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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Das Kommunalreferat sucht einen neuen Namen


Eingang des Kommunalreferats mit einem, an der Decke hängendem Namensschild. Neben Landeshauptstadt München und Roßmarkt 3 stehen drei Fragezeichen auf dem Schild  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© Kommunalreferat

Was macht das Kommunalreferat eigentlich?

Kommunalreferentin Kristina Frank hat angekündigt, den Namen des Kommunalreferats ändern zu wollen. Nur wenige Menschen außerhalb des Kommunalreferats wissen, für was das Kommunalreferat zuständig ist, weil der Name nicht aussagekräftig ist. Durch die Aktion erhofft sich das Büro der Referatsleitung (BdR) weiteren Input bei der Namensfindung.

„Was macht eigentlich das Kommunalreferat?“, fragen Familie und Freunde vieler MitarbeiterInnen im Kommunalreferat. „Vielleicht machen die Mitarbeiter das gleiche, wie die im Kreisverwaltungsreferat? Oder kümmern sich um kommunale Angelegenheiten?“, so die Vermutungen. Äh, nein... Schließlich hat sich wie jeder von Ihnen auch Kommunalreferentin Kristina Frank angewöhnt, unsere Zuständigkeiten aufzuzählen, um die Aufgabenbandbreite darzustellen. „Ihr macht also irgendwas mit Immobilien und habt ein paar Eigenbetriebe?“, fassen die meisten zusammen. Auch, jain. Zwei Ämter sowie ein Regiebetrieb gehören aber ebenfalls zu uns. Als Kommunalreferentin ist man quasi oberste Immobilienverwalterin, Müllchefin, Großbäuerin, Marktbeauftragte und Oberförsterin. Ein wahrlich buntes Potpourri an Aufgaben und Zuständigkeiten. Hört sich ziemlich wichtig an, was wir machen – wenn man es zunächst umständlich erklärt hat. Und das ist es auch!

Schlüsselreferat der Stadtverwaltung

Das Kommunalreferat hat mit seinen Abteilungen, Ämtern und Eigenbetrieben eine Fülle von Aufgaben, die nicht im Namen abgebildet sind. „Das Kommunalreferat ist das Schlüsselreferat der Landeshauptstadt München“, betont Kristina Frank, wenn sie auf die Bedeutung ihres Referats angesprochen wird. Diese Bewertung trifft zu, denn in unserer immer dichter werdenden Stadt ist die optimale Nutzung und Entwicklung unserer Grundstücks- und Gebäuderessourcen entscheidend. Die Stadt möchte Kitas bauen, braucht Platz für Wohnbau oder plant einen neuen Stadtteil – das Kommunalreferat verhandelt und stellt die notwendigen Grundlagen zur Verfügung. Auch „Daseinsvorsorge“ wird bei uns vorbildlich gelebt. Der AWM entsorgt unseren Müll, auf den Märkten kaufen wir ein, die Güter versorgen uns mit regionalen Erzeugnissen und in unseren Wäldern erholen wir uns. Allein: es fehlt ein Name, der diese zentrale Stellung innerhalb der Stadtverwaltung verdeutlicht.

Ideen sind gefragt

„Ein neuer Name muss her und am besten, man fragt diejenigen, die sich am allerbesten auskennen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese brachten in der Zeit vom 05. Dezember 2018 bis zum 11. Januar 2019 rund 170 Namensvorschläge ein.

Auch ein gemeinsames Brainstorming im Referat wurde zur Ideenfindung eingesetzt. "Hier entwickeln wir vielleicht gemeinsam Ideen, die uns alleine nicht gekommen wären“, so Kommunalreferentin Kristina Frank zu dem Workshop.

Namensfindung in der Öffentlichkeit

Am 11. Dezember 2018 fand im Kommunalreferat eine Pressekonferenz statt, um die Öffentlichkeit von unserer Kampagne zu informieren und um Vorschläge zu bitten. Bis zum Einsendeschluss sind allein aus der Öffentlichkeit rund 100 Namensvorschläge eingegangen.

Was passiert mit den Vorschlägen?

Derzeit werden alle Vorschläge intern gesichtet um jeweils drei interne und drei externe Vorschläge herauszufiltern. Danach werden die Ideen analysiert und gegebenenfalls optimiert. Anschließend wird der hoffentlich neue Name mit der Stadtspitze abgestimmt und schließlich in eine Stadtratsvorlage gegossen.

 

Kontakt

Landeshauptstadt München

Kommunalreferat
Referatsleitung
Büro der Referatsleitung

Roßmarkt 3
80331 München

Drehgenehmigungen auf nicht öffentlichem städtischen Grundstücken.