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Projektvorstellung


Ein europäisches Modellprojekt für München

München wächst. Beständig. An den Stadträndern entstehen große neue Wohngebiete – und mit ihnen neue Herausforderungen bei zwei großen Themen: Wohnen und Mobilität. Die größte Herausforderung ist, diese beiden Funktionen bestmöglich miteinander zu verknüpfen.

Denn die Menschen, die dort wohnen, haben die verschiedensten Bedürfnisse. Sie müssen zur Arbeit, zur Schule, in die Kita oder möchten am Wochenende in die Berge oder an den See fahren. Sie kaufen Dinge ein, die irgendwie zu ihnen nach Hause gelangen müssen – gleich nach dem Einkauf im Supermarkt, oder als Paket. Für vieles könnte man sein eigenes Auto benutzen, so war das bisher fast die Regel. Das kann aber auch ganz anders sein.

Niemand soll auf sein privates Auto verzichten müssen, wenn er das nicht möchte – aber jeder soll die Möglichkeit dazu bekommen. Ziel ist es, mehr Lebensqualität und vollständige Mobilität zu gewährleisten, ohne dass ein eigenes Auto nötig ist.

Was passiert im Projekt?

Eccentric versteht sich als Modellprojekt für eine innovative und integrierte Stadt- und Verkehrsplanung in Neubaugebieten. Insgesamt werden elf Maßnahmen in den Bereichen Car-Sharing, Bike-Sharing, Elektromobilität, Multimodalität, Mobilitätsmanagement, City-Logistik, Verkehrssicherheit und deren Integration in die Stadt- und Verkehrsplanung erprobt und evaluiert.

Was bringt das?

Ziel ist ein umfassendes, zukunftsorientiertes und flexibles Mobilitätsangebot für die Bewohnerinnen wie Bewohner und für die Erwerbstätigen. Durch die zahlreichen, sich ergänzenden Angebote werden die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass etwa auf ein privates Auto verzichtet werden kann. Das reduziert den Parkdruck in den Wohnvierteln, reduziert das Verkehrsaufkommen in der Stadt und es verbessert die Aufenthaltsqualität
im öffentlichen Raum, der dann für die Menschen da ist – und nicht mehr für die Autos.

Was passiert nach dem Projekt?

In Eccentric entsteht ein Modellquartier für zukunftsfähige und stadtverträgliche Mobilität, das Vorbild sein soll für andere Münchner Neubauviertel – etwa den Prinz-Eugen-Park, die Bayernkaserne, Freiham oder auch den Münchner Nordosten. Das Projekt wird von der Technischen Universität München über die gesamte Laufzeit wissenschaftlich begleitet. Es geht darum, Empfehlungen für die Planung künftiger Maßnahmen zur Förderung der nachhaltigen Mobilität im Münchner Stadtgebiet und darüber hinaus zu liefern.