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Oktoberfest 2017


Die Mathias-Pschorr-Straße aus der Sicht der Bavaria.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Abschlussbilanz

Auch wenn es bei der Zwischenbilanz vom Sonntag, 24.9.2017 noch nicht viel über Feuerwehreinsätze zu berichten gab, hat sich dies noch am selben Tag ab zirka 17 Uhr schlagartig geändert.

Allein durch das Unwetter am zweiten Wiesnsonntag waren sieben Einsätze zu verzeichnen, hierbei handelte es sich vorwiegend um überflutete Flächen im Publikumsbereich und auf den Stellplätzen der Schausteller. Zeitgleich zum Unwetter musste durch die Feuerwehr ein Medikamententransport zum Servicezentrum für die erkrankten Mitarbeiter vom Sicherheitsdienst organisiert werden. Außerdem wurden 21 der erkrankten Personen mit unserem Großraumrettungswagen in eine Klinik transportiert.

Insgesamt kam es zu drei Bränden.
Dies war eine Kehrmaschine die vor Öffnung der Wiesn um 8 Uhr auf der Straße 5 durch einen technischen Defekt in Brand geraten war.
Am Dienstag, 26. September, kam es dann zu einem Schwelbrand in einer Müllpresse auf der „Oidn Wiesn“. Der Container wurde geflutet und mit einem Absetzkipper versetzt.
Einen Tag später, am Mittwoch, 27. September, fing ein Motorrad bei den Steilwandfahrern Feuer. Die Maschine war bereits vor dem Eintreffen der Wiesnwache durch die Mitarbeiter abgelöscht worden. Die Wiesnwache kontrollierte den Bereich nur noch mit Wärmebildkameras. In beiden Fällen hat das Personal des jeweiligen Betreibers absolut professionell gehandelt.

Zusammen waren dies dann 33 Feuerwehreinsätze die sich größtenteils auf technische Hilfeleistungen kleineren Umfangs beschränkten.

Durch die Integrierte Leitstelle München wurden insgesamt, Stand 3. Oktober, 3 Uhr 2722 medizinische Notfälle auf dem Wiesngelände disponiert. Der Feuerwehrnotarzt rückte zu 194 Einsätzen auf der Wiesn aus.

Ein echter Vergleich mit den Vorjahren ist nicht möglich. Die Einsatzzahlen sind jedoch tendenziell um etwa fünf Prozent rückläufig.

Die Kollegen von der Abteilung Vorbeugender Brandschutz, Veranstaltungssicherheit führten tägliche Rundgänge auf dem Festgelände und den Zelten durch. Die festgestellten Mängel konnten immer in Zusammenarbeit mit den Wirten und deren Ordnungsdienstleitern umgehend beseitigt werden. Der Gefahr der Überfüllung der Zelte konnte rechtzeitig vorgebeugt werden. Sie sind zufrieden mit der Kooperationsbereitschaft der Wirte, zumal es auch immer wieder mängelfreie Betriebe gab.

Rückwirkend betrachtet, wird das Oktoberfest 2017 seinem Ruf als größtes und vor allem schönstes Volksfest der Welt gerecht. Für die Feuerwehr München heißt es: Nach der Wiesn ist vor der Wiesn. Die Planungen für 2018 beginnen in Kürze.