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Obergiesing


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Amerikanische Siedlung:

Entstehung: Die "Amerikanische Siedlung am Perlacher Forst" wurde 1954/56 für amerikanische Besatzungssoldaten gebaut, um deren Wohnraumbedarf zu decken und weitere Beschlagnahmungen überflüssig zu machen. Sie wurde zwischen der Tegernseer Landstraße, der Fasangarten- und Lincolnstraße und der Bahnlinie in einen Teil des Perlacher Forstes hineingebaut.
Stadtbezirk 2001: 17 - Obergiesing.

Fasangarten, siehe auch Perlach:

Entstehung: Benannt nach einem Forsthaus bei Perlach.
Der erste Fasanmeister in Perlach war "vermutlich" Josef Kolbinger, der 1723 auf der Fasanerie Perlach starb. Aufzuchtbetrieb 1805 wegen Unrentabilität eingestellt. 1831 Fasangarten bei Perlach: Jagdhaus mit 8 Einwohnern. 1856 Königliches Forstamt München, ohne Hausnummer. Der Name Fasangarten wurde am 07. März beziehungsweise 01. April 1856 für das Straßenverzeichnis amtlich. 1928 war am Fasangarten bereits eine wilde Siedlung im Entstehen, die mit Wirkung vom 01. Oktober 1937 nach München eingemeindet wurde. Gemeindebildung: 1818, Teil der Gemeinde Perlach.
Stadtbezirk 2001: 17 - Obergiesing

Feldmüllersiedlung:

Entstehung: Zwischen 1840 und 1845 planmäßig begonnene Kleinhaussiedlung (Arbeitersiedlung) in Giesing zwischen Ichostraße, Tegernseer Landstraße, Gietlstraße und bis zur Pfarrkirche Heilig Kreuz. Der Name stammt von der Eigentümerin der Äcker, auf denen die Siedlung errichtet wurde, Theres Feldmüller, geborene Tafernwirtstochter Theres Schlutt aus Schliersee. Sie lebte von 1840 bis 1846 von ihrem Ehemann getrennt in Giesing, wo sie ein Anwesen erworben hatte, dessen Grundstücke sie nach und nach verkaufte.
Stadtbezirk 2001: 17 - Obergiesing

Knoll-Siedlung:

Entstehung der wilden Siedlung in der Nachkriegszeit auf der sogenannten "Knollwiese" der Franz Knoll'schen Erben, gelegen in Giesing zwischen Untersberg-, Setzberg-, Sintpert- und Weißenseestraße (früher Untersbergstraße 71a und Perlacher Straße 100a). Die Siedlung aus Notwohnungen (Behelfsheimen) entstand ab 1946. Die letzten Häuser wurden 1993 abgebrochen. Ab 1988/90 legte die Landeshauptstadt auf dem Areal einen Freizeitpark an.
Stadtbezirk 2001: 17 - Obergiesing

Lerchenheim:

Entstehung: 1778 erhielt die Gräfin Seissel d’Aix auf einem von ihr gekauften Anteil des Lerchenhofes in Obergiesing die Gerechtigkeit für einen Edelsitz und zugleich das Recht, den Sitz Lerchenheim zu nennen.
Stadtbezirk 2001: 17 – Obergiesing

Obergiesing:

Siehe auch Giesing.
Eingemeindung: 1. Oktober 1854.
Lage: Auf dem Giesinger Berg, von der Martin-Luther- und Ichostraße bis zur Tegernseer Landstraße, um die Pfarrkirche Hl.-Kreuz..
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Siedlung am Perlacher Forst:

Entstehung: Der Name rührt von der Lage am Perlacher Forst (zwischen Chiemgaustraße im Norden, Stadelheimer Straße im Süden, Schwanseestraße im Osten und Hohenschwangaustraße im Westen), wo die Siedlung seit November 1938 entstand. Ihr ging schon eine 1933 fertiggestellte (Einweihung 08. Oktober 1933) Reichskleinsiedlung "am Perlacher Forst" voraus (zwischen Tegernseer Landstraße, Emerson-/Lincolnstraße und Maurer- und Stettnerstraße).
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Quellen:
Möller Seite 23/31 • Münchener Zeitung Nummer 279 vom 09.10.1933 • Haerendel Seite 211, 214

Siedlung am Walchenseeplatz:

Entstehung: Die Stockwerksiedlung zwischen Perlacher, Untersberger, Deisenhofener, Rotwandstraße, Walchenseeplatz und Rottacher Straße wurde 1927/28 bis 1930 gebaut. Siehe auch Stockwerksiedlung Walchenseeplatz
Stadtbezirk 2001: 17 – Obergiesing

Stadelheim, Gemeinde [Ober-]Giesing:

Erstnennung: 1840 Stadlershofen/Stadlersheim. 1853 Staedlersheim. 1855 Stadlheim/Stadelheim. Lage: An der Stadelheimer Straße, Ecke Schwanseestraße, heute Teil des Friedhofs am Perlacher Forst. Bedeutung des Namens: Vom Familiennamen Stadler: Heim/Hof des Stadler. Auf Meßtischaufnahme von 1809 und im Topographischen Atlas von 1812 noch nicht enthalten, ebenfalls nicht bei Eisenmann 1832. In einem "Kataster der Ortschaften in der Pfarrei Giesing" 1840 erstmals "Stadlershofen". 1855 "Stadlheim/Stadelheim". Ort noch 1856 ohne Hausnummer und nur aus einem einzigen Bewohner bestehend. - Eine Familie Stadler gab es nach den Wahlprotokollen und Wählerverzeichnissen der Gemeinde Obergiesing und in der Au "resp. Lüften" in den 1830er Jahren, wobei 1837 ein Herbergenbesitzer Andre Stadler als Bahnbedienter und Ziegelstadelarbeiter bezeichnet wurde. Der Name ist seit 07. März beziehungsweise 01. April 1856 dem amtlichen Straßenverzeichnis einverleibt. Schon das Adreßbuch von 1880 leitet ihn von "Städeln" (Scheunen) ab. Eingemeindung: 01. Oktober 1854.
Stadtbezirk 2001: 17 - Obergiesing.

Stockwerksiedlung Walchenseeplatz:

Entstehung: 1927/30 im Rahmen des Münchner Großsiedlungsprogramms dieser Jahre, gruppiert um den Walchenseeplatz (benannt bereits 1906) in Giesing, zwischen Perlacher und Deisenhofener Straße, Herzogstand- und Untersbergstraße, durch die Gewofag. Ausgeführt wurden nur etwa zwei Drittel der geplanten Siedlung.
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Walchenseeplatz:

Siehe Stockwerksiedlung Walchenseeplatz.

Warthof, Gemeinde [Ober-]Giesing:

Erstnennung: 28. März 1847 Warthof.
Lage: An der Stadelheimer Straße, zwischen Tegernseer Landstraße und Warthofstraße. Entstehung: Rastplatz der Fuhrleute. Auf Meßtischaufnahme von 1809 und im Topographischen Atlas 1812 nicht enthalten, ebenso noch 1830 und 1832 fehlend. 28. März 1847 "ehemaliger Utzschneiderhof, jetzt Warthof" soll in acht Parzellen zertrümmert und bebaut werden. Der Name ist seit 07. März beziehungsweise 01. April 1856 in das Straßenverzeichnis aufgenommen. Eingemeindung: 01. Oktober 1854.
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