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Aubing-Lochhausen-Langwied


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Aubing-Lochhausen-Langwied

Am Erlbach:

Entstehung: Wilde Siedlung in der Nähe des Langwieder Sees. Der Erlbach verläuft westlich des Sees, hart an der Stadtgrenze bei Gröbenzell. Die Siedlung entstand 1968/69 auf etwa 40 Grundstücksparzellen als Wochenendhäuschen in provisorischer und massiver Bauweise, aber ohne Genehmigung.
Stadtbezirk 2001: 22 - Aubing-Lochhausen-Langwied

Am Westkreuz:

Entstehung: Den Namen "Am Westkreuz" für diese Siedlung in Neuaubing bildete die Südhausbau GmbH, der von der Landeshauptstadt die Planungsträgerschaft übertragen war. Grund war, dass sich am Rand der Siedlung in absehbarer Zeit zwei große Straßenzüge (Schnellverkehrsstraßen) kreuzen sollten, die Bodenseestraße und die Gotthardstraße. Die ersten Wohnungen wurden 1966 bezogen. Die Einweihung war am 12. Juni 1969. Die namengebende Straßenkreuzung kam bisher nicht zustande.
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Aubing:

Erstnennung: 1010 Ubingen.
Bedeutung des Namens: Von einem Männernamen Ubo abgeleitet. Ein Mann dieses Namens ist jedoch nicht belegt. Gemeindebildung: 1818, mit Freiham, Moosschwaige. Lage: Alter Ortskern um die Pfarrkirche St. Quirin, Ubostraße 6. Eingemeindung: 01. April 1942, ohne Eingemeindungsvertrag.
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Aubing-Ost:

Entstehung: Die "Siedlergemeinschaft Aubing-Ost" für eine Siedlung zwischen den beiden Bahnlinien nach Augsburg und Buchloe wurde 1912 als "Freie Siedlervereinigung Aubing-Ost" ins Leben gerufen. Sie feierte im Juli 1989 ihr 75-jähriges Bestehen.
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Birkenried:

Bedeutung des Namens: Mit Birken bestandenes Rodungsland (Ried = Rodung). Entstehung: Die Birkenrieder Straße wurde 1947 benannt. Der Ortsname Birkenried für einen kleinen Weiler am Langwieder See erscheint erstmals 1959 im "Kompass-Stadtplan".
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Brunham:

Entstehung: Ein "früherer Nachbarort von Pasing, wahrscheinlich in der Schlacht bei Alling 1422 sowie beim Schwedeneinfall 1632 zerstört". Die Brunhamstraße von Aubing nach Lochham wurde 1947 benannt. Der Name besteht aus den Teilen "Brunnen" und "-ham/-heim".
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Dorniersiedlung:

Siehe Ludwig-Siebert-Siedlung.
Freiham, Gemeinde Aubing:
Erstnennung: etwa 1184 - etwa 1186 Frihaim.
Bedeutung des Namens: Freies Heim.
Gemeindebildung: 1818, Teil der Gemeinde Aubing, bis 1848 Patrimonialgericht. Eingemeindung: 01. April 1942.
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Freiland:

Bedeutung des Namens: Freies (Siedlungs-)Land.
Entstehung: Der Ortsname für einen Weiler an der Scharinenbachstraße, zwischen der Stadtgrenze bei Gröbenzell und der Eschenrieder Straße, erstmals 1959 auf dem "Kompass-Stadtplan".
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Götzsiedlung:

Entstehung des Namens, abgeleitet vom Familiennamen Götz, bisher ungeklärt.
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Gröbenzell, Gemeinde Langwied:

Erstnennung: 1808 Gröbenzell.
Entstehung: Benannt nach dem Gröbenbach und der Zollstelle (Gröbenzöllner), also eigentlich "Gröbenzoll". Bereits 1570 hat der Herzog ein Haus "am Gröben", der den Bach zu beaufsichtigen hatte (Gröbenhüter) und als Wegmacher diente. 1633 ist erstmals auch der Zoll am Gröben genannt (Zollner auf dem Gröben oder Gröbenzollner). Gemeindebildung: 1818, Teil der Gemeinde Langwied.
Eingemeindung: 01. April 1942.
Ausgemeindung: 01. August 1952

Langwied:

Erstnennung: 1269/71 Lanquat.
Bedeutung des Namens: am langen Wald (ahd. daz witu = Holz, Wald) (Riezler). Da bis zum 15. Jahrhundert der Name immer auf "quat" endet, vielleicht eher von "Wät, Wett" = Pferdeschwemme, Lache abgeleitet (von "waten", durchwaten). Also: langer Weg (Furt) zum Durchwaten des (Langwieder) Baches. Gemeindebildung: 1818, mit Lochhausen und Gröbenzell. Eingemeindung: 01. April 1942, mit Vertrag vom 29. August / 02. September 1941.
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Lochhausen, Gemeinde Langwied:

Erstnennung: 948/955 Lohhusa.
Bedeutung des Namens: Haus/Häuser am/im Wald (loh = Wald, Auwald). Gemeindebildung: 1818, Teil der Gemeinde Langwied. Lage: Alter Ortskern um die Pfarrkirche St. Michael, Schussenrieder Straße 6. Eingemeindung: 01. April 1942.
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Ludwig-Siebert-Siedlung:

Entstehung: Kleinhaussiedlung in Neuaubing am Gößweinsteinplatz und Kühlenfelser, Heckenhofer- und Reichenbergstraße, 1938/40 für Angehörige der Dornier-Flugzeugwerke erbaut. Deshalb auch "Dorniersiedlung" genannt. Benannt nach dem bayerischen Ministerpräsidenten und Finanzminister (1933-1942) sowie Wirtschaftsminister (1936-1942) Ludwig Siebert (1874-1942). Heute "Siedlung am Gößweinsteinplatz" genannt.
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Moosschwaige, Gemeinde Aubing:

Erstnennung: 1808 (1812:) Mos Schweige.
Bedeutung des Namens: "Moos" von der feuchten Gegend und "Schwaige" (= Viehhof). Gemeindebildung: 1818, Teil der Gemeinde Aubing. Eingemeindung: 1. April 1942.
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Müllerstadel:

Entstehung: 1859 wurde von Langwied aus eine Straße in nördlicher Richtung durch die Mooswiesen gebaut, an der 1882 ein Wohnhaus mit westlich angebautem Stadel stand. Der große Stadel des Gutes entstand 1905 und wurde 1911 vergrößert. Namengeber war offenbar der Müller von Langwied. Das Anwesen trug 1884 die Hausnummer Langwied (oder Langwieder Moos) Nummer 19.
Stadtbezirk 2001: 22 - Aubing-Lochhausen-Langwied.

Neuaubing, Gemeinde Aubing:

Entstehung: Name genehmigt am 20. April 1915 durch Ministerium des Inneren.
Eingemeindung: 01. April 1942.
Stadtbezirk 2001: 22 - Aubing-Lochhausen-Langwied

Westkreuz:

Siehe Am Westkreuz.