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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Wie entstehen Straßennamen?


Bei der Benennung von Straßen und Plätzen wird unterschieden zwischen einer personenbezogenen Benennung und der Benennung nach anderen, nichtpersonenbezogenen Kriterien (zum Beispiel Flurnamen, Flora, Fauna, Geographie). Die Benennung nach diesen nichtpersonenbezogenen Kriterien obliegt den Bezirksausschüssen in eigener Zuständigkeit, das heißt hier haben die Bezirksausschüsse das alleinige Entscheidungsrecht. Für die Benennung von öffentlichen Verkehrsflächen nach Persönlichkeiten, die auch immer eine Ehrung der zu benennenden Person bedeutet, hat sich der Stadtrat das Entscheidungsrecht vorbehalten.

Einige wichtige Grundsätze für die Benennung von Straßen in München:

  • Nach lebenden Personen werden keine Straßen benannt.
  • Namen, die zu Verwechslungen mit bereits bestehenden Straßennamen führen, zu Missdeutungen oder Verspottung Anlass geben oder die Anwohnerinnen und Anwohner verächtlich machen, dürfen nicht verwendet werden.
  • Neue Straßennamen sollen zu bereits bestehenden Namen der Umgebung möglichst einen gemeinsamen sachlichen Bezug aufweisen (zum Beispiel Dichter/innen, Komponisten/innen, "Franzosenviertel"). Damit wird auch die Auffindbarkeit von Straßen erleichtert.
  • Straßennamen dienen der Orientierung und sollen deshalb möglichst kurz, einfach und auch für Einheimische leicht verständlich sein. Phonetisch schwer verständliche beziehungsweise lange und in der Schreibweise fehleranfällige Namen sind im täglichen Gebrauch bürgerunfreundlich und sollten deshalb vermieden werden.