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Medizintechnik


Die Berufsfeuerwehr München hält zahlreiche Geräte für sämtliche Notfälle vor. Sie sind zum großen Teil auf den Fahrzeugen verteilt, die im Rettungsdienst (inklusive Hilfeleistungslöschfahrzeuge) unterwegs sind.

Zur medizinisch-technischen Ausstattung gehören alle erforderlichen Geräte zur Erhaltung der lebensnotwendigen Körperfunktionen. Darunter unter anderem EKG-Geräte, Defibrillatoren- und Beatmungseinheiten.

Der neue Inkubator.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Intensivtransport-Inkubator

Er ist für die kleinsten Münchner Bürgerinnen und Bürger gedacht – für Neu- und Frühgeborene. Drei von vier Geräten, die im Herbst 2012 neu angeschafft und 2013 in Betrieb genommen wurden, sind ständig auf den Neugeborenen-Notarztwagen und zwei Rettungswagen der Berufsfeuerwehr im Einsatz.

Ausgestattet ist der Inkubator

  • mit einem Intensivbeatmungsgerät für Neu- und Frühgeborene
  • einem Intensivüberwachungsmonitor
  • und Spritzenpumpen zur automatischen Medikamentenapplikation – speziell für Säuglinge.
FW 5 - Stationäre-Überdruckkammer  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Druckkammer

In die Druckkammer der Berufsfeuerwehr München können zwei liegende Patienten gleichzeitig geschleust werden. Dafür sind zwei komplette Intensivbehandlungsplätze vorhanden – inklusive Intensivbeatmungsmöglichkeit. Die Tauchkammer kommt zum Beispiel sowohl bei Tauchunfällen und CO-Vergiftungen zum Einsatz als auch bei Krankheitsbildern wie zum Beispiel "Gasbrand".

Das Spritzenpumpen-System.  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Spritzenpumpen – Perfusoren

Sie sind auf jedem Notarzt-besetzten Rettungsfahrzeug vorhanden und dienen der automatischen, kontrollierten Medikamentenapplikation.

Automatischer externer Defibrillator – AED

Jedes Hilfeleistungslöschfahrzeug, das in der Stadt München als First-Responder-Fahrzeug eingesetzt wird, ist mit diesem Defibrillator ausgestattet. Er ist ähnlich konzipiert wie die Defibrillatoren an den U-Bahn-Stationen, die zur Laiendefibrillation eingesetzt werden.

Notfallbeatmungsgeräte

Die Berufsfeuerwehr München besitzt verschiedene Typen von Beatmungsgeräten. Jedes Rettungsdienstfahrzeug und alle Hilfeleistungslöschfahrzeuge führen eines dieser Geräte mit. Mit ihnen kann man sowohl intubierte Patienten beatmen als auch eine Beatmung mit Maske durchführen.

Intraossärer Zugang – "Knochenbohrer"

Wenn bei einem Patienten keine Vene mehr zu finden ist, um einen Zugang zu legen, bleibt den Helfern nur eines übrig: Der Zugang wird direkt in den Knochen gelegt. Das ist häufig bei Babys der Fall, da hier Venen sehr schwer zu finden sind. Über den Zugang können dem Patienten dann Medikamente verabreicht werden.