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Pressemeldung des Kommunalreferats vom 05.12.2018


Bund fördert Mobilitätsprojekt im Kommunalreferat mit 5 Millionen Euro

(05.12.2018) Der Bund stellt ab sofort Fördergelder in Höhe von 5 Millionen Euro für das Kommunalreferat der Landeshauptstadt München zur Verfügung.

Andreas Scheuer, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, überreichte am 5. Dezember 2018 den Förderbescheid an Kommunalreferentin Kristina Frank. Grundlage hierfür war der Antrag des GeodatenService München (Kommunalreferat), der im Rahmen der bundesweiten Förderrichtlinie "Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme" gestellt wurde. Dieser wurde in voller Höhe bewilligt. Somit erhält die Münchner Stadtverwaltung nun insgesamt rund 6 Millionen Euro aus dieser Förderrichtlinie, da mit dem Projekt VVD-M zur Verbesserung der Verkehrsdatensituation in München bereits 1 Million Euro bereitgestellt wurde.

Der Zuschlag für den GeodatenService im Rahmen der Förderrichtlinie "Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme" erfolgte für das Konzept "Digitaler Zwilling für die Landeshauptstadt München". Im nun folgenden Projekt soll ein digitales Abbild von München entstehen, das neben der dreidimensionalen Präsentation umfangreiche Informationen (u.a. auch sogenannte Echtzeitdaten) beinhalten soll. Ziel ist die Übertragung des Konzepts "Digitaler Zwilling" von der Industrie 4.0 auf die Landeshauptstadt im Interesse einer verbesserten Konzeptions-, Umsetzungs- und Bewertungsgrundlage für verkehrsplanerische und -steuernde Maßnahmen, z.B. durch die Modellierung von Was-Wäre-Wenn-Szenarien. So können etwa unter Verwendung des Digitalen Zwillings aufwändige Fallbeispiele im Bereich Luftschadstoffmodellierung und –prognose realisiert werden. Verkehrsplanung und –steuerung können damit positiv beeinflusst werden. Ergänzt werden diese Ansätze durch die Integration von Echtzeitinformationen. Hier werden sowohl topaktuelle als auch historische Sensordaten angereichert. So wird den Fachreferaten der Münchner Stadtverwaltung, aber auch externen Experten eine nachhaltige Datenplattform zur Verbesserung der Verkehrs- und Umweltsituation zur Verfügung stehen. Neben den Bundesfördermitteln investiert die Stadt München zusätzliche 5 Millionen Euro in das Projekt. Somit stehen dem GeodatenService im Kommunalreferat insgesamt 10 Millionen Euro für das auf zwei Jahre angelegte Vorhaben zur Verfügung.

„Was wir beantragt haben, haben wir bekommen! Eine tolle Nachricht!“ freut sich Kommunalreferentin Frank. „Dabei sollten wir künftig über den Münchner Tellerrand schauen: andere Kommunen haben deutlich mehr und deutlich höhere Förderanträge gestellt. Darunter befinden sich interessante Gedankenansätze. So soll z.B. in Wiesbaden das gesamte Straßennetz für eine zukunftsweisende, digitale Erfassung und Steuerung des Verkehrs ertüchtigt werden. Hier gilt es die Fühler auszustrecken, wenn man das Rad nicht immer neu erfinden möchte.“

Bilderstrecke - Übergabe

Verkehrsminister Andreas Scheuer und Kommunalreferentin Kristina Frank mit dem Bewilligungsbescheid vor einer blauen Wand. Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Übergabe Fördermittel an das Kommunalreferat

Der amtliche Bescheid mit der Bewilligung der Fördergelder ist bildfüllend abgebildet. Das Dokument enthält u.a. den Bundesadler, die Rechtsgrundlage und die Höhe der Bewilligung (rund 5 Millionen Euro). Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Förderbescheid

Kommunalreferentin Kristina Frank und Verkehrsminister Andreas Scheuer im Gespräch vor der blauen Wand des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur. Link öffnet eine vergrößerte Darstellung in einer Diashow.

Kristina Frank im Gespräch mit Andreas Scheuer

Kontakt

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Kommunalreferat
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Roßmarkt 3
80331 München