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Kindernotarzt


Kindernotarztfahrzeug, ein BMW X3  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Das Ziel jedes Notarztdienstes ist es, für den Patienten eine optimale notfallmedizinisch Versorgung vor Ort zu leisten. Für jeden Patienten. Deshalb gibt es in München auch den Kindernotarzt.

Medizinische Diagnostik und Therapie bei einem Kind zeigen deutliche Unterschiede zur Versorgung eines Erwachsenen.

Kinder erfordern besondere Erfahrungen des behandelnden Arztes. Deshalb wird der reguläre Notarzt durch einen intensivmedizinisch erfahrenen Kinderarzt unterstützt. Ist bei einem Notfall ein Kind im Alter bis zu zwölf Jahren beteiligt, so alarmiert die Integrierte Leitstelle automatisch den Kindernotarzt.

Während einer 24-Stunden-Schicht rückt der Kindernotarzt durchschnittlich zu sechs Einsätzen aus. Im Jahr kommt er damit auf gut 2300 Alarme.
 

  • Der Kindernotarzt wird von einem Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr zum Einsatzort gebracht. Da für das gesamte Stadtgebiet und den Landkreis München nur ein solcher Notarzt zur Verfügung steht, setzt die Berufsfeuerwehr ein kleines, wendiges Notarzteinsatzfahrzeug ein. Mit ihm sind die langen Fahrstrecken schneller zurückzulegen.

1990 – der Startschuss

  • Ab dem Jahr 1988 organisierte die Berufsfeuerwehr in Einzelfällen einen Kinderfacharzt, der ebenfalls zum Notfallort gebracht wurde.
  • Seit 1990 ist der Kindernotarzt in München ein fester Bestandteil des Rettungswesens. Der Kindernotarzt stand damals allerdings nur tagsüber zur Verfügung.
  • Seit 1992 beteiligen sich vier Münchner Klinken am Kindernotarztdienst:
  1. Krankenhaus München-Harlaching
  2. Haunersche Kinderklinik der LMU
  3. Krankenhaus München-Schwabing
  4. Krankenhaus Dritter Orden

Nachdem die Einsatzhäufigkeit in den vergangenen Jahren stetig zugenommen hat, konnte der Dienst im November 1997 auf eine 24-Stunden-Bereitschaft ausgebaut werden.