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Infektionsschutz in Gastronomiebetrieben


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    Vorgaben für Gastronomiebetriebe zum Schutz vor Infektionen mit dem Coronavirus

    Wer darf in einer Gaststätte an einem Tisch (ohne Mindestabstand) zusammen sitzen?

    1. Angehörige des eigenen Hausstands, Eheleute, Lebenspartnerin und Lebenspartner, Personen einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister sowie Angehörige eines weiteren Hausstands.

    1. Gruppen von bis zu 10 Personen, wenn sich die Personen untereinander kennen (zum Beispiel Stammtisch, Vereinsvorstand, Arbeitskollegium).

    2. Gruppen von bis zu 10 Personen. Es können sich auch fremde Personen zu einer Gruppe von 10 Personen zusammenfinden.

    Was muss beim Betrieb der Gaststätte beachtet werden?

    1. Oberstes Gebot ist die Einhaltung der Abstandsregel von 1,50 Metern zwischen Personen, die nicht zum oben beschriebenen Personenkreis gehören. Dies gilt für Gäste und das Personal

    2. Gäste und Personal müssen eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Am Tisch dürfen Gäste die Mund-Nasen-Bedeckung abnehmen.

    3. Gaststättenbetriebe müssen ein Schutz- und Hygienekonzept für die Gastronomie ausarbeiten und der Kreisverwaltungsbehörde auf Verlangen vorzeigen. Grundlage hierfür ist das Hygienekonzept Gastronomie der zuständigen Bayerischen Staatsministerien.

    4. Um eine Kontaktpersonenermittlung im Falle eines nachträglich identifizierten COVID-19-Falles zu ermöglichen, müssen die Kontaktdaten der Gäste aufgenommen werden. Hier genügen die Kontaktdaten einer Person je Hausstand. Außerdem muss der Zeitraum des Aufenthaltes erfasst werden.

    5. Anstatt des vorgeschriebenen Mindestabstands von 1,50 Metern können Sie unter folgenden Voraussetzungen eigenverantwortlich Trennvorrichtungen errichten:

    • In Innenräumen müssen die Trennvorrichtungen bis zur Decke reichen oder ab Fußbodenebene mindestens zwei Meter hoch sein. Zudem muss für regelmäßige Belüftung gesorgt werden.
      In Außenbereichen müssen diese auch mindestens zwei Meter hoch sein. Trennvorrichtungen müssen in sich vollständig geschlossen sein und den jeweiligen Tisch seitlich so überragen, dass sich Gäste, die nicht gemeinsam am Tisch sitzen dürfen, auf Körperhöhe nicht berühren können. Unter den Tischen muss keine Abtrennung angebracht werden.

    • Die standsicher aufgestellten Trennvorrichtungen dürfen den Brandschutz und die Rettungswege nicht beeinträchtigen. Gäste dürfen nicht „eingebaut“ werden.

    • Für die Trennvorrichtungen dürfen keine leicht entzündlichen Materialien verwendet werden.

    • Die Vorrichtungen müssen mehrmals gereinigt und desinfiziert werden. Um Verschmutzungen erkennen zu können, müssen die Vorrichtungen transparent sein. Zudem ist darauf zu achten, dass Gäste die Trennvorrichtungen möglichst nicht berühren.

    • Auf die Bedürfnisse von behinderten Personen ist Rücksicht zu nehmen (Barrierefreiheit).

    • Vorgeschriebene Restgehwegbreiten bei Freischankflächen müssen eingehalten werden.

    Welche Vorgaben gibt es bei kulturellen Veranstaltungen in Gastronomiebetrieben?

     

    1. Für kulturelle Veranstaltungen ist ein gesondertes Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und der Kreisverwaltungsbehörde auf Verlangen vorzuzeigen.
      Der Teilnehmerkreis ist wie folgt beschränkt:

    • bei zugewiesenen und gekennzeichneten Sitzplätzen bis zu 400 Personen im Freien bzw. 200 Personen in geschlossenen Räumen

    • ohne zugewiesene und gekennzeichnete Sitzplätze bis zu 200 Personen im Freien bzw. 100 Personen in geschlossenen Räumen.

      Wer eine kulturelle Veranstaltung durchführen möchte, muss diese vorab rechtzeitig der zuständigen Bezirksinspektion anzeigen. Gegebenenfalls werden weitere Auflagen festgesetzt. Andere Veranstaltungen mit unbekanntem Teilnehmerkreis sind derzeit nicht erlaubt.

    1. Bei Veranstaltungen mit einem absehbaren Teilnehmerkreis, wie Hochzeiten, Geburtstage oder Vereinssitzungen ist kein gesondertes Schutz- und Hygienekonzept erforderlich. Der Teilnehmerkreis ist auf 100 Personen in geschlossenen Räumen und 200 Personen im Freien beschränkt.

    2. Es gilt die Pflicht zur Mund-Nasen-Bedeckung und das Abstandsgebot von 1,50 Metern.
      (2 Meter bei Einsatz von Blasinstrumenten und bei Gesang) wie im normalen Gastronomiebetrieb

    Rechtliche Grundlage

    6. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

    Die Grundlage  aller Informationen ist die Sechste Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (6. BayIfSMV). Es sind zwingend die aktuellen rechtlichen Vorgaben und Hygienekonzepte der Bayerischen Staatsministerien zu beachten.

    Kontakt

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    Freitag 7.30 – 12 Uhr
    und nach Terminvereinbarung

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    Ausstattung / Barrierefreiheit:

    Hintereingang am Kapellenweg (Rampe und Aufzug)

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