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Feuerwehr


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Bereits im Vorfeld der Wiesn hat die Münchner Feuerwehr jede Menge zu tun:

  • Alle Änderungen und Neubauten auf dem Festgelände müssen brandschutztechnisch geprüft werden. In der Regel wird vorab ein eingehendes Beratungsgespräch mit dem Betreiber der jeweiligen baulichen Anlage geführt.
  • Die Belegung der einzelnen Festbetriebe wird anhand der Bestuhlungs- und Rettungswegpläne geprüft. Mit der Genehmigung der Pläne wird auch die Höchstbesucherzahl festgelegt.
  • Der Vorbeugende Brand- und Gefahrenschutz nimmt bereits zwei Wochen vor Festbeginn seine Tätigkeit auf der Theresienwiese auf. Vorrangiges Ziel ist hierbei, zum Zeitpunkt der Schlussabnahme in den Betrieben des Oktoberfestes möglichst wenig Restmängel vorzufinden. Die 14 Großzelte werden hierbei mindestens zweimal täglich begangen, um sicherzustellen, dass Mängel an den Zelten oder der Bestuhlung frühzeitig festgestellt und beseitigt werden können.
  • In der Woche vor Wiesnbeginn erfolgen alle Schlussabnahmen. Der Wiesndienst des Vorbeugenden Brand- und Gefahrenschutzes wird hierbei aufgestockt.
  • Im Rahmen der Sicherheitsbesprechung werden die Wiesnwirte und Bewachungsfirmen im Brandschutz unterwiesen. Dabei bekommen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch ein Merkblatt mit den wesentlichen Informationen.
  • Die aus einsatztaktischen Gründen erforderlichen umfangreichen Personal- und Fahrzeugverlegungen zu den nächstgelegenen Feuerwachen 3, 1 und 2 werden veranlasst.
  • Feuerwehreinsatzpläne werden erstellt, der Katastrophenschutz-Sonderplan "Oktoberfest" wird aktualisiert. Es ergeht eine Einsatzdienstanweisung "Oktoberfest" mit allen erforderlichen Informationen für einen geordneten Dienstbetrieb. Dies gilt auch für die rettungsdienstliche Vorhaltung in Zusammenarbeit mit dem Rettungszweckverband München.
  • Die Gaststättenabteilung des KVR, die Polizei und der Sanitätsdienst werden mit Übersichts-Wandplänen des Festgeländes versorgt.
  • Die Hydranten des Festgeländes werden überprüft.
  • Alle großen Festbetriebe und alle Sicherheitsbehörden erhalten ein Sonderfernsprechnetz, um die Kommunikation auch bei Stromausfall, Ausfall des Telekomnetzes oder ähnliches sicherzustellen.
  • Im Festgelände werden 28 Notrufmelder mit direkter Aufschaltung zur Integrierten Leitstelle der Berufsfeuerwehr angeordnet.
Inspektionsdienst  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.

Und auch während des Oktoberfestes geht es weiter:

  • Die Feuerwehr kontrolliert das gesamte Gelände laufend. Die Durchführung dieser Rundgänge und die festgestellten Mängel werden dabei dokumentiert. Durch die Rundgänge können Mängel (zum Beispiel Lagerungen in Rettungswegen, zugeparkte Feuerwehrzufahrten und defekte Sicherheitsbeleuchtungen) umgehend festgestellt und deren Beseitigung angeordnet werden.
  • Während des Festbetriebes steht die Branddirektion allen Festwirten, Marktkaufleuten, Schaustellern und Behörden zu allen Fragen des Brandschutzes und zu vorgesehenen Änderungen beim nächsten Oktoberfest beratend zur Verfügung.
  • Die Beamtinnen und Beamten nehmen an den täglichen Lagebesprechungen teil.
  • Die Arbeit der Rettungsdienstorganisationen und –unternehmen wird koordiniert.
  • Die Wiesnwirte werden durch die Branddirektion bei kritischen Lagen wie Sturm- und Gewitterwarnungen entsprechend informiert.
  • Neben der Besetzung der Wiesnfeuerwache werden auch die benachbarten Feuerwachen durch zusätzliches Personal verstärkt.
  • In der Integrierten Leitstelle ist ein Sonderleitplatz zur Koordinierung der Oktoberfesteinsätze eingerichtet.
  • Mitarbeiter des Einsatzführungsdienstes sind über Rufbereitschaften zusätzlich als Verstärkung erreichbar.