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Verbraucher


Beschwerde über Lebensmittel oder Hygienemängel

Angaben zur Ermittlung der zuständigen Einrichtung

Landeshauptstadt München

Kreisverwaltungsreferat (KVR)
Hauptabteilung I
Sicherheit und Ordnung.Gewerbe
Bezirksinspektion Mitte

Tal 31
80331 München

Fax:
089 233-32403
Postanschrift:

Landeshauptstadt München
Kreisverwaltungsreferat (KVR)
Hauptabteilung I
Sicherheit und Ordnung.Gewerbe
Bezirksinspektion Mitte
Ruppertstr. 19
80466 München

Öffnungszeiten:

Montag 7.30 - 12 Uhr
Dienstag 8.30 - 12 und 14 - 18 Uhr
Mittwoch 7.30 - 12 Uhr
Donnerstag 8.30 - 15 Uhr
Freitag 7.30 - 12 Uhr

Lebensmittelhygiene

Private Haushalte sind grundsätzlich nicht von lebensmittelrechtlichen Rechtsvorschriften betroffen. Es ist jedoch eine Tatsache, dass ein nicht unwesentlicher Teil der lebensmittelbedingten Krankheiten seinen Ursprung im Privathaushalt hat.

Vor allen Dingen sollte man beim Umgang mit rohen Lebensmitteln tierischen Ursprungs (Fleisch, Eier) stets auf die Hygiene achten. Mögliche Kreuzkontaminationen sind zu vermeiden. Das bedeutet, dass mit den Utensilien, die für die Bearbeitung von rohem Fleisch verwendet wurden, nicht ohne vorherige gründliche Reinigung, weitere Speisen (zum Beispiel Salate) zubereitet werden. Nähere Informationen zur Vermeidung von Risiken beim Umgang mit Lebensmitteln im häuslichen Umfeld gibt es bei der Lebensmittelüberwachung.

Proben von tatsächlich oder vermutlich verdorbenen Lebensmitteln können bei den jeweils zuständigen Bezirksinspektionen abgegeben werden. Die Proben werden dann im Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Oberschleißheim untersucht.

Verbraucherinformationsgesetz (VIG)

Verbraucherinnen und Verbraucher erhalten von der Lebensmittelüberwachung auf Antrag Auskunft z.B. über Lebensmittelbetriebe im Stadtgebiet München.

Diese Anfragen können Sie entweder formlos per Email oder schriftlich oder per Fax an uns richten:

Landeshauptstadt München
Kreisverwaltungsreferat
KVR I/312
Ruppertstraße 19
80337 München
Fax: 089/ 233-45172
Email: lebensmittel.kvr@muenchen.de

Beachten Sie dabei bitte, dass Ihre Anfrage so klar und eindeutig wie möglich formuliert ist.

Kostenpflicht
Bei einer Anfrage nach dem VIG können sich Kosten in Höhe von 7,50 bis 50 Euro je angefangene Viertelstunde Arbeitszeit ergeben. Die Höhe der Kosten hängt vom Aufwand ab (Arbeitszeit etc.). Der Zugang zu Informationen über z.B. Abweichungen von Anforderungen des Lebensmittelrechts  ist gebühren- und auslagenfrei, solange der Verwaltungsaufwand 1.000 Euro nicht überschreitet.  Der Zugang zu sonstigen Informationen ist gebühren- und auslagenfrei, solange der Verwaltungsaufwand 250 Euro nicht überschreitet.

Je umfangreicher Ihre Anfrage ist, desto höher fallen die Kosten aus.

Verfahren
Ist bei einer Verbraucheranfrage ein Dritter (beispielsweise ein Gastwirt oder ein Hersteller eines Produktes) betroffen, so wird dieser über den Antrag und die geplante Auskunft informiert und angehört. Das Verfahren kann mehrere Monate dauern.

Gegebenenfalls liegen auch Ausschluss-, Beschränkungs- oder Ablehnungsgründe vor, die einer Auskunftserteilung im Wege stehen.

Wenn die Auskunft erteilt werden kann, erhalten Sie einen gegebenenfalls kostenpflichtigen Bescheid, der den Auskunftsanspruch feststellt. Falls gegen die Informationsgewährung keine Rechtsmittel eingelegt werden, erhalten Sie die Informationen ca. 2 Wochen nach Zugang des Bescheides (i.d.R. in Form einer Tabelle).

Für den Fall, dass dem  Antrag auf Information nicht stattgegeben werden kann, wird Ihnen ein ggf. kostenpflichtiger Ablehnungsbescheid zugestellt, gegen den Sie Rechtsmittel einlegen können.