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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Die Gutsbetriebe der Landeshauptstadt München


Kipper vor der Biogasanlage am Gut Karlshof  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Ökologischer Ackerbau in der Isarmetropole

Vor bereits 100 Jahren begann die Stadt München mit dem Gut Karlshof Ackerland zu erwerben. Heute bestehen die Stadtgüter München aus zehn Gutsbetrieben mit einer Gesamtfläche von etwa 2.800 Hektar in und um München.
Die städtischen Güter sind überwiegend Ackerbaubetriebe, die bestrebt sind, durch flächendeckende Extensivierung eine ökologisch verträgliche Landwirtschaft zu betreiben. Acht Betriebe, Gut Buchhof, Beigarten, Delling, Großlappen, Riem, Obergrashof und Zengermoos, wirtschaften nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus und sind anerkannten Anbauverbänden (Bioland, Naturland) angeschlossen.
Die Bewirtschaftung der Betriebe Gut Karlshof und Dietersheim erfolgt nach den Vorgaben des sogenannten „Integrierten Pflanzenbaus“. Das bedeutet, dass chemischer Pflanzenschutz nach dem Schadschwellenprinzip erfolgt und Düngemaßnahmen nach Menge und Zeitpunkt exakt dem Pflanzenbedarf angepasst werden.
Im Jahr 2008 führten die Stadtgüter München am Gut Karlshof und Obergrashof das Umweltmanagementsystem EMAS ein, welches 2011 um den Standort Gut Dietersheim und Großlappen und 2016 um den Standort Gut Buchhof/Beigarten/Delling erweitert wurden.