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Notarztdienst


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Seit seiner Gründung im Jahr 1966 führt die Berufsfeuerwehr den Notarztdienst in Kooperation mit Kliniken der Stadt und des Landkreises durch.

Der erste Notarzt kam damals von der Chirurgischen Poliklinik (heute: Klinikum der Universität München). Momentan beteiligen sich insgesamt zehn Krankenhäuser am Notarztdienst und stellen rund um die Uhr einen Arzt der Fachrichtung Innere Medizin, Chirurgie oder Anästhesie für den Dienst auf den Notarztwagen (NAW) oder Notarzteinsatzfahrzeugen (NEF) der Berufsfeuerwehr zur Verfügung.

Jährlich rücken die NAW und NEF zu mehr als 30.000 Notfällen aus.

  • Notärztliche Sonderdienste

Neben den "normalen" Notärzten haben sich drei spezielle notfallmedizinische Einrichtungen etabliert und bewährt:

  1. der Kindernotarzt
  2. der Neugeborenen-Notarzt
  3. der Toxikologische Notarztdienst

Seit dem 1. Januar 2010 stellt die Berufsfeuerwehr München aufgrund eines neuen Kooperationsvertrages auch die Rettungsassistenten für den Rettungshubschrauber Christoph 1 der ADAC Luftrettung.

NAW / NEF – das ist der Unterschied

Vereinfacht kann man sagen: Die Feuerwehr München hat ein Kompakt- und ein Rendezvous-System. Und das sieht im Detail folgendermaßen aus:

NAW  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
  • NAW – der Notarztwagen

Im Notarztwagen- oder Kompaktsystem rückt der Notarzt zusammen mit zwei Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr München zum Einsatz aus.

Der NAW ist so ausgerüstet, dass in seinem Inneren der Patient notfallmedizinisch versorgt und zur Klinik transportiert werden kann.

NEF  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
  • NEF – das Notarzteinsatzfahrzeug

Ein Notarzteinsatzfahrzeug hingegen dient dazu, den Arzt zum Einsatzort zu bringen – die Notfallausrüstung wird dagegen im Rettungswagen (RTW) transportiert. Das nennt sich "Rendezvous-System". Beide Fahrzeuge werden alarmiert – und man "trifft" sich beim Patienten. Der Notarzt untersucht diesen, und der RTW fährt ihn dann gegebenenfalls in eine Münchner Klinik.

Ist der Gesundheitszustand des Patienten ernst, kann ihn der Notarzt in die Klinik begleiten. Andernfalls steht er sofort wieder für einen neuen Einsatz zur Verfügung.

Das NEF wird von einem Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr gefahren. Mit seiner Unterstützung kann der Notarzt die Behandlung beginnen, auch wenn der RTW noch nicht vor Ort ist.