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Münchner Kindl mit Schriftzug Landeshauptstadt München Landeshauptstadt München

Schutzbau


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Die Landeshauptstadt München verwaltet und unterhält im Auftrag der Bundesrepublik Deutschland im Stadtgebiet derzeit 22 Schutzanlagen.

Darunter befinden sich Großschutzräume für bis zu 3.000 Personen, Grundschutzräume mittlerer Größe sowie Hoch- und Tiefbunker aus dem Zweiten Weltkrieg, die in den 1980er Jahren für den Zivilschutz wieder nutzbar gemacht wurden.

Die Schutzräume wurden bisher für den Verteidigungsfall, für Naturkatastrophen und Großschadensfälle, wie großflächige Gefahrstoffaustritte und ähnliches, vorgehalten. Als Folge der veränderten Risikoeinschätzung nach dem Fall des Eisernen Vorhanges beschränkt sich der Erhaltungsaufwand jedoch inzwischen auf Verkehrssicherung und Anlagensicherheit.

Im Zuge der Neuordnung des Zivil- und Katastrophenschutzes kamen Bund und Länder überein, das derzeit bestehende Schutzbaukonzept so nicht mehr weiter zu verfolgen. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) ist gehalten, bestehende Schutzräume rückabzuwickeln. In München waren dies bisher fünf Großschutzräume, ein Grundschutzraum mittlerer Größe sowie fünf nutzbar gemachte Hochbunker aus dem Zweiten Weltkrieg.