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Rauchschwaden an einem Rauchwarnmelder.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Rauchmelder retteten schon drei Leben

Seit dem 1. Januar 2018 gilt in Bayern die Rauchmelderpflicht für alle Wohngebäude. In München kam es seitdem zu 199 Notrufen im Zusammenhang mit Rauchwarnmeldern in privaten Wohnräumen.

In 13 Fällen lagen dem Alarm tatsächliche Brände zugrunde, dabei mussten die Einsatzkräfte drei Mal konkrete lebensrettende Maßnahmen ergreifen, die ohne die Rauchmelder möglicherweise zu spät gekommen wären.

56 Mal war angebranntes Essen die Ursache für das Auslösen der Rauchmelder, in 130 Fällen blieb die Ursache des Alarms ungeklärt bzw. schlug der Melder aufgrund eines technischen Defekts an.

„Wenn wir Leben retten können, ist uns kein Einsatz zu viel. Der Umgang mit Fehlalarmen gehört zum System der Rauchwarnmeldung dazu und stellt keine besondere Belastung für uns dar“, betont Klaus Heimlich, Pressesprecher der Berufsfeuerwehr München.

Nachbarn, die einen Rauchmeldealarm aus einer benachbarten Wohnung vernehmen, rät Heimlich, durch Klopfen und Klingeln zu versuchen, Kontakt mit den Bewohnern der betreffenden Wohnung aufzunehmen. Bleibt eine Rückmeldung aus, sollte sofort die 112 gewählt werden.

Informationen zur Rauchmelderpflicht:

Die Rauchmelderpflicht gilt in Bayern für alle Wohngebäude. Sämtliche Kinder- und Schlafzimmer sowie angrenzende Flure, die ins Treppenhaus oder ins Freie führen, müssen seit Jahresstart mit Rauchmeldern ausgestattet sein.