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Thalkirchen-Obersendling- Forstenried-Fürstenried-Solln


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Forstenried:

Erstnennung: 1166 März 15/Mai 31 Uorstersriet.
Bedeutung des Namens: Forst (Wald) und Rodung (ried/reut/reit/kreut = Rodung). Gemeindebildung: 1818, mit Fürstenried, Maxhof, Ober- und Unterdilljäger. Lage: Alter Ortskern an der Pfarrkirche Heilig Kreuz, Forstenrieder Allee 180a. Eingemeindung: 01. Januar 1912.
Stadtbezirk 2001: 19 - Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln

Fürstenried, Gemeinde Forstenried:

Erstnennung: 1716 Fürstenried.
Name vom Erbauer des Schlosses (1715-1717), dem Kurfürsten Max Emanuel und -ried = Rodung (des Forstenrieder Waldes).
Gemeindebildung: 1818, Teil der Gemeinde Forstenried.
Eingemeindung: 01. Januar 1912.
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Fürstenried-Ost, Fürstenried-West:

Entstehung: Die Namen "Fürstenried-Ost" und "Fürstenried-West" für zwei neue Siedlungsgebiete wurden am 14. Juli 1964 vom Hauptausschuß des Stadtrats beschlossen und am nächsten Tag von der Vollversammlung bestätigt, nach vorausgehender Anregung einer Kommission über "Stadtbezirkseinteilung" vom 26. Mai 1964. Von einer "Großsiedlung Fürstenried" ist seit dem 24 März 1959 in den Ratsprotokollen die Rede. Die beiden Siedlungen wurden 1960/61 (Ost) und 1961/63 (West) erbaut. Hinzu kam noch 1965/66 "Neu-Fürstenried".
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Hinterbrühl, Gemeinde Thalkirchen:

Entstehung: Brühl/Priel = mit Buschwerk bewachsene Wiese. Ursprünglich Name eines Sees und eines Wirtshauses. Das Ministerium des Inneren genehmigte am 29. November 1906 mit Wirkung vom 01. Januar 1907 den Namen als Ortsnamen.
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Kreuzhof, Gemeinde Forstenried:

Entstehung: Die Kolonie Kreuzhof entstand seit 1907 aus einem Gasthaus (mit Bauernhof) "Zum Kreuzhof" an der Kreuzung der Forstenrieder Landstraße (Olympiastraße, nach Gauting/Starnberg und München) mit der Fürstenrieder/Boschetsrieder Straße (nach Laim und Sendling) und Forstenrieder Allee (nach Forstenried). Erbaut wurde das Gasthaus 1875 von einem Gastwirt von Forstenried. Es wurde 1963 wegen des Baus der heutigen Straßenkreuzung "Kreuzhof" abgebrochen (Verkehrsübergabe 13. Oktober 1967). 1920 kaufte die Genossenschaft "Kleinhaus-Siedlung Eigenheim-Kreuzhof" den noch vorhandenen Grund der damaligen Besitzerin des Gasthofs.
Eingemeindung: 01. Januar 1912.
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Maria Einsiedel, Gemeinde Thalkirchen:

Erstnennung: 1725 (?).
Entstehung: Benannt durch Cosmas Damian Asam (+ 1739) in Erinnerung an seinen Aufenthalt in dem Schweizer Wallfahrtsort Maria Einsiedel. Besitz 1724 (Eigentumsbrief vom 11. Mai 1734) von Cosmas Damian Asam erworben. Erlaubnis zum Bau der Kapelle am 25. März 1725 an Egid Quirin Asam erteilt, am 25. Oktober 1730 geistliche Regierung in Freising von Fertigstellung der Kirche informiert. Weihe im Herbst 1730 oder spätestens 01. Mai 1731. Gemeindebildung: 1818, Teil der Gemeinde Thalkirchen. Eingemeindung: 01. Januar 1890.
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Maxhof, Gemeinde Forstenried:

Entstehung: Kurfürst Max Emanuel ließ 1717 auf dem Forstenrieder Blumbesuch (Viehweide) ein Fasanenhaus errichten. Es verfiel Ende des 18. Jahrhunderts und wurde 1797 an den Parkmeister Max Anton Jägerhuber (+ 1817) verkauft. Das Fasanenhaus wurde abgerissen und ein Anwesen mit kleinem Park darauf errichtet. Seit 1804 nannte Jägerhuber seinen Hof nach sich selbst "Maxhof". Der Name findet sich 1809 auch schon auf der Meßtischaufnahme der Stadtkarte. Im 19. Jahrhundert wechselten die Besitzer häufig. 1916 wurde der Besitz an die Terraingesellschaft "Gartenstadt Forstenried GmbH" verkauft. Gemeindebildung: 1818, Teil der Gemeinde Forstenried. Eingemeindung: 1. Januar 1912.
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Neu-Forstenried:

Entstehung: Auf Wunsch des zuständigen Bezirksausschusses beschloß der Hauptausschuß des Stadtrats am 14. Juli 1964 den Namen "Neu-Forstenried" für das bisherige Baugebiet Fürstenried III, bestätigt von der Vollversammlung am nächsten Tag.
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Neufürstenried:

Siehe Fürstenried-Ost.

Obersendling, Gemeinde Thalkirchen:

Gemeindebildung: 1818, Teil der Gemeinde Thalkirchen.
Lage: Alter Ortskern an der Wolfratshauser Straße, oberhalb von Thalkirchen. Eingemeindung: 01. Januar 1900.
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Ostbahnhofviertel

Siehe Franzosenviertel.

Parkstadt Solln:

Entstehung: Der Hauptausschuß des Stadtrats beschloß am 06. Oktober 1964, daß "die unter bisherigem Arbeitstitel "Parkstadt Solln" bekannte Wohnsiedlung" künftig den Namen "Neu-Solln" führen solle und daß besonders "auf den Beinamen Parkstadt jedoch verzichtet werden soll; erstens deshalb, weil die seit Jahren bestehende "Parkstadt Bogenhausen" unter dem Zunamen "Parkstadt" in München ein feststehender Begriff geworden ist". Das würde zu Verwechslungen führen. Die Vollversammlung des Stadtrats bestätigte diesen Beschluß einen Tag später. Auch der zuständige Bezirksausschuß hatte zugestimmt. Tatsächlich heißt die Siedlung immer noch Parkstadt Solln und nicht Neu-Solln.
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Poschetsried (heute Fürstenried):

Erstnennung: 1194 Parschalchesriet.
Bedeutung des Namens: Rodung von Barschalken/(minder)freien Männern (ried = Rodung, Barschalken = persönlich freie, aber mit dem Grundbesitz zinsbare Männer).

Prinz-Ludwigs-Höhe:

Erstnennung: 30. Juni 1895 "Ludwigshöhe", 11. September 1895 "Prinz-Ludwigshöhe".
Entstehung: Benennung der ab 1895 von Jakob Heilmann erbauten Waldvillenkolonie nach dem Prinzen Ludwig, späterem König Ludwig III. Dem Siedlungsnamen geht bereits eine am 04. März 1893 durch das Innenministerium genehmigte Haltestelle der Isartalbahn mit dem Namen "Prinz Ludwigshöhe" voraus, die ihrerseits wieder den Namen von einer benachbarten "Waldrestauration Prinz Ludwigshöhe" übernahm.
Eingemeindung: 01. Januar 1900
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Siemenssiedlung:

Entstehung: Die Siedlung entstand 1952/54 an der Boschetsrieder, Halske-, Schuckertstraße in Obersendling, in der Nähe der Siemens-Werke, für Angestellte der Firma.
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Solln:

Erstnennung: 1078/1085 de Solon.
Bedeutung des Namens: Von "sole/sule" = Wildlache, wo sich das Wild suhlt. Gemeindebildung: 1818, mit Warnberg. Solln 1818 Patrimonialgericht. Lage: Alter Ortskern um die St.-Johann-Baptist-Kirche, Herterichstraße 54. Eingemeindung: 01. Dezember 1938, mit Vertrag vom 26. Oktober 1938.
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Thalkirchen:

Erstnennung: 1268 Februar 7 Talkirchen.
Bedeutung des Namens: Kirche im Tal (Isartal). Gemeindebildung: 1818, mit Obersendling und (Maria) Einsiedel. Lage: Alter Ortskern um die Kirche Mariä Himmelfahrt, Fraunbergplatz 1. Eingemeindung: 01. Januar 1900.
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Unterdill, Gemeinde Forstenried:

Bedeutung des Namens: Abgeleitet von Dill, Tüll = Zaun, Umzäunung um einen Forst.
Entstehung: Das alte Dillwärterhaus wurde um 1720 erbaut, das spätere Försterhaus ("Jäger am Thüll") etwa 1834. Um 1850 bestand der Weiler aus vier Häusern. Gemeindebildung: 1818, Teil der Gemeinde Forstenried. Eingemeindung: 01. Januar 1912.
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Warnberg, Gemeinde Solln:

Erstnennung: 1185 Warnberch.
Bedeutung des Namens: Berg des Warin. Gemeindebildung: 1818, Teil der Gemeinde Solln. Eingemeindung: 01. Dezember 1938. Stadtbezirk 2001: 19 - Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln