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Living Lab


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Das "Living Lab"

Das Neubaugebiet Domagkpark und die benachbarte Parkstadt Schwabing sind mit derzeit rund 3.000 zum großen Teil genossenschaftlich und im geförderten Wohnungsbau geplanten und errichteten Wohnungen und rund 12.000 Arbeitsplätzen ein ideales Testfeld für neue Ansätze im Bereich Wohnen und Mobilität. Für die Bewohner und Erwerbstätigen wird ein völlig neues Mobilitätsangebot geschaffen, das sie je nach Bedarf flexibel nutzen können.

  • Für den Einkauf mit dem Auto zum Supermarkt? Vielleicht ist das E-Lastenrad eine praktische Alternative!
  • Lust auf einen Ausflug ins Umland? Das geht schnell und umweltfreundlich auf dem E-Roller oder mit E-Rädern!
  • Sie unterstützen einen umweltfreundlichen und reduzierten Lieferverkehr im Domagkpark? Nutzen Sie unseren Conciergedienst!
  • Kosten und Nerven beim Arbeitsweg sparen und dabei nette Kontakte knüpfen? Beteiligen Sie sich an unserer Fahrgemeinschafts-Kooperation!

Sie möchten sich über das Mobilitätsangebot im Domagkpark informieren? Nutzen Sie das Informationsangebot im Nachbarschaftsportal!

Charakteristika und Historie des Living Labs

Domagkpark

Am 8.12.2010 wurde der Bebauungsplan mit Grünordnung Nr. 1943 b Frankfurter Ring (südlich), A9 Berlin-München (westlich) und Domagkstraße (nördlich) – ehemalige Funkkaserne – als Satzung vom Ausschuss für Stadtplanung und Bauordnung des Stadtrats beschlossen.
In erster Linie ist das Stadtquartier Domagkpark als mehrteiliges bauliches und freiräumliches Ensemble mit hohem Wohnanteil und ergänzenden Arbeitsplätzen angelegt. Der Stadtpark mit erhaltenswertem Baumbestand dient als grünes Zentrum für das Quartier und als Vernetzungsraum zwischen den einzelnen Bereichen. Qualitätsvoller Wohnraum ist durch eine Baustruktur mit attraktiven Gebäudetypen und Freiräumen geschaffen und erzeugt ein qualitätsvolles, familien- und kinderfreundliches Wohnumfeld.
Diverse soziale Einrichtungen für Kleinkinder, Kinder, Jugendliche und Familien sind nutzungsorientiert im Quartier verankert. Die neue Grundschule ist von allen Wohnbereichen auf kurzen und sicheren Wegen erreichbar.
Für den Domagkpark hat sich auf Initiative einzelner Bauherren ein Konsortium gebildet, in das die Mehrheit der Bauherren beigetreten ist. In einer Charta Quartiersvernetzung haben sie sich darauf verständigt, in gemeinsamer Abstimmung an der Entwicklung lebendiger und sozial intakter Neubauquartiere maßgeblich mitzuwirken. Wesentlicher Bestandteil ist ein zukunftsweisendes Mobilitätskonzept zu konzipieren und realisieren.
2016 wurde der Stellplatzschlüssel der Landeshauptstadt München flexibilisiert. Im Domagkpark realisieren die Bauherren durch die Umsetzung eines Mobilitätskonzepts zur Förderung alternativer Mobilität einen Stellplatzschlüssel von 0,5 bis 1,0. Die deutlichste Reduzierung erfolgt bei Genossenschaften.

Quelle: Gestaltungsleitfaden Funkkaserne, Referat für Stadtplanung und Bauordnung Stadtplanung PLAN HA II/12 Städtebauliche Entwicklungsmaßnahmen und PLAN HA II/51 Grünplanung und stattbau münchen GmbH

Parkstadt Schwabing

Die Parkstadt Schwabing ist ein mehr als 40 Hektar großes Stadtquartier südlich des Domagkparks im Norden Münchens. Durch die von Norden in den Mittleren Ring einmündende Autobahn A9 (Berlin-Nürnberg-München wird dieser Stadtbereich auch „Münchner Tor“ genannt.

Die Anfänge der Parkstadt Schwabing reichen ins Jahr 1989 zurück. Das ehemalige Gewerbe- und Industriegebiet sollte ein modernes Quartier zum Wohnen und Arbeiten werden. Im Rahmen der städtischen Richtlinie der „Sozialgerechten Bodennutzung“ wird der Standort seit dem Jahr 2000 umgestaltet. Dabei wurde das Gebiet vollständig neu geordnet, bisherige Straßen wie die Duisburger Straße, Krefelder Straße, Ruhrortstraße und Magdeburger Straße wurden überbaut beziehungsweise verlegt. Über die vergangenen Jahre wurde die Parkstadt Schwabing insbesondere auch von der Unternehmensgruppe ARGENTA als größter Grundstückseigentümer in der Parkstadt Schwabing weiterentwickelt.
Das Stadtquartier zeichnet sich durch eine enge Verflechtung aus Wohnbebauung und Gewerbenutzung aus. Ein Büro-, Hotel- und Geschäftszentrum mit mehr als 12.500 Arbeitsplätzen im Dienstleistungs- und Gewerbesektor sowie einem Wohngebiet mit mehr als 1500 Wohneinheiten, von denen 500 durch Sozialen Wohnungsbau entstanden sind, zeigen die multisektorale Nutzung des Stadtquartiers. Mit den Highlight Towers befinden sich dort der zweit- und der vierthöchste Wolkenkratzer der Stadt. Aufgrund der attraktiven Lage haben sich weltbekannte Unternehmen wie Amazon, ARRI, Fujitsu, General Electric, IBM Watson, MAN, Microsoft, Osram, Unify und andere in der Parkstadt Schwabing angesiedelt. Dem Leitbild der Münchner Siedlungsperspektive „kompakt-urban-grün“ folgend, finden sich regelmäßig verteilt und angeordnet hochwertig gestaltete, intensiv begrünte und gut nutzbare Freiflächen im Stadtquartier.

Quelle: Referat für Stadtplanung und Bauordnung Stadtplanung; ARGENTA Unternehmensgruppe; Nachbarschaftstreff Parkstadt Schwabing