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Allgemeine Informationen


Schild Zonenhaltverbot - Foto: KVR  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
© KVR

In den innenstadtnahen, mit Gewerbe durchmischten Wohngebieten ist es zu erheblichen Problemen im ruhenden Verkehr gekommen. Der Grund: Anwohner, Beschäftigte, Gewerbe sowie Besucherinnen und Besucher konkurrieren miteinander um die vorhandenen Parkplätze. Parksuchverkehr belastet die Gebiete.

Die Ziele

  • Besseres Wohnumfeld und mehr Aufenthaltsqualität im Gebiet
  • Reduzierung des Parksuchverkehrs
  • Bessere Erreichbarkeit für Wirtschaftsverkehr
  • Bessere Erreichbarkeit für Besucherinnen und Besucher
  • Effektive Nutzung des vorhandenen Parkraums

Die Maßnahme
In den einzelnen Stadtteilen gibt es drei verschiedene Grundarten des Parkens. Sofern möglich werden die Bewohnerinnen und Bewohner beim Parken privilegiert, da sie keine Möglichkeit haben, auszuweichen.

Das Bewohnerparken
Straßenabschnitte mit Bewohnerparken sind für Bewohnerinnen und Bewohner reserviert, die über einen entsprechenden Parkausweis verfügen. Die Reservierung ist in der Regel auf die Werktage, Montag bis Samstag, und die Zeit zwischen 9 und 23 Uhr beschränkt. Nachts sowie an Sonntagen und Feiertagen ist in diesen Bereichen das Parken für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer möglich.

Das Mischparken
In Straßenabschnitten mit Mischparken dürfen Bewohnerinnen und Bewohner mit einem entsprechenden Parkausweis kostenlos parken. Besucherinnen und Besucher müssen an den Parkscheinautomaten ein Parkticket erwerben und können dann bis zu einem ganzen Tag (24 Stunden) parken. Die Parkgebühr beträgt 1 Euro/ Stunde, aber höchsten 6 Euro/ 24 Stunden. Abhängig vom Parkdruck wird in einzelnen Stadtteilen das kostenpflichtige Parken durch eine Parkscheibenpflicht für Besucherinnen und Besucher ersetzt. Das kostenpflichtige Parken ist in der Regel ebenfalls auf die Werktage, Montag bis Samstag, und die Zeit zwischen 9 und 23 Uhr beschränkt. Nachts sowie an Sonntagen und Feiertagen ist das Parken in der Regel kostenlos.

Das Kurzparken
In Straßenabschnitten mit Kurzparken ist das Parken für alle kostenpflichtig und in der Regel auf höchstens 2 Stunden begrenzt. Die Parkgebühr beträgt 1 Euro/ Stunde.

Vor Ort
Da München in Jahrhunderten gewachsen ist, unterscheiden sich die einzelnen Stadtteile und Straßenzüge oft stark voneinander. Um diesen Unterschieden gerecht zu werden und den Bewohnerinnen und Bewohner vor Ort eine optimale Lösung zu bieten, gibt es auf der Straße einige Mischformen der oben beschriebenen Grundregeln. Für Sie als Autofahrerin und Autofahrer bedeutet das, dass letztlich natürlich immer das Verkehrszeichen vor Ort zählt.

Ausblick

Umsetzungsstand und weitere Planungen

Momentane Situation

In München gibt es mittlerweile 62 Parklizenzgebiete, die sich prinzipiell innerhalb des Mittleren Rings befinden.

Mit der Umsetzung dieser Parkbereiche ist die Einführung der Parklizenzierung innerhalb des Mittleren Rings zunächst prinzipiell abgeschlossen.

Eine Gesamtübersicht über alle Parkraummanagementgebiete finden Sie unten als Download.

Nächste Schritte

Die Einführung des Parkraummanagementes innerhalb des Mittleren Rings findet bei den Anwohnern sowie den Gewerbetreibenden eine hohe Zustimmung. Ausschlaggebend dafür sind positive Wirkungen wie die effektive Nutzung des vorhandenen Parkraums, die Reduzierung des Parksuchverkehrs und die damit einhergehende bessere Erreichbarkeit für den Wirtschaftsverkehr, Besucherinnen und Besucher sowie eine Verbesserung des Wohnumfeldes und der Aufenthaltsqualität.

Auf Grund des großen Erfolgs der Maßnahme hat der Münchner Stadtrat bereits am 26.10.2005 in einem Grundsatzbeschluss die Weichen für die bedarfsgerechte Einführung des Parkraummanagements auch in Kerngebieten außerhalb des Mittleren Rings gestellt.

In seiner Sitzung am 19.12.2012 hat sich der Stadtrat nochmals intensiv mit der Thematik befasst und im Ergebnis mehrheitlich zugestimmt. Die städtischen Verkehrsplaner wurden beauftragt, die Voraussetzungen und den Bedarf für die Einführung weiterer Parkraummanagementmaßnahmen (vorrangig in Gebieten Thalkirchens, im Umgriff des Rotkreuzplatzes, in Milbertshofen sowie in Bogenhausen) zu überprüfen und dem Stadtrat konkrete Umsetzungsvorschläge zur Entscheidung vorzulegen.

Eine verkehrsplanerische Überprüfung der Einführung der genannten Maßnahmen ist notwendig, da nur unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen ein Parklizenzgebiet mit einer Bevorrechtigung für Anwohner ausgewiesen werden darf. Zu diesen Voraussetzungen zählen ein Mangel an privaten Stellflächen sowie ein erheblicher allgemeiner Parkdruck, bei dem die örtlichen Quartiersanwohner regelmäßig keine ausreichende Möglichkeit haben, in ortsüblich fußläufig zumutbarer Entfernung von ihrer Wohnung einen Stellplatz für ihr Kraftfahrzeug zu finden.

Kontakt

Landeshauptstadt München

Referat für Stadtplanung und Bauordnung
Abt. 3 Verkehrsplanung

Blumenstraße 31
80331 München

Fax:
089 233-21797