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Die Gutsbetriebe der Landeshauptstadt München


Kipper vor der Biogasanlage am Gut Karlshof  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Ökologischer Ackerbau in der Isarmetropole

Vor bereits 100 Jahren begann die Stadt München mit dem Gut Karlshof Ackerland zu erwerben. Heute bestehen die Stadtgüter München aus zehn Gutsbetrieben mit einer Gesamtfläche von etwa 2.500 Hektar in und um München.

Die städtischen Güter sind überwiegend Ackerbaubetriebe, die bestrebt sind, durch flächendeckende Extensivierung eine ökologisch verträgliche Landwirtschaft zu betreiben. Sieben Betriebe wirtschaften nach den Richtlinien des ökologischen Landbaus und sind anerkannten Anbauverbänden angeschlossen.

Die Betriebe Dietersheim und Großlappen wirtschaften im Rahmen einer Dreifelderwirtschaft (Brache-Winterung-Sommerung) mit deutlich reduziertem Pflanzenschutz- und Düngemittelaufwand.

Die Bewirtschaftung des Betriebs Karlshof erfolgt nach den Vorgaben des sogenannten "Integrierten Pflanzenbaus". Das bedeutet, dass chemischer Pflanzenschutz nach dem Schadschwellenprinzip erfolgt und Düngemaßnahmen nach Menge und Zeitpunkt exakt dem Pflanzenbedarf angepasst werden. Die Grünlandflächen des Gutes Nantesbuch sind an ortsansässige Landwirte verpachtet.

Das Gut Obergrashof ist zusammen mit dem Gut Karlshof und das Gut Dietersheim mit Großlappen EMAS-zertifiziert.