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Heiße Kiste


Heißausbildung bei der Feuerwehr

Es raucht wieder vor der Hauptfeuerwache. Passanten bleiben verwundert stehen und begutachten das rege treiben vor den Toren der Feuerwehr.

Die mobile Brandsimulationsanlage macht diese Woche ihren Halt an der Feuerwache 1. Die Kolleginnen und Kollegen trainieren hier speziell für den Brandeinsatz. Das Szenario: Kellerbrand bei Frau M. mit vermisster Person nach Gasexplosion.

Ausgerüstet mit Schläuchen, Brechwerkzeug und Atemschutzgerät machen sich die Kollegen auf, um im wahrsten Sinne des Wortes dem Feuer entgegen zu treten. Ein Instruktor beäugt das Vorgehen der Feuerwehrleute über verschiedene Monitore und steuert die gasbetriebenen Brände. Er heizt den Kollegen mächtig ein. Im Verlaufe des Einsatzes wird dann ein Atemschutznotfall simuliert. Ein Feuerwehrmann ist nach einer weiteren Explosion unter einem Betonteil eingeklemmt, seine Atemschutzmaske beschädigt und undicht. Jetzt kommt der Rettungstrupp zum Einsatz um den Kollegen zur Hilfe zu eilen. Oberste Priorität: Sicherstellen der Atemluftversorgung. Danach wird das Übungsszenario beendet. Durchgeschwitzt stehen die Kollegen mit dem Instruktor bei der Nachbesprechung. In dieser jährlichen Pflichtübung wird nicht nur für die Sicherheit der Münchner Bürger sondern auch für die eigenen Kollegen trainiert.