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Städtische Forstverwaltung erhält Staatspreis für vorbildliche Waldbewirtschaftung


v.l.: Waldprinzessin Manja Rohm, Herbert Danner, Wolfgang Metz, Jan Linder, Axel Markwardt, Staatsminister Helmut Brunner   Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
BU: v.l.: Waldprinzessin Manja Rohm, Herbert Danner, Wolfgang Metz, Jan ...

(20.11.2015) Für die vorbildliche Bewirtschaftung ihrer Waldflächen in und rund um die Landeshauptstadt konnte die Städtische Forstverwaltung, vertreten durch ihren Leiter Jan Linder, am gestrigen Abend in der Münchner Residenz den Staatspreis aus den Händen von Forstminister Helmut Brunner entgegen nehmen. In der Begründung für die Auszeichnung heißt es: „Die Städtische Forstverwaltung arbeitet seit 60 Jahren nach den Grundsätzen naturgemäßer Waldwirtschaft. Der Strukturreichtum der Wälder wird mit modernen Methoden gefördert. Ein eigenes Naturschutzkonzept gibt den Zielen einen Rahmen und geht über staatliche Vorgaben hinaus.“

„Die Städtische Forstverwaltung ist ein Geschäftsbereich des Kommunalreferats, daher freut mich die Auszeichnung ganz besonders“, so Kommunalreferent Axel Markwardt. „Sowohl mein Referat als auch der Münchner Stadtrat stehen voll und ganz hinter den Nachhaltigkeitszielen der städtischen Förster. Über eine so genannte Balanced Scorecard werden auch laufend strategische und operative Ziele vereinbart, die die Städtische Forstverwaltung auf ihren 5.000 Hektar Betriebsfläche – übrigens der zweitgrößte kommunale Waldbesitz Bayerns – erreichen soll.“

„Die Herausforderung besteht für uns darin, die Erholungsfunktion im Münchner Stadtwald, den Trinkwasserschutz rund um den Taubenberg und die Holzgewinnung in Einklang zu bringen“, erläutert Forstverwaltungsleiter Jan Linder „Dies gelingt uns dank traditionell-naturgemäßer Bewirtschaftung ergänzt durch modernes Nachhaltigkeitsmanagement. Unser primäres Ziel sind gemischte, strukturierte Dauerwälder. Diese sind in Zeiten des Klimawandels wesentlich stabiler als Monokulturen und damit langfristig nicht nur ökologisch sondern auch ökonomisch die bessere Lösung.“

Der Staatspreis für vorbildliche Waldbewirtschaftung, den gestern neben der Städtischen Forstverwaltung noch 13 weitere kommunale und private Waldbesitzer aus ganz Bayern erhielten, wird seit 1997 alle zwei Jahre verliehen. Er würdigt das oft jahrzehntelange Engagement der Preisträger um ihre Wälder. Heuer standen anlässlich des laufenden Aktionsjahrs Waldnaturschutz die besonderen Leistungen für Artenschutz und Biodiversität im Mittelpunkt.

Pressesprecher

Bernd Plank
Tel.: 089 233-28640
Fax: 089 233-26057
bdr.kom@muenchen.de