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Feldmoching-Hasenbergl


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Wilde Siedlung an der Stadtgrenze bei Karlsfeld

Am Burgfrieden:

Entstehung: Wilde Siedlung an der Stadtgrenze bei Karlsfeld. Die Straße "Am Burgfrieden" wurde 1955 benannt. Die Siedlung wurde 1976 vor dem Abbruch bewahrt.
Stadtbezirk 2001: 24 - Feldmoching-Hasenbergl

Eggarten:

Siehe Kolonie Eggarten.

Fasanerie-Nord (Fasanerie Moosach):

Entstehung: Die Fasanerie nördlich von Moosach (oberer Fasangarten) wurde 1596 angelegt. Sie verschwand 1939 unter der Kiesaufschüttung der Deutschen Reichsbahn für den geplanten Verschiebebahnhof München-Nord. Mit der Ansiedlung eines Gärtners im Jahr 1897 begann die Geschichte der Kolonie "Fasanerie Moosach", jedoch auf Gebiet der Gemeinde Feldmoching. Nach 1910 schlossen sich die Siedler zur "Freien Vereinigung zur Förderung der Interessen der Fansanerie Moosach" zusammen. 1912 zählte sie 43 Häuser. Die Gemeinde Feldmoching versuchte 1914 die Kolonie in "Neu-Feldmoching" umzubenennen, da sie sich zu unrecht den Namen "Fasanerie Moosach" zugelegt hätte. Durch den 1. Weltkrieg verzögerte sich die Entscheidung. Erst mit Wirkung vom 01. Januar 1921 erhielt die Kolonie den Namen "Fasanerie-Nord". Von 1939 bis 1942 wurde die ganze Siedlung für das Projekt des Verschiebebahnhofs München-Nord von der Reichsbahn abgebrochen. Der Name lebt in der heutigen Siedlung Fasanerie-Nord weiter.
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Feldmoching:

Erstnennung: 790/803 Feldmohinga.
Bedeutung des Namens: Vom Namen Macho/Mocho abgeleitet. "Feld" ist unterscheidender Zusatz gegenüber "Amper"moching. Gemeindebildung: 1818. Lage: Alter Ortskern um die Pfarrkirche St. Peter und Paul, Feldmochinger Straße 403. Eingemeindung: 01. April 1938, mit Vertrag vom 11. Februar 1938.
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Feldmochinger Anger:

Entstehung: Die Siedlung östlich der Eisenbahnlinie München-Landshut, an der Ratold- und Weitlstraße, wurde von 1970 bis 1973 erbaut, die Gestaltung der Grünanlage erfolgte 1974/75. Der Name ist ein alter Flurname.
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Frauenholz:

Entstehung: Benannt nach der hier - östlich der Schleißheimer Straße - im Jahr 1600 von Herzog Wilhelm V. errichteten Einsiedelei "Zu unserer lieben Frau" oder "Frauenkapelle" oder "Frauenklause". Sie bestand bis zur Säkularisation und wurde dann abgebrochen. Der Name geriet im 20. Jahrhundert hinüber auf die Notwohnsiedlung (Lager) westlich der Schleißheimer Straße. Dieses Barackenlager wurde 1937 als Unterkunft für die Lehrgangsteilnehmer der Fliegertechnischen Schule in Schleißheim errichtet. Nach dem Krieg von der UN-Flüchtlingsorganisation für die Unterbringung von "Displaced Persons" (DP) übernommen. Bis Ende der 40er Jahre waren ausschließlich Russen und Ukrainer untergebracht, die sich um die Einwanderung in die USA, Kanada und so weiter bemühten. Im November 1951 übernahm es der bayerische Staat als "Regierungslager für heimatlose Ausländer". Nach dessen Auflösung Anfang 1953 kaufte das Wiederaufbaureferat der Stadt das Gelände und ließ die Baracken instand setzen. Ab August wies das Wohnungsamt obdachlose Familien ein. Das "Städtische Wohnlager Frauenholz" war mit bis zu 4000 Personen in 75 Baracken belegt, das größte seiner Art in der Bundesrepublik. Nach dem Bau der Siedlung Hasenbergl (1960) wurden die Baracken nach und nach abgerissen und die Bewohner in die neuen Wohnblöcke umgesiedelt. In der zweiten Hälfte der 60er Jahre endet die Geschichte des Lagers. Die heute an gleicher Stelle stehende Siedlung trägt auch den Namen Hasenbergl-Nord.
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Grashofsiedlung:

Entstehung: Um die Legalisierung oder den Abbruch der ungenehmigten (wilden) Grashofsiedlung, die 1935 entstand, an der Grashofstraße zwischen Feldmoching und der Regatta-Anlage, wird bereits 1969 verhandelt. Die endgültige Entscheidung ist "derzeit" (1996) noch nicht gefallen. "Grashof" war angeblich ein Flurname.
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Hasenbergl:

Entstehung: Zunächst "Küniglberg" nach den Königshasen benannte Erhebung in ansonsten völlig ebenem Gelände. 1812 im Topographischen Atlas von Bayern und 1867 (Plan der Umgebung Münchens) "Kaninchenberg" genannt. Im 19. Jahrhundert allmählich durch den Namen "Hasenbergl" ersetzt. Mit der Planung der Großsiedlung Hasenbergl beschäftigte sich der Stadtrat seit dem 14. April 1959. Die Grundsteinlegung war am 25. Mai 1960. In einer Besprechung über die Stadtbezirkseinteilung wurde am 26. Mai 1964 noch festgestellt, "die Bezeichnung "Hasenbergl" wird als nicht befriedigend empfunden" und statt dessen der Name "Am Schleißheimer Forst" vorgeschlagen, der sich jedoch nicht durchsetzen konnte.
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Kaiserhölzlsiedlung:

Entstehung als wilde Siedlung an der Kaiserhölzlstraße südwestlich des Feldmochinger Sees. 1979 wurde von der Stadt die Sanierung und Legalisierung der Bauten gesichert.
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Kolonie Eggarten:

Entstehung: Am 01. August 1600 "die Egern" genannt, abgeleitet aus "Ödgarten" und dann zu Egern, Egert, Egärt, Egart und so weiter geworden. Es handelt sich um ehemaliges Ackerland, das dann zu Grasland liegen geblieben ist, wohl auch mit Holz bewachsen oder ganz öd geblieben ist. Die Geschichte der Kolonie begann mit der Gründung der Siedler-Genossenschaft Eggarten. 1920 standen die ersten 20 Häuser.
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Lerchenau (siehe auch Feldmoching):

Antrag auf den Ortsnamen: 24. April 1915 von der "Freien Vereinigung Lerchenau" gestellt. Verleihung des Namens: 19. Mai 1919 durch Ministerium des Inneren. Entstehung: Die "Vereinigung zur Wahrung der Interessen der Lerchenau", die sich 1910 zusammengeschlossen hat, begründet die Namensgebung am 15. Juli 1915 so:"Der Name Lerchenau ist kein erfundener oder gesuchter oder besonderen Tendenzen entsprungener, er hat sich von selbst eingebürgert, leitet sich vielleicht von der Neulerchenfeldstraße ab und festigte sich möglicher Weise durch die Gastwirtschaft "Lerchenau" …". Tatsächlich erwähnt schon Lorenz Westenrieder, als er 1792 einen Spaziergang von Schleißheim aus zur Schwaige St. Georg (Milbertshofen) und weiter über den Würmkanal zur Stadt München beschreibt, die Lerchen: "Die Lerche stieg jezt zum leztenmal gen Himmel, und verguldete sich oben noch einmal im milden Glanz, und, der Lerche vorüber, flog der einsamere Rab". Die Neulerchenfeldstraße, heute Teil der Lerchenauer Straße, begegnet bereits 1898 in den Quellen. Den Namen für die Kolonie beschloß der Gemeinderat von Feldmoching am 24. April 1915 auf Ansuchen der Freien Vereinigung Lerchenau: "Ortsbezeichnung Feldmoching, Kolonie Lerchenau", Begrenzung: Burgfrieden, Schleißheimer Straße, Militärbahn (Heidelerchenstraße) und altes Bahngleis.
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Lerchenauer See:

Siehe Siedlung am Lerchenauer See.

Ludwigsfeld:

Entstehung: Nach dem Kronprinzen und späteren König Ludwig I. benannt. Gegründet als neue Moorcolonie. Grundsteinlegung zum 1. Ansiedlergebäude: 16. März 1802. Die Wohnsiedlung Ludwigsfeld entstand zwischen 1950 und 1952. Gemeindebildung: 1818. Eingemeindung: 01. Dezember 1938, mit Vertrag vom 26. Oktober 1938.
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Nordlicht-Siedlung:

Entstehung: Die Reihenhaussiedlung (auf städtischem Erbbaugrund) an der Pulverturmstraße hat ihren Namen von dem 1980 vom evangelischen Prodekanat München-Nord ins Leben gerufenen Siedlungsbetreuungsverein "Nordlicht", der das Ziel hatte, sozial schwachen Münchnern die Möglichkeit zu geben, in eigene vier Wände einzuziehen. Im Mai 1982 war die Grundsteinlegung, das Richtfest für die Siedlung wurde im Oktober 1982 gefeiert, die Einweihung im Juli 1983. Teils wurde die Siedlung auch "Reihenhaussiedlung Pulverturmstraße" genannt.
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Pulverturm-Siedlung:

Siehe Nordlicht-Siedlung.

Schwarzhölzlsiedlung:

Entstehung: Der Name stammt vom "Schwarzhölzl" an der Straße Dachau-Schleißheim zu dem die Schwarzhölzlstraße führt. Die ersten Hausbauten an der heutigen Schwarzhölzlstraße nordwestlich von Feldmoching erfolgten Ende des 19. Jahrhunderts. Nach der Eingemeindung ließ die Stadt keine weiteren Bauten mehr zu. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden Schwarzbauten, die zunächst von der Stadt geduldet wurden. Am 17. März 1961 wurde der "Siedlerverein Schwarzhölzl" gegründet. Der Stadtrat beschloß am 04. März 1964 die Beseitigung der Siedlung, weil auf Grund des Grundwasserstandes eine ordnungsgemäße Erschließung des Gebietes nicht möglich sei. Der Beschluß wurde am 12. Juli 1967 wieder aufgehoben. Eingemeindung: 01. April 1938 als Ortsteil von Feldmoching.
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Siedlung am Lerchenauer See:

Entstehung: Das "Baugebiet Lerchenauer See" beschäftigt den Stadtrat seit dem 28. März 1963, nachdem die Neue Heimat Bayern bereits 1958 mit dem Grunderwerb begonnen hatte und 1960 die Architekten zur Einreichung von Bebauungsplänen aufgefordert worden waren. Die Bauarbeiten begannen noch 1963. Am 11. September 1969 fand die Einweihung der Wohnanlage statt. Der Arbeitskreis "Stadtteilbenennungen" empfahl am 26. Mai 1964, für die "Siedlung am Lerchenauer See" diese bisherige Arbeitsbezeichnung als endgültigen Stadtteilnamen zu übernehmen. So beschließt es am 14. Juli 1964 auch der Hauptausschuß des Stadtrats, bestätigt von der Vollversammlung am 15. Juli. Die Siedlung liegt an einem Baggersee, dem Lerchenauer See, der durch das Ausbaggern von Kies für die Aufschüttungen zum Verschiebebahnhof München-Nord um 1939 entstanden war.
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Sommerweide-Siedlung:

Entstehung nach dem Zweiten Weltkrieg auf den Gründen der Sommerweide (Gemeinschaftsweide) der Feldmochinger Bauern, an der Hepp- und Würmhölzlstraße nordwestlich von Feldmoching.
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