Aktuelle Corona-Infos der Stadt unter www.muenchen.de/corona
zum Seitenanfang
Logo der Markthallen München Landeshauptstadt München

Hygienemaßnahmen


Schutz- und Hygienekonzept der Markthallen München (MHM)

Die Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung, in der jeweils gültigen Fassung, sieht für Handels- und Dienstleistungsbetriebe sowie Märkte die Pflicht vor, ein Schutz- und Hygienekonzept zu erstellen.

Ansprechpartner für das Thema Infektionsschutz in den MHM (Schäftlarnstraße 10, 81371 München) ist

der Pandemiebeauftragte: Herr Boris Schwartz (Zweiter Werkleiter, Telefon: 089/233-38500)

 

Geltungsbereich: MHM sind Betreiber der Betriebsteile Großmarkt, Schlacht- und Viehhof und Lebensmittelmärkte. Das vorliegende Schutz- und Hygienekonzept gilt für sämtliche Betriebsteile.

Abgrenzung: Die ansässigen Unternehmen, insbesondere Händler_innen, sind verpflichtet für ihre jeweiligen Geschäftsbereiche ein Schutz- und Hygienekonzept in Eigenregie zu erstellen und zu dokumentieren. Das jeweilige Konzept ist den MHM auf Verlangen vorzuzeigen und/ oder auszuhändigen. Die jeweilige Unternehmensleitung hat die Einhaltung ihres Konzeptes selbstständig zu überwachen und festgestellte Verstöße unverzüglich abzustellen. Ansprechpartner_innen sind zu benennen.

Zum Schutz aller Nutzer_innen der Betriebsteile der MHM vor einer weiteren Ausbreitung des Covid-19-Virus verpflichtet sich die MHM die nachfolgenden Infektionsschutzgrundsätze und -regeln einzuhalten:

  • Soweit nachfolgend eine FFP2-Maskentragepflicht vorgesehen ist, kann stattdessen auch eine Maske mit mindestens gleichwertigem genormten Standard getragen werden.

  • In den Verkaufsräumen, auf dem Verkaufsgelände, in den Eingangs- und Warteflächen vor den Verkaufsräumen und auf den zugehörigen Parkplätzen sowie auf Märkten gilt für das Personal Maskenpflicht und für Kunden und ihre Begleitpersonen FFP2-Maskenpflicht. Soweit in Kassen- und Thekenbereichen von Ladengeschäften durch transparente und sonstige geeignete Schutzwände ein zuverlässiger Infektionsschutz gewährleistet ist, entfällt die Maskenpflicht für das Personal. Auf die sonstigen gesetzlichen Ausnahmetatbestände wird verwiesen.

  • Soweit nachfolgend das Erfordernis eines negativen Testergebnisses in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorgesehen ist, sind geimpfte und genesene Personen hiervon ausgenommen. Kinder bis zum sechsten Geburtstag sind vom Erfordernis eines Testnachweises ausgenommen.

    Die gilt für Personen, die vollständig gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff geimpft sind, über einen Impfnachweis in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügen und bei denen seit der abschließenden Impfung mindestens 14 Tage vergangen sind (geimpfte Personen), oder über einen Nachweis hinsichtlich des Vorliegens einer vorherigen Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument verfügen, wenn die zugrundeliegende Testung mittels PCR-Verfahren erfolgt ist und mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt (genesene Personen) und die keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 aufweisen und bei denen keine aktuelle Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen ist.

  • Soweit notwendig und vorhanden, ist das jeweils vorgegebene, bekanntgemachte und ausgeschilderte Zugangs- und Wegekonzept für die öffentlichen bzw. Handels-Bereiche strikt zu beachten. Dies ist von allen Nutzern_innen entsprechend anzuwenden.

  • Zwischen einzelnen Personen ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Meter einzuhalten.

  • Alle Nutzer_innen werden angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Persönliche Berührungen sind zu unterlassen.

  • Auf eine ausreichende Handhygiene ist zu achten. Das Robert-Koch-Institut (RKI) und auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) empfehlen nach wie vor neben dem hygienischen Händewaschen eine Hust- und Niesetikette.

  • In den allgemeinen Verkehrsbereichen ist eine Flächendesinfektion nicht vorgesehen. Händedesinfektionsmittel werden, soweit dies erforderlich ist, zur Verfügung gestellt.

  • Es ist verboten, Obst und Gemüse, z.B. für eine Testung, zu berühren.

    Wird eine 7-Tage-Inzidenz von 50 überschritten, ist die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr für Handelsangebote grundsätzlich untersagt. Ausgenommen hiervon sind u.a. der Lebensmittelhandel inklusive Direktvermarktung, der Verkauf von Presseartikeln, Tierbedarf und Futtermitteln, Blumenfachgeschäfte sowie der Großhandel. Für zulässigerweise geöffnete Betriebe und den Großhandel gilt:

  • Für die Verkaufshallen I-IV in der Großmarkthalle gilt:

    In einem Ladengeschäft ist für die ersten 800 m² Verkaufsfläche nur ein Kunde pro 10m² gestattet sowie zusätzlich ein Kunde je 20 m² für den 800 m² übersteigenden Teil der Verkaufsfläche.

    Wird eine 7-Tage-Inzidenz von 100 überschritten, ist ein Kunde je 20 m² für die ersten 800 m² der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 40 m² für den 800 m² übersteigenden Teil der Verkaufsfläche zulässig ist.

    Eine Beschränkung des Zuganges bzw. des Aufenthaltes für Kunden in den Verkaufshallen I-IV der Großmarkthalle ist nicht erforderlich, da sich zu Spitzenzeiten in diesem Gesamtobjekt gleichzeitig weniger als 150 Kunden befinden und die Fläche der Verkaufshallen I-IV 6.000 m² (150 x 40 m²) übersteigt. Da die Maximalauslastung zu keiner Zeit erreicht wird, ist eine Zugangskontrolle nicht notwendig.

    Es ist sicherzustellen, dass grundsätzlich der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden eingehalten wird. Zudem muss für den Kundenverkehr ein ausgearbeitetes Schutz- und Hygienekonzept vorliegen. Für das Verkaufspersonal, die Kunden und ihre Begleitpersonen gilt die Maskenpflicht (siehe 1. und 2. Spiegelpunkt).

  • Eine ausreichende Belüftung der Verkaufshallen I-IV in der Großmarkthalle mit Frischluft während der Verkaufszeit wird über die acht offenstehenden großen Hallentore auf der Ost- und Westseite des Hallenkomplexes sichergestellt. Zudem existiert eine Lüftungsanlage.

  • Für die Münchner Lebensmittelmärkte gilt:

    Auf den Lebensmittelmärkten ist ausschließlich der Verkauf von Lebensmitteln, Pflanzen und Blumen gestattet. Der Verkauf von Waren, die über das übliche (in der Zuweisung festgelegte) Sortiment des jeweiligen Geschäftes hinausgehen, ist untersagt. Es ist sicherzustellen, dass grundsätzlich der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden eingehalten wird. Zudem muss für den Kundenverkehr ein ausgearbeitetes Schutz- und Hygienekonzept vorliegen. Für das Verkaufspersonal, die Kunden und ihre Begleitpersonen gilt die Maskenpflicht (siehe 1. und 2. Spiegelpunkt).

 

Der Konsum von Alkohol auf dem Münchner Viktualienmarkt ist untersagt.

 

  • Für Ladengeschäfte im Einzelhandel gilt:

    Der Verkauf von Waren, die über das übliche (in der Zuweisung festgelegte) Sortiment des jeweiligen Geschäftes hinausgehen, ist untersagt.

    Die Abholung vorbestellter Ware in Ladengeschäften ist unter den Voraussetzungen zulässig, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern und die Vorgaben zur Maskenpflicht (siehe 1. und 2. Spiegelpunkt) eingehalten sowie im Schutz-und Hygienekonzept des Betreibers insbesondere Maßnahmen festgelegt werden, die eine Ansammlung von Kunden etwa durch gestaffelte Zeitfenster vermeiden.

    Liegt die 7-Tage-Inzidenz unter 50, ist die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr unter den Voraussetzungen zulässig, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden eingehalten wird und der Betreiber durch geeignete Maßnahmen sicherstellt, dass die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 10 m² für die ersten 800 m² der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 m² für den 800 m² übersteigenden Teil der Verkaufsfläche. Wird eine 7-Tage-Inzidenz von 100 überschritten, ist ein Kunde je 20 m² für die ersten 800 m² der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 40 m² für den 800 m² übersteigenden Teil der Verkaufsfläche zulässig. Ferner gelten die hier beschriebenen Vorgaben zur Maskentragepflicht (siehe 1. und 2. Spiegelpunkt) und zum erforderlichen ausgearbeiteten Schutz- und Hygienekonzept des Betreibers.

    Liegt die 7-Tage-Inzidenz zwischen 50 und 100, ist zusätzlich die Öffnung von Ladengeschäften für einzelne Kunden nach vorheriger Terminbuchung für einen begrenzten Zeitraum zulässig. Dies gilt jedoch mit der Maßgabe, dass die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 40 m² der Verkaufsfläche. Der Betreiber hat die Kontaktdaten der Kunden wahrheitsgemäß zu erheben und zu dokumentieren (Name, Vorname, Telefonnummer oder E-Mails-Adresse oder Anschrift, Zeitraum des Aufenthalts).

    Wenn die 7-Tage-Inzidenz zwischen 100 und 150 liegt, gilt zusätzlich, dass Kunden nur eingelassen werden dürfen, wenn sie ein negatives Ergebnis eines vor höchstens 24 Stunden vorgenommenen PCR-Tests, POC-Antigentests oder Selbsttests in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachweisen.

 

  • Für Ladengeschäfte mit Kundenverkehr für Dienstleistungs- und Handwerksbetriebe gilt:

    Die Öffnung von Ladengeschäften mit Kundenverkehr unter den Voraussetzungen zulässig, dass grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden eingehalten wird und der Betreiber durch geeignete Maßnahmen sicherstellt, dass die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 10 m² für die ersten 800 m² der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 20 m² für den 800 m² übersteigenden Teil der Verkaufsfläche. Wird eine 7-Tage-Inzidenz von 100 überschritten, ist ein Kunde je 20 m² für die ersten 800 m² der Verkaufsfläche sowie zusätzlich ein Kunde je 40 m² für den 800 m² übersteigenden Teil der Verkaufsfläche zulässig. Ferner gelten die hier beschriebenen Vorgaben zur Maskentragepflicht (siehe 1. und 2. Spiegelpunkt) und zum erforderlichen ausgearbeiteten Schutz- und Hygienekonzept des Betreibers.

  • Ein Ausschluss vom Besuch der Betriebsteile der MHM gilt für

  • Personen mit Kontakt zu COVID-19-Fällen in den letzten 14 Tagen (nicht anzuwenden auf medizinisches oder pflegerisches Personal mit geschütztem Kontakt zu COVID-19 Patienten) und/ oder

  • Personen mit COVID-19 assoziierten Symptomen (akute, unspezifische Allgemeinsymptome, Geruchs- und Geschmacksverlust, respiratorische (die Atmung betreffende) Symptome jeder Schwere).

  • Kunden, die keine FFP2-Maske tragen.

  • Kunden, die kein negatives Ergebnis einer entsprechenden Testung in Bezug auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 oder Impfung oder Genesung (s. 3. Spiegelpunkt) nachweisen können.

  • Die Nutzer_innen sind gehalten, sich regelmäßig über die aktuellen Gesetzesvorgaben in dieser Thematik zu informieren. Auch wird über Aushänge zu betrieblichen Vorgaben an geeigneten Stellen auf dem Betriebsgelände informiert.

  • Zuwiderhandlungen gegen die Satzung über die Benutzung der Markthallen München der Landeshauptstadt München (Markthallen-Satzung), in der jeweils gültigen Fassung, werden von den MHM kontrolliert, dokumentiert und sanktioniert. Das Hausrecht wird entsprechend ausgeübt.

  • Für die Beschäftigten der Landeshauptstadt München gelten zudem die Vorgaben der Dienstanweisung Corona, in der jeweils gültigen Fassung.

  • Im Übrigen gelten zudem alle einschlägigen Regelwerke zum Infektionsschutz.

  • Dieses Schutz- und Hygienekonzept tritt ab sofort in Kraft und ersetzt die Fassung vom 28.04.2021.

 

Veranstaltungen 2021

Aufgrund der aktuellen Situation finden keine Veranstaltungen auf den Märkten statt.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Markthallen München

Schäftlarnstr. 10
81371 München

Fax:
089 233-38595