1818 selbständige Gemeinde, 1820 Teil der Gemeinde Daglfing, vgl. dort. Lage: Ortskern um die Kirche St. Nikolaus, Flaschenträgerstraße 1. Eingemeindung: 01. Januar 1930. Stadtbezirk 2001: 13 - Bogenhausen.

Fideliopark:

Entstehung: Name des Wohngebietes abgeleitet von der bereits 1934 nach der Oper Fidelio von Ludwig van Beethoven benannten Fideliostraße. Der Bebauungsplan wurde im November 1965 vom Stadtplanungsausschuß beschlossen. Baubeginn war im Mai 1966, am 21. November 1968 wurde Richtfest gefeiert.
Stadtbezirk 2001: 13 - Bogenhausen.

Gartenstadt Bogenhausen-Priel:

Entstehung: Diese für Einfamilien- und Doppelhäuser geplante Siedlung wurde ab 1934 errichtet und liegt zwischen Oberföhringer und Cosimastraße, zu beiden Seiten der Effnerstraße, sowie Wahnfriedallee und Lohengrinstraße. Deshalb wird auch vom "Richard-Wagner-Viertel" gesprochen. Die Siedlung ist nicht zu verwechseln mit der Siedlung "Prielhof" oder "Am Prielhof".
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Herzogpark:

Entstehung: Nördlich der Bogenhauser Brücke, zwischen der Isar und der Montgelasstraße ließ 1805 Graf Montgelas zu seinem Schlößchen Stepperg durch den Gartenarchitekten Sckell einen Park anlegen. Diesen erwarb später Herzog Max in Bayern, nach dem der Park dann "Herzogpark" genannt wurde. Um die Wende zum 20. Jahrhundert konnte die herzogliche Familie den Park nicht mehr halten. Das Gelände kam an eine Terraingesellschaft, die es in Baugrund aufteilte und mit der Bebauung begann.
Stadtbezirk 2001: 13 - Bogenhausen

Johanneskirchen, Gemeinde Daglfing:

Erstnennung: 815 Oktober 2 ecclesia sancti Johannis baptiste in loco Feringas (= Kirche des heiligen Johannes Baptist zu Föhring). Gemeindebildung: 1818 selbständige Gemeinde, 1820 Teil der Gemeinde Daglfing, vgl. dort. Patrimonialgericht. Lage: Alter Ortskern um die Kirche St. Johann Baptist, Gleißenbachstraße 2, auf mauerumwehrtem Friedhof stehend. Eingemeindung: 01. Januar 1930.
Stadtbezirk 2001: 13 - Bogenhausen.

Kolonialsiedlung:

Entstehung: Um 1934 bereits im Bau befindliche Siedlung in Zamdorf um den Emin-Pascha-Platz, die Wißmann-, Dominik-, Gröben-, Leutwein-, Karl-Peters- und Lüderitzstraße. Die Straßen sind nach Kolonialpionieren benannt.
Stadtbezirk 2001: 13 - Bogenhausen.

Küntal:

Erstnennung: 1268 Oktober 7 Chunnental.
Bedeutung des Namens: Das "g" (Chunigtal) erscheint erst spät (1399) und damit Ableitung von "König" und einem Königshof in Föhring fraglich. Sonst immer "Chuonntal" (1305), "Chün(n)tal" (1315, 1400, 1413), "Chuntal" (1400). Später vom Namen St. Emmeram abgelöst.
Stadtbezirk 2001: 13 – Bogenhausen

Neuberghausen, Gemeinde Bogenhausen:

Erstnennung: 1740 Juli 8 Neuberghaußen.
Bedeutung des Namens: Name wahrscheinlich hierher übertragen von der damaligen Besitzerfamilie von Lachenmayr, die seit dem 17. Jahrhundert Besitz in Berghausen bei Abensberg hatte. 1652 "Die Hofstatt auf dem Perg zu Pogenhausen", am 03. Juni 1740 von Caspar Gregor von Lachenmayr gekauft, dessen Adelsstand 1740 von Kurfürst Karl Albrecht bestätigt und dessen Schlössel am 08. Juli 1740 zum adeligen Sitz erhoben und ihm am 30. September 1740 die Landes- und Edelmannsfreiheit verliehen und "der Nammen Neuberghaußen zuegelegt worden" ist. Gemeindebildung: 1818, Teil von Bogenhausen. Eingemeindung: 01. Januar 1892.
Stadtbezirk 2001: 13 - Bogenhausen.

Oberföhring:

Erstnennung: 750 Juli 3 ad Feringas.
Bedeutung des Namens: nach der Familie der Feringa, die dort vor dem Brückenbau die Überfahrt über die Isar besorgte. Gemeindebildung: 1818, mit St. Emmeram. Lage: Alter Ortskern um die Pfarrkirche St. Lorenz, Muspillistraße 31. Eingemeindung: 01. Juli 1913.
Stadtbezirk 2001: 13 - Bogenhausen

Parkstadt Bogenhausen:

Entstehung: Die Parkwohnanlage Bogenhausen entstand in den Jahren 1955/56 (Grundsteinlegung am 11. November 1954, Fertigstellung 31. Dezember 1956) als erste geschlossene Wohnanlage der Nachkriegszeit in Bayern. Der Name "Parkstadt Bogenhausen" wurde erstmals in einer Besprechung über Stadtbezirkseinteilung am 26. Mai 1964 genannt, beschlossen vom Stadtrat am 06. und 07. April 1965. Er verweist auf die parkartige Landschaft, in die die Häuser hineingestellt sind.
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Priel, Gemeinde Bogenhausen:

Erstnennung: 1305 Prül.
Bedeutung des Namens: Mit Buschwerk bewachsene Wiese, auch Tiergarten, Wildgehege. Der Ort 1715/16 nur aus einer kurfürstlichen Ziegelei bestehend. 1809 Weiler Priel mit 2 1/2 Hausnummern, darunter 1 Ziegelei. Zwei Höfe mit dem Namen Prielhöfe ("Prvelhoef") sind schon 1288/1304 belegt. Gemeindebildung: 1812/18, Teil der Gemeinde Bogenhausen. Eingemeindung: 01. Januar 1892.
Stadtbezirk 2001: 13 - Bogenhausen

St. Emmeram, Gemeinde Oberföhring:

Erstnennung: 1429 sannd Haymran.
Bedeutung des Namens: Zu Ehren des heiligen Bischofs Emmeram, errichtet an der Stelle, wo sein Leichnam von Aschheim her an die Isar gebracht worden war, um sie nach Regensburg einzuschiffen. Kirche wohl schon am 03. April 822 vorhanden als "capella" (wohl "Pfalzkapelle") des Königshofes zu Föhring ("curia dominica, qui vocatur Feringa"), später "Küntal" genannt, sicher aber gemeint mit der Capella zu Chüntal in der Konradinischen Matrikel von 1315.
Gemeindebildung: 1818, Teil der Gemeinde Oberföhring.
Stadtbezirk 2001: 13 - Bogenhausen


Selbsthilfesiedlung Daglfing:

Entstehung 1983/84 als Selbsthilfesiedlung für städtische Angestellte und Beamte westlich der Schichtlstraße in Daglfing.
Stadtbezirk 2001: 13 – Bogenhausen.

Steinhausen, Gemeinde Berg am Laim:

Erstnennung: 1808 Juli 25 Steinhausen.
Lage: An der Einsteinstraße, außerhalb Haidhausens, etwa im Bereich Weltenburg-/Töginger Straße. Bedeutung des Namens: Von "Haus" und "Stein", wegen der Ziegelei. Name vom Generalkommissariat des Isarkreises verfügt für einen vom Maurermeister Deiglmaier erbauten Ziegelstadel an der Landstraße nach Erding und Haag, zwischen Haidhausen und Zamdorf. Gemeindebildung: 1818, Teil der Gemeinde Zamdorf, 1820 Teil der Gemeinde Daglfing, vgl. dort. Eingemeindung: 01. Juli 1913.
Stadtbezirk 2001: 13 - Bogenhausen

Stepperg:

Entstehung: Ein Edelsitz in Bogenhausen, der 1640 auf einem Haus des Münchner Bürgermeisters Georg Schobinger errichtet wurde. Es war die Übertragung einer Gerechtigkeit, die bis dahin auf dem ebenfalls der Familie Schobinger gehörigen Hof zu Stettberg im Landgericht Pfaffenhofen lag. Auch der Name Stettberg/Stepperg wurde deshalb hierher übertragen. Der Sitz ging 1803 an Maximilian von Montgelas über.
Stadtbezirk 2001: 13 - Bogenhausen

Zamdorf, Gemeinde Berg am Laim:

Erstnennung: 1021/1039 Zamindorf.
Bedeutung des Namens: Abgeleitet von einem aus diesem und anderen Ortsnamen zu erschließenden Männernamen "Zamo", der wiederum vom Althochdeutschen "zami" (lateinisch "mitis", "mansuetus"), also zahm, milde abgeleitet wird (Förstemann). Unverständlicherweise nimmt statt dessen Riezler hier Bezug auf den Frauennamen "Zamila", was eine Namensform "Zamilindorf" voraussetzen würde, die aber nicht belegt ist. Vgl. auch Zamilapark. Gemeindebildung: 1818, mit Denning und Steinhausen; seit 1875 Teil der Gemeinde Berg am Laim. Eingemeindung: 01. Juli 1913.
Stadtbezirk 2001: 13 - Bogenhausen

Zamilapark:

Bedeutung des Namens: Zamila ist ein germanischer Frauenname, Koseform von "zam" = zahm, milde, von dem Riezler irrtümlicherweise den Ortsnamen Zamdorf ableitete (anstatt vom Männernamen "Zamo", vgl. Zamdorf). Die Siedlung Zamilapark liegt zwischen der Lüderitz-, Eggenfeldener Straße und dem Bahnkörper der S-Bahn nach Ismaning. Sie entstand um 1984, in welchem Jahr auch alle Straßen im Quartier ihre Namen erhielten. Pate stand zum Siedlungsnamen die Zamilastraße, die bereits 1956 benannt wurde.
Stadtbezirk 2001: 13 - Bogenhausen