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FAQ Parkraummanagement


    Fragen Parkraummanagement- Foto: KVR  Link öffnet eine vergrößerte Darstellung des Bildes.
    © KVR

    Hier haben wir für Sie einige schon öfters an uns gerichtete Fragen zum Parkraummanagement in München zusammengestellt. Wenn Ihre Frage nicht dabei ist, dann wenden Sie sich gerne an uns. Unsere verschiedenen Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf dieser Seite ganz unten.

    Fragen und Antworten

    Wann halte und ab wann parke ich?

    Halten und Parken sind Vorgänge im Straßenverkehr, mit denen jeder Kraftfahrer tagtäglich konfrontiert wird. Doch wer weiß schon noch so genau, wo er überall halten oder parken darf oder wo er dies absolut nicht tun sollte. Auf der Homepage der Polizei Bayern erfahren Sie mehr.

     

    Wie funktionieren Parkscheinautomaten?

    Im Stadtgebiet existieren derzeit etwa 4.500 Parkscheinautomaten, die das Baureferat betreibt und unterhält.

    Nach Vorgabe der städtischen Parkgebührenordnung sind die Automaten im Zwölf-Minuten-Takt programmiert.

    In Parklizenzgebieten beträgt die Parkgebührenhöhe 20 Cent pro angefangene zwölf Minuten beziehungsweise ein Euro pro Stunde. Demnach akzeptieren die Automaten auch nur Beträge, die der Taktung entsprechen, also gerade Summen wie beispielsweise 20 Cent, 40 Cent, ausnahmsweise 50 Cent für eine halbe Stunde, 60 Cent, 80 Cent, ein Euro und zwei Euro. Andere Endbeträge, also ungerade Summen wie zum Beispiel 15 Cent, 30 Cent, 70 Cent oder Scheine, werden nicht angenommen.

    Achtung: Die Automaten wechseln nicht!

    In Mischparkbereichen (Beschilderung: „werktags 9 – 23 Uhr mit Parkschein“) ist keine Beschränkung der Höchstparkdauer festgesetzt. In diesen Straßenabschnitten kann – ab Ziehung beziehungsweise Gültigkeit des Parkscheins – für ein Pauschalgebühr von sechs Euro ganze 24 Stunden lang geparkt werden. Ohne das Fahrzeug wegfahren zu müssen, kann dieser Vorgang im Einklang mit der Straßenverkehrsordnung am folgenden Tag wiederholt werden.

    Der Parkschein gilt prinzipiell nur in dem Parkraummanagementgebiet, in dem er gelöst wurde. Innerhalb des betreffenden Gebietes darf das Ticket dann aber auf allen kostenpflichtigen Parkplätzen benutzt werden. Eine gegebenenfalls auf einem Zusatzschild angegebene maximale Parkdauer ist dabei jedoch zu beachten.

    Der Betrieb von Parkscheinautomaten im Rahmen des Vollzugs der Straßenverkehrsordnung ist eine hoheitliche Aufgabe. Aus diesem Grund ist die zu entrichtende Parkgebühr nicht der Körperschaftssteuer (umgangssprachlich oft auch Umsatz- oder Mehrwertsteuer bezeichnet) unterworfen.

     

    Wie benutze ich eine Parkscheibe?

    In Bereichen, in denen durch ein Zusatzschild die Benutzung einer Parkscheibe vorgeschrieben ist, darf nur für die Zeit geparkt werden, die auf einem Zusatzschild angegeben ist. In der Regel beträgt die Höchstparkdauer zwei oder vier Stunden.

    Der Zeiger der Scheibe wird im Normalfall auf den Strich der halben Stunde eingestellt, die dem Zeitpunkt des Anhaltens folgt (Beispiel: Ankunft 10.38 Uhr – Einstellen auf 11 Uhr).

    Wird bereits vor Beginn der zeitlichen Beschränkung geparkt, so muss der Zeiger der Parkscheibe auf den Strich der ersten halben Stunde nach Beginn der zeitlichen Beschränkung eingestellt werden (Beispiel: zeitliche Beschränkung ab 9 Uhr, Ankunft 6.47 Uhr – Einstellen auf 9.30 Uhr).

    Die Parkscheibe ist auch dann auszulegen, wenn der Zeitraum, in dem die Parkdauer begrenzt ist, noch vor dem Ende der Höchstparkdauer endet (Beispiel: zeitliche Beschränkung bis 23 Uhr, Höchstparkdauer vier Stunden, Ankunft 21.13 Uhr – Einstellen der Parkscheibe auf 21.30 Uhr).

    Bitte beachten Sie: Das Parken ist wirklich nur für die Zeitdauer zulässig, die auf dem Zusatzzeichen angegeben ist. Sie endet mit Ablauf dieser Zeit. Die Höchstparkdauer verlängert sich nicht durch das Nachdrehen der Parkscheibe!

     

    Strafzettel von der Stadt bekommen? Wie geht's weiter?

    Auskünfte zum weiteren Vorgehen erteilt die kommunale Verkehrsüberwachung.

     

    Baustellen in Parklizenzgebieten

    Parkplätze vor der eigenen Haustür können zeitweilig wegen Baustellen nicht nutzbar sein. Dem Kreisverwaltungsreferat als Straßenverkehrsbehörde kommt beim Thema Baustellen die Aufgabe zu, sich um deren verkehrssichere Abwicklung beziehungsweise Absicherung zu kümmern. Eine zeitliche oder bautechnische Koordinationsfunktion kann die Behörde mangels rechtlicher Möglichkeiten nicht wahrnehmen.

    Ganz grundsätzlich – und unabhängig von der Baustellensituation – gilt, dass trotz Erwerb eines Bewohnerparkausweises kein Recht beziehungsweise Anspruch auf Freihaltung eines Parkplatz im einschlägigen Lizenzgebiet besteht.

    Dem von betroffenen Bewohnern oft geäußerten Wunsch, zumindest für die Dauer der Baumaßnahmen Straßen im angrenzenden Parklizenzgebiet durch eine „nachsichtigere Überwachung“ mitnutzen zu können, kann leider nicht entsprochen werden. Eine gebietsweite Duldung wäre nämlich wenig erfolgversprechend. Zwar würde sich der Umfang des Bereichs, in dem Lizenzinhaber parken dürfen, vergrößern. Allerdings konkurrieren dann die Bewohner mehrerer Gebiete um die freien Plätze. Zusätzliche Parkplätze stünden in der Summe jedoch nicht zur Verfügung. Die Problematik würde sich also nur in die anderen Gebiete verlagern. Zudem hätte dies im Hinblick auf ein stadtweit einheitliches Verwaltungshandeln zur Folge, dass die Systematik des gesetzlich geregelten mosaikartigen Lizenzsystems auf Dauer ausgehebelt werden würde.

     

    Neues Auto - neues Kennzeichen: Was ist mit dem Parkausweis?

    Wenn Sie Ihr Fahrzeug beziehungsweise Ihr Kennzeichen wechseln, können Sie entweder Ihren alten Parkausweis gegen ein Gebühr von zehn Euro umschreiben lassen oder Sie beantragen gleich einen ganz neuen Parkausweis. Wie Sie in so einem Fall am besten Vorgehen, erfahren Sie hier.

     

    Umgezogen in ein anderes Parklizenzgebiet: Was ist mit dem Parkausweis?

    Wenn Sie Ihren Wohnsitz von einem Lizenzgebiet in ein Anderes verlegen, benötigen Sie in jedem Fall einen neuen Parkausweis. Vor Ausstellung der neuen Lizenz müssen Sie zwingend Ihren alten Parkausweis bei uns abgeben.

     

    Weggezogen in ein Viertel ohne Parklizenz: Was ist mit der bereits bezahlten Gebühr?

    Wenn Sie Ihren Wohnsitz von einem Parklizenzgebiet in einen Stadtteil ohne Parklizenzierung verlegen oder aus München weg ziehen, Sie also den Bewohnerparkausweis nicht mehr benötigen, können wir Ihnen leider die Gebühr nicht anteilig zurückerstatten. Bei der Gebühr für einen Bewohnerparkausweis handelt es sich um eine reine Verwaltungsgebühr, die nur die Kosten für die Bearbeitung des Antrags und die Ausstellung des Parkausweises deckt.

     

    Motorrad und Motorroller: Brauchen Sie einen Parkausweis?

    Für das Parken von Motorrädern oder Motorrollern in Parklizenzgebieten am Fahrbahnrand wird, wie für einen Pkw, ein Parkausweis benötigt. Dieser wird anspruchsberechtigten Motorradfahrern gegen eine Gebühr erteilt. Bitte reichen Sie in diesem Fall Ihren Antrag schriftlich bei uns ein (inklusive Fahrzeugschein in Kopie).
    Alle Parkausweise müssen während des Parkvorgangs „gut lesbar ausgelegt werden“. Dies gilt grundsätzlich auch für Motorräder.

     

    Gibt es die sogenannte Grenzstraßenregelung, und was bedeutet sie?

    In Grenzstraßen zwischen ausgewiesenen Lizenzgebieten inklusive der Sondergebiete 'Altstadt' und 'Hauptbahnhof' gilt: Der Parkausweis des eigenen Lizenzgebietes wird auch auf der gegenüberliegenden Straßenseite des benachbarten Gebietes im Rahmen der dort gültigen Bewohnerregelungen toleriert.

    Kontakt

    Landeshauptstadt München

    Hauptabteilung III Straßenverkehr
    Verkehrsüberwachung
    Parkausweise, Fahrtenbuchauflagen, Abschleppverf.

    Pilgersheimer Straße 20
    81543 München

    Fax:
    089 233-86613
    Postanschrift:

    Landeshauptstadt München
    Hauptabteilung III Straßenverkehr
    Verkehrsüberwachung
    Parkausweise, Fahrtenbuchauflagen, Abschleppverf.
    Ruppertstr. 19
    80466 München

    Öffnungszeiten:

    Montag 7.30 - 12 Uhr
    Dienstag 7.30 - 12 Uhr und 14 - 18 Uhr
    Mittwoch 7.30 - 12 Uhr
    Donnerstag 7.30 - 13 Uhr
    Freitag 7.30 - 12 Uhr